Serie

Ankerkind sucht Heimathafen – ein Tagebuch (XIII)

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Ankerkind1„…nehmen Sie doch einen Flüchtling auf, wenn Sie unbedingt helfen wollen!“ Dieser Standardsatz fällt häufig, wenn über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland diskutiert wird. In unserer neuen Serie erzählt eine Mutter davon, wie eine Familie lebt, die zwei unbegleitete Flüchtlingskinder aufnimmt. Muslime in einer christlichen Familie, arabische Jungs bei einem Hausmann, syrische Söhne in einer Beamtenfamilie, orientalische Sitten zwischen deutschen Traditionen, Damaszener in einem bayerischen Dorf. Spannungsreiches und spannendes Zusammenleben und Zusammenwachsen. Die Namen haben wir geändert. Teil XIII.

Mittwoch, 18. Mai 2016: Um elf Uhr schaffen wir es trotz der immer noch sehr arabischen Zeitvorstellung von Hamza und Ziad tatsächlich einigermaßen pünktlich aus dem Haus zu kommen. Wir fahren nach München. Pauls Mutter, die „Pflegeoma“, will sich mit uns treffen. Eine Kirche besichtigen wir gleich am Anfang. Wir gehen gemeinsam zum Essen. Es ist schön warm, sodass wir draußen sitzen können. Jeder findet ein Essen nach seinem Geschmack. Wir laufen weiter zum Markt.

Hier ist eine Baustelle. Drei Männer arbeiten mit Schaufeln und einem Bagger. Eine Frau sitzt mit einem Laptop auf den Knien auf dem Kieshaufen, eine weitere Frau schaut ihr über die Schulter. Ich sage zu Ziad: „Beachte hier mal die Verteilung der Rollen zwischen Männern und Frauen auf der Baustelle.“ Ziad mit einem breiten Grinsen: „Die Männer arbeiten, die Frauen spielen.“ Tja, so hatte ich das nicht gedacht ;-)

Lukas, Ziad und Hamza wollen auf den Turm. Die Kassiererin an der Ticketausgabe ist etwas überfordert. Zwei Schüler (das sind die Syrer) und ein… Was nun? Lukas, mein Sohn, hat einen Beruf abgeschlossen, will aber im Herbst wieder an die Schule. Er lässt sich zwischen Ziad und Hamza nicht so leicht einordnen. Ziad schaut mit seinem Bart älter aus, Lukas wurde schon immer für mindestens zwei Jahre jünger gehalten. Auch die Alterszuordnung durch die Frau an der Kasse gelingt nicht.  Mir gefällt das. In unserer Familie haben sich noch nie die Menschen leicht in Schubladen einordnen lassen.

Danach geht es über den Markt (Stände mit Falafel!) zu einer anderen Kirche. Dort betrachten wir die geschnitzten Figuren. Mit Hamza schaue ich den leidenden Jesus am Kreuz und den auferstandenen Jesus über dem Regenbogenkreuz an. Ich erläutere noch den Unterschied zwischen der blutenden Seitenwunde/ der Narbe, der Dornenkrone/d er Krone, dem toten Holz/ dem Lebensbaum. Hamza findet noch einen: Das Tuch um die Hüften Jesu ist bei der einen Figur weiß und bei der anderen aus Gold. Mir war das tatsächlich nicht aufgefallen.

Ein Eis schmeckt allen, es ist Frühling in München. Beim Bahnhof trennen wir uns. Die Pflegeoma läuft weiter Richtung U-Bahn, Ziad läuft zum Bahnhof (Paul: „Pass auf, dort gibt es immer so viele Ausländer! ;)“ ) und mit Hamza laufen Lukas, Paul und ich zurück zum Auto. Wir fahren zu Pauls Schwester, die wir ins Auto einladen, weil sie mit zu uns fährt. Ziad besucht einen Freund, der aus nach München gekommen ist. Bei ihm will er auch übernachten. Er hat ihn zuletzt in Syrien gesehen. Dieser Freund wohnt seinem Onkel und ist erst seit 4 Monaten in Deutschland. Ziad freut sich sehr auf die Begegnung mit einer syrischen Familie.

Hamza in der Fußgängerzone neben mir: „Flugzeug, ah!“ Er zuckt den Kopf zwischen die Schultern. Es ist eine kleine Bewegung, so wie am Küchentisch die Bemerkung „Strom!“, die er inzwischen auch noch zwei Mal gemacht hat. Ich sage beruhigend: „Flugzeug, ja, aber falsches Land“ Hamza: „Ja!“ Lachen.

Abends bei uns am Küchentisch. Monopoly zwischen Pauls Schwester, Paul, Lukas und Hamza. Hamza spielt aktiv und mit viel Temperament.

Lukas: Das Geld kommt in die Kasse.
Hamza: Nein!
Paul: Man kann hier keine Schlossallee kaufen.
Lukas: Wenn du bescheißt, Hamza, musst du 2.000 in die Kasse zahlen.
Irene: Ich kann jetzt alle Straßen in einer Runde kaufen?
Paul: Ich erklär dir das schon.
Hamza: Au au au!
Lukas hat ihn auf die Finger gehauen, als er in die Kasse griff.
Irene: Wer kommt dran?
Hamza: Ich, ich!
Lukas: Du auf keinen Fall!

SMS Irene an Ziad: „Lukas, Pauls Schwester, Hamza und Paul spielen Monopoly. Uns geht‘ gut… und dir?“

SMS Ziad an Irene: „Sehr gut. Mir geht es auch gut. Ich habe gerade arabisches Essen gegessen :)“

Ein sehr schöner Tag geht gegen Mitternacht zu Ende.

Donnerstag, 19. Mai 2016: Wir waren mit Pauls Schwester, Paul und Hamza in einer Ausstellung. Sie war interessant und hatte viele Objekte zum Anfassen und Ausprobieren. Uns hat’s gefallen. Lukas ist heute in Frankfurt, wo sein Lieblingsverein spielt. „Nur für ein Fußballspiel bis nach Frankfurt fahren?“ hat Ziad gestaunt.

Auf der Hinfahrt nach München gestern nahm ich einen Anruf von Frau Faber entgegen. Sie hat sich bei dem Treffen mit dem Anwalt des Landratsamtes (der Caritas?) beraten lassen über die drei Fragen, die ich bei dem letzten Gespräch gestellt habe:

1. Ist es anzuraten, dass ein Anwalt Hamza bei der Anhörung begleitet?
2. Ist es nicht so, dass die Kinderrechtskonvention, die auch von Deutschland unterzeichnet wurde, dagegenspricht, Kinder mehr als zwei Jahren von ihren Eltern zu trennen?
3. Gibt es Fälle, in denen es nicht sinnvoll wäre, mit einer Klage gegen die Entscheidung vorzugehen, dass nur ein subsidiärer Schutz gegeben werden kann?

Ihre Antworten:

1. Nein, weil es besser wäre, wenn jemand ein Kind begleiten würde, der dem Kind bekannt und vertraut wäre. Die meisten Fehler passieren beim Übersetzen und deshalb würde ein Anwalt wenig nützen. Mein Gedanke dazu: Stimmt.
2. Ja, aber der Anwalt, den sie fragte, sagte, dass es noch keinen Fall gäbe, bei dem jemand dagegen geklagt hätte. Mein Gedanke dazu: Na dann wird es Zeit, dass einer damit beginnt!
3. Man kann immer dagegen klagen. Es ist immer eine Einzelfall- Entscheidung und dagegen kann man klagen, wenn man neue oder andere Erkenntnisse hat, die für die Entscheidung wichtig sein könnten. Mein Gedanke dazu: Stimmt.

Heute habe ich im Internet die richtige Adresse gefunden! Auf der Seite der Europaabgeordneten der Grünen steht Folgendes:

Große Koalition verstößt gegen UN-Kinderrechtskonvention

Teil des unsäglichen Asylpakets II der Großen Koalition war es, den Familiennachzug in Deutschland für Menschen mit subsidiärem Schutz, darunter auch Syrerinnen und Syrer, auszusetzen. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge trifft diese Entscheidung besonders hart: Über Jahre hinweg sollen sie von ihren Eltern getrennt bleiben. Die große Koalition offenbart damit aber nicht nur einen tiefen Mangel an
Humanität. Sie verstößt auch gegen sieben Artikel und zehn Paragrafen der UN-Kinderrechtskonvention. Gemeinsam mit Volker Beck habe ich mich deshalb an den UN-Kinderrechtsausschuss gewandt und um Prüfung der Regelung gebeten.

Auch die von der bayerischen CSU-Regierung eingerichteten „Balkanzentren“ halten wir in Teilen für rechtswidrig. Kinder, die mit ihren Familien in diese Zentren umziehen müssen, werden aus den Regelschulen genommen und nur noch bedingt unterrichtet. Deutschkurse finden nicht statt. Nach der UN-Kinderrechtskonvention aber muss dem Kind unabhängig von seiner Situation stets Achtung vor den Werten des Landes, in dem es lebt, vermittelt werden. Das Kind muss auf ein „verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft im Geist der Verständigung und der Freundschaft zwischen allen Völkern und ethnischen, nationalen und religiösen Gruppen“ vorbereitet werden. Wie das in Deutschland ohne Deutschunterricht funktionieren soll, erschließt sich uns nicht. Deshalb haben wir auch in diesem Punkt beim UN-Kinderrechtsausschuss um eine Einschätzung gebeten. Eine Antwort steht noch aus.

Ich bin mir sicher: Mein Antrag an das Familiengericht zur Übernahme der Vormundschaft für Hamza wird in den nächsten Wochen geschrieben. Wenn Paul und ich Vormund für Hamza wären, könnte ich mich an Frau Lochbihler wenden und wir würden uns dafür einsetzen, dass dieses Gesetz nicht einfach für Hamza Sabre aus Damaskus angewandt werden kann.

Montag, 30. Mai 2016: Gestern kam ich mit meinem Mann aus Wien zurück. Die Küche hatte Ziad aufgeräumt und auch alles andere war wunderbar in Ordnung gehalten. Wir hatten einen sehr entspannten Abend und waren froh, dass alles so gut gelaufen war. Die drei Jungs haben sich gut verhalten, alles ohne Probleme. Nach dem Abendessen hatten Paul, Ziad und ich noch ein gutes Gespräch über die deutsche Justiz, Lukas kam auch noch dazu und dann unterhielten wir uns noch über die anderen Geflüchteten, die jetzt im Weißhausener Wohnheim sind.

Dienstag, 31. Mai 2016: Abendessen. Hamza erzählt, dass er am 16. Juni mit der Schule einen Bauernhof besuchen wird. Er sagt: „Dort lernen wir, wie aus Milch Butter gemacht wird.“ Ziad: „Er verwendet Passiv! Wie kann er das? Er hat das nicht gelernt. Aber er macht das richtig.“ Der große Bruder erkennt, dass nicht nur er – der die Sprache sehr reflektiert lernt – Fortschritte macht, sondern auch „das Eselchen“.

Sonntag, 5. Juni 2016: In der letzten Woche gab es Ärger. Ich war am Mittwoch nach der Elternbeiratssitzung zwar müde, aber auch irgendwie hellwach und habe mich zu Paul auf das Sofa gelegt, um noch eine Diskussion mit Frau Maischberger über die AfD anzusehen. Ziad kommt dazu und fragt mich etwas zum geplanten Sprachkurs in den Sommerferien, zu dem sein Freund Ahmad kommen will.

Ich gehe mit Ziad in die Küche und wir sprechen bis weit nach Mitternacht. Es geht vor allem darum, dass Ziad an diesem Tag noch einmal zum Deutschkurs an die Mittelschule gefahren ist, obwohl er es eigentlich nicht mehr bräuchte. Er sollte eigentlich im Gymnasium bleiben, weil er dort mehr Deutsch lernen kann als bei dem Kurs in der Mittelschule. Er gibt dann zu, dass er vor allem wegen seinem Freund dorthin gefahren ist. Er fühlt sich ihm gegenüber in einem hohen Maß verantwortlich. Ich kann das verstehen, bitte ihn aber, auch an sich zu denken. Wir sprechen natürlich auch über Ramadan in der nächsten Woche. Er möchte nicht in den Sportunterricht gehen. Paul findet es nicht angemessen, dass ich bei ihm müde auf das Sofa sinke und beim Syrer bis weit nach Mitternacht noch für alle großen und kleinen Probleme offen bin.

Hamza hat mich beim Abendessen arabisch angesprochen. Nur kurz, gleich danach hat er gemerkt, dass es falsch war, aber er hat mich in seiner Muttersprache angesprochen. Irgendwie habe ich schon lange Zeit darauf gewartet, dass er Paul oder mich so anspricht, wie er es auch daheim in Syrien machen würde. Es war sicher nur eine unwichtige, kleine, organisatorische Bemerkung („Gib‘ mal die Butter rüber“ oder so), aber es war das erste Mal. Ich habe deshalb darauf gewartet, weil es eine ähnliche, parallele Situation im Klassenzimmer der ersten Klasse gibt. Irgendwann nach einiger Zeit fühlt sich ein Kind in der Klasse so daheim und angenommen, dass es „Mama“ zur Lehrerin sagt, wenn es etwas möchte. Angekommen, angenommen, daheim.

Ziad will mit dem Rauchen aufhören. Wie kann er das machen? Ich sage ihm, dass er die Zigarette immer in einer angenehmen Situation raucht. Das hilft natürlich nicht beim Aufhören. Er dreht sich seine Zigarette, kommt mit der Zigarette im Mund in die Küche macht sich einen Tee, einen Espresso mit der Maschine oder auch einen arabischen Mokka mit Kardamom (soo lecker) und setzt sich dann – und das hatte er auch im Winter gemacht – unter unser kleines Vordach. Dort lässt es sich aushalten. Ein runder, kleiner Tisch, ein Stuhl, Pflanzen, Südseite… Ziad nimmt sein Handy und hört Musik, trinkt und raucht. (Bei youtube eingeben: Fairuz morning songs) So kann man manchen Schmerz besser aushalten.

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Kommentare (7)

  • Peter Lang

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    „Er gibt dann zu, dass er vor allem wegen seinem Freund dorthin gefahren ist.“
    Korrekt heißt es immer noch: „wegen seines Freunds“. Die Autorin will angeblich Lehrerein sein. Für was? Handarbeit? Nur eine Frage: Wie viele dieser ewig eiernden und um sich selbst kreisenden Episoden kommen noch?

  • Magnus

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    Wie lange soll diese Geschichte eigentlich noch gehen? Teil 13 ist um keinen Deut besser als die vorherigen. Will uns regensburg-digital damit langweilen?

  • Tobias

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    @Peter; Magnus
    Ich fand die ersten Episoden ganz spannend zu lesen. Allerdings wird einem schnell klar, dass eine überaus privilegierte Familie zwei Vorzeigeknaben wie Rosinen herausgepickt hat – und das ist nicht nur eine Verzerrung der Realität sondern auch noch, nun, „billig“.

    Ich schrieb‘ es damals: Damit sich die muslimischen Kinder für das Beten waschen können, wird ein Büro umgebaut oder so ähnlich. Das heißt: Eigenheim. Das heißt auch: Umbauten mit Sanitär kosten im Mittelpreis €10.000+. Für zwei muslimische Kinder, die interessanterweise einer Frau gehorchen, was nicht glaubwürdig ist. Wie toll man deutsch lerne und wie traumatisiert man ist.

    Das trifft auf einen lächerlich kleinen Teil zu, dass es mal wieder einer dieser Leuchtturm-Stories ist, wie sie auch auf ZDF und ARD zu lesen und zu sehen sind: Drei tolle illegale Migranten, die anderen 450.000, die den Sozialstaat aussaugen und den Rechtsstaat auslachen blendet man aus.

    Ich habe genug mit Muslimen – vor allem jungen Kerlen – zu tun, die sind nicht einmal traumatisiert und führen sich auf, dass ein normaler, deutscher Junge nicht mithalten kann. Geschrei, Prügel, Drohungen, allerletztes Vokabular. Das ist die Realität. Und zwar hier in Regensburg. Sehen Sie sich mal die Failed States an… oder einfach nur ihre Kieze, wo sie die Mehrheit stellen.

    Deshalb ist dieser Sammlung von Artikeln inzwischen zur Märchenstunde verkommen.

  • Eduard

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    @Tobias: Wieso kann es nicht gehen, dass ein (muslimischer) Junge einer Frau gehorcht? Wollen Sie damit allen Muslimen unterstellen, Frauen nicht zu respektieren, und noch nicht einmal junge Männer ihre Mutter bzw. hier sozusagen die Ersatzmutter? Also die Person, der ja auch unterstellt wird, immer im Haus (bei den Kindern!) bleiben zu müssen, während der Mann arbeitet?

  • Helferin

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    @Eduard: Als Frau, die in der Flüchtlingshilfe aktiv ist, begegnet mir der mangelnde Respekt immer wieder, seien es Blicke, Gesten, Körpersprache oder der Ton. Da ich mittlerweile auch immer mehr arabisch verstehe, muss auch ich eingestehen, dass sich das spezielle Frauenbild vor allem der jungen Männer nicht wegdiskutieren lässt.

    Zur Artikelreihe: Auch ich habe leider immer mehr den Eindruck, dass hier die Realität nicht einmal ansatzweise wiedergegeben wird. Es mag sein, dass es bei diesen Leuchtturmgeschichten so zugeht, jedoch erlebe ich in der Praxis etwas völlig anderes. Ich kann mich nicht dagegen erwehren, dass die Autorin das Ganze in erster Linie für sich schreibt, auch um sich ggf. selbst zu überhöhen.

    Beispiele wie „Mein Gedanke dazu: Stimmt.“ oder die „Kompetenz“ die in der Vormundschaftsfrage versucht wurde darzustellen (letzter Artikel?) zeichnen das Bild einer Frau, die sich in erster Linie selbst darzustellen sucht, auch, um ihre vermeintliche Kompetenz zu demonstrieren (typisches Lehrerklischee). Da schmückt man sich gerne mit „Vorzeigeflüchtlingen“, um das eigene Bild im sozielen Umfeld aufzupolieren. So hart es klingen mag, das ist der Eindruck, den ich habe.

  • Jon

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    Eduard, du hast offensichtlich keine Ahnung oder willst es lieber ignorieren. Einige führen sich unmöglich auf! Das habe ich selbst erlebt und halte mich daher von einigen fern – aus eigner Sicherheit.

    „Helferin“, die es nur gut meint, beschreibt es realistisch. Es sind natürlich nie alle, aber leider ein großer Teil, speziell von muslimischen allein reisenden Männern (wer glaubt, dass da alle 17 sind, ist nur naiv, man sieht es den meisten an, dass sie älter sind).

    Der sich nicht anpassend wollende Teil hat hier auch nichts verloren. Da sind wohl die meisten normal denkenden Menschen dafür.
    Allerdings: Wer sich anpasst, (arbeiten, ehrlich sein, sich an die Gesetze halten, natürlich seine eigene Religion ausüben, aber mit Respekt für die anderen, d.h. KEINE Missionierung, die Rechte von Frauen achten, die Sprache und Kultur in Deutschland lernen und akzeptieren und sich daran anpassen) sollte auch hier von allen respektiert werden.

    Wer das nicht tut, muss in sein Heimatland zurück (gebracht werden, auch mit Zwang, das ist ja klar)!

  • Nesrin

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    Dass Rassistinnen und Rassisten muss immer und überall das Handwerk gelegt werden (auch mit Zwang, das ist ja klar)!

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