Archiv für 4. September 2017

Pegida München: Sammelbecken für Schläger und Volksverhetzer

Breites Bündnis gegen braunes Kaffeekränzchen

Gegen die Pegida-Kundgebung am Samstag in Regensburg formieren sich breite Gegenproteste. Der Münchner Ableger gilt zwar als klein, aber besonders radikal. Zu Rednern und regelmäßigen Teilnehmern gehören einschlägig vorbestrafte Gewalttäter und Neonazis.

2013 standen etwa 20 Neonazis über 2.000 Regensburgerinnen und Regensburger gegenüber. Foto: Archiv/ Herbert Baumgärtner

2013 standen etwa 20 Neonazis über 2.000 Regensburgerinnen und Regensburger gegenüber. Foto: Archiv/ Herbert Baumgärtner

„Regensburg hat einen Ruf zu verteidigen“, sagt der Grünen-Vorsitzende Stefan Christoph und ruft am heutigen Montag gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Maria Simon zum Protest gegen die Pegida-Kundgebung am kommenden Samstag auf. Zuvor hatten von den im Stadtrat vertretenen Parteien bereits Linke und SPD zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Auch das 2005 gegründete Bündnis „Kein Platz für Neonazis“, dem unter anderem der DGB, die Sozialen Initiativen, VVN, Linke und Piratenpartei angehören, und der etwas jüngere Zusammenschluss „Initiative gegen Rechts“ mobilisieren gemeinsam gegen den Aufzug, den die Rechtsextremen am Domplatz geplant haben.