Rechte Lebenswelten in der Musik

Die „Sarrazinisierung des Popdiskurses“*

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„Rechten Lebenswelten“ in Deutschrock, Punk, Oi! und Hardcore: Ein Vortrag an der Musikakademie Alteglofsheim.

Von Martin Oswald 

Dezember 2012: Ausverkaufte Donauarena beim Frei.Wild-Konzert.

Dezember 2012: Ausverkaufte Donauarena beim Frei.Wild-Konzert.

Sonntagmorgen, Alteglofsheim. Würden die Kirchenglocken die Leute nicht aus den Häusern in die Kirche hämmern, wäre hier definitiv der Hund begraben. Nichts los. Alles liegt im dichten Nebel, nur das Schloss der Bayerischen Musikakademie ragt heraus. Drinnen, im mit prunkvollem Rokoko-Stuck und prächtigen Wandteppichen verzierten Kaisersaal findet unter den Augen von Kaiser Leopold I. und den einstigen Reichsfürsten ein Vortrag über rechte Lebenswelten in Punk, Oi! und Deutschrock statt. Ein durchaus ungewöhnliches Setting. 

Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum und der Agentur für Soziale Perspektiven aus Berlin ist gekommen. Er referiert heute auf Einladung des Verbands für Popkultur in Bayern über „Subkulturelle Farbenlehre“. Ein Thema, das in den vergangenen drei Jahren insbesondere aufgrund der Diskussionen um die italienische Deutschrock-Band Frei.Wild zeitweise eine breitere Öffentlichkeit erreicht hat, ansonsten aber eher stiefmütterlich behandelt wird. 

Rechts ist, wer sich so verhält

Der Referent kennt die Punk-, Oi!- und Hardcoreszene hervorragend und befasst sich seit vielen Jahren mit der sogenannten „Grauzone“, den Anknüpfungspunkten und Überschneidungen dieser Subkulturen und ihrer Musik zum rechten und extrem rechten Spektrum. Der Begriff „Grauzone“ habe sich etabliert, weil die frühere Sammelbezeichnung „Rechtsrock“ nicht hinreichend die Heterogenität von Bands, Milieus, Stilrichtungen und Publikum erfassen könne. „Grauzone“ selbst sei allerdings auch nicht besonders hilfreich, insbesondere wenn es darum gehe, welche Bands darunter einzuordnen seien. Etwa die Oi!-Band, die sich mit einer Rechtsrockgruppe auf einem Festival die Bühne teilte? Die Punkband, die beim gleichen Label unter Vertrag steht wie die Deutschrockgruppe, die eine rechte Vergangenheit hat, nun aber Anti-Rassismusprojekte unterstützt? Schwierig. Zudem, so Weiss, habe sich „Grauzone“ auch schon zu einem Trademark für Unangepasstheit und Anti-Mainstream entwickelt, auf den positiv Bezug genommen wird.

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Er spricht deshalb lieber von „rechten Lebenswelten“, da damit viel deutlicher benannt sei, worauf sich der Fokus solcher Einordnungen richten soll. Während das Konzept der „Grauzone“ nach inhaltlichen und strukturellen Verbindungslinien von Subkulturen zur (extrem) rechten Szene sucht, formuliert das Konzept der „rechten Lebenswelten“ Kriterien zur Beurteilung von Bands und ihrem Publikumsumfeld. Um es pointiert zusammenzufassen: rechts ist, wer sich so verhält. 

„Nicht unpolitisch, sondern reaktionär“

Zu den Bewertungskriterien im Rahmen des Konzepts der rechten Lebenswelten rechnet Weiss unter anderem: 

  • Ungleichheitsideologien unterschiedlicher Art,
  • die Reduktion bzw. Privatisierung des Politischen („Wir sind unpolitisch.“),
  • die Naturalisierung bzw. Biologisierung des Sozialen („Männer können nichts für ihr Verhalten; das ist das Testosteron.“),
  • ein bizarres Verständnis von Meinungsfreiheit durch das Kritik an der eigenen Meinung als Meinungsverbot und Repression ausgelegt wird,
  • gleichzeitiger Größen- und Verfolgungswahn („Wir sind eine starke und verschworene Gemeinschaft und zugleich arme, unterdrückte Opfer des linken Mainstreams.“),
  • die Ablehnung von political correctness, „Gutmenschen“ und „Tugendterror“,
  • Inszenierungen von Männlichkeit, Rebellentum, Ehre und Stolz.
Fans bei einem Frei.Wild-Konzert in Regensburg.  Inszenierungen von Männlichkeit, Rebellentum, Ehre und Stolz. Foto: Archiv/ as

Fans bei einem Frei.Wild-Konzert in Regensburg. Inszenierungen von Männlichkeit, Rebellentum, Ehre und Stolz. Foto: Archiv/ as

Bands und subkulturelle Szenen, die sich in Denken, Handeln und Wirken durch eben diese Kriterien auszeichnen, „sind nicht unpolitisch, sondern reaktionär“, so Weiss. Die Selbstdarstellung einer Band sei dabei gar nicht wichtig, sondern ihr tatsächliches Auftreten.

Mischung aus reaktionärer Biederkeit und rebellischer Fackelmarschästhetik

 Tatsächlich erinnert in diesem Kontext vieles auch an Frei.Wild. Damit sei nun nicht ausgesagt – und dieser Vorwurf kommt fälschlicherweise oft -, dass die Band neonazistisch wäre. Das ist sie nicht. Gleichwohl liefert sie mit ihren vorgeblich unpolitischen Texten, ihrem Gestus und Habitus reichlich Puzzlestücke für ein geschlossen rechtes Weltbild. Die Stilisierung des Volkes als natürlicher Schicksalsgemeinschaft und die Beschwörung der Heimat als unveränderliches, gottgegebenes Fleckchen Erde werden in Songs wie Wahre Werte mit einer Mischung aus reaktionärer Biederkeit und rebellischer Fackelmarschästhetik angerührt. Es sei daher auch kein Zufall, so Weiss, dass selbst die NPD im Kommunal- und Europawahlkampf 2014 hierauf positiv Bezug nehmen konnte. Wenn das Bandrepertoire zahlreiche Andockstellen für rechte Ideologie biete und sie durch bestimmte Inszenierungen reproduziere, helfen alle Entpolitisierungsbeteuerungen und Anti-Rassismus-und-Extemismus-Bekundungen wenig.  

Im besoffenen Männlichkeits-, Gemeinschafts- und Außenseitertaumel gibt es zuweilen keinerlei Berührungsängste mit offen rechten Kreisen.

Auch für die größte und bedeutendste Band des Deutschrock-Genres, die Böhsen Onkelz, gelte Ähnliches. Von ihrer zweifellos neonazistischen Vergangenheit mögen sie sich zwar glaubhaft distanziert haben, wie Weiss betont, nach wie vor komme ihnen aber (und das seit fast 35 Jahren) eine Scharnierfunktion zwischen Popkultur und rechter Szene zu. An jedem Wochenende fände irgendwo in Deutschland eine „Böhse-Onkelz-Party“ statt, zu der nicht sich nur einschlägig Rechte einfänden, sondern die oft  auch als Treffpunkt der jeweiligen lokalen Rocker-, Hooligan- und Neonaziszene dienten. Die Grenzen zwischen Saufgästen, (bloßen) Musikfans und Rechten seien fließend und das kollektive Hören der Onkelz fungiere für viele als Einstieg in die rechte Lebenswelt. Hier werde die Offenheit für den stilistisch verwandten, textlich aber eindeutigeren Rechtsrock geweckt. 

Weiss’ Analyse betrifft allerdings nicht nur den typischerweise mit rechten Tendenzen vorbelasteten Deutschrock, sondern reicht auch weit in den Punk- und Oi!-Bereich hinein, der zunächst eigentlich eher unverdächtig erscheint. Anhand einiger ausgewählter Beispiele, wie den sächsischen Martens Army, den Leverkusener OHL oder den (allzu stolzen) Ostwestfalen Split Image, verdeutlicht er, dass es im besoffenen Männlichkeits-, Gemeinschafts- und Außenseitertaumel zuweilen keinerlei Berührungsängste zu offen rechten Kreisen gebe. 

„Die Linken fahren am Wochenende in die Stadt rein, die Rechten fahren auf’s Land raus.“

Der Vortrag bleibt in seinem Fazit nicht theoretisch und abstrakt, sondern eröffnet Handlungsperspektiven die auch für den ostbayerischen Raum relevant sind. Vor allem in ländlichen Regionen zeigten sich Schwerpunkte rechter Lebenswelten: „Die Linken fahren am Wochenende in die Stadt rein, die Rechten fahren auf’s Land raus.“ 

Ein großes Problem sei die mangelnde Informiertheit und Sensibilität von Bookern, Konzertveranstaltern, Disko- und Kneipenbetreibern, die reaktionäre Tendenzen von Bands und Gästen nicht als solche wahrnehmen oder schlimmer, sich gar nicht daran stören. Weiss fordert hier eine klare Haltung ein, zumal viele Veranstalter aus geschäftlichen Gründen herumlavieren würden, wenn es um sogenannte Grauzonen-Bands gehe. 

Gerade in Ostbayern kann man von Weiss’ Vortrag und dem Konzept rechter Lebenswelten viel lernen, zumal hier begleitet von geradezu höfischer Berichterstattung regelmäßig Deutschrockkonzerte und einmal jährlich beim G.O.N.D.-Festival in Kreuth mit 20.000 Besuchern ein Auflauf rechtsoffener Bands stattfinden.

*Das Zitat in der Überschrift stammt aus einem Zeit-Interview mit Thorsten Hindrichs

 

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Kommentare (31)

  • Paul Kück

    |

    Darf man fragen, was genau hat das jetzt mit Thilo Sarrazin zu tun hat?

    Ausser, dass das Zitieren eines Interview-Zitates hier offensichtlich zu einem billig-populistischen Aufmacher taugen soll?

  • Martin Oswald

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    @Paul Kück: Der Ausdruck „Sarrazinisierung des Popdiskurses“ wurde vom Referenten einige Male verwendet, um die „Das-Wird-Man-Ja-Wohl-Noch-Sagen-Dürfen“-Mentalität und die geistige Nähe zwischen der angeblich unpolitischen Band Frei.Wild und dem politischen Brandstifter Sarrazin zu beschreiben. Letzterer lässt sich übrigens auch gut anhand der oben genannten Kriterien einordnen.

    Sie haben recht, aus dem Text geht das nicht ohne weiteres hervor.

  • Helmut

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    Im Kern richtig, aber bei der ganzen Diskussion wird immer gerne ausgelassen, dass die öffentlichsten Faschisten der deutschen Musiklandschaft im Gangsta Rap zu finden sind. Da dies oftmals Rapper mit Migrationshintergrund sind, drückt man da wohl mal ein Auge oder zwei zu?

  • Paul Kück

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    „die geistige Nähe zwischen der angeblich unpolitischen Band Frei.Wild und dem politischen Brandstifter Sarrazin“
    Aha. Hat der Referent diese geistige Nähe auch irgendwie belegt?

    „Letzterer lässt sich übrigens auch gut anhand der oben genannten Kriterien einordnen“

    Naja, nachdem ein nicht geringer Teil dieser Kriterien auch auf Teile der linken Szene zutrifft (bizarres Verständnis von Meinungsfreiheit, gleichzeitiger Größen- und Verfolgungswahn), wären die ja auch alle rechts?

    Und wenn die Ablehnung von political correctness auch zu diesen Kriterien gehört, dann bin ich z.B. auch rechts. Hätte ich bislang gar nicht so von mir gedacht. Aber das ist wahrscheinliche gerade das Gefährliche…

  • Freifahrt

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    Ich habe selten in letzter Zeit so viel Blödsinn auf einmal gelesen. Der „Journalist“ Martin Oswald stellt mal wieder unter Beweis, dass er und leider auch viele seinesgleichen den Schnabel besonders zu Themen aufreißen muss, von denen er NULL Ahnung hat. Weder von den Liedtexten der Band Frei.Wild, nicht von der Haltung der Band, seiner Fans und er war ganz sicher auch noch nie auf einem Konzert. Es ist erschreckend, wie sich solche Typen herausnehmen, dieser Gesellschaft vorgeben zu wollen, was gut und was böse ist – vor dem Hintergrund totaler Ahnungslosigkeit.

  • Jörg

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    Ein weiterer Artikel der, Meiner Meinung, zuviel über einen Kamm schert..

    Dazu auch das Bild zu dem Beitrag..

    hier 2 Links zu Fanbildern von dem Ärzten :
    http://www.az-online.de/bilder/2012/11/27/2640030/2050538588-aerzte2008uelzen-83z5gzPz009.jpg

    und den Toten Hosen:
    http://www.abendblatt.de/img/fotogalerie/crop111381257/5678727223-ci3x2l-w620/Die-Toten-Hosen-Jubilaeumskonzert.jpg

    Beiden Bands wie weit weg von der rechten Szene sind..
    Nun zu meiner Frage: Inwiefern unterscheiden sich die Bilder zu dem in Ihrem Beitrag mit der tollen Bildunterschrift:
    „Fans bei einem Frei.Wild-Konzert in Regensburg. Inszenierungen von Männlichkeit, Rebellentum, Ehre und Stolz. Foto: Archiv/ as“

    Sind nun auch diese Bands, die Ebenfalls genau wie die Böhsen Onkelz oder Frei.Wild aus der Punkszene stammen, nun rechts zuzuordnen ?

  • Danie

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    So einen Schwachsinn, von einem Bericht hab ich selten gelesen!!
    Als wären alle Punk, Oi, Deutschrockbands, die schlimmsten Rechten, die es auf Mutter Erde gibt!! Was ist mit den ganzen Gangsta Rap,Pop Musik oder Volksmusik??….Wenn man bei den Bands genau hinhört, sind diese, zum Teil, weit schlimmer…doch da fällts eh keinen Menschen auf, also braucht man ja auch keine so bescheuerten Berichte, wie diesen abliefern!!! Traurig, das es so Veranstaltungen stattfinden, wie diese, an der Musikakademie, in der, Leute vorsprechen, die in Wirklichkeit, keine Ahnung der verschiedenen Musik-richtungen/ Subkulturen haben, weil sie „NIE“ Teil einer waren!!

  • Craven

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    Habe den Artikel gerade gelesen und so plakativ wie so viele andere er auch ist, er stellt die Herkunft von Freiwild richtig hin – eine ITALIENISCHE Deutschrock-Band. Dazu muss man noch genauer sagen, dass Freiwild aus Brixen kommt, das in Südtirol liegt. Die Lieder die sie singen sind sicher nicht so unpolitisch, wie die Band immer behauptet. Hierbei muss man aber beachten, dass z.B. die Heimatlieder sich auf Südtirol beziehen und dieser Teil von Italien hat schon seit Jahren das Problem, dass er zwar zu Italien geographisch gehört, aber die Mentalität der Bewohner und deren Zugehörigkeitsgefühl eher der Deutschen entgegenkommt.

    In solchen Artikeln wird immer nur Rechtsrock,Oi oder Punkrock besprochen – wie steht es zum Beispiel um die NSBM-Szene (Nationalsozialistischer Black Metal)?

    Der zweite Punkt ist der, dass als die Diskussion um Freiwild aufkam wegen der Einladung zum Echo. Die Antwort der anderen Bands dazu war nur ein Vorwand, damit die Preise für sie selbst da sind. Freiwild ist viel bekannter und hat schon mehr Platten verkauft als die beiden bekanntesten Bands dieser Echo-Veranstaltung zusammen.

    Ich gebe auch offen zu, dass ich ein großer Freiwild Fan wie auch Anhänger der Metal-Szene bin – viele der Bands die dieses Genre der Musik bespielen würden in das ein oder andere Kriterium passen, die oben genannt worden sind – sind aber sicher NICHT Rechts.

    Die Bilder oben sind absolut plakativ und stellt die gesamte Metal-Szene in die Rechte Ecke, da es so auf Metalkonzerten immer so aussieht, dass viele der Zuhörer ihre rechte/linke Hand mit der Pommesgabel in die Luft strecken – dies stimmt aber absolut nicht.

    Die heutigen Neonazis rennen nicht mehr mit Glatze, Bomberjacke, Springer mit weißen Schnürsenkeln rum, sondern das ganz normal gekleidet, zum Teil auch die Symbolik der Linken Richtung verwendend ( http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/die-kleidung-der-neonaziszene ).Durch diese normale Kleidung sind sie für Jugendliche viel schwerer zu erkennen als jemals zuvor. Diese Tatsache wird allzu gerne in Artikeln über Freiwild, wie auch neonazistische Züge in der Deutschrock-Szene vergessen.

  • Florianf

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    Ja das ist ein typisches Beispiel wenn es keine Rechten gibt über die zu Berichten wäre müssen eben welche Geschaffen werden . Die Eindeutichkeit mit der hier Meinung gegen Andresdenkende Betrieben wird erinnert mich in vielen beiträgen an Mainstream oder gar heute von Links betriebene NS Zeit Propaganda.

  • ganghofersiedler

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    traurig der bericht. man kann ganz einfach nen strich drunter ziehen: was nicht links ist, ist rechts und zu bekämpfen. ein feiger angriff und denunzierend demgegenüber der versucht selber zu denken. leider ist regensburg digital anscheinend mittlerweile zur bildzeitung der linken verkommen. ja, ich bin „grauzone“ und da steh ich dazu. zu linksradikalen und ihren meinungsbildnern wie michael weiss kann ich nur sagen, dass dass das gleiche ist, wie die populisten auf der rechten seite. herr weiß, jutta ditfurth, sarazin hey, alles der gleiche käse, der versucht manche menschen über die anderen zu stellen weil sie besser sind und sie den vermeintlich einzigen weg haben der richtig ist. man folgt solchen demagogen, weil es einfach und in dem fall gesellschaftlich für aktzeptabel befunden ist. unterscheidet sich auch nicht von damals nur mit einer anderen farbe.

  • 28.11.2014… Presseschau — Antifa Netzwerk

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    […] Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum und der Agentur für Soziale Perspektiven aus Berlin referiert auf Einladung des Verbands für Popkultur in Bayern über „Subkulturelle Farbenlehre“ in der Bayerischen Musikakademie. Ein Thema, das in den vergangenen drei Jahren insbesondere aufgrund der Diskussionen um die italienische Deutschrock-Band Frei.Wild zeitweise eine breitere Öffentlichkeit erreicht hat, ansonsten aber eher stiefmütterlich behandelt wird. Der Referent kennt die Punk-, Oi!- und Hardcoreszene hervorragend und befasst sich seit vielen Jahren mit der sogenannten „Grauzone“, den Anknüpfungspunkten und Überschneidungen dieser Subkulturen und ihrer Musik zum rechten und extrem rechten Spektrum: regensburger-digital.de […]

  • wortklauber

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    Und wieder einmal dürfen all die Frei.Wild-Fans die Kommentarspalten mit ihrem geistigen Dünnpfiff füllen. Ist das nicht schön in der Demokratie? Und dann erdreisten sie sich auch noch dem Referenten und dem Journalisten Ahnungslosigkeit zu unterstellen, dabei lässt man doch ihre Kommentare (die meistens gar keine sind, weil das Argument fehlt -> FlorianF) bisher unbeantwortet. Klar – das ist viel Arbeit, diese nur so vor Ahnungslosigkeit strotzenden Beiträge zu widerlegen. Da schreibt ein Craven, dass „die Mentalität der Bewohner [Südtirols] und deren Zugehörigkeitsgefühl eher de[n] Deutschen entgegenkommt“. Hallo! Nicht so schüchtern! Die Südtiroler sind deutschsprachig! Sie brauchen sich nicht so vorsichtig ausdrücken! Und außerdem interessiert dieses Südtirol keinen Menschen, nicht einmal die Südtiroler selbst haben heute noch dieses Gefühl des Unterdrücktseins. Übrigens sind sie die stärkste wirtschaftliche und damit reichste Region Italiens (=größte Kaufkraft / größter Wohlstand). Die Vermarktung von F.W erfolgt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, also zu etwa 95 % nicht in Südtirol. Und welcher Sachse, Bayer, Schweizer, Bremer, Ruhrpottler etc. denkt beim Hören an die Südtiroler Berglandschaft? Keiner!!! Jeder bezieht das auf seine Heimat! Alles nur Schutzbehauptung, es ginge um Südtirol!

    Warum kein NSBM (oder die ganzen anderen Vorschläge, sich mit anderen Bands und Themen zu beschäftigen)? Themaverfehlung! Hier geht es um Musik aus der Grauzone und „rechte Lebenswelten“ und nicht um mehr oder weniger unbestritten Durchgeknallte, die Kirchen anzünden und Mordanschläge begehen. Warum „rechte Lebenswelten“ lautet ihre Frage eigentlich! Weil sie eben eine so breite Wirkung haben! Sie wissen doch, wie viele Platten F.W verkauft! Und da liegt das Problem: Breite Wirkung auf die Masse, großer Einfluss auf kulturelle Prägung und Sozialisation. Und: Nein, sie spiegeln nicht nur wider, was in der Gesellschaft eh schon vorhanden ist! Sie reproduzieren und erhalten es auch nicht nur! Sie verstärken es! Musik ist Emotion. Und an Ian Stuart Donaldson brauch ich wohl nicht zu erinnern und dass die rechte Szene seit jeher ihre Anhänger über Musikkonzerte rekrutiert.
    Oder gibt es etwa keine Rechten mehr, wie gar ein FlorianF („wenn es keine Rechten gibt über die zu Berichten wäre“) mutmaßt? Diesen Dumpfsinn zu kommentieren ist mir dann doch zu blöd!

  • Grauzoni

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    „Auch für die größte und bedeutendste Band des Deutschrock-Genres, die Böhsen Onkelz, gelte Ähnliches. Von ihrer zweifellos neonazistischen Vergangenheit mögen sie sich zwar glaubhaft distanziert haben, wie Weiss betont, nach wie vor komme ihnen aber (und das seit fast 35 Jahren) eine Scharnierfunktion zwischen Popkultur und rechter Szene zu. “

    Unwissenheit oder absichtliche Lüge? Die Onkelz waren niemals Neonazis, besangen sogar in ihrem Lied „Deutschland“ 12 dunkle Jahre, mit denen das Dritte Reich gemeint war. Sicherlich – Ausländerfreunde waren sie nicht gerade und Patrioten waren sie auch, aber wer das schon mit Neonazis verwechselt, der disqualifiziert sich bei diesem Thema selbst.

  • Grauzoni

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    „Zu den Bewertungskriterien im Rahmen des Konzepts der rechten Lebenswelten rechnet Weiss unter anderem:
    – Ungleichheitsideologien unterschiedlicher Art“

    Ach – in linken Kreisen gibt es die nicht? Da herrscht Klassendenke statt Rassendenken: Die vermeintlich Reichen sind der Feind, die Konservativen sind der Feind und überhaupt alles, was positiv zu Deutschland steht. Ist das keine „Ungleichheitsideologie“?

  • JulianK

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    „Rechts ist, wer sich so verhält“
    „Die Selbstdarstellung einer Band sei dabei gar nicht wichtig, sondern ihr tatsächliches Auftreten“ < und genau dieses Auftreten ist gezeichnet von Hilfsaktionen für Menschen aus allen Bereichen der Erde!
    Das sind nicht nur "Worte" zur Image Politur. Nein hier wird gehandelt!
    Mit worten wie in diesem Bericht werden solche Hilfsaktionen mit Füßen getreten.
    Um gleich auf die Frage der "Beweise" zu antworten (Wilde Flamme):
    https://www.youtube.com/watch?v=ncpO_wD9Bh0

    Zum Schluss möchte ich noch sagen das man in Texte, Handlungen, Bilder uvm. die man selbst nicht verfasst hat, das hineininterpretieren kann was man lesen, sehen, hören möchte.
    Ob man aber mit seiner Interpretation die 100% Wahrheit trifft… das bleibt zu bezweifeln.

  • wortklauber

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    @JulianK Vergessen Sie nicht, dass dieses scheinbar völlig selbstlose Handeln von F.W (und Maffay) ausgeklügelt und mit von PR-Agenturen gesteuert ist! Die Maschinerie (rookiesandkings, Platten, Klamottenladen etc.) lebt von dem Trubel! Das ist Marketing. Wo öffentliche Aufmerksamkeit ist, da rollt der Rubel. Wie sagte der Reporter Toetges in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“? „Siehste, Blümelein, du bist berühmt geworden … Warte nur ab, du kannst mit deinem Namen noch viel Geld machen, in der Story ist noch viel drin. Nur müssen wir jetzt gleich etwas nachschießen, … immer nachschießen, Mädchen, sonst vergessen die Leute dich …
    Ich habe das Gefühl, dem Philipp Burger geht es ähnlich. Stellt euch mal F.W ohne Kokettieren mit der rechten Mainstream-Szene vor! (Von dem Applaus von Seiten der NPD will ich gar nicht reden) Da müssten sich die Musiker vollständig auf ihre musikalische Genialität verlassen! Davon könnten F.W niemals leben! Die mit großem Abstand am liebsten gehörten Lieder sind immer noch die politisch brisanten (Land der Vollidioten, Wir reiten in den Untergang u.a.)

  • Tobi

    |

    Junge Junge, am besten einen neuen Job suchen, soviel Müll kann man eigentlich gar nicht in einen Artikel packen, aber sie Herr Oswald schaffen das! Respekt! Vielleicht sollten sie einfach mal die Personen selbst kennenlernen, aber einfach mit dem Strom zu schwimmen und sich keine eigene Meinung bilden, ist einfacher!

    Was Band und Fans beispielsweise für andere Personen tun, davon kann sich so mancher Mensch etwas abschneiden, hier mal ein Beispiel:
    http://youtu.be/FmBVfCHSjd8

    Warum wird davon nichts im Artikel geschrieben?

  • wortklauber

    |

    @Tobi: Les doch erst mal die Kommentare durch, bevor du schreibst. Die Begeisterung für Menschenfreundlichkeit von F.W ist schon durch gekaut. Erst lesen, dann denken, dann schreiben! Nicht andersrum! Und zum Schluss – aber das sind schon die höheren Weihen – kannst du dir ja auch mal eine eigene Meinung bilden, die sich unterscheidet von den üblichen F.W-Fangemeinde-Stanzen.

  • Andrr

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    Herr Wortklauber
    Rechts oder Links ist in diesem beitrag irrelevant! Wenn man bedenkt das eine Band wie FREI.WILD Extremismus jädlicher Art ablehnt und dazu aufruft dieses gleich zu tuen. In vielen liedern davon spricht das es frieden sein muss und sie von keinem Menschen die Feinde sind. Dann frag ich mich wie blöde muss ein Mensch denn sein um dort rechte Ideologie zu sehen! Marketing Marketing Marketing bla bla bla! SO LANGE F.w nicht dazu aufruft anderen Menschen Steine an die köpfe zu werfen oder auffordet zur vermummung um Gewalttätige übergriffe auf Menschen zu begehen! Ja solange höre ich Frei.Wild weiterhin gerne! Und wenn in den köpfen der band wirklich kranke rechte gedanken arbeiten, verstecken sie dieses sehr sehr gut!!! Was bedeutet Grauzone? Ja man kann schon sachen hinein interpretieren aber muss ich das??? Die Vergangenheit darf Nicht vergessen werden!!! Aber ich muss sie heute nicht mehr LEBEN!!! DANKE

  • JulianK

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    @Wortklauber
    Ich könnte darauf jetzt auch wieder entsprechend Antworten.
    Es ist ein Thema das man zerreden kann… .
    Marketing gibt es in jeder Branche und um bei dieser zu bleiben auch bei anderen Rockbands.
    Natürlich lässt sich das alles als Imagepolitur abstempeln… < aber auch hier kann man den zweck mit seinen eignen Interessen Interpretieren und da bin ich wieder bei dem Satz: Ob man aber mit seiner Interpretation die 100% Wahrheit trifft… .
    Ja ich bin Frei.Wild Fan. Ja ich kam erst durch die Echo "Affäre" zu dieser Band. Ich hatte mir 1-2 Songs angehört und fand es erst mal nicht sehr gut. Ich hatte die Band wieder vergessen… 2-3 Monate später wurde ich zufällig auf das Album Still aufmerksam. Der Sound sagte mir zu und ich setzte mich erneut mit dieser Band auseinander. Nach mehren Tagen des rein Hörens und des Lesens von Artikeln unter anderem auch solchen wie diesem hier hatte ich ein ganz neues Bild von der Band. Ich war erschrocken wie ich die Band bei meinem ersten Kontakt durch den Echo Skandal zu anfangs als Rechts/Nazis abgestempelt hatte. Das Problem was ich bei diesen ganzen Artikeln sehe das viel zu oft die Begriffe Naziszene/NPD "lokalen Rocker-, Hooligan- und Neonaziszene" benutzt werden.
    Mitte, mitterechts, rechts, und rechtsradikal man muss differenzieren.
    Aber wie gesagt man kann es zerreden und endlose Debatten führen.
    Deshalb meine bitte, immer mit beiden Seiten auseinandersetzen. Das ganze Neutral betrachten. Meinung bilden und dann erst schreiben(wenn dies überhaupt nötig ist).
    Schönes Wochenende allen!

  • Immanuel K. Anti

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    Die Böhsen Onkelz reinwaschen zu wollen, indem man behauptet, sie hätten die Nazidiktatur angeklagt?

    Die Textzeile lautet:
    „Zwölf dunkle Jahre in Deiner Geschichte machen meine Liebe zu Dir nicht zunichte“ und dann geht es im Refrain weiter mit
    „Deutsche Frauen, deutsches Bier, schwarz-rot-gold, wir stehn zu Dir“.

    Nein, das ist sicher kein nationalsozialistisches Gedankengut, das hier vertreten wird, aber ganz gewiss nationalistisches. Und zutiefst chauvinistisches sowieso.

    Das hat die Platte auch nicht auf den Index gebracht, sondern „Fußball und Gewalt – blutige Schlachten im Wald“ (Gewaltverherrlichung) und Cover und Titel (Eine Puppe im Dreck, Titel „Der nette Mann“, Verherrlichung von Pädophilie)

    Ob es von der Bundesprüfstelle klug war, eine der schlechteren Bands dieser Zeit für immer berühmt zu machen, sei dahingestellt. Aber dass es immer noch Mitmenschen gibt, die glauben, es wäre legitim, das Vergewaltigen und Ermorden von Kindern wäre in Ordnung, solange es die Lieblingsband als Werbemittel eingesetzt hat? Zu diesen Menschen wollt Ihr Euch zählen?

    Dass sie auf einem Demo ein Lied hatten, das „Türkenvotze kahlrasiert“ hieß, lässt sich wohl auch kaum abstreiten, denn schließlich werden Demos kopiert und verschickt, damit sie möglichst weite Verbreitung finden.

    War das etwa ein wertneutraler Kommentar zu den orientalischen Hygienevorschriften, zu einem Umgang mit der Körperbehaarung, welcher der deutschen Bevölkerung in der Mitte der 80er Jahre noch fremd und unbekannt war oder war es ein rassistischer Auswurf von dummen, jungen, testosterongeschwängerten und besoffenen Skinheads?

    Inwiefern man sich davon „glaubhaft“ distanzieren kann, ohne den Bandnamen zu ändern, sei dahingestellt.

    Und wie immer gilt: Erst lesen, dann nachdenken. Dann erst die Kommentarfunktion nutzen. Am besten so, wie es Euch Eure deutschen Deutschlehrer versucht haben, beizubringen. So korrekt mit Groß- und Kleinschreibung. Und mit korrekter Unterscheidung zwischen das und dass. (Heimaterde, Vaterland, Muttersprache kennt Ihr doch, oder?)

    Vielleicht den eigenen Kommentar vor dem Absenden nochmal durchlesen. Und keinesfalls absenden, wenn Ihr den kommentierten Artikel weder gelesen, noch verstanden habt. Man merkt das nämlich.

  • Sven

    |

    Hallo
    also wo ist unsere Band Frei.Wild rechts? Ich wahr schon auf mehreren Konzerten habe die vier live getroffen und ich habe kein rechtes Gedankengut oder sonst irgendetwas gesehen oder gespürt. Warum tun sie nicht mal davon berichten das die Band und Fans einem Schwarzen Moslem aus Senegal geholfen haben das er zu seiner Familie zurück kann.Was ist damit? Man Hey an alle da draußen Frei.Wild ist nicht rechts begreift es doch endlich mal.

  • Adebar

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    Freiwild kommen aus Süd-Tirol, nicht aus Italien!

  • tijuana

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    @sven: Lies doch wenigstens den Artikel bevor du hier kommentierst…

  • wortklauber

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    @adebar Und du kommst wohl aus Bayern und nicht aus Deutschland, hä?
    @sven Schauen Sie mal genau hin: Worüber begeistern sich die F.W-Fans bei dieser „Hilfsaktion“? Ist es die Begeisterung dafür, dass Unrechtsregime bekämpft werden, die die Menschenrechte mit Füßen treten und Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen usw.? Oder ist es doch eher die Begeisterung dafür, dass ein Senegalese wieder zurück in seine Heimat kann? Wenn Sie schon nicht aus dem Links-Rechts-Muster rauskommen, dann orientieren Sie sich vielleicht daran: Das erste wäre ein eher linker Ansatz, das zweite ein eher rechter. Man könnte die Denkrichtungen dann noch ausbauen. Im ersten Fall geht es letztlich um die Befreiung der Menschen aus Not und Unterdrückung weltweit, im zweiten Fall läuft es oft auf „Ethnopluralismus“ hinaus, eine Vorstellung, die Menschen hilft, an ihrem Abstammungsort, in ihrem Land, in ihrer Volksgemeinschaft und Kultur zu leben. Es ist übrigens ein anderes Wort für Rassismus. Mit dieser Hilfe kann z.B. die NPD von sich behaupten, gegen Rassismus zu sein, weil sie ja für „Ethnopluralismus“ ist. Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben. Dann helfen Sie bitte mir: Warum sprechen Sie von „unserer“ Band?

  • Beamtenscharnier

    |

    „Auch für die größte und bedeutendste Band des Deutschrock-Genres, die Böhsen Onkelz, gelte Ähnliches. Von ihrer zweifellos neonazistischen Vergangenheit mögen sie sich zwar glaubhaft distanziert haben, wie Weiss betont, nach wie vor komme ihnen aber (und das seit fast 35 Jahren) eine Scharnierfunktion zwischen Popkultur und rechter Szene zu.“

    Und so sieht das Scharnier aus:

    „Willkommensgeschenke für Flüchtlinge? Das konnten einige Facebook-Nutzer, darunter der Polizist, offenbar nicht nachvollziehen. Etliche ausländerfeindliche Kommentare waren die Folge: Die Bandbreite reicht von „Des einzige was i denen schenk is a One-Way Ticket zurück in die Heimat!!!“ bis hin zu schier unfassbaren Aussagen wie „I hät nu a gasflasche und a Handgranate rum liegen für des gfrast Lieferung frei Haus“. Auf die letztgenannte Aussage folgte kurz darauf auch das empörende Posting des in Pocking lebenden Familienvaters, der in Oberbayern als Polizist eingesetzt ist: „I häd nu 60 Eintrittskarten fürs Onkelzkonzert mit Zugticket herzugeben. Aber ohne Rückfahrt. De erübrigt sich dann sowieso.““

    http://www.pnp.de/nachrichten/bayern/1492682_Polizist-aus-Pocking-beteiligt-sich-an-Hass-Beitraegen-gegen-Fluechtlinge.html

  • Dubh

    |

    @ Craven:
    „….dass z.B. die Heimatlieder sich auf Südtirol beziehen und dieser Teil von Italien hat schon seit Jahren das Problem, dass er zwar zu Italien geographisch gehört, aber die Mentalität der Bewohner und deren Zugehörigkeitsgefühl eher der Deutschen entgegenkommt.“

    Ach was!
    Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du die Südtiroler wollen zu Deutschland gehören?

    Meine Liebe, DAS wollten sie niemals!
    Südtirol hat niemals völkerrechtlich zu Deutschland gehört, Südtirol war zudem auch nie rein deutschsprachig!
    Außer während der Nazizeit grenzte Südtirol auch nie direkt an Deutschland.
    Zu Italien gehört Südtirol seit 1919…………..staatlich!, geographisch ist für eine Staatszugehörigkeit eh wurscht, Frankreich z.B. hat heute noch Staatsgebiete die nicht mal in Europa liegen.

    Woher also sollen Südtiroler eine deutsche Mentalität haben?
    Wegen der Deutschsprachigkeit vieler?
    Haben dann z.B. Österreicher und deutschsprachige Schweizer auch eine „deutsche Mentaltität“?
    Ein guter Rat: Lass sowas keinen Schweizer oder Österreicher hören ………….

    Also kläre mich doch bitte auf welche angeblichen Probleme genau die Südtiroler seit Jahren haben.

    @ Adebar
    „Freiwild kommen aus Süd-Tirol, nicht aus Italien!“
    Kommen Anna auch aus Südtirol?

    Woher tust du kommen?
    Deutschland oder auch Bayern kann es ja nicht sein, üblicherweise beherrschen größere Teile der Bevölkerung da die deutsche Sprache einigermaßen auch grammatikalisch, sogar schriftlich……………
    Das kann man von dir, wie von nahezu allen Freiwild Fans, die hier aufgelaufen sind ja nun wirklich nicht behaupten!

    Schon witzig, dass Leute, die „deutsch“ ach wie dufte finden, es nicht mal für nötig halten die deutsche Sprache zu beherrschen, auf Rechtschreibung und Grammatik sowieso komplett pfeifen, Satzbau teils ohweh! usf.

    Den Artikel, sofern er überhaupt gelesen wurde, hat offensichtlich keiner verstanden ……
    Kommt ihr einfach angetrabt, wenn bei Twitter/Facebook einer das Wort „Freiwild“ erkannt hat?
    In DIESEM Artikel geht es allerdings leider NICHT um Freiwild!

    Da es nun die deutsche Sprache offensichtlich nicht ist, die ihr so toll findet, teils auch nur rudimentär versteht, was ist dann so dufte an „deutsch“?
    Seid ihr wenigstens ordentlich rumgekommen in diesem Land und findet es schön, oder interessant oder vielfältig………….

    Ach ja, die Mentalität, wie ist die denn eigentlich?
    Irgendwas müsst ihr ja wohl inhaltlich mit „deutsch“ verbinden, Schiller, Goethe und Bach sind es auch nicht, da wette ich drauf – also was?

    Oder fällt der typische Freiwild Fan einfach begeistert unverzüglich in Trance, wenn er das Wort „deutsch“ hört?

  • dugout

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    Ich habe noch nie verstanden warum man im Falle F.W. lange Diskussionen führt.
    Zumindest im Fall Burger reicht doch ein Blick auf die Fakten an denen es nun wirklich nichts zu interpretieren gibt.
    Wenn jemand Sänger einer rechtsradikalen Band war
    Wenn jemand Mitglied einer rechtspopulistischen Partei war
    Wenn jemand Mitglied dieser Partei war aus Ausländerhass
    Wenn dieser jemand diese Partei wieder verlassen hat, einzig weil es schlecht fürs Image ist
    Wenn jemand seinen ersten Plattenvertrag bei einem der größten faschistischen Online Shop Betreiber abschließt

    Dann brauch ich mir über die Gesinnung dieses Menschen doch keine Gedanken mehr machen!

  • Freifahrt

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    @dugout (auf den quatsch vieler anderer frei.wild-basher gehe ich gar nicht erst ein)

    dein fehler ist, dass deine vorwürfe alle das wörtchen „war“ beinhalten. einem menschen keine fehler oder gar ein umdenken zugestehen zu wollen, ist schon wirklich der gipfel der anmaßung. dass man selbst den onkelz (die NIE einen hehl aus ihrer vergangenheit gemacht haben, dazu empfehle ich für die eigene miese bildung gerne mal deren biografie „danke für nichts“ oder unzählige videos auf youtube) bis heute noch unterstellt, dass diejenigen, die einmal rechts waren für immer rechts bleiben, stellt jeden klugscheißer, der sowas gehauptet, mit dem gesicht zum schämen in die eigene ecke. absolutistische gedanken sind die geißel von faschisten – und nun fragen sie sich mal, wo sie selbst stehen.

  • dugout

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    @Freifahrt.

    Ja so ist er hald, der Freiwild Fan.
    Um sein Idol zu schützen sind dann eben schnell mal die anderen die Faschisten.
    Und dumm natürlich auch, das braucht man ja schon gar nicht mehr erwähnen.
    Ändert aber nichts. Vielleicht hätte ich nicht voraussetzen sollen sie können meinen Kommentar zu Ende denken.
    Dann mach ich es eben für sie.
    Bei einem Menschen wie Burger, mit dieser Vita , brauch ich mir nicht bis ins Detail Gedanken über einzelne Textzeilen machen. Wenn jemand OHNE dieser Vergangenheit Texte zum besten gibt die man durchaus als völkisch- national mit einem gewissen Blut und Boden- Pathos nennen kann, hab ich auch eine Diskussionsgrundlage. Da kann ich auch glauben dass das alles gar nicht so gemeint ist.
    Bei Menschen vom Schlag eines Phillip Burger sprechen die Fakten für sich. Das sind eindeutig zu viele Berührungspunkte mit Rechten Gesinnungsmustern.

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