Dom- und Kirchenführungen in Regensburg – April 2016

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Dominikus und die Dominikaner
Musikalische Kirchenführung in der Dominikanerkirche
Wer war der hl. Dominikus? Was prägte ihn und was gab er seinem Orden,
den Dominikanern weiter? Begleitet von Musikern/innen entführen Sie
unsere Kirchenführer/innen in die Welt der Dominikaner und der
Dominikanerkirche.
Fr / 1.4.2016 / 18 – 19:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 10 €
Tickets&Treffpunkt: Dominikanerkirche / Albertus-Magnus Platz


Von einer besonderen Königin der Instrumente
Orgel-Führung im Regensburger Dom
An vier filigranen und 30mm dünnen Stahlseilen scheint die Domorgel am
Gewölbe des Doms zu schweben. Seit 2009 zieht sie Menschen in ihren
Bann mit ihrem wunderbaren Klang, der Aufhängung und nicht zuletzt
durch den „unsichtbaren Lift“, der den Organisten zu seinem Arbeitsplatz
bringt. Wie funktioniert eine Orgel? Wie ist sie aufgebaut? Welche
Besonderheiten verbergen sich hinter den sichtbaren Pfeifen? Und vor
allem: Wie klingt die Orgel? Mit Domorganist Professor Franz Josef
Stoiber
Di / 5.4.2016 / 17 – 18 Uhr
Teilnahmegebühr: 10 €
Tickets&Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662


Von den Bewohnern des Doms
Die Skulpturen in St. Peter
Zahlreiche steinerne Bildwerke bevölkern das Innere und Äußere des
Doms: Heilige und Könige, schöne Frauen und wilde Kerle, Bauleute und
Ritter, Dämonen, Masken, Fratzen und viele mehr. Manch eine Skulptur
hat im Laufe der Zeit ihren Platz wechseln müssen. Andere trugen
prachtvolle Farbfassungen. Zusammen bilden sie die einzigartige
Gemeinschaft der Bewohner des Doms, die viel von sich und ihren
Erschaffern zu erzählen weiß.
Do / 7.4.2016 / 16 – 17:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 8 € / 6 € ermäßigt
Tickets&Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662


Gaubald, Wolfgang und die Gebrüder Asam
1300 Jahre Glaubens- und Kunstgeschichte in St. Emmeram
Die über 1000-jährige Basilika ist mit dem Dom die bedeutendste Kirche in
Regensburg: Hier kniete der hl. Bonifatius, der Apostel der Deutschen, als
er Gaubald im Jahr 739 zum ersten Bischof der neu errichteten Diözese
weihte. Hier befindet sich die Wirkungs- und Begräbnisstätte des hl.
Wolfgang. Und hier war über ein Jahrtausend lang das klösterliche,
geistige und kulturelle Zentrum der Stadt und des Bistums. Heute
präsentiert sich der größte vorromanische Kirchenbau Süddeutschlands
durch die Arbeit der Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam als
glanzvoller barocker Festsaal Gottes.
Fr / 8.4.2016 / 18 – 19:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 8 € / 6 € ermäßigt
Tickets&Treffpunkt: Vorhalle der Basilika / Emmeramsplatz
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662


Wege der Barmherzigkeit
Durch die Stadt zur Heiligen Pforte
Inmitten der Stadt, zwischen Menschen und Möglichkeiten und an jeweils 7
Stationen laden die Wege der Barmherzigkeit ein, sich für einen Moment
auszuklinken und auf neue Blickwinkel einzulassen. Anhaltspunkte bieten
dabei Orte und Einrichtungen, die für die geistlichen und leiblichen Werke
der Barmherzigkeit stehen. Impulse zu den einzelnen Orten, das
gemeinsame Beten und Gehen bereiten vor für das Durchschreiten der
Heiligen Pforte in der Karmelitenkirche St. Josef.
Mi / 13.4.2016 / 17 – 19:30 Uhr
Treffpunkt: Kugel am MZ-Gebäude / Kumpfmühler Brücke
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662


Marienweg
Unterwegs zu Regensburger Mariendarstellungen
Im Umkreis des Doms befinden sich eine Reihe von Mariendarstellungen –
nicht nur in Kirchen. Dieser Weg entdeckt diese verschiednen Bilder und
Figuren und damit auch verschiedene Seiten der Gottesmutter.
Fr / 15.4.2016 / 17 – 18:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 8 € / 6 € ermäßigt
Tickets&Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662

Grabsteine, Denkmäler und mehr
Die Kleindenkmäler im Dom St. Peter
Generationen von Menschen haben den Dom erbaut, in und mit ihm gelebt.
Das zeigt sich in vielen kleineren Denkmälern, die im Laufe der Zeit ihren
Platz in der Kathedrale gefunden haben: Grabplatten und -denkmäler,
Inschriftentafeln, Wappen, Reliefs und kleinere Bildwerke. Sie berichten
von hehren Stiftungen, bedeutenden Menschen und schwerer Arbeit.
Do / 21.4.2016 / 16 – 17:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 8 € / 6 € ermäßigt
Tickets&Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5
Anmeldung erforderlich: 0941 5971662

Sehr alt und ganz neu
Geistlich-Musikalische Kirchenführungen in St. Kassian
Im Herbst 2015 die älteste Pfarrkirche Regensburgs nach jahrelangen
Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen wieder geöffnet. Dieser
Kirchenraum, der für manche wie in einem Dornröschenschlaf lag und
liegt, zeigt sich nun mit seiner gediegenen Rokokoausstattung in neuem
Glanz. Zugleich aber hat er auch eine beeindruckende zeitgenössische
Altarraumgestaltung erhalten. Mit Texten und Musik wird dieses
Gotteshaus besonders in seiner Geistes- und Glaubensgeschichte (neu)
erschlossen. Mit Domvikar Msgr. Dr. Werner Schrüfer und dem
Multiinstrumentalisten Heinz Grobmeier
Fr / 22.4.2016 / 18 – 19:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 10 €
Tickets&Treffpunkt: Nordportal von St. Kassian / Kassiansplatz


Vom Tragen, Teilen und Verbinden
Geistlich-Musikalische Domführung zum Heiligen Jahr der
Barmherzigkeit
Papst Franziskus hat das Jahr 2016 unter das Thema Barmherzigkeit
gestellt. Sie zeigt sich in den Werken der Barmherzigkeit, wie sie in den
vier Evangelien auf unterschiedliche Weise behandelt werden. Manche
meinen sogar, Barmherzigkeit ist wie ein roter Faden, der sich durch die
ganze hl. Schrift zieht. Wie steht der Dom zu diesem Grundthema? Wie
wird in einer Kathedrale, die über eine sehr lange Bau- und
Gestaltungszeit verfügt, Barmherzigkeit gezeigt und veranschaulicht? Eine
musikalische wie verbale Spurensuche nach dem Wort Jesu: „Seid
barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist“ (Lk 6,36). Mit
Domorganist Professor Franz Josef Stoiber und Domvikar Msgr. Dr.
Werner Schrüfer
Fr / 29.4.2016 / 18 – 19:15 Uhr
Teilnahmegebühr: 10 €
Tickets&Treffpunkt: Infozentrum DOMPLATZ 5

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Kommentare (1)

  • menschenskind

    |

    „Dominikus und die Dominikaner“ heißt die Veranstaltung am 1. April, für die hier geworben wird.

    Wetten, dass dabei nur die Glanzpunkte dieses Ordens zur Sprache kommen? Das geistlich-geistige Einwirken auf weite Bereiche der deutschen Kultur, die braven und fleißigen Klöster der Dominikaner, deren wohlfeiles missionarisches Wirken, deren ‚herrliche‘ Kirchen…

    Nicht aufs Tapet kommen ganz sicher der Hass, den die Dominikaner verbreiteten bzw. die Vertreibungen und Morde, die sie verschuldeten. Tatsachen, über die die Dominikaner bis heute am liebsten schweigen.
    Was – Hass, Vertreibungen, Morde? – Ja, richtig gelesen. Hier ein Lexikoneintrag, der weitere Aufschlüsse enthält:

    Die Dominikaner
    Dominikaner. Der 1215 vom hl. Dominikus urspr. als Bettelorden gestiftete, auch unter dem Namen Predigerorden (fratres praedicatores) bekannte Orden der Dominikaner, zu dessen Hauptaufgaben die Bekehrung der Ketzer gehörte, spielte in der Geschichte der Judenverfolgungen eine berüchtigte Rolle. 1232 wurde den Dominikanern von Papst Gregor IX. die Inquisition (kirchliche Gerichtsbarkeit) übertragen, und damit breitete sich ihre Herrschaft über ganz West- und Mitteleuropa, später auch über Südamerika aus. Im 13. Jh. war der Dominikanergeneral Raymund von Peñaforte, der Beichtvater des aragonischen Königs, gegen die Juden tätig. Einer seiner Schüler, Pablo Christiani, ein getaufter Jude, hatte im Jahre 1263 mit Moses Nachmanides in Barcelona ein öffentliches Religionsgespräch und wurde dann auch zum Juden-Missionar bestellt. 1264 wurde eine Kommission von Franziskanern und Dominikanern zur Prüfung des Talmuds eingesetzt. Der englische Dominikaner Robert von Redinge studierte eingehend Hebr., um das Judentum besser bekämpfen zu können, bekehrte sich jedoch selbst dazu und nahm den Namen Haggaj an. Im Anschluß an diese Bekehrung kam es durch den Einfluß der Dominikaner zu einer Reihe von Juden-Verfolgungen. Unter den Flagellanten befand sich der Dominikaner Vicente Ferrer, dem in den Jahren 1412/13 die Bekehrung von 20 000 Juden in Aragonien und Kastilien gelang. Auch in Böhmen brachte der Kampf gegen die reformerischen Hussiten unter dem Einflusse der Dominikaner neue Juden-Verfolgungen. Gegen das Treiben der Dominikaner, die als bissige „Hunde des Herrn“ (domini canes) gefürchtet waren, richteten sich – abgesehen von den Verunglimpfungen, die Dominikaner und Franziskaner in der Öffentlichkeit gegeneinander schleuderten – die satirischen Briefe der Dunkelmänner“ (1515); der Verfasser der ersten Reihe war wahrscheinlich der Humanist Crotus Rubianus, der der zweiten Ulrich von Hutten (…). – Im 17. Jhdt. verlor der Dominikanerorden infolge der Ausbreitung des Jesuitenordens an Einfluß und Ansehen.
    (Jüdisches Lexikon, Berlin 1927)
    http://www.hagalil.com/2012/02/willy-cohn/

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