Serie

Ankerkind sucht Heimathafen – ein Tagebuch (IV)

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Ankerkind1„…nehmen Sie doch einen Flüchtling auf, wenn Sie unbedingt helfen wollen!“ Dieser Standardsatz fällt häufig, wenn über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland diskutiert wird. In unserer neuen Serie erzählt eine Mutter davon, wie eine Familie lebt, die zwei unbegleitete Flüchtlingskinder aufnimmt. Muslime in einer christlichen Familie, arabische Jungs bei einem Hausmann, syrische Söhne in einer Beamtenfamilie, orientalische Sitten zwischen deutschen Traditionen, Damaszener in einem bayerischen Dorf. Spannungsreiches und spannendes Zusammenleben und Zusammenwachsen. Die Namen haben wir geändert. Teil IV.

23. Februar 2016: Nach dem ersten Tag im Gymnasium in Hochstadt legt sich Ziad am Nachmittag ins Bett und schläft bis zum nächsten Morgen. Aber schon zwei Tage später ist er in der WhatsApp -Gruppe der Klasse. Er findet die Mitschüler(innen) und Lehrkräfte in Ordnung. Von Wirtschaft/Recht konnte er allerdings nicht einmal sagen, was Thema in der Klasse war, weil er nichts verstanden hatte. Hamza kann den Text der 4. Klasse, in dem die Wörter im Satz vertauscht waren, lesen und in der richtigen Reihenfolge aufschreiben. Beim Abschreiben von der Schreibschrift an der Tafel macht er nur sehr wenig Fehler, obwohl er selbst nur in die Druckschrift schreibt. Eine App auf meinem Tablet hat sehr geholfen. Damit hat er durch Nachspuren die Schreibschrift gelernt. Die Jungs in der Klasse sind wirklich nett und nehmen ihn in ihre Spiele auf, auch in der Pause ist es für ihn selbstverständlich, dass ich die Lehrerin bin. Es ist eine Freude anzusehen, wie er von Tag zu Tag Fortschritte macht.

Ein Brief an die Mutter in Syrien

Wie fühlt sich eine Mutter, die ihre Kinder in ein Land fortschicken musste, das der Vater der Kinder von Geschäftsreisen kennt, sie selbst aber nur durch Fernsehen und Internet kennt?

Liebe Halima,

ich kenne dich nicht. Fröhlich bist du, stelle ich mir vor. Du hast einen starken Glauben daran, dass die Menschen gut sind. Mit diesem starken Glauben weißt du, dass Gott deine Söhne beschützt. Ich kenne dich nicht. Fröhlich sind deine Söhne, die nun bei mir wohnen. Deine Söhne! Sie zeigen mir, dass sie gut erzogen sind. Sie wissen, dass jeder Mensch andere Menschen braucht. Kein Mensch kann alleine leben. Auch deine starken Kinder können das nicht. Starke Söhne hast du, sie zeigen mir ihren Glauben. Ihr Gott ist nicht meiner. Aber: Wer weiß das schon? Dein Gott hat sie zu mir geschickt und mein Gott hat sie zu mir kommen lassen. Wer kennt Gott und seine Wege?

Liebe Halima, als deine Söhne zu mir kamen habe ich gedacht, dass du verzweifelt sein musst. Tief verzweifelt darüber, dass du zwei deiner Kinder für eine lange Zeit nicht mehr bei dir haben kannst. Doch ich sehe deinen jüngsten Sohn lachen. Wenn er lacht, weiß ich, dass seine Mutter ein großes, starkes, fröhliches Herz hat. Ein Herz, in dem die Verzweiflung keinen festen Platz finden kann.

Lehrerin warst du, so wie ich. Du hast deinen Beruf beendet, als du deine Kinder bekommen hast. Ich bin immer noch Lehrerin. Ich habe meine Kinder bekommen und kann trotzdem arbeiten. Ich weiß, dass ich hier in Deutschland in einer besonderen Situation bin. Ich weiß, dass ich einen besonderen Ehemann habe. Er hat unsere Söhne zu starken Persönlichkeiten gemacht und sie trotzdem zu mitfühlender Männlichkeit erzogen. Dieser Mann erzieht nun auch deine Söhne. Vielleicht ist das nicht in deinem Sinn. Paul ist ein Mann, der kocht, bügelt, putzt und Jungs dazu erzieht, dass sie diese Arbeiten auch übernehmen. Das hätten sie in deiner Familie wahrscheinlich nicht so gesehen. Aber, liebe Halima, genau das ermöglicht es mir, deine Jungs bei mir aufzunehmen. Wie eine gute Amme will ich sein, Halima, eine Amme zu der du deine Kinder geschickt hast, damit du sie groß, stark und schön wieder zurückbekommst. inshaAllah!

Halima ist in der traditionellen Überlieferung der Name der Amme des Propheten Mohammed. Lukas, mein 21jähriger Sohn, hilft Ziad beim Übersetzen/Erklären einiger Wörter. Wir diskutieren darüber, wie ich den Charakter einer Frau so sicher einschätzen will, wo ich doch zugebe, dass ich sie nicht kenne. Lukas meint, dass das ziemlich daneben ist. Ziad meint: „Sie ist auch eine Mutter.“ Ich fühle mich verstanden. Lukas findet dann aber vor allem den Schluss von dem Brief gut gelungen. Auch Paul, mein Mann, ist einverstanden, dass ich den Brief so wie er geplant ist schreibe und ihn an die Mutter von Ziad und Hamza übermitteln lasse.

Keinen Aufenthaltsstatus, aber eine Steuernummer…

26. Februar 2016: Heute und gestern amtliche Briefe: Die Jungs haben eine Steuernummer bekommen. Keinen Aufenthaltsstatus, aber eine Steuernummer! Willkommen in Deutschland! Kindergeld, Pflegegeld wird zugesprochen und die Krankenversicherung muss auch noch geregelt werden. Aus dem Schreiben der Kasse: „Welche Vorerkrankungen sind aus der syrischen Zeit vorhanden?“ Darüber haben wir natürlich keine Kenntnisse und können auch keine Auskunft geben. Aber die Frage löst Befürchtungen und Fragen bei uns aus. Wir wissen auch nach einem Monat zusammenleben noch wenig voneinander.

Interessant ist es, gemeinsam im Fotoalbum zu blättern. Ziad hat Familienbilder auf seinem Handy und Hamza protestiert, wenn wieder einmal ein Bild von ihm – ein rundes, fröhliches Baby – zu sehen ist. Wir zeigen unsere Bilder aus dem Album und schauen uns alte VHS-Videos an, die digitalisiert wurden. Wie ähnlich sieht das aus: Runde, fröhliche Babys und stolze Familienväter.

29. Februar 2016: Vorgestern waren wir mit meinem Vater und seiner Freundin im Münchener Tiergarten. Ein schöner Nachmittag zusammen. Vor allem die Tiershow hat die beiden Jungs begeistert, aber auch allen anderen gut gefallen. Lustig waren auch die Ziegen, Hamza ist ins Gehege gegangen und hat die Tiere gestreichelt. Wir haben alle gelacht über einen Jungen, der das Tierfutter selbst gegessen hat und nicht an die Ziegen gab. Besonders eindrucksvoll waren die Löwen und die Eisbären. Bei den Löwen haben sich Männchen und Weibchen nebeneinander in die Sonne gelegt, der Löwe hat seine Löwin abgeleckt. Ziad: „Küssen für Löwen.“

Bei den Eisbären haben sich der kleine Eisbär und seine Mutter immer wieder um einen großen, schwarzen Ball gestritten. Mein Vater und seine Freundin hatten wirklich eine tolle Idee für einen Tag des Kennenlernens. Danach waren wir noch in einem bürgerlichen Gasthof zum Abendessen. Mit Google-Bildern ist die Menü-Auswahl möglich, Hamza beschränkt sich vorerst auf Pommes mit viel Salz und Ketchup. Hamza und Ziad sind mit meinem Vater nach unten zur Kegelbahn und durfte ein paar Schub machen. Schon ist die nächste Idee entstanden: Beim nächsten Mal gehen wir gemeinsam zum Bowling!

Mittwoch, 2. März 2016: Ziad wacht und schläft, unabhängig von Tag und Nacht. Mühelos kann er entweder 16 Stunden schlafen oder auch nur vier Stunden. Kein Rhythmus, immer noch nicht angekommen. Heute legte er sich auch nach der Schule am Nachmittag hin. Eine Nachricht für mich oder Paul: „Mach mich wach um 6:30!“ Ich habe Grönemeyers „Feuerlicht“ im Ohr bei meinen Wegen mit Blacky, dem Border-Collie-Mischling.

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Kommentare (11)

  • Magnus

    |

    Bei diesem vierten Teil werde auch ich skeptisch.

    Ich weiß nicht, welche Intention hinter diesem Text steht, aber ich glaube immer weniger daran, dass es sich hier um eine reale Geschichte handelt. Besonders der Brief an die Mutter der beiden Jungs liest sich unglaublich unauthentisch.

    Mich würde interessieren, wer hinter diesem Text steckt. Gibt es da mehr Informationen zu?

  • Stefan Aigner

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    @Magnus Der Text ist nicht fiktiv. Die Namen haben wir geändert, um den Persönlichkeitsschutz für zwei Minderjährige zu wahren.

  • semmeldieb

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine haltlosen Unterstellungen.

  • blauäugig

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    Ich schreibe kein Tagebuch. Wenn, würde ich darin nicht meine Gedankengänge aufschreiben und würde es erst recht nicht veröffentlichen.
    Es gibt es doch dank facebook und anderen social media Kanälen genug Beispiele von völlig offenen bis ziemlich verschlossenen, ja sogar fehlenden Profilen – und es funktioniert nebeneinander, ohne dass man sich wegen zu viel oder zu wenig Informationen aus dem Privatleben oder echten Namen streiten müsste.

    Einige Abwägungen dieses Tagebuchs hätte ich vor ein paar Wochen auch nicht nachvollziehen können.
    Mein Leben, vor allem die Sicht auf die Menschen, hat sich durch eine bloße Patenschaft ziemlich verändert. Und ich bin immer noch unsicher, welche Rolle zwischen Vater und Kumpel ich nun einnehmen soll zu dem mir Anvertrauten.
    Ich werde hier kein Ersatztagebuch schreiben, will nur betonen, dass ich es schön finde, dass die Autorin hier schon weiter ist als ich und ihre Rolle als „Amme“ definieren kann.

  • Irene

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    „…wer hinter diesem Text steckt.“ Ich habe ihn geschrieben und zwar aus zwei Gründen:
    1. Wollte ich mir selbst über meine Rolle und meine Gedanken Klarheit verschaffen. Dies habe ich in meinem Leben mit Briefen und Tagebüchern getan. Es half mir.
    2. Wollte ich für die Zukunft von Hamza und Ziad aufschreiben, wie ihr Leben hier in Deutschland begonnen hat. Umbruchsituationen sind doch oft erst aus dem Blick zurück in die Vergangenheit zu verstehen. Ziad hat viele Fotos auf dem Handy, aber wenig Geschriebenes, wenig Reflektiertes, wenig Zusammenhängendes, keine Narration.

    Meine Familie, mein Mann, die erwachsenen Söhne und meine Geschwister haben nach einiger Zeit Ausschnitte zu lesen bekommen und gaben mir die positive Rückmeldung. Viele Menschen könnten sich nicht vorstellen, wie das funktionieren kann, was wir leben.

    Erklärungen sind vielleicht zusätzlich nötig, weil der Text nie für eine Veröffentlichung geschrieben war.
    Wozu hätte ich aufschreiben sollen, dass seit über einem Jahr der Umbau des Arbeitszimmers in ein altengerechtes Bad geplant war? Da ist kein muslimisches Bad in Sonderanfertigung mit Fußwaschbecken.
    Wenn die Jungs im Zimmer beten, dann sind das „ihre“ Zimmer, also die Kinderzimmer der ausgezogenen, erwachsenen Söhne. Da ist kein Gebetsraum.

    Veröffentlicht wird es als Beispiel für einen mutigen Schritt, der das Leben von zwei Familien verbunden hat.
    Veröffentlicht wird es als Beispiel für eine Änderung des Lebens, die zeigt, dass Integration nicht nur die Bringschuld einer Seite ist.
    Integration ist gemeinsames Leben. Und davon soll „Ankerkind sucht Heimathafen“ erzählen.

  • Magnus

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    @Irene
    Danke für Ihre Rückmeldung.

    Prinzipiell halte ich es für eine großartige Sache, die Sie da machen, mein Kompliment!

    Im großen und ganzen kann ich allerdings mit ihrer Tagebuchschilderung immer weniger anfangen, denn die gelegentlich sehr blumige und bemüht lyrische Sprache, die Sie hierfür verwenden, erwecken den Eindruck, dass es sich bei dem Text um keine reale Geschichte handelt.
    Warum? Ich habe in der Jetztzeit selten einen solch antiquierten Text gelesen wie den Brief an die Mutter der beiden Jungs. Es soll prosaisch klingen und kommt doch nur angestrengt und unauthentisch rüber. Kein Mensch schreibt heutzutage in dieser Form und sicherlich nicht in diesen antiquierten Metaphern („Amme“). Darunter leidet die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte, denn der Tagebuchtext liest sich nüchterner als der geschwurbelte Brief.

  • Peter Lang

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    @ Irene
    Hut ab, vor Ihrem Mut und Ihrem Engagement.
    Sie können es sich leisten, Flüchtlinge privat bei sich unterzubringen. Sie haben die Zeit und die Mittel, sich intensiv um Ihre Schützlinge zu kümmern. Sie sind der absolute Ausnahmefall. Sie hatten das unglaubliche Glück, zwei Brüder zugeteilt zu bekommen, die wissbegierig, lernwillig und integrationsbereit sind.
    Aber: Der betuliche Tonfall Ihrer Schilderung würdigt das Problem Integration herab, als handele es sich dabei um ein Luxus-Problem. Es klingt so, als wäre es für Sie lediglich ein Abenteuer, eine Abwechslung zur eingefahrenen Alltagsroutine: „Jetzt haben wir alles mögliche ausprobiert, Veganismus, Lach-Yoga, Wildwasser-Rafting, ach Paul, komm, lass uns doch mal ein paar Flüchtlinge aufnehmen!“
    „Nette“ Episoden wie Ihre Zoo-Geschichte und die fantastischen schulischen Erfolge Ihrer Schützlinge lassen all jene stutzen, die tagtäglich verzweifeln, weil sie mit Analphabeten zu tun haben, mit Frauen verachtenden Jugendlichen, mit Homophobie und religiösem Fundamentalismus. Sorry! Der „Bringschuld“ Integration nach Ihrem Verständnis auf „unserer“ Seite erweisen Sie mit dieser Art der Schilderung leider einen Bärendienst.

  • R.G.

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    @Magnus

    Schwurbelig und blumig schreibe ich ganz ohne Anstrengung.
    Weder meine Eltern, noch die Geschwister sind von der Art Sprache befallen.
    Ich glaube es liegt daran, dass ich ständig mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen arbeitete, viele kamen aus dem Orient.

    Bei Lehrern mit stark gemischten Klassen bemerkte ich ähnliche sprachliche Anpassungen.

    Also nix für ungut, das musste durch oder weggucken.
    Es gibt Reservate für blumige SchwurblerInnen, und es lebt sich darin ganz gut…

    @ Irene
    Schreib bitte weiter!
    Freundlichen dank für deine Antworten auf unsere Fragen!

  • joey

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    „inshaAllah“
    das finde ich nun einen Schritt zuviel – außer man ist selbst Muslim. Das wirkt auf mich wie eine Anbiederung.
    Es gibt Leute hier, die einen christlichen Glauben haben und welche ohne einen religiösen Glauben. Trotzdem kann man mit Muslimen zusammenleben und umgekehrt – dafür braucht man nur guten Willen. Übrigens Christen und Muslime beten an den selben (einen) Gott, nur in anderen Grundsätzen. Selber Gott, anderer Glaube.

    Deutschland ist das (Migrations-) Ziel der gesamten Aktion „Ankerkind“. Deutschland ist „so“, wie es ist und sein soll: vielfältig und tolerant. Aber nicht beliebig.
    Deutschland wird in aller Welt bewundert, braucht übrigens da auch keine Erinnerungswende oder so.

    Ein Muslim darf mich mit inshaAllah grüßen, ich grüße ihn mit Grüß Gott oder Guten Tag oder grias de. Das ist einfach nur ehrlich. Man muß nicht stolz sein auf (s)eine Kultur, man hat sie einfach. Ganz natürlich.

  • reminder

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    @joey: Sie wissen, dass das letztlich nichts weiter heisst als „so Gott will“? Also eine bei uns vielleicht etwas aus der Mode gekommene, aber durchaus nicht völlig unübliche Redewendung? Nur eben auf Arabisch. Und im dortigen Sprachraum ähnlich oft zu hören, wie bei uns vielleicht „Gott sei Dank!“. Natürlich hier wohl auch als Stilmittel benutzt, um den Eindruck von Authentizität und Expertentum zu generieren. Ein blöder Vergleich vielleicht: Aber letztlich so, wie wenn ein Deutscher im hiesigen Italo-Kaffee vermeintlich weltmännisch „due espressi“ bestellt?

    Dessen ungeachtet kann ich möglicherweise Ihr Unbehagen nachvollziehen. Es ist schließlich sehr schwierig, die ‚goldene Mitte‘ zu finden. Wie genau wissen wir denn, wie ‚Deutschland‘ ist? Die Statistiken weisen hier z.B. gewaltige regionale, soziale und viele weitere Unterschiede auf. Was wissen wir über ‚den Muslim‘? Was ist noch okay? Was zu viel? Was ist ein konsensfähiger Masstab in diesem Zusammenhang? Wo und wann genau fängt etwas an, aus dem Ruder zu laufen? Wann muss man spätestens einschreiten?

    Ich persönlich fühle mich jedenfalls nicht davon alarmiert, wenn jemand in einer quasi literarisch überhöhten Form der Mutter eines arabischen Jungen – wohl auch tröstend – ein ‚inshaAllah‘ sendet. Ich muss aber zugeben, dass ich das – da ich nicht diese Mutter bin und nicht über deren kulturellen Hintergrund verfüge – hier in einem deutschen Blog etwas kitschig finde.

  • Bürni

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    Ich finde die Berichte sehr interessant und freue mich jedes Mal auf eine Fortsetzung. Ich habe privat häufig Kontakt zu Geflüchteten, teilweise im Freundeskreis, teilweise, weil bei meinen Eltern drei Familien wohnen. Die Erlebnisse, die in den Tagebucheinträgen geschildert werden, kann ich gut nachvollziehen – es sind Geschichten,wie sie im Zusammenleben von Menschen vorkommen, und gleichzeitig spannende, bewegende oder lustige Momente, die man aufschreiben sollte, weil man sie sonst zu leicht vergisst.

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