"Keine Polizei an der Schule"

Berufsschüler protestieren gegen Abschiebungen

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Zum zweiten Mal gab es heute Proteste gegen Abschiebungen an der Kerschensteiner Berufsschule.

Zur "Pressekonferenz" erschien ein falscher Schulleiter Schmidbauer. Foto: as

Zur „Pressekonferenz“ erschien ein falscher Schulleiter Schmidbauer. Foto: as

Mehrere Streifenwagen rund um die Kerschensteiner Berufsschule, dazu vier wartende Polizeibusse auf einem nahe gelegenen Parkplatz. „Wovor haben die Angst?“, schreibt der Jugendverband „SJD/ Die Falken“ auf seiner Facebook-Seite.

Erste Demonstration am Freitag

Rückblende: Vergangenen Freitag demonstrieren etwa 50 Schülerinnen und Schüler unter lautstarken Rufen über Schulhof und Parkplatz. „Kampf jeder Abschiebung“, lautet das Motto. „Wer einen angreift, greift uns alle an“, steht auf einem Transparent. Ihr Ziel: Das Direktorat, wo sie Schulleiter Josef Schmidbauer mehrere Unterschriften übergeben wollen.

Hintergrund der Aktion ist die Blockade der Abschiebung eines Schreinerlehrlings an einer Nürnberger Berufsschule vor vier Wochen. Als Reaktion fordern Aktivisten in verschiedenen Städten Rektoren und Lehrer nun auf, bei Abschiebungen keine Informationen an die Polizei weiterzugeben. So auch in Regensburg. Neben der Kerschensteiner Berufsschule gab es auch Aktionen am Siemens- und Albertus-Magnus-Gymnasium.

Demonstration am vergangenen Freitag auf dem Schulhof der Kerschensteiner Berufsschule. Foto: pm

Demonstration am vergangenen Freitag auf dem Schulhof der Kerschensteiner Berufsschule. Foto: pm

Tatsächlich treffen die Demonstranten am vergangenen Freitag auf Schulleiter Schmidbauer. Der ist nicht begeistert über die Aktion und weist die Schüler darauf hin, dass sie das Hausrecht verletzen würden. Einer von ihnen kündigt an: „Wir kommen wieder.“ Sie wollen, dass sich der Rektor per Unterschrift dazu bekennt, keine Informationen an die Polizei herauszugeben. Laut einem Flugblatt, das verteilt wird, sind an der Kerschensteiner Berufsschule aktuell drei Schüler in einer KfZ-Klasse von Abschiebung bedroht.

Unbegründete Angst vor Gewalt

Kerschensteiner1Wirklich ablehnend scheint Schmidbauer (den wir am heutigen Donnerstag nicht erreicht haben) den Forderungen der Demonstranten nicht gegenüberzustehen. Das erfährt man am Donnerstag von einigen Schülern, die mit ihm gesprochen haben. „Auch er lehnt Abschiebungen ab.“ Doch ein offizielles Bekenntnis dazu zu unterschreiben – das gestaltet sich für einen Beamten schwierig. Generell lehnt Schmidbauer die Demonstration durchs Schulgebäude ab, die Aussage „Wir kommen wieder“ interpretiert Schmidbauer offenbar als Androhung von Gewalt. Deshalb die Polizei rund um die Schule. Die Beamten führen auch einige Personenkontrollen durch.

Von Gewalt kann dann allerdings keine Rede sein. Auf dem Raucherparkplatz der Berufsschule halten die Falken eine Art „Pressekonferenz“ ab. Weil Schmidbauer selbst nicht kommt, läuft einer der Aktivisten mit einer Maske des Schuldirektors herum, ruft die etwa 100 umstehenden Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich gegen Abschiebungen zu stellen. Aus einer mitgebrachten Lautsprecheranlage hallen Schilderungen von Nürnberger Schülern, die bei der Blockade der Abschiebung dabei waren.

Veranstaltung gefordert

Nach wenigen Minuten, die die Anwesenden bei strömendem Regen und unter den wachsamen Augen einiger Polizeibeamter ausgeharrt haben ist alles auch schon wieder vorbei. Es gibt kurzen Applaus. Dann geht es zurück in den Unterricht. Die Streifenwagen fahren ab. In einem Brief an Schulleiter Schmidbauer schlagen die Aktivisten ihm vor, eine Veranstaltung unter dem Thema „Wollen wir Abschiebungen an UNSERER Schule?“ in der Aula durchführen.

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Kommentare (79)

  • eingeborener

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    Meine Hochachtung für die jungen Leute !
    In der MZ fand ich nichts dazu, oder ?

  • Hartnäckig

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    Hochachtung ?
    Ich empfinde da keine Hochachtung vor Leuten, die mit Drohungen ihre Meinung durchzusetzen versuchen.
    „Wir kommen wieder“ geht eindeutig zu weit !

  • Piedro

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    @Hartnäckig

    Ja, wirklich ungblaublich, gelle? Sie drohen damit ihre Meinung auch weiterhin zu verkünden! Wirklich erschreckend, dass sie sich dazu bekennen weiterhin für ihre Ideale und für Andere einzustehen! Da muss man sich ja fürchten vor dieser Jugend, die sich nicht damit bescheidet sich nicht nur einmal gewaltfrei zu versammeln sondern ankündigen, das wieder zu tun. Und wer weiß? Vielleicht sogar wieder und wieder und wieder! Sie haben Recht, Hartnäckig, das geht eindeutig zu weit! Irgendwann muss doch auch mal gut sein mit Zivilcourage, Meinnungsfreiheit und Solidarität!

    Aber jetzt erschrecken Sie sich bitte nicht, geschätzter Hartnäckig, wenn ich Ihnen mitteile: ich schreibe wieder. Sie werden es unbeschadet überstehen, keine Sorge!

  • eingeborener

    |

    @hartnäckig:
    Ganz ihrer Meinung, mir fehlt auch jede Achtung vor Polizisten, die mit Gewalt Flüchtlinge in Bürgerkriegslaender abschieben.
    Sind Sie überhaupt ein Demokrat, wenn es für Sie schon Androhung von Gewalt ist, dass Schüler das Hausrecht des Schule ,verletzen,?
    Für Demokraten ist das Zivilcourage.

  • joey

    |

    UNSERE Schule ist relativ, aber es ist sicher nicht EUER (alleiniger) Staat. „Kampf“rhetorik empfehle ich auch nicht, das macht einfach einen schlechten Eindruck zusammen mit „wir kommen wieder“.

    Die eine oder andere Abschiebung ist diskussionswürdig wie das ganze Einwanderungs-, Asyl- und Flüchtlingsrecht. Es gibt einige „Altfälle“, die man vernünftig und human regeln sollte – dafür gibt es genügend parlamentarische Möglichkeiten.

    Aber es gibt offenbar Diskussionen, die man nicht zulassen will – weder die Merkeltreue CSU noch die Flüchtlingsaktivisten. Einfach nur kurz vor der Wahl die Leute mobilisieren.
    Es geht nicht um Flüchtlinge als Person, sind hier nur billige Schachfiguren und jederzeit „ersetzbar“ bzw „genug davon da“, um mal einige für eine politische Aktion zu verheizen.

  • Mr. T

    |

    Ich finde es in diesem Fall etwas übertrieben, an einer Schule, deren Direktor selbst gegen Abschiebungen ist, und an der auch kein konkreter Fall ansteht, gegen Abschiebungen, die woanders stattgefunden haben, zu demonstrieren. Das Thema ist viel zu wichtig, als dass man es durch inflationäre Demonstrationen an falschen Orten zu sehr verwässert.

  • Hans (1st)

    |

    Na da wird ja mal wieder fleissig aus dem Fernsehsessel heraus argumentiert (und der stinkbürgerliche Zeigefinger erhoben) :O

    „Ja dürfen die das überhaupt?“

    Vielleicht den Zeigefinger dann doch lieber der Nase zuwenden? Aber bitte bitte dann doch ohne Worte.

  • Regensburmese

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    Wunderbare Aktion!
    Jugendliche stehen für ‚unsere‘ (?) Werte ein:
    Empathie.
    Zusammenhalt.
    Zivilcourage.

    Um Aufmerksamkeit zu erhalten, darf die Jugend von mir aus gern a bissl überspitzen und provozieren.

    Weiter so, und weiter gewaltfrei :)

  • Rosalia Genoveva

    |

    @
    Mr. T
    Ich finde es in diesem Fall etwas übertrieben, an einer Schule, deren Direktor selbst gegen Abschiebungen ist, und an der auch kein konkreter Fall ansteht, gegen Abschiebungen, die woanders stattgefunden haben, zu demonstrieren. Das Thema ist viel zu wichtig, als dass man es durch inflationäre Demonstrationen an falschen Orten zu sehr verwässert.“

    Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, Sie haben mir heute erklärt, was eine bauernschlaue Regel daheim für eine unglaubliche versteckte Dimension hat:

    Wenn man vergessen hat, was man eben noch holen wollte, muss man bei uns dorthin gehn, wo man sich denkt hat, dass man was holen will, dann fallt es einem wieder ein.
    Alte Urgroßmutter-Weisheit gegen Senilseinsprobleme .

    So angschaut, sehe ich es ein, dass man Protestieren auch nur da dürfen soll, wo was Grausliches passiert ist.
    Weil nur ein Zimmer weiter könnte man schon vergessen haben, was man für eine Meinung gehabt hat.

    Der Slogan: „Nur beim Entstehungsursprung und sonst nirgends nie nicht“ hat was.
    Die Bananen ess ich nur mehr auf den Baum, wo ich als mein behaarter Vorfahr gessesen bin, den Tee Trinke ich, während ich ihn in Ceylon pflücke, aber das Flugzeug bringt mich nicht hin, weil es in der Produktionshalle bleiben muss.

    Lieber Mr.T., haben sie Ihre Meinung da geschrieben, wo Sie geboren sind?

  • Mr. T

    |

    Nein, so ist es nicht. Aber ich meine, dass es sehr wichtig ist, solche unmenschlichen Abschiebungen zu verhindern. Dagegen muss auch demonstriert werden. In Nürnberg war es sehr wichtig und auch angebracht. Wenn aber jetzt überall ohne direkten Zusammenhang demonstriert wird, verlieren diese Demonstrationen auch an Wirkung. Und dann verlieren auch die wirklich wichtigen Demonstrationen an Wirkung weil der Durchnschnittsbürger, der dadurch eigentlich wachgerüttelt werden soll, diese als alltäglich und unnötig abtut. Im konkreten Fall wurde eine Ungerechtigkeit auf einen Ort fokussiert, an dem sie nicht stattfindet. Hätte die Demonstration an einem ’neutralen‘ Ort stattgefunden, wäre sie schon wirkungsvoller gewesen. Das stört mich hier etwas.

  • eingeborener

    |

    @rosalia: Super formuliert
    @Mr T : Der ,Durchschnittsbuerger‘ hier sind Sie.
    Hätten Sie gelesen, dann hätten Sie gelesen, dass drei kerschensteiner Schüler von Abschiebung bedroht sind.
    Desinteresse des Bürgers, weil zu oft demonstriert wird ? Also am Besten Schweigen, dann Interesse ?
    Ich richte mich nicht am fiktiven ,Durchschnittsbuerger, aus, sondern an meinem Herzen.Wenn das sagt, wehre dich ,wehre ich mich
    Was ist los bei Ihnen ? Warum machen Sie sich so klein ?

  • blauäugig

    |

    @Eingeborener
    Laut einem Flugblatt sind drei der Schüler von Abschiebung bedroht. In einem Flugblatt kann nun viel stehen. Vor allem, ab welchem Stadium des Asylverfahrens ist jemand für die Flugblattschreiber von Abschiebung bedroht?
    Bereits ab dem ablehnenden BAMF-Bescheid (-dies ist sehr wahrscheinlich auch nicht gemeint)? Dann scheint mir die Zahl viel zu niedrig.

  • eingeborener

    |

    @blauäugig
    Nomen est omen, ihr Pseudonym passt
    So richtig, dass jemand abgeschoben worden ist weiss man ja erst, wenn er in Kabul vor dem Flughafen ausgesetzt worden ist

  • Hartnäckig

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    Bitte den Artikel genau lesen.
    „Kampf jeder Abschiebung“ lautet das Motto !
    O.k. wenn man meint, dass man auch Straftäter im Lande behalten soll, dann darf man diese Meinung haben !
    Ich frage mich schon, warum es Asylverfahren gibt, wenn doch nach Meinung der Demonstranten jeder/jede hier bleiben darf ???

  • blauäugig

    |

    @Eingeborener
    Lesen Sie halt mal gründlich, was andere schreiben. Es geht nicht darum, wer abgeschoben wurde – der ist ja nicht mehr von der Abschiebung bedroht.
    Hören Sie auf, einen Keil zwischen denjenigen zu treiben, die gut integrierte und lernbereite Auszubildende unterstützen und denjenigen, welche ein Bleiberecht für alle wollen. Das machen Sie nur auf dem Rücken eben jener Berufsschüler, für die Sie sich angeblich einsetzen.

    Nochmal extra für Sie de Ausschnitt aus dem Artikel, auf den Sie sich beziehen, ohne ihn verstanden zu haben: „aut einem Flugblatt, das verteilt wird, sind an der Kerschensteiner Berufsschule aktuell drei Schüler in einer KfZ-Klasse von Abschiebung bedroht.“ Das heißt, der Flugblattschreiber behauptet, drei Schüler in einer Klasse sind seiner Meinung nach von der Abschiebung bedroht. Wie viele von der ganzen Schule? Woher hat er die Zahlen? Was meint er mit „von Abschiebung bedroht“? Wissen Sie wohl genauso wenig wie ich. Ihnen geht es wohl nur um Radau, schon in jungen Jahren so unbelehrbar wie das „SPD-Mitglied“…

  • R.G.

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    Die Grundfrage nach der jugendlichen Meinungsäußerung durch Demonstration ist:

    Haben die Schüler ihre Ansichten nur, weil man sie demonstrieren lässt? Würden sie sich also bei einem Verbot brav vor den Computer setzen und wieder Spieler, Filmkonsument, Poster oder Troll sein, ohne an das reale Leben, mit allem was sie dran ängstigt, zu denken?

    Aktuell sehen wir, dass Kerschensteiner Berufsschüler funktionierende Alphabetisierte sind, die sich tatsächlich über das geschriebene und gesprochene Wort ausdrücken können und wollen, im Rahmen einer Demonstration, bei der ausnahmsweise nicht (wie andernorts) der Verkehr in einer Innenstadt behindert wird, zum Schaden der dort ansäßigen Kaufleute .

    Damit heben sich die Jugendlichen in Sachen Niveau schon deutlich von herrschenden Vorurteilen über
    1.) heutige Jugendliche überhaupt
    2.) Berufsschüler
    3.) Computerzeitaltler
    ab.

    Dort, bei den noch Sprachmächtigen, ist unsere Zukunft in Realtime zu entwerfen.

    Ich hoffe sehr, dass in Dialogen und durch Einladungen zu Bildungsangeboten wie Diskussionen, in der Echtwelt ein umfassenderes Gespräch mit den jungen Leuten gesucht wird.

    Arbeiten in der Schule über das Thema der Migrationsbewegungen, mit Informationen von vielen Seiten und aus dem Blickwinkel mehrerer Fächer, könnten die Meinungsbildung noch vertiefen.

    Ich bin neugierig, was man aus dieser wertvollen Ressource, den sprechfähigen Jugendlichen der Kerschensteiner Schule, noch weiteres Positives hervorfördern wird.

  • Hans (1st)

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    Zitat blauäugig:

    Er wird die Leute halt persönlich kennen? Sind Ihre Einwände immer so völlig aus der Luft gegriffen?

    Jung waren Sie mutmaßlich auch noch nie. Sonst würden sie den berechtigten Protest aufmüpfiger Schüler nicht als „Radau“ abtun.

    Spießer!

  • Hans (1st)

    |

    Die Forensoftware hats Zitat rasgeschmissen (war in spitzen Klammern). Nochmal: [ „auf einem Flugblatt, das verteilt wird, sind an der Kerschensteiner Berufsschule aktuell drei Schüler in einer KfZ-Klasse von Abschiebung bedroht.“ Das heißt, der Flugblattschreiber behauptet, drei Schüler in einer Klasse sind seiner Meinung nach von der Abschiebung bedroht. Wie viele von der ganzen Schule? Woher hat er die Zahlen?] (blauäugig) Antwort s.o.

  • blauäugig

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    @Hans (1st)
    Warum springen Sie in die Bresche und lamentieren um den Kern herum?
    Es wird halt recht viel durcheinandergewürfelt. Mich stört es, wenn ein Satz aus einem Flugblatt als unumstößlicher Fakt hingestellt wird, und beim Hinterfragen nach einer Quelle oder auch nur dem Maßstab gleich rotzfrech geantwortet wird – das stinkt nach „alternativen Fakten“. Ob bewusst falsch oder nur aus der Luft gegriffen ist dann auch schon egal, es schadet der Sache. Sie wollen Kritiker mundtot machen, zeigen also das Verhalten, welches die Falken anderen vorwerfen.
    Das Flugblatt selbst ist ja wohl das, welches die Falken auf Facebook veröffentlicht haben.
    Nochmal für Sie, und gerne auch für jeden einzelnen weiteren:
    grundsätzlich von Abschiebung bedroht sind (für mich) alle, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die noch keine Duldung erhalten haben. Da scheinen mir die genannten drei Schüler viel zu wenige zu sein, das habe ich in meinem ersten Post schon klargestellt.

  • Bürni

    |

    Ich finde es sehr vorbildlich, dass sich Jugendliche mutig gegen Unmenschlichkeit einsetzen! Weiter so!!

  • Helga Hanusa

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    Zur Aktion der Falken in und vor der Berufschule I

    Viel kontraproduktives Getöse zum Zweck der Selbstdarstellung.
    Die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht, was können wir tun, um die von Abschiebung bedrohten und betroffenen jungen Menschen zu unterstützen?
    Mittlerweile gibt es viele geflüchtete Jugendliche, denen das BAMF eine Anerkennung ihres Asylantrags oder eines anderen Flüchtlingsstatus versagt hat. Daher haben sich bereits im Herbst 2016 Pädago_innen und andere Engagierte insbesondere aus dem Bildungs- und Erziehungsbereich in der Initiative und dem gleichnamigen Förderverein „Ausbildung statt Abschiebung“ zusammengefunden, um gut vernetzt und im Gespräch mit vielen anderen Organisationen und Stellen konkrete Unterstützung für die betrofffenen Jugendlichen voran zu bringen und öffentlich auf die Verweigerungspraktiken von Ausbildungzugängen und damit auf die gestiegene Gefahr von Abschiebung aufmerksam zu machen. http://www.ausbildung-statt-abschiebung.de/category/aktionen/
    Darüber hinaus organisiert der Förderverein finanzielle Mittel, um Klagen gegen die Ablehnungsbescheide zu ermöglichen, ebenso werden Paten gesucht und vermittelt, die die jungen Geflüchteten bei all diesen schwierigen, belastenden Situationen begleiten und nach Kräften unterstützen.
    Seit einigen Monaten findet fast wöchentlich, immer Freitags, eine Mahnwache vor dem alten Rathaus statt, die von Lehrkräften und Schüler-innen aus der Berufschule initiiert wurde. Bei all diesen Aktivitäten wurden Falken nicht gesehen. Dort wo Falken Einfluss haben, z.B. bei der Koordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bekam ich, als ich um die Verbreitung des Aufrufes zur Demo „Ausbildung statt Abschiebung“ am 20. Mai gebeten habe, eine Absage. Begründung: die Koordinationsstelle verteile nur Urkunden und Titel, würde prinzipiell keine Aufrufe weiter leiten an die anderen SOR Schulen in und um Regensburg. Ich hatte darauf hingeweisen, dass zahlreiche betroffene junge Geflüchtete in diesen SOR Schulen seien und um Solidarität geworben.
    Der brutale Abschiebeversuch aus einer Berufsschule in Nürnberg hat viele Menschen wachgerüttelt. Auch in Kelheim versuchte Polizei an der Berufsschule den jungen Afghanen E. für den Abschiebeflug zu holen. Dort fand sie E. nicht. Sie fand ihn leider doch woanders, nahm ihn in Abschiebehaft in Mühldorf am Inn. Er blieb vom Transport in den Abschiebeflug nach Kabul wegen der nicht arbeitsfähigen deutschen Botschaft nach dem verheerenden Anschlag verschont. Der betroffene E. und viele andere von Abschiebung Bedrohte, die zusammen mit ihren Helfern am 17. Juni in Kelheim eine Mahnwache abhielten, konnten nicht auf Interesse und Solidarität von Falken zählen.
    Es hat in der Vergangenheit viele Gelegenheiten für Begegnungen mit Betroffenen ( zum Beispiel am Bunten Wochenende am 20. /21. Mai), Mitarbeit und Solidarität gegeben, die die Falken bisher nicht berührten.
    Es gibt mittlerweile zur Erhöhung der Rechts- und Verhaltenssicherheit von der GEW einen Leitfaden: http://www.gew-bayern.de/Leitfaden_Abschiebung
    Anzunehmen ist, dass Rektoren von (Berufs-)schulen, die nicht auf Seiten der rigiden Abschiebepolitik stehen, sich mit ihren Handlungsspielräumen und anderen Möglichkeiten des Handelns für den Fall des Falles befassen.
    Was ist zu tun, um Menschen zu überzeugen, damit sie mithelfen die Sicherheit und den Schutz für Geflüchtete zu erhöhen? Sie vorführen, brandmarken, unverschämt respektlos behandeln?
    Was soll gewonnen sein, wenn ein Rektor laut kund tut, was er tun und lassen wird? Die Falkenaktion, die dem Rektor eine Unterschrift abpressen will, suggeriert, dass dies die Rettung vor Abschiebung wäre, der entscheidende Schritt, der Sicherheit bringt.
    Welch ein Irrtum!
    Es gibt viel zu tun, ausdauernd, hartnäckig, ohne viel Aufsehen, mit viel Überzeugungskraft und ohne jemanden zum Buhmann zu stempeln.

    Helga Hanusa

  • Hans (1st)

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    @Burni Genau so isses, find ich auch!

    Und das dieses Engagement dann den ein oder anderen Nieselpfriem „stört“ spricht erneut für diese Jugendlichen. Wer Veränderung will muß „stören“.

    Auch von mir ein „Weiter so“ ;D

  • blauäugig

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    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Natürlich kann er darüber spotten, was mich stört und irgendwelche despektierliche Wörter finden, die er auf mich bezieht – aber dass er so weit geht, Lügner öffentlich als Vorbilder hinzustellen, wundert mich dann doch.
    @Hans (1st) Schämen Sie sich denn kein bisschen? Haben Sie Angst vor einem Ansehensverlust in Ihrer Agitpropgruppe oder sind Sie wirklich so verblendet?

    Danke @Helga Hanusa, sehr eindrucksvoll beschrieben, dass die Falken bisher nicht mitbekommen haben, wie brisant die Lage in der Region ist -sonst hätten sie ja Kelheim und nicht Nürnberg als Aufhänger genommen – und nur plärren, was denn andere machen sollen (und nicht einmal da zielführende Vorschläge haben) , statt selber aktiv zu helfen.

  • Hans (1st)

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    Mein lieber bläuäugig

    Jetzt liefern Sie mal den Beweis für „Lügner öffentlich als Vorbilder“.

    Sprich: weisen bitte hier und nach, dass im Flugblatt gelogen wurde.
    Das können Sie nicht. Alles Geschwätz ausm Fernsehsessel.

    Wenn Sie das nicht belegen können: SELBST LÜGNER oder Was haben Sie für ein Problem mit sich dass Sie derart unfundiert über diese Schüler herziehen müssen?

  • Hans (1st)

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    @Helga

    Selbst wenn dieser Rektor sich für die Abschiebebedrohten, einsetzte (ist das wirklich so) muß er mit sowas umgehen können. Schüler machen nicht zuerst eine Analyse bevor sie helfen. Die handeln einfach mal.

    Vermute mal da ist eine Assoziation zum 1.Mai. Siehe mein Kommentar dort.

  • blauäugig

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    @Hans (1st) Im Flugblatt steht „Wir haben eine Antwort gefordert: Keine Kooperation mit der Polizei im Fall einer Abschiebung. Dafür haben die Schüler Unterschriften gesammelt. Ist das schon Grund genug, die Polizei auf die Aktivisten und Schüler zu hetzen?“ Ist das nicht neben den falschen Zahlen Beweis genug? Widerlich, wie Sie versuchen, den Grund für den Polizeieinsatz zu vertuschen, mit der Unterschriftensammlung an sich hatte er jedenfalls nichts zu tun, eher mit Nötigung durch die Aktivisten – wie sie sich selbst sehr geringer Bruchteil unterschrieben hat – ziehe ich nicht her, sondern über die nennen, um sich von den Schülern abzugrenzen. Über die Schüler – von denen nur ein Flugblattschreiber. Sie und Ihre Truppe versteckt sich hinter Unschuldigen, das ist feige.

  • blauäugig

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    Ja, im vorigen Post ist auch ein copy-paste-Fehler, der Absatz wäre gewesen:

    Widerlich, wie Sie versuchen, den Grund für den Polizeieinsatz zu vertuschen, mit der Unterschriftensammlung an sich hatte er jedenfalls nichts zu tun, eher mit Nötigung durch die Aktivisten – wie sie sich selbst nennen, um sich von den Schülern abzugrenzen. Über die Schüler – von denen nur ein die sehr geringer Bruchteil unterschrieben hat – ziehe ich nicht her, sondern über die Flugblattschreiber. Sie und Ihre Truppe versteckt sich hinter Unschuldigen, das ist feige.

    Ob der Schulleiter sich genötigt fühlte oder lediglich das Hausrecht durchsetzte, kann offen bleiben. Denn wie im anderen auf Facebook veröffentlichten Flugblatt zu sehen ist, scheren sie sich nicht darum, wenn sie lediglich von Lehrern zum Verlassen des Schulgeländes aufgefordert werden. Wörtlich: „Drei Mal werden Verteiler durch Lehrer vom Schulgelände geworfen, dreimal kommen sie wieder.“

  • Markus B.

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    Es ist vielen nicht bewusst das ein Asylrecht ein zeitlich beschränkter Gastaufenthalt darstellt solange das Leben in deren Ländern durch Krieg bedroht ist, da ist es legitim das Personen die ihren Asylstatus missbrauchen auch wieder abgeschoben werden können.
    Nur wenn die Bevölkerung bereit ist ihr eigenes Land nach dem Krieg wieder aufzubauen wie zB. Afghanistan kann das Land wieder eine Zukunftsperspektive haben.
    Deutschland musste auch wieder Aufgebaut werden und alle haben mit angepackt.

  • Lothgaßler

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    Die Berufsschüler demonstrieren/ demonstrierten nicht gegen jedwede Abschiebung, sondern zuerst einmal gegen Abschiebungen aus der Schule heraus. Noch dazu Abschiebung von Mitschülern und Bekannten, die ganz offensichtlich in ihren Integrationsbemühungen auf einem guten Weg sind. Dieses in sich nicht logische und ungerechte Handeln von Politik und Verwaltung in Sachen Migration/ Flüchtline/ Asyl drängt nun unmittelbar in den Lebensbereich der Schüler, und die solidarisieren sich mit zumindest einigen von Abschiebung bedrohten Altersgenossen. Bravo!
    Natürlich muss der Schulleiter pflichtschuldigst auf die Hausordnung hinweisen, aber damit übertreiben sollte er nicht. Hier gehts nicht um Randale, sondern um eine positiv besetzte Solidaritätsadresse. In diesem Fall kann auch ein Schulleiter über seinen Schatten springen und sich an das erinnern, was ihm und allen anderen Lehrkräften als Bildungsziele aufgegeben wurde. Da passt dann diese politische Aktion und die Auseinandersetzung mit Flucht, Asyl und Migration wunderbar in die Schule hinein. Der Protest ist insofern in die Praxis umgesetzter theoretischer Unterricht, für den scheinbar die Lehrkräfte nicht gebraucht wurden.

  • eingeborener

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    Gut,, dass @hanusa die Differenzen innerhalb der Bewegung gegen Abschiebungen aus ihrer Sicht darlegt.
    Was sagen die FALKEN dazu ?

  • joey

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    ob jemand integriert ist oder nicht – fakt ist, daß er in diesem Land nicht sein darf. Mit Lügen, Kooperationsverweigerung und dem Rechtsweg kann man Jahre hier leben, sowas darf aber nicht belohnt werden.

    Es gibt da übrigens auch sonst viele, die „leider“ helle Haut und blonde Haare haben und daher nicht als Eriteer oder Syrer reinkommen. Auch diese Leute (z.B. Ukrainer) würden sich gerne hier integrieren und ausbilden lassen.

    Recht hat einen Sinn, der über den Einzelfall hinausgeht.
    Ordnung aufzugeben, hat meistens schwere Nachwirkungen. Beispiel Schulordnung: politische Flugblätter sind grundsätzlich unzulässig. Weil sonst demnächst auch Neonazis oder Graue Wölfe verteilen und Versammlungen halten. Dein Recht ist auch das des anderen.

    Im Sinne der Bildungsziele könnte man an der Schule diskutieren, wozu man eine staatliche Ordnung braucht. Außerhalb der Schulzeit kann man Versammlungen halten, Resolutionen und Petitionen verfassen, demonstrieren, …

    Interessant wäre auch eine Testabstimmung in geheimer Wahl: wieviele Schüler haben dazu welche Meinung? Trauen sich die Aktivisten in den demokratischen Raum? Na?

  • Hartnäckig

    |

    aha, wenn man also für die Abschiebung von Straftätern ist, ist man ein “ Nieselpfriem „

  • Lothgaßler

    |

    @joey: Ja und nein zu Ihren Ausführungen. Die Schule als Bildungsort wird hier zum Ort staatlicher Zwangsvollstreckung fern jeder Zweckbestimmung dieses Ortes. Das empört zu Recht viele Schüler. Schule ist auch ein Ort demokratischer Übung, selbstredend nicht ohne Begrenzungen. Die Hausordnung mag dagegen stehen, das Gewissen fordert aber eine von der Schulleitung wahrgenommene Aktion. Der Rest ist politisches Lernen: Es lässt sich nix erzwingen, bestenfalls lässt sich was aushandeln, aber oftmals läuft man gegen Wände.
    Politisch ist die Aktion, aber nicht parteipolitisch, auch wenn vermutlich kein JU-ler so eine Demo mitorganisieren würde. Davon abgesehen halten sich Berufspolitiker allzu oft nicht an die offiziellen Spielregeln, also plädiere ich für bayerische Gelassenheit/ ein „Darüberstehen“ um die Verstöße um Hausordnungen in Schulen.
    Wenn nun eine umfassende Auseinandersetzung mit den Themen Flucht, Asyl, Duldung, Abschiebung usw. stattfindet und wegen der Vorkommnisse auch auf reges Interesse stößt, dann kann ich absolut nix Schlechtes an der Aktion finden. Schöner kann ein Sozialkundelehrer seinen Unterricht nicht vorbereitet bekommen.
    Damit ist noch lange nicht ausgesagt, dass kein Flüchtling bzw. Asylsuchender des Landes verwiesen werden kann und muss, zur Not mit Gewalt. Natürlich gibt es diese Fälle, aber nicht jeder „Kooperationsverweigerer“ hat wirklich Dreck am Stecken. Was nun akzeptabel ist und was nicht, das wird auch bei den Schülern die Emotionen in Wallung bringen.

  • Tobias

    |

    „Negative Aufenthaltsbescheinigung“ und Ähnliches ist doch bereits eindeutig. Dafür gibt es Regeln und Gesetze, und diese müssen eingehalten werden, das ist der Sinn derselbigen. Dombesetzer und – vermutlich aus legitimen Gründen – auszuweisende Personen als „tolle Helden“ zu bezeichnen, damit irgendeine Linke Gruppierung sich vor die Kameras stellen kann ist perfide.

    Außerdem fehlen mir wirklich viele Zahlen: Wie viele haben mitgemacht? „Mehrere Unterschriften übergeben“. „Die Schule ist…“. Nein, das klingt zu billig. Waren die Falken nicht auch dieselbe Kasperlgruppe, die bei der NPD-Demo die Polizei gestört, zu 750 EUR Geldbuße verurteilt wurde und dann den Richter als Quasi-Nazi diffamiert haben? Meine Güte, RD liebt es, ihr Klientel zu bedienen..

  • Hans (1st)

    |

    @Werte Herren

    Bitte vergessen Sie nicht den Schaum vorm Mund abzuwischen.

    Danke, kommt ja doch schlecht ;)

    Schon interessant was die Komentatorenschaft hier für eine rechtsaußen Klientel ist.

  • joey

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    @Lothgaßler
    Zweckbestimmung ist Lernen, aber grundsätzlich gilt hier deutsches Recht wie überall.

    „Dreck am Stecken“ wo fängt das an? Beispiel: Falscher Name oder Herkunftsangabe ist eine Art Betrug. Jemand versucht gezielt, die Klärung seines Falles zu verzögern, bis er irgendwie doch hierbleiben darf. Jemand der ehrlich sagt: „ich bin aus Ukraine“ ist demnach dumm? Eine Frage der Moral, die spätestens beim Oberleutnant Marco aufhört.
    Da unsere Infrastruktur auf die Menge Asylbewerber nicht eingerichtet ist, ist Betrug im „Verfahren“ besser Chaos evtl. auch erfolgreich siehe Marco.

    Ich bin für ein Einwanderungsrecht, wie es Lucke gefordert hat, der dafür niedergeschrien wurde und nun gleichlautend von Oppermann neu gefordert… so könnten Leute, die nachweislich gute Leistungen, keine Krimi und gute Berufsperspektive haben, legal hierbleiben. Vielen Altfällen könnte man auch einen kleinen humanitären Bonus geben.

    Die Flut über Meer und Land muß gestoppt werden, sie nützt nur der Mafia. Afrika verdoppelt bis 2050 seine Bevölkerung von 1 Mrd auf 2. Es gibt da keine schöne schnelle Lösung, die Probleme sind deutlich älter als unsere Geschichtsschreibung reicht… Jetzt können wir mal nachdenken, wie man die Flut stoppen könnte. Wenn sich das Schleppergeld nicht mehr rentiert, hört das wohl bald auf.

  • eingeborener

    |

    @Hans,haben Sie mitleid mit den ,Werten Herren,
    Wo andere ein Herz haben , haben die Angst, von dem vielen,das sie haben ,etwas abgeben zu müssen. Wo andere selber denken, denken die nur an ,recht und Ordnung,, jedenfalls solange das in. Ihrem Sinne ist.
    @Tobias, Sie haben sich doch mal als AfD Wähler geoutet, oder ? @Joey ,CSU Mitglied ,oder ? @Hartnäckig ,Na, sagen Sie es uns !

  • Hans (1st)

    |

    @eingeborener

    Na gut eine Runde Mitleid :P

    Ähem, wenn wir schon dabei sind, könnten Sie dem „Markus B“ bitte mal den Unterschied zwischen „politisch Verfolgten“ und „Kriegsflüchtlingen“ quasi Asylrecht vs. Genfer Flüchtlingskonvention erklären?

    Sonst muß der noch die Falken fragen, die werden da ja mehr Bildung haben als er.

    Wenn nicht: Aber auch gut. So groß wird der Bedarf an differenzierter Betrachtung dann auch nicht sein.

    Ansonsten: 6. Juli Meutken, da gibts Balsam auf rechte Seelen :D

  • Hartnäckig

    |

    @eingeborener
    ich beantworte Ihre Frage gerne.
    Aber sagen Sie mir zuvor, wie Sie mit Leuten umgehen, die im Asylverfahren Pässe fälschen oder falsche Angaben machen.
    Sagen Sie mir bitte, ob Sie auch bei Straftätern von einer Abschiebung absehen würden.
    Mir fehlt hier von ein paar dümmlichen Kommentaren die Spucke; wie sollte ich da „Schaum vor dem Mund haben“ ?

  • joey

    |

    @eingeborener
    und bei welcher Partei sind sie „Na, sagen Sie es uns“? Ich kann sagen, daß ich die Kanzlerin und ihre Unterstützer nicht gewählt habe. Wer mich hier im Forum kennt, weiß, daß ich auch kein reinrassiger „Eingeborener“ bin und nicht als Deutscher geboren wurde.
    Falls Sie eine Schublade haben, passe ich da wahrscheinlich nicht hinein.

  • blauäugig

    |

    @eingeborener Ihre Frage von gestern, 11:46 Uhr, wird wohl offen bleiben, denn
    @Hans 1(st) oder die anderen (?) Falken beantworten keine Fragen.
    Die verlangen blinden Glauben. Was in einem ihrer Flugblätter steht, ist als unangreifbare Wahrheit gesetzt.
    Wie aufgeklärt und fortschrittlich ist im Vergleich dazu sogar die römisch-katholische Kirche, wo seit 1870 nur dann das Wort des Oberhauptes nicht angezweifelt werden darf, wenn es ex cathedra über Glauben oder Sitten gesprochen wird. Und das war so ein großer Rückschritt, dass sich die Altkatholiken abspalteten.

  • Lenerl

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    Warum machen hier eigentlich alle so einen Wind aus der falschen Richtung? Was ist denn passiert? Was ist denn der Grund für die Proteste an der Schule?
    Ich würde mal sagen ein kolossales Staatsversagen in Hinblick auf die Asylpolitik. Wenn man Aktionen wie die in Nürnberg durchzieht, dann braucht man sich nicht wundern, wenn derlei Proteste folgen. Darüber sollte man sprechen.

    Dass eine Abschiebung aus einer Schule heraus mit das Dümmste ist, was man in Zusammenhang mit einer Abschiebung tun kann, darüber besteht hier wohl hoffentlich Einigkeit. Das haben die Herren und Damen Politiker schon erkannt. Sie werden dafür sorgen, dass sich sowas nicht wiederholt. Aber woher soll man das als junger Mensch wissen? Für mich klingt es nur logisch, dass sich Berufsschüler an bayerischen Berufsschulen nun mit ihren von Abschiebung bedrohten Klassenkameraden solidarisieren. Wer weiß schon was passiert und was den Behörden noch einfällt, um öffentlichkeitswirksam so zu tun als hätte man die Zügel in der Hand, obwohl man die noch nicht mal gefunden hat.

    Von daher habe ich schon Verständnis, für Ihre Herzensangelegenheit, Herr eingeborener. Aber als Demokrat, der Sie ja sein wollen, wenn ich das richtig verstanden habe, brauchen Sie nicht nur Courage, sondern auch Mehrheiten. Und da sehe ich bei Ihrem Diskussionsgebaren gerade schwarz. Zuerst einmal brauchen Sie Menschen, die gegen Abschiebungen sind. Wenn Sie da auf einen Schulleiter zurückgreifen können und sog. Pädagogen, die bereits Demonstrationen in der Innenstadt organisieren, dann sollten Sie lernen, das als Potential zu sehen und nicht auf biegen und brechen ihre Feindbilder pflegen. Es geht doch um die Sache, oder?

    Was ist denn mit der Unterschrift eines Schulleiters in der Sache erreicht? Um welche Informationen, die er im Fall der Fälle nicht weitergeben soll geht es hier eigentlich? Was wissen die abschiebenden Behörden nicht, was der Schulleiter oder die Lehrer wissen? Ist es diese Unterschrift wert, hier wild um sich zu schlagen und sogar Leute gegen sich aufzubringen, die eigentlich auch gegen Abschiebungen sind?

    Ich finde den Ansatz mit der Veranstaltung in der Aula doch eine gute Idee. So etwas sollte im Sinne aller und umsetzbar sein. Da muss man sich aber mal einen ganzen Tag Zeit nehmen und das Thema „Flucht und Asyl“ möglichst gründlich und ganz von vorne aufarbeiten. Etwas schwierig an einem Tag, gebe ich zu, aber ein Anfang wäre gemacht. Ich denke anlässlich der Ereignisse in Nürnberg wäre es vertretbar, an bayerischen Schulen einen Tag dafür zu „opfern“. Organisiert Vorträge, die rechtliche, humanitäre und politische Hintergründe beleuchten. Und verschickt ein paar Einladungen an Politiker. Die sind schließlich auch verantwortlich für den Mist in Nürnberg und könnten ruhig mal vorbei schauen und erklären, was denn so geplant ist die nächsten 5 Jahre zur Bewältigung der Probleme, die im Umgang mit geflüchteten Menschen so fabriziert wurden. Wenn die sich dann nicht trauen zu kommen, weil das Thema so brisant ist oder junge Menschen so schrecklich ehrliche Fragen stellen, dann könnte man ja wieder darüber berichten, oder? Da wäre die Kritik viel besser platziert.

    Na, liebe Politiker und Politikerinnen da draußen: Wer traut sich in die Kerschensteiner Berufsschule um jungen Menschen im Sinne politischer Bildung die deutsche Asylpolitik zu erklären? Wahrscheinlich keiner. Schade!

    Jeder Politiker, der diese Diskussion hier liest, der lacht sich doch ins Fäustchen, denn er ist raus. Stattdessen zerfleischen sich die Bürger wieder gegenseitig. Super!

  • Mr. T

    |

    Gut geschrieben, Lenerl. Aber das wird wohl genauso verpuffen. Da wenn man nur die Uhrzeit der Demo kritisiert, ist man schon rechts vom Höcke.
    Wo sich der Kreis schließt, geben sich die ganz links und die ganz rechts auch wieder die Hand und ähnlen sich irgendwie.

  • Markus B.

    |

    @hans1st, warum soll ich einen Falken Fragen, Sie sind doch vermutlich selbst bei den Falken und haben die gleiche Weltanschauung “ Reichtum für alle “ , sehr ideologisch und erwarten Sie nicht das wir alle Ihre alternativen Fakten übernehmen.
    Beruflich habe ich auch mit Asylanten zu tun und kenne mich sicher besser aus als Sie, politisch und religiöse Verfolgung geben die ja alle an , das wird ihnen von Falken und co. schon so eingetrichtert, sonst wäre ja ein Asylantrag nicht rechtmäßig.
    Ein 20 jähriger Afghanischer Jugendlicher der 5 Jahre seinen Ausweis versteckt, sich insgesamt 8 mal geweigert hat ihn vorzuzeigen um das Asylverfahren zu behindern, unter falscher Adresse wohnt und dann noch deutschen droht sie umzubringen, vor solchen Personen ist auch in Zukunft mit Straftat zu rechnen.

  • Selim

    |

    @Helga
    Dein Kommentar ist schon mehr als fragwürdig. Du behauptest die Falken würden eine reine selbstdarstellung betreiben. Dazu Bitte ich dich noch mal deinen Text zu lesen und dich nochmal zu fragen wer im moment eine Selbstdarstellung betreibt.
    Hier finde man die Selbstdarstellung der Falken: http://www.falken-bayern.de/selbstdarstellung.html

    Ds was du tust ist nichts anderes als die Menschen gegen die Falken und ihre Arbeit auf zu hetzten. Du spielst das spiel des guten und schlechten Antifschisten.
    Die Geschichte wie du sie ja auch kennst, dass genau diese Spaltung eines der größten probleme waren und sind!
    Lasse die Falken die Arbeit machen, diesie für richtig hält.
    Übrigens waren wir (ver.di-Jugend) dieses Wochenende mit den Falken und einer Integrationsklasse gemeinsam im Bayerischen w

  • Selim

    |

    Sorry, Nachtrag

    Bayerischen Wald und haben uns am Abend mit den Geflüchteten und den Betreuerinnen und den Betreuern zum Thema Asyl und Flüchtlicngspolitik ausgetauscht.

    Ganz so schwarz und weiß, wie du es siehst, ist es halt doch nicht ;)

    Gruß
    Selim

  • Hans (1st)

    |

    ich möchte mich herzlich für die Beförderung zum FAlkenmitglied bedanken, aber ich bin nicht Mitglied der SPD-Jugendorganisation. Zu alt.

    Aber frei nach dem Motto jener gehässigen Schreiberlinge „steckt sie alle indenselben Sack und draufhauen“ gehe ich ab sofort davon aus, das dieselben Herrshaften NPD-Mitglieder sind und diese Woche bei der AFD Hosiana singen wollen :P

    Das gibt dann das nächste Geheule falls sie dort nicht erhört werden sollten…..

    Herr gib ihnen ein klein wenig Erleuchtung.

    @Selim
    Aber man darf schon auch mal Falken kritisieren oder? Sollte man sich mit auseinendersetzen und nicht als pauschal Hetze einstufen.

  • blauäugig

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    @Hans (1st) Egal wie oft Sie die Nazikeule schwingen, es zeigt nur, dass Sie mit der demokratischen Mitte gar nichts am Hut haben. Sie sind übrigens Teil der Kommentatorenschaft hier und nicht lediglich Supervisor, Ihre Aussage vom 1.Juli, 16 Uhr „Schon interessant was die Komentatorenschaft hier für eine rechtsaußen Klientel ist.“ (Rechtschreibfehler im wörtlichen Zitat nicht verbessert) trifft mich keinesfalls mehr als Sie.
    @Selim Nehmen Sie doch mal den Spruch auf dem im Artikel abgebildeten Transparent „Wer einen Angreift, greift uns alle an“.
    Da würde ich als glaubwürdiges Handeln in Wort und Tat deutlich weniger Offensives erwarten.
    Weshalb richtete sich die Aktion derart gegen den Schulleiter? Etwa, weil er im öffentlichen Dienst ist? Das kann ja kaum ein Dorn im Auge eines ver.di-Jugend-Mitglieds sein. Ein angegriffener Schulleiter hat durchaus Solidarität verdient.

  • Hartnäckig

    |

    Ich hatte folgende Frage gestellt, die mir noch keiner, der Befürworter der Akton beantwortet hat:
    Aber sagen Sie mir zuvor, wie Sie mit Leuten umgehen, die im Asylverfahren Pässe fälschen oder falsche Angaben machen.
    Sagen Sie mir bitte, ob Sie auch bei Straftätern von einer Abschiebung absehen würden.

  • Mr. T

    |

    Also Hartnäckig, hier eine Antwort von mir persönlich, einem Befürworter solcher Aktionen, aber nicht unbedingt genau dieser.
    Dabei muss unterschieden werden, wohin so jemand abgeschoben werden soll. Grundsätzlich nicht, wenn ihm dort der Tod droht. Anonsten wäre das mit einer Todesstrafe geleichzusetzen, die grundsätzlich nicht und schon gar nicht wegen solcher Delikte anzuwenden ist. Und der Tod kann durchaus auch in Ländern drohen, die offiziell ein „sicheres Herkunftsland“ sind. Für Straftäter haben wir ein Rechtssystem mit entsprechenden Sanktionen, wie z.B. dem Freiheitsentzug. Damit kann die Bevölkerung effektiver vor einem Gewalttäter geschützt werden, als ihn einfach abzuschieben (mit der Gefahr, dass er wiederkommt). Und falsche Angaben im Asylverfahren sind für mich gar kein Abschiebungsgrund. Das sind genau so „Kavaliersdelikte“ wie falsche Angaben auf einer Steuererklärung. Die versuchen halt, das Beste für sich rauszuholen. Grundsätzlich sind Straftäter wie Straftäter zu behandeln, egal woher sie kommen.

  • knurrhahn.mf

    |

    @ eingeborener
    „…@Tobias, Sie haben sich doch mal als AfD Wähler geoutet, oder ? @Joey ,CSU Mitglied ,oder ? @Hartnäckig ,Na, sagen Sie es uns !…“
    …und als was müssen Sie sich nun outen?
    Das ist – doch mit Verlaub gesagt – völlig …egal, welche politische Gundeinstellung jemand favorisiert. Ausschlaggebend ist, wie jemand diese Aktion beurteilt und ob die vorgebrachten Argumente einleuchten oder eher nicht. Also hört doch endlich mal auf mit diesen dämlichen Antifa-, Nazi- und Stammtischkeulen. Das sind doch keine Argumente, sondern nur Parolen von horizontbegrenzten Einfaltspinseln.

  • knurrhahn.mf

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    …tschuldigung. Die „horizontbegrenzten Einfaltspinsel“ muss ich ja glatt zurücknehmen, sonst habe ich ja selber so eine „Keule“ verwendet. So schnell kann man in die eigene Falle laufen :-)

  • joey

    |

    @Mr. T
    daß das mit der Steuer ein Kavaliersdelikt ist, dachte sich auch Hoeneß…

  • Mr. T

    |

    Ja, joey. Aber beim Hoeness war das noch ein bisserl anders. Der war sonaiv und hat gemeint, er muss es erst versteuern, wenn er es auch anpackt. Für den war das wie für einen von uns ein Wettkonto bei einem Fussballwettanbieter. Mit „Kavaliersdelikt“ meine ich auch eher so Sachen wie es bei Normalsterblichen öfter mal vorkommt, wo dann was verschwiegen oder kleingerechnet wird. Eben das, was für die einen eine Straftat, für die anderen eben ganz normale Trickserei ist.

  • Hans (1st)

    |

    Um auf den Kern zurückzukommen:

    zB Afghanistan ist kein sicheres Land.

    Schön dass sich Schüler für von Abschiebung bedrohte Mitschüler engagieren. :D

    Und die AFD-Heinis sollen doch spucken vor Wut. Wen scherts denn?

  • joey

    |

    @Mr. T
    Marco konnte sich im Chaos der Asylprüfung locker „einschwindeln“ und Amri über mehrere Identitäten Hilfszahlungen „erschwindeln“.
    Das Finanzamt funktioniert hingegen sehr gut. Schließlich haben wir unsere Pässe nicht „verloren“, unsere Konten werden regelmäßig vom Finanzamt geprüft und sonst viele Informationen per Datenverarbeitung. Alles nur, um Terror vorzubeugen – wer aber „zufällig“ oder eher systematisch erwischt wird, kriegt eine ordentliche Strafe – auch für „Kavaliersdelikte“. Deswegen kommt sowas nicht „öfter“ vor, sondern wenn dann nur einmal.

  • Mr. T

    |

    Dass das Finanzamt besser funktioniert als die Prüfung der Asylverfahren ist klar. Beim Finanzamt werden auch keine Soldaten eingesetzt.
    Aber beim FA heissts doch auch immer, dass viele Steuersünder durchrutschen weil trotz der guten Prüfmöglichkeiten viel zu wenig Prüfer eingesetzt werden. Und vor allem die, bei denen es sich lohnen würde.

  • Hartnäckig

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    Mr. T hat wenigstens den Mumm zu sagen, was er über Falschangaben im Asylverfahren und die Abschiebung von Straftätern denkt.
    Aber Hans (1st ) schweigt sich aus.
    Der teilt nur aus, gegen alle, die seine Meinung nicht teilen !

  • Hans (1st)

    |

    Hab ich was Wichtiges verpasst?

    Ne echt nicht, oder?

    :D

  • Hans-Peter Dantscher

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    @ Hartnäckig: Ein Anonym bescheinigt einem anderen Mut und bezichtigt ein anderes der Abstinenz selbigem, der Witz ist gelungen. Aber gut, dann will ich mal maximale Courage walten lassen und die ach so bedeutungsschweren Fragen beantworten:

    1. „Aber sagen Sie mir zuvor, wie Sie mit Leuten umgehen, die im Asylverfahren Pässe fälschen oder falsche Angaben machen.“

    Nun als Anwesender mehrerer Asylverfahren vor Gericht, als Zeuge von Folternarben und Einschusslöchern von Asylsuchender, welche aus Ländern kamen welche als einigermaßen sicher galten, verstehe ich diese Gemeinheit als eine Art Selbstverteidigung elementarer Interessen wie Sicherheit, Versuch ein halbwegs geregeltes Leben zu“erschleichen“. Habe Menschen erlebt, welche eine Fluchtgeschichte erzählten, würde sie verfilmt werden die Kritik einbrächten dies sein doch ziemlich unrealistisch, und setzten sich durch diese Wahrheit erheblichem Misstrauens von Seiten des BAMFs und des/der RichterIn aus.

    2. „Sagen Sie mir bitte, ob Sie auch bei Straftätern von einer Abschiebung absehen würden.“

    Diese Frage wurde schon beantwortet, jawohl würde ich, sofern der Mensch gefährdet wäre und sofern die Straftat in Zusammenhang mit der Situation des Menschen, also sich wehrend gegen Abschiebung oder im Zusammenhang mit mangelndem finanziellen Mitteln steht, sollte Mensch sich mal Gedanken machen inwieweit Verfahren in diesen Zusammenhängen zu ändern klug wäre.

    Da ich einerseits diese Fragen nicht für allzu elementar halte und ich andererseits gerade voll im was bin ich für`n harter Hund Modus bin, habe auch ich ein paar Fragen:

    Halten es hier Leute wirklich für bedrohlich wenn ein paar SchülerInnen ein wenig – viel Wind machen?

    Sehen hier ernsthaft Menschen das Abendland und „unsere“ Kultur gefährdet, weil es 1 oder 2 Prozent Zuwanderung gibt?

    Das würde ich als feige und erbärmlich halten ;-)

    Freundlichst Hans-Peter Dantscher

  • Hans-Peter Dantscher

    |

    Korrektur: Die erste Frage sollte lauten: Halten es hier Leute wirklich für bedrohlich wenn ein paar SchülerInnen ein wenig – was viel zu selten geschieht – Wind machen?

    und zu Helga Hanusa: Auch wenn ich ihr Selbstvertrauen schätze, kein Anonym und ordentlich auf den Putz gehauen, aber Mensch kanns halt auch mit dem ICH bin wichtig auch übertreiben.

    Immer noch freundlichst Hans-Peter Dantscher

  • SJD - Die Falken

    |

    Hoch verehrte Kommentatorenschaft von regensburg-digital,

    nachdem wir mehrfach gebeten wurden uns zur Debatte zu äußern, wollen wir versuchen auf einige Fragen und Kommentare zu antworten.

    Weil an dem Datum an dem wir mit den Kolleginnen und Kollegen die Unterschriftenlisten dem Rektor übergeben haben, gerade keine Abschiebung stattgefunden hat, war die Aktion falsch? Es macht unserer Meinung nach durchaus Sinn, bevor Scheiße passiert schon was dagegen zu unternehmen. Im Zweifel auch durch „inflationäres Demonstrieren“.
    Die Logik „Je mehr Widerstand es gibt, desto mehr verliert er an Wirkung“ leuchtet uns irgendwie nicht ganz ein. Wenn die Arbeiterschaft nicht durch „inflationäres Demonstrieren“ und „inflationäres Streiken“ für Arbeitszeitverkürzung gekämpft hätte, hätten wir wahrscheinlich immer noch eine 60-Stunden-Woche. Eine Ausrede um das eigene Nichts-Tun zu rechtfertigen? Vielleicht, aber wir wollen hier niemandem etwas unterstellen.

    Dann die wunderbare Trennung in „gute“ und „schlechte Ausländer“: Unter den Menschen, die hierher fliehen, sind sicherlich Kriminelle, potentielle Terroristen, Vergewaltiger und Arschgeigen. Genauso wie unter denjenigen, die seit Generationen in Deutschland leben. Möchten Sie aus Deutscher das Recht haben nur von Deutschen ausgeraubt zu werden? Deswegen soll der nicht-deutsche Räuber im Zweifel in den Tod abgeschoben werden während der deutsche Räuber das „Recht auf Knast“ besitzt! Uns passen schon genug Gesetze in diesem Land nicht. Dann passt es uns erst recht nicht, wenn „Nicht-Deutsche“ unter irgendwelche rassistischen Sondergesetze fallen.

    Und wo ziehen jetzt die Falken wieder diese „Alternativen Fakten“ und „Lügen“ her, dass aus einer KFZ-Klasse drei Kollegen von Abschiebung bedroht sind? Man wird es nicht glauben: Sie sind zu den Flugblattverteilern gekommen und haben berichtet, dass sie Abschiebebescheide haben. Wir haben sie uns allerdings nicht zeigen lassen, sondern das in „blinden Glauben“ als „unangreifbare Wahrheit“ hingenommen.

    Zu unserem „kontraproduktivem Getöse zur Selbstdarstellung“: Vielleicht sollten wir hier unsere Selbstdarstellung noch ein bisschen vergrößern und erwähnen, dass wir seit fast vier Jahren gemeinsam mit Berufsschülern aus verschiedenen Berufszweigen die Flugblattreihe „Arbeiterjugend“ herausgeben und vor der Kerschensteiner verteilen. Das es jetzt eine Aktion, die Berufsschüler mit Falken gemeinsam (und aufgepasst: manche der Teilnehmer sind sogar Berufsschüler UND Falken-Mitglieder!) in die Medien geschafft hat, ist schön und gut. Aber bitte glauben Sie nicht, wir verteilen 4 Jahre lang Flugblätter damit wir uns einmal selbst feiern können, weil es die Aktion in die Presse geschafft hat!

    Dass wir andere Aktionsformen, andere Ansätze und eine andere Zielgruppe haben als „Ausbildung statt Abschiebung“ denke ich ist unbestritten. Aber warum braucht es hier Angriffe, wer die „bessere“ Arbeit gegen Abschiebung macht? Nebenei noch ein bisschen Selbstdarstellung unsererseits: SJD – Die Falken waren auch auf der Demonstration „Ausbildung statt Abschiebung“ und am Bunten Wochenende. Aber vielleicht mit zu wenig Getöse, wenn es nicht aufgefallen ist.
    Wo wir jedoch keinen Einfluss haben, sind die „Schule ohne Rassismus“-AKs. Wir glauben ja auch, dass wir fast die gesamte Schülerschaft Regensburgs hinter uns haben, aber alle „Schulen ohne Rassismus“ kontrollieren wir noch nicht. Letztes Jahr wurden in der BRD mehr als 24.000 Menschen abgeschoben – zahlreiche Anlässe, sodass in vielen Orten dagegen protestiert wurde. Auch da haben wir es nicht geschafft uns an jeder Protestaktion zu beteiligen. Machen Sie uns doch nicht größer und wichtiger als wir sind! Aber keine Sorge! Wir arbeiten dran!

    Warum fordern wir den Rektor auf etwas gegen Abschiebung zu tun und das auch öffentlich auszusprechen? Na, es wäre doch ein gutes Signal wenn sich ein Rektor einer Berufsschule öffentlich gegen Abschiebungen aus „seiner“ Schule ausspricht und das nicht nur im Hinterzimmer tut. Im Privaten sind viele gegen vieles. Das bringt aber nichts, wenn man es nicht auch in der Öffentlichkeit tut. Eine Stellungnahme würde das Bewusstsein unter der Schülerschaft stärken, mehr Öffentlichkeit für die Problematik erzeugen und vielleicht auch Einfluss auf Politik und andere Schulen haben. Vielleicht findet es ja am Ende sogar noch jemand anderes als nur wir gut. Aber wenn sich Rektoren oder auch Lehrer nicht (mehr?) trauen sich öffentlich zu äußern, weil sie Konsequenzen im Beruf befürchten, lässt das auch schon tief blicken.
    Was aber auch vom Rektor ausgeht: Er holt die Polizei aufs Schulgelände (3 Streifenwägen am Schulgelände, und mindestens vier Mannschaftswagen ums Eck) wenn „seine“ Schüler mal ein klein wenig aufbegehren. Stille Positionierungen von Lehren und Rektoren sind das eine. Schüler, die trotz der Gewalt des Staates etwas tun, das andere. Von unserer Seite kann man da gerne auch beide Positionen zusammenbringen. Oder hätten die Nürnberger Kollegen am 31. Mai auch erst brav fragen sollen, was sie da dürfen und was nicht?

    Dann lässt sich natürlich noch viel darüber streiten, ob es Sinn macht an Schulen politisch zu arbeiten, ob der Schülerparkplatz ein geeigneter Kundgebungsort ist, die Schulpause die richtige Zeit dafür ist und: Hey, das Wetter war auch richtig scheiße! Das hat noch gar niemand erwähnt!
    Wir meinen trotzdem: Schulen sind kein unpolitischer Raum. Und warum sollen die Berufsschüler nicht auch an der Berufsschule demonstrieren, wenn sie etwas an ihrer Schule verändern wollen? Sollen die Gewerkschaften auch außerhalb des Betriebs und nur am Feierabend in den Streik treten? Verstehe, wer kann!

    Und jetzt kommt natürlich die große Empörung auf: Das ist Schulgelände! Das darf man nicht! Nötigung! Gewalt! Terror? Nein, soweit ist es dann doch noch nicht. Wir möchten nochmal klar stellen, dass wir Unterschriften gesammelten haben. Ja, auch am Schulgelände! Berufsschüler haben sogar in ihren Klassen Unterschriften gesammelt! Obwohl es nicht erlaubt ist! Aber wir haben ja schließlich nicht gefordert die Schule in Brand zu stecken. Also ganz ruhig.
    Ach und ja, wir sind die Kasperlgruppe, die auch gegen die NPD-demonstriert hat. Und ja, es wurden auch Falken-Mitglieder nach einer Blockade des Nazi-Aufmarsches verurteilt. Und um nochmal den Bogen zum inflationären Demonstrieren zu ziehen: Auch wenn die AfD am Emmersamsplatz steht, sind wir da und protestieren dagegen.

    Nun bitten wir um Entschuldigung, wenn wir nicht alle Fragen beantworten können. Unsere politische Arbeit findet vor allem auf der Straße statt und weniger auf in Form von Kommentaren im Internet. Wehr mehr wissen möchte kann uns gerne auf Facebook verfolgen. Dort wird i.d.R. veröffentlicht, was wir so treiben: http://www.facebook.com/falken.regensburg

  • Mathilde Vietze

    |

    Ich kenne und schätze die Arbeit der Falken seit vielen Jahren.
    Dabei bin ich nicht immer in allen Punkten gleicher Meinung,
    aber diese Gruppierung als „Selbstdarsteller“ hinzustellen,
    ist eine ausgemachte Frechheit.

  • joey

    |

    @Hans-Peter Dantscher
    Wieviel darf ich Ihnen abnehmen, wenn ich der Meinung bin, etwas zu brauchen? Wo ziehen Sie die Grenze?
    Stellen Sie sich mal vor, sie haben einen Laden für täglichen Bedarf, eine Tankstelle etc… darf jeder einfach was nehmen, sind Sie innerhalb kürzester Zeit pleite, wenn sie in einem Viertel mit vielen Bedürftigen sind. Andere Formen von Kriminalität möchte ich hier gar nicht aufzählen, dringende Bedürfnisse gibt es in unendlicher Zahl.

    Übrigens: 1-2% sind schon ein Problem, wenn das jedes Jahr stattfindet, auch weil sich dies auch nicht gleich in Deutschland örtlich wie sozial verteilt. Allein die Mafia an Sahara und Mittelmeer und russischen bzw türkischen Grenzen verhindert, daß es mehr werden. Menschen wachsen (gerade in Afrika) exponentiell nach, Quadratmeter nicht. Mathematik hat nichts mit Feigheit zu tun, sondern mit Wahrheit.

  • Hans (1st)

    |

    joey ist bei einer Argumentation angelangt die auf nichts anderes als Rassismus hinausläuft.

    Geh zur AFD joey – da gehörst Du hin!

    Alles Lügen was da verbretet werden. 1-2% Flüchtlige jährlich? Woher ahben wir das den gesaugt?
    Die Afrikaner wachsen exponentiell nach?
    NEIN die Not dort wächst nach! Verursacht u.a. durch deutsche Konzerne.
    Die würden liebend gerne bleiben wo sie sind, wenn sie sich ernähren könnten.
    Aber das funktioniert nicht mehr u.a. wegen europäischer Geschäftemacher. Wegen eines durch die Industrienationen verursachten Klimawandels.

    Ich wäre dafür, dass man jeden der so argumentiert für 10 Jahre nach Afrika schickt, dann ist hier mehr Demokratie und extrem bessere Luft zum atmen.

    Dank an Hans-Peter Dantscher, dass er sich die Mühe gemacht hat solchen Leuten sachlich zu antworten. Allein, wie man sieht: es ist für den Gulli. Vertae Zeit, deshalb bin ich auch nicht darauf eingegangen.

    Ja man muß an den Ursachen ändern und nicht an der Höhe der Zäune.

    Dass Sie einen SUV fahren dürfen leiber Joey, liegt nicht an Ihren tollen eistungen, sondern daran dass man ihnen erlaubt ein ganz klein wenig an den Trögen der Reichsten mitschlabern dürfen. Damit Sie brav und gefügig deren meinung vertreten.

    Und jene, die nicht die Ursachen, sondern die Opfer beseitigen wollen, die sollte man getrost dorthin schicken, wo sie die Not dann auch am eigenen Leib kennen lernen dürfen. Danach red ma wieder – gerne.

  • joey

    |

    @Hans 1st
    na, welche deutschen Konzerne machen die Not in Afrika? Ach so, der Klimawandel.
    Ich fahre übrigens einen Golf mit 1,2l, ein möglichst kleines Auto.

    Rassismus… sehen Sie einfach irgendwo bei Bevölkerungsentwicklung Afrika nach.

    Das Du biete ich Ihnen an, wenn ich Lust dazu habe. Vielleicht wenn Sie mal korrektes Deutsch in alter oder neuer Schreibung können.

  • eingeborener

    |

    ,Wenn wir weitermachen wie bisher,haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance,als sich zu uns auf den weg zu machen.,
    Das ist ein Zitat von bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Spiegel 18.6.17
    gestern las ich ein Interview mit Töpfer, ehemals dt Umweltminister, jetzt unep, der sagte, ohne eine Beendigung der ausbeuterischen Handels- und Wirtschaftspolitik des Westens werde in Afrika nichts besser
    Joey und konsorten, euer Rassismus und eure habgier machen euch zu primitiven.ihr schmarotzt an der Ausbeutung anderer Länder, wollt aber die Folgen nicht

  • blauäugig

    |

    @Falken:
    Eine Abschiebung wird nicht konkret mit einem Bescheid angekündigt. Leider nennen viele den ablehnenden Bescheid vom BAMF Abschiebebescheid. Ihre genannten drei in der genannten Klasse von der Abschiebung bedrohten Schüler sind also zu niedrig – wenn man diese BAMF-Bescheide als Grundlage nimmt.
    Natürlich muss man nach jedem einzelnen dieser Bescheide tätig werden. Zum Beispiel Rechtsmittel einlegen. Quer durch die Abschiebeparteien CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP (die sind alle an Landesregierungen beteiligt, die auch nach Afghanistan abgeschoben haben) wird ja bei Kritik an den zahlreichen fehlerhaften BAMF-Bescheiden stets darauf verwiesen, dass diese gerichtlich überprüft werden können und dann auch vollzogen werden sollen – von daher ist die Einlassung von joey, „Mit […] dem Rechtsweg kann man Jahre hier leben, sowas darf aber nicht belohnt werden.“ für mich unerträglich. Vor allem, wenn die Regierungsbeteiligten selbst von bis zu 40% Fehlerquote reden, vgl.https://twitter.com/ARD_BaB/status/869866474197975040, darf man schon die Frage nach der Rechtsstaatlichkeit des Asylverfahrens stellen.
    Ich halte es auch für richtig, die Medien darauf aufmerksam zu machen. Aber bitte stellen Sie nicht einen Schulleiter als Schlüsselfigur hin, in dessen Macht es läge, eine Abschiebung zu verhindern. Es ist für den betroffenen Schüler in keiner Weise positiver, wenn er allein in seiner Wohnung aufgegriffen wird. Wie Lenerl oben schon schrieb, die Daten hat die Polizei ohnehin schon.

  • Mr. T

    |

    Das stimmt schon, was die Ganzlinken da schreiben. Das ist auch nicht ein bestimmter Konzern oder sowas, das ist ganz einfach unsere ganze Lebensweise, die Ressourcen verbraucht, die wir nicht haben. Wir fressen Fische, die vor der Küste Afrikas industriell weggefangen werden und den Einheimischen nichts mehr zum Leben lassen. Das Futtermittel für unsere Fleischproduktion wird auf Feldern angebaut, die den Einheimischen nicht mehr zur Nahrungsmittelerzeugung zur Verfügung stehen. Und mit unseren Waffen befeuern wir noch deren Konflikte. Das schafft durchaus Fluchtgründe …

  • Hans (1st)

    |

    Joey „Wer macht die Not in Afrika“

    Schön dass Sie nachfragen.

    Schauen Sie sich zum Beispiel mal das an: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46962

    Google hilft Ihnen ansonsten weiter, ich bin nicht die Auskunft für Leute die sich bewu0t uninformiert halten.

    Wenn man das Maul soweit aufreist zum Thema, sollte man sich eigentlich schonmal damit befasst haben.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Joey“ – Vielen Dank für Ihren Kommentar, er trifft
    „den Nagel auf den Kopf“ und – den AfD-Vergleich
    müssen gerade S i e sich nicht gefallen lassen.

  • joey

    |

    die EU (also Deutschland) zahlt viel Geld an die Staaten Afrikas für die Fischfangrechte. Würden die meist korrupten Regierungen das Geld (aus so vielen Rohstoffen) an die heimische Bevölkerung weitergeben (z.B. in Form von Schulen, Sozialwesen etc), wäre da keine Not und keine Überbevölkerung.
    Unser Status hat mit Hautfarbe nichts zu tun, sondern mit einer ganz bestimmten Zivilisationsentwicklung. Die Thematik ist komplex.

    Es gibt übrigens Leute, die Argumente austauschen können und Leute, die jeden mit einer anderen Meinung als Gegner sehen, der am besten zu vertreiben oder mundtot zu machen ist. Wenn das nicht geht wird man ausfällig und beleidigend, um den anderen rauszuekeln.

    Danke liebe Mathilde Vietze.

  • Hans (1st)

    |

    Werter Joey, stilisieren Sie sich nicht als Opfer hoch.

    Sie hatten weiter oben vorgeschlagen, die Opfer des Syrienskriegs und andere Afrikaner einfach ihrem Schicksal zu überlassen, damit es hnen hier gut geht.

    Zus Sache selbst läßt es sich mit Ihnen kaum diskutieren.

    Erst wollen Sie wissen, wie die Not von Europa nach Afrika exportiert wird. Dann nennt man Ihnen ein Beispiel mit Beleg (die Hühnerfleischangelegenheit), und schon wird das Thema gewechelt und von angeblichen Fischereirechten fabuliert.

    Warum glauben Sie eigentlich Ihrem eigenen CSU-Entwicklungsminister nicht?

    eingeborener hat Ihnen das oben schön zitiert. Sind Sie darauf eingegangen?

    Solange Sie sich nicht mit dem auseinadersetzen was man Ihnen gibt, ist es sinnlos immer neue Themen anzufangen.

    Darum altbekanntes. eingebohrener weiter oben: „,Wenn wir weitermachen wie bisher,haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance,als sich zu uns auf den weg zu machen.,
    Das ist ein Zitat von bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Spiegel 18.6.17
    gestern las ich ein Interview mit Töpfer, ehemals dt Umweltminister, jetzt unep, der sagte, ohne eine Beendigung der ausbeuterischen Handels- und Wirtschaftspolitik des Westens werde in Afrika nichts besser
    Joey und konsorten, euer Rassismus und eure habgier machen euch zu primitiven.ihr schmarotzt an der Ausbeutung anderer Länder, wollt aber die Folgen nicht“

    gehen Sie doch erstmal darauf ein. Der CSU-Minister ist Ihnen weit voraus.

    Ausserdem bewegt sich Ihr Niveau auf der Tippfehlersuchebene:

    joey: „Das Du biete ich Ihnen an, wenn ich Lust dazu habe. Vielleicht wenn Sie mal korrektes Deutsch in alter oder neuer Schreibung können.“

    Also per Du werden wir nie sein. Das sollten Sie aus „Geh zur AFD, da gehörst Du hin“ nicht schließen ;)

  • Mr. T

    |

    Wenn man genau weiß, dass das Geld nicht bei denjenigen ankommt, denen man die Lebensgrundlage nimmt, ist so ein „Geschäft“ moralisch mehr als verwerflich. Das ist nichts anderes als in der Entdecker- und Kolonialzeit als man die Völker gegen ein paar Glaskugeln an die Häuptlinge beraubt hat.

  • joey

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    @Mr. T.
    klar, wenn es sich um glaskugelähnliche Beträge handeln würde… auch in Deutschland verkauft die Bundesregierung Förderrechte z.B. an Wasser und Gas, ohne daß Grundstückseigentümer und Gemeinden was davon haben.

    Es gibt viele Gründe, warum in Afrika „nichts geht“. Ein breiter Bogen von Bildung, gesellschaftlicher Entwicklung (z.B. Frauenrechte), Sozialsysteme (gegen Kinderreichtum als Altersversorgung), staatliches Recht gegen Clanstrukturen…

    Wenn man nun nichts mehr aus Afrika kaufen würde, hätten die Menschen dann mehr Devisen? Gerne Fairtrade – wenn es denn kontrolliert werden kann und das Geld tatsächlich bei den Frauen ankommt, die auf den Feldern stehen und nicht die Söhne des Häuptlings Abgaben erheben…

  • Hans (1st)

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    ja die Afrikaner können echt froh sein wenn internationale Konzerne ihre Rohstoffe fürn Appel und ein Ei ausbeutet und dabei ganze Landstriche vergiftet. Dafür konkurrieren sie ihnen dann die heimische Wirtschaft kaputt. Ja diese Schwarzen habens wohl nicht anders verdient. (Vorsicht Ironie, versteht nicht jeder)

    „Mr. T.“ schrieb „denen man die Lebensgrundlage nimmt“. Auch das nicht verstanden?

    Die Erregung üer die Falken scheint sichansonsten ja gelegt zu haben. Auch schön.

  • blauäugig

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    Hans (1st): Wenn sich die Erregung gelegt hat, ist nach Ihrer obigen Logik die Aktion verpufft. Darauf können wir uns einigen.
    Aus diesem Diskussionsfaden kann jeder nun wirklich selbst erkennen, dass Sie es sind, der nicht auf die anderen Argumente eingeht, Ihr diesbezüglicher Vorwurf an Joey taugt nicht mal als Satire.
    Sie wollen krampfhaft das letzte Wort. Das gelingt leichter, wenn Sie sich mal entschuldigen. Z.B. für Ihre wirren Zuordnungen, wer welcher Partei nahesteht, oder auch nur für Ihre Pöbeleien.

  • Hans (1st)

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    Liebes blauäugig,

    Ihre Erregung hat sich also nicht gelegt?

    Wie auch immer, diese Falken-Aktion scheint sich ja auch nicht an Sie oder irgendwelche Kommentatoren hier auf RD gewandt zu haben. Vielmehr an Mitschüler, Lehrer, Direktor und auch vllt. auch etwas weitere Öffentlichkeit.

    Warum da irgendetwas „verpufft“ sein soll kann ja wohl nicht von der Stimmungslage jener abhängen die sich hier etwas übererregen. ;P

    Übrigens: Welcher Partei soll ich Sie in diesem Thread zugeordnet haben?

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Da ist manch überschäumender Rechtsaußen sogleich dabei mich in die Jugendorg der SPD zu stecken (Markus) oder wie Sie in eine „Agitproptruppe“:

    “ @Hans (1st) Schämen Sie sich denn kein bisschen? Haben Sie Angst vor einem Ansehensverlust in Ihrer Agitpropgruppe oder sind Sie wirklich so verblendet?“

    Öhm, das war am 30.6.. Waren Sie da indisponiert, so einen Unfug abzusondern und derart dämlich zu beleidigen? Und jetzt verlangen Sie für irgendwas nicht stattgefundenes „Entschuldigungen“? Gehts no?

    Setzen Sie sich lieber mal mit den Falken (s. Beitrag oben) direkt auseinander, wenn Sie schon so fleissig gegen deren Aktion stänkern.

    Nur an Argumenten in der Sache fehlts halt leider doch.

    „Kramphaft letztes Wort“. Wer so rumstänkert will eine Reaktion. Diesmal noch haben Sieeine bekommen. Oftmals (s.o.) ohnehin nicht – zurecht.

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