Archiv für 16. April 2008

Martina Dräxlmeier. Die CSU-Fraktion wollte suie los haben und hat nun insgesamt vier Mitglieder verloren.    Foto: Aigner

Jetzt ist es amtlich. Die CSU bleibt auch die nächsten sechs Jahre im Regensburger Stadtrat gespalten. Die eher halbherzigen, aber wohl so oder so zum Misserfolg verdammten, Vermittlungsversuche von CSU-Fraktionschef Christian Schlegl sind gescheitert. Die Stadträte Armin Gugau, Hans Renter und Hans Melzl haben sich zusammen mit Martina Dräxlmeier zu einer eigenen Fraktion zusammengeschlossen und werden ab Mai unter dem Namen „Die Christsozialen im Regensburger Stadtrat“ firmieren. Den Vorsitz übeernimmt der 36jährige Lehrer Armin Gugau, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Keilberg. Ortsvorsitzende sind auch Renter und Melzl. Beide kommen aus CSU-Hochburgen – Oberisling und Weichs. Die „Sollbruchstelle“ Martina Dräxlmaier ist immerhin Vorsitzende der JU. Die vier äußern sich mit Blick auf die Schaidinger-treue CSU-Fraktion in ungewohnt deutlichen Worten. Dort herrsche ein Stil von „Rache und Vergeltung“, heißt es in der gestern verschickten Presseerklärung. „Bereits im Vorfeld der Kommunalwahl wurden verschiedentlich massive Drohungen ausgesprochen und angedroht, nach der Wahl mit einzelnen Personen abzurechnen.“ Mit der Abspaltung verfügt die „offizielle“ CSU-Fraktion inklusive Hans Schaidinger nunmehr über 17 von 50 Stimmen. Bei geheimen Abstimmungen dürfte der CSU-Kreisvorsitzende Franz Rieger – gelinde gesagt – ein Wackelkandidat sein. Eine CSU-Bürgermeisterin Petra Betz oder ein Bürgermeister Gerhard Weber wird damit immer unwahrscheinlicher. Um eine sichere Mehrheit zum „Durchregieren“ für die nächsten sechs Jahre zu haben braucht der alte und neue Oberbürgermeister nun mindestens neun Stimmen aus anderen Fraktionen. Oder Moderator-Qualitäten. Beides ist gleichfalls unwahrscheinlich.

„Der Asperger ist der zukünftige Mensch“

Selbsthilfegruppen gibt es in vielen Problem-Bereichen der Gesellschaft. Bekannte Initiativen sind etwa die Anonymen Alkoholiker, Trennungsväter oder Krebskranke. Fast 400 solcher bereits existierenden Gruppen werden in Stadt und Landkreis Regensburg von „KISS“ betreut und finanziell unterstützt. Das Kürzel steht für „Kontakt- und Informationsstelle für Selbst­hilfe“. Träger der Kontaktstelle sind der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Regensbur­ger […]

100.000 Euro für König Ludwig

Das Herz hängt bei keinem so richtig dran, an der Versetzung des König-Ludwig-Reiterstandbilds auf den Domplatz. Das wurde bei der gestrigen Sitzung des Planungsausschusses mehrfach betont. Der scheidende CSU-Stadtrat Horst Eifler hielt es aber doch mit den Königstreuen, als er meinte: „Wir brauchen keinen König, aber schöner wär’s schon.“ Sei’s wie es will. Nach längerer […]

Roller-Rowdy entlarvt sich selbst

Durch Grünabnlagen, Hinterhöfe und Baustellen flüchtete ein 16jähriger aam Motag mittag auf seinem Motorroller vor der Polizei. Den Beamten war der Jugendliche aufgefallen, als er mit seinem schwarzen Motorroller aus der Parkanlage in der Ludwig-Thoma-/Theodor-Storm-Str. fuhr. Als sie ihn kontrollieren wollten, gab er Gas und konnte der Polizeistreife zunächst entwischen. Das Versicherungskennzeichen konnten die Polizisten […]

Ein schwarzer Tag voller Sonnenseiten

Ein schwarzer Tag für Regensburg. Die Eisbären sind pleite. Es geht um eine Million Schulden. Das Geld ist nicht aufzutreiben. Aus fürs Regensburger Profi-Eishockey bedeutet das! Na ja. Landesliga, ja vielleicht sogar Oberliga ist auch ganz nett. Das entspricht dann auch dem Interesse, das Profi-Eishockey in Regensburg bei potentiellen Sponsoren weckt: Gar keins! Vielleicht wird […]