Gute Nacht, Freunde!

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Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

Die Geschäftsführung der Wochenblatt Verlagsgruppe hat entschieden: Wochenblatt digital wird eingestellt. Die Redaktion bedauert das. Hat sie doch in den vergangenen drei Monaten viele Freunde gefunden, die an unserem neuen Medium voller ungeschönter Wahrheiten und unterhaltsam aufbereiteten Informationen ihre Freude hatten. Seien Sie versichert – der Redaktion erging es nicht viel anders. Die Hinterbliebenen sehen trotz dieses tragischen Schicksalsschlages allerdings keinen Grund zur Trauer und werden alles daran setzen, das Erbe im Sinne des viel zu früh Verschiedenen fortzuführen. Kondolenzschreiben, Beileidsbekundungen und Nachrufe bitten wir, unter www.regensburg-digital.de zu hinterlegen. Die Redaktion

Aktuell, 25. März 2015: Gute Nacht oder guten Morgen?

Wochenblatt Digital war ein dreimonatiges Projekt während des Kommunalwahlkampfs 2008. Nach der Wahl wurde es von der Verlagsleitung eingestellt und wird seitdem in Eigenregie und unabhängig von jedweder Verlagsgruppe weitergeführt. Die obige Meldung war die Geburtsstunde von Regensburg Digital. Wie soll es nun weitergehen?
 

Bald ist es so weit und wir dürfen feiern: Vor sieben Jahren erschien auf unserer Seite obige Meldung und Regensburg Digital war geboren.

Seitdem sind knapp 3.000 Artikel erschienen (selbstgemacht, keine Pressemitteilungen), die rund 38.000 Mal kommentiert wurden. Unsere Zugriffszahlen haben sich von anfänglich 600 auf rund 5.000 pro Tag erhöht.

Wir haben drei größere Prozesse geführt (ein Vergleich, zwei Siege), das eine oder andere aufgedeckt und klar benannt. Wir wurden mindestens 200 Mal in überregionalen Medien zitiert oder erwähnt (Eine Auswahl:http://www.regensburg-digital.de/pressespiegel/).

Es gab schon einige Autorinnen und Autoren, die hier viel und gern geschrieben haben, aber deren Arbeit wir nicht dauerhaft finanzieren konnten. Anfragen und Angebote engagierter Journalistinnen und Journalisten zur Mitarbeit kommen jede Woche rein. Ideen und Vorschläge, um unser Spektrum und damit die Meinungs-. und Informationsvielfalt in Regensburg zu erweitern gäbe es auch.

Mit unserem äußerst bescheidenem Budget gestaltet sich das aber schwierig (siehe hier: http://www.regensburg-digital.de/foerderverein-mitglied-we…/).

Sollen wir also weitermachen und ausbauen und wenn ja wie? Oder sollen wir irgendwann eine ähnliche Meldung schalten wie vor sieben Jahren und das Projekt Regensburg Digital beerdigen?

Mehr dazu in Kürze. Vorschläge und Unterstützung werden schon jetzt entgegengenommen.

Trackback von deiner Website.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (30)

  • Stefan

    |

    Das darf doch nicht wahr sein!!
    Habe mir schon überlegt, die MZ zu kündigen, da ihr immer gute Berichte über Regensburg gebracht habt. Ihr seid in der Lage, mit der MZ zu konkurrieren. Soll damit jetzt Schluß sein?
    Muß ich doch die MZ weiter abonnieren. Schade.
    Bitte liebe Geschäftsführung: Überlegt euch das nochmal und macht eueren Beschluß rückgängig

  • Boris Achberger

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    Bin erschüttert! Wer flüstert nun den Mächtigen zu „Memento te hominem esse“?

    Und ein schwacher Trost uns Hinterbliebenen: „Quem di diligunt adulescens moritur.“

    B.A.

  • Jürgen Friedmann

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    Sehr sehr sehr schade!
    Vielen Dank für die vielen interessanten Ausgaben!

  • Andrea Schmitzer

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    wie, was, ab sofort, oder wie?!

    schade! ich hab mich jeden morgen auf meine dosis wochenblatt gefreut…
    RIP

  • Klaus Wörle

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    Der plötzliche, unerwartete Tod dieses liebgewonnenen Mediums ist umso bedauerlicher als gerade jetzt spannende kommunalpolitische Entwicklungen nach einer kritischen Berichterstattung verlangen. Ob das die mittwöchliche Papierausgabe allein leisten kann (oder will?), ist fraglich. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen verbunden mit dem Wunsch, dass Sie auch künftig ihre wichtige Arbeit in angemessener Weise weiterführen können. Was bleibt, ist die Hoffnung auf die Wiederbelebung des Verblichenen zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Anton Reiserer

    |

    Das digitaler Wochenblatt, ein in kurzer Zeit liebgewonnenes Medium mit Profil und dem Potential zur Identifikation von Zeitung und kritischer Kommunalberichterstattung zu verlieren ist persönlich traurig. Das Wochenblatt verliert damit die Chance aufzusteigen in die Liga eines bürger-
    verbundenen Lokalblattes. Wenn die These stimmt, dass das Internet die Zukunft der Printmedien wesentlich beeinflusst, bleibt zu hoffen, dass die Einstellung des digitalen Wochenblattes aus mutmaßlich parteipolitischen Gründen von ökonomischer Vernunft und engagierter Kreativität korrigiert wird.

  • Günther Riepl

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    Mit Verwunderung und Unverständnis erreicht mich das Begräbnis Ihres Digitalportals. Eine Supersache wird verworfen. Lesen Sie bitte nach was in der Zwischenzeit das Beste von BBC ist. Nämlich deren Daily News im Internetportal. Eingeführt hat das ein deutscher Reporter. Genau das Gleiche passierte bei Ihrer Zeitung und was machen Sie daraus?
    Für neue Wege im Jounalismus braucht es Zeit und Visionen. Ihre wöchentliche Druckausgabe hat seine Stellung in Regensburg, aber die tägliche Internetinfo, die kurz und schnell am Rechner abgreifbar war bzw. sofort im e-mailport auflag ist meines Erachtens die Infoart der Zukunft. Dazu kam noch das die Redaktion eine offene, informative, gut recherchierte und pfiffig zu lesende Seite auflegte. Die Zugriffe müßten doch den Erfolg dieser schnellen Infolinie belegen. Die Zuwächse und die verbale Verbreitung von einer guten Journalieneinrichtung in unserer Region hätten auch bald die interessierten Werbeprofis gelockt.
    Ich behaubte, dass Sie hier einen großen Fehler begehen, weil ein guter Gedanke nicht beerdigt werden kann. Er wird neben Ihrem Blatt neu auferstehen müssen.
    Vielleicht überlegen Sie nochmals und schreiben morgen, dass die Beerdigung ein verspäteter „Aprilscherz“ war.Mich würde das überzeugen.

    Günther Riepl

  • SARRAYA

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    Sehr, sehr schade!! dabei hab ich euch (leider zu Zeit im Exil) doch erst vor kurzem entdeckt….

  • Barbara Junghans

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    Schade – schade – schade!

    Die Möglichkeit, auf diesen Seiten seinen kritischen Gedanken und Überlegungen Ausdruck zu verleihen und die anderer Mitbürger kennen zu lernen, ergab in der Vergangenheit interessante und anregende Diskussionen.
    Ich werde Wochenblatt digital vermissen und auch die freche „Schreibe“ von Stefan Aigner und Ingo Knott.

    Herzliche Grüße, Ihnen beiden und dem ganzen Redaktionsteam.

    Barbara Junghans

  • H. A.

    |

    Wir wünschen von unserer Seite unser allerherzlichstes Beileid zum Heimgang der
    ach so erfrischenden Lektüre. Wir bedauern sehr, dass nunmehr das Feld wieder
    den gewöhnlichen Berichterstattern überlassen wird, deren Informationsgehalt
    gleich 0 beträgt. Zugleich hoffen wir, dass sich die Geschichte wiederholt und
    diese Zeitung wie Phoenix aus der Asche sich triumphierend in den Blätterhimmel
    erheben wird. Es ist schade, dass seitens der Verlagsleitung nicht genügend
    Mumm vorhanden war, dieses offensive Blatt auch weiterhin herauszugeben, denn
    auf eine Monopolberichterstattung wie vorher und nun vermutlich auch nachher
    kann meinerseits verzichtet werden.

    In stillem Gedenken

  • Fabian Michl

    |

    Die Einstellung der Online-Zeitung bedauere ich sehr. Kritisch und vielseitig hat die Redaktion die Geschehnisse in der Region Regensburg gewürdigt und entwickelte sich zu einem wichtigen Teil des Lokaljournalismus.

    Ich hoffe, dass du Stefan, auch in Zukunft in der Print-Ausgabe mit deinen gut recherchierten und unterhaltsamen Berichterstattungen vertreten sein wirst – andernfalls gibt das Wochenblatt einen seiner besten Trümpfe aus der Hand.

    Beste Grüße
    Fabian Michl

  • Florian Heiß

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    Oh je,

    da hatte es das wochenblatt-digital doch gerade glatt geschaftt, mich dazu zu bringen die ansonsten in den Papierkorb wandernde Printausgabe ebenso zu lesen und schwupps wird es beerdigt.

    Klug war die Entscheidung zur Einrichtung der Onlineausgabe allemal. Dazu auch noch auf diesem Niveau – kritischer, brandaktueller und durchaus lesenswert gestalteter Journalismus den Regensburg bitter nötig hat.

    Was die Verlagsleitung wohl zu diesem Schritt bewogen hat?
    Hätten wir das wochenblatt-digital noch, dann könnten wir dies, wie so viele andere Dinge, bereits morgen früh lesen.

    Von den Gründen der Verlagsleitung zur Liquidation der Onlinausgabe mal abgesehen, hat sich in Regensburg einmal mehr das durchgesetzt, was in allen politischen und vielen gesellschaftlichen Bereichen in der Domstadt usus ist: regional-bayerische, schwarz-katholische Borniertheit und Gleichmacherei.
    Oder anders: das Regensburger Blätterwäldchen wird auf unbestimmte Zeit wieder schweigen zu den Machenschaften der Fürsten (Thurn und Taxlern und Anderen), Bischöffen, Ausländerämtern, CSUlern, Bau- und Ordnungsbehörden zu rechtsradikalen Umtrieben und menschenfeindlicher Bürokratie.

    Schade aber kein Grund zum Jammern: Die engagierten Journalisten dieser Onlinezeitung werden sich wieder journalistisch zu Wort melden. Da bin ich sicher.

  • Vera Rötzer

    |

    Schade,

    die tägliche, kritische Berichterstattung auf Wochenblattdigital hat mir den Weiterbezug der MZ gespart. Was nun?
    Wieder zurück zur unkritischen Mittelbayerischen oder darf mensch auf eine Neuauflage des Wochenblattdigitals (oder anders…) hoffen…

    Beste Grüße Vera

  • Veits M.

    |

    Die vorstehenden Reaktionen beweisen: Es gibt ein *Bedürfnis nach einem Journalismus*, den die Heimatzeichnung nicht (mehr) abdeckt.

    Natürlich hat auch die Wochenblatt-Geschäftsführung erkannt, dass die digitale Ausgabe die Gefahr beinhaltete, sich selbst unternehmerisch zu schädigen, bestand doch wohl die Gefahr, dass mit der Konkurrenz im eigenen Haus WERBEKUNDEN ausblieben.

    Der Erfolg der US-Huffpo zeigt auf, wie es unter den geschätzten 20-100 Aficionados,-as in R. mit einem gemeinsamen digitalen Engagement weitergehen könnte – gemeinsame Ziele formulieren und erarbeiten, ebenso eine finanzielle Grundlage, die jedenfalls zwei Jahre trägt.

  • Volke(r)s Stimme

    |

    Staub bist Du …

    Eine traurige Angelegenheit.
    Wohl fast von seinem Anfang an habe ich das Wochenblatt digital erscheinungstäglich gelesen und mich daran immens gefreut. Das, was die etablierte und damit eben nicht unabhängige Presse, man möchte fast sagen Journaille, nicht schreiben kann oder darf, hat unser digitales Wochenblatt aufgezeigt. Und es hat das mit den Mitteln der journalistischen Kunst getan: Bissig und bös, sarkastisch und polemisch, nie aber zynisch. Ohne andere Beteiligte herabwürdigen zu wollen: Stefan Aigner hat sich um diese Stadt besonders verdient gemacht, nicht nur wegen seines stets erfrischenden Grußes: „Morgen, Regensburg“. Ab heute heißt es wieder eher zu glauben denn zu wissen. Nun dürfen wieder in Frieden ruhen, sie, die Potentaten.

    Schade. Auf die Phoenix möchten wir hoffen.

  • Roland Hornung

    |

    JA ! Die Artikel von Stefan Aigner waren ein
    Genuss. Sie werden mir fehlen, sehr fehlen.

    Euer Roland Hornung

  • Richard Spieß

    |

    Weil halt nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Bei mir war da eben der Wunsch der Vater des Gedanken. Aus wirtschaftlicher Sicht aber eine Entscheidung, die einfach nur eine Frage der Zeit war. Wenn ein Blatt von den Anzeigen leben muss, so ist klar wer bestimmt was geht und was nicht und so viel freie Meinung geht halt nicht. Freier Journalismus muss auch finanziert werden und selbst Enthusiasten wie Stefan Aigner müssen von ihrer Arbeit leben können.
    Die freie Äußerung der Meinung ist zwar sehr beliebt und wir alle, die schon jeden Tag auf die neuesten, ungeschönten und ehrlichen Nachrichten gewartet haben, sollten uns überlegen was uns diese Freiheit wert ist. Denn es muss einem halt etwas wert sein, wenn man will dass die veröffentlichte Meinung unabhängig ist.
    Die freie Meinung muss unabhängig sein von kommerziellen Interessen der Anzeigenkunden, also muss eine andere Art der Finanzierung gefunden werden. Ich sehe so eine Möglichkeit in der Gründung eines Fördervereins, der durch die Mitgliedsbeiträge die finanzielle Sicherheit und durch die Satzung die Unabhängigkeit gewährleistet.
    Es wäre eine Ehrenvolle Aufgabe so etwas in Regensburg zu schaffen. Ich würde mich an so einem Verein beteiligen und bin sicher, dass es mehr Menschen gibt die sich so etwas vorstellen können. Deshalb mein Aufruf an alle die, die Zeilen von Stefan Aigner gerne gelesen haben, sorgen wir gemeinsam für eine Gegenöffentlichkeit, bevor wir wieder den Einheitsbrei auslöffeln, der doch so fade schmeckt.
    Mitmachen bei presseaigner@gmx.de

    Richard Spieß

  • einer Domtaube

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    Totgeglaubte leben länger!!!

    Matador

  • Hans-Jürgen Kosch

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    Wirkllich schade!!
    Es wäre in der Tat wünschenswert zu erfahren,welche Gründe zu der Einstellung geführt haben.

  • Marion Puhle

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    Liebe Geschäftsleitung,
    ich vermisse den morgendlichen Abruf einer gut recherchierten Auflage. Das Wochenblatt Digital eingestellt werden soll, kann nicht Ihr Ernst sein. Wir brauchen in Regensburg unbedingt eine kritische Zeitung, bürgernah und vor allem der Tatsache entsprechend. Von Verschleierung halten die RegensburgerInnen so wie so nicht viel. Kurze prägnante und pfiffige Berichterstattung darauf kommt es an. Überdenken Sie noch einmal Ihren Schritt und helfen Sie mit, dass das Wochenblatt Digital weiter existiert, denn von guter Berichterstattung waren in den letzten Jahren weit weit entfernt. Das Wochenblatt Digital hat es vorgemacht und soll es auch sein.
    Wenn es nächste Woche heißt, dass Wochenblatt Digital gibt es weiter, dann würde ich den Schritt mehr als begrüßen.
    Marion Puhle

  • Daniela Camin - Heckl

    |

    Sehr geehrter Herr Stefan Aigner,
    Sie werden als Gegepol zu den sonst in Regensburg stehenden Medien fehlen. Sie verkörperten das, was wir als Bürger brauchten und eigentlich auch weiterhin brauchen würden, „ungeschönte“ freie Berichterstattung. Eine freie kollektive Meinungsbildung, zu der jeder beitragen konnte, sichergestellt durch die Möglichkeit Kommentare einstellen zu können.
    Sie haben aufgegriffen, was viele Ihrer Leser bewegte. Sie haben etwas in Bewegung gebracht! Sie dürfen stolz auf Ihre Arbeit sein. Nun wissen wir aber auch alle, dass man von Stolz nicht leben kann und deshalb sind meine Wünsche an Sie, dass Sie schnell ein Medium finden, wo Sie mit Ihrer Arbeit Anerkennung finden. Der Wochenblatt- Verlagsgruppe sei mittgeteilt, aus welchen Beweggründen heraus, Sie auch immer entschieden haben, Sie sollten diese vielleicht noch einmal überdenken. Sie hatten hier ein Stück Medium für die Bevölkerung geschaffen, für das viele Ihrer Leser auch einen Beitrag gezahlt hätten.

    Liebe Grüße

  • Lischen Müller

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    Nur Lob von den Lesern, das sollte einen guten Journalisten misstrauisch machen. Offensichtlich war die Berichterstattung so einseitig, dass sie (nur) einem bestimmten Publikum gefallen hat. Wenn die aber so wenige sind (siehe die Wahlergebnisse von Frau Camin-Heckl, Herrn Veits und Herrn Riepl) und vor allem alle aus einem bestimmten politischen Spektrum kommen, dann rentiert sich halt so eine Aktion nicht. Im übrigen sollte doch ziemlich offensichtlich die Kommunalwahl beeinflusst werden und die ist ja jetzt vorbei. Mit deutlich weniger parteiischer Berichterstattung hätte das Wochenblatt-Digital sicher Bestand gehabt.

  • Werner Fembacher

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    Das engagierte Gegengewicht zur MZ war wohltuend und ist notwendig. Viele haben sich in kürzester Zeit derart an die alternative Presse gewöhnt, dass nun Entzugserscheinungen auftreten, zumindest ist das bei mir so.
    Im Prinzip haben die Pressefürsten ausgedient, eine viele Millionen Euro teure Rotation ist nicht mehr erforderlich, also braucht man kein Kapital. Da verwundert es schon, dass der Verlag dieses Produkt mit Zukunft einfach einstellt.
    Alles was man braucht, sind engagierte Menschen und Geld um deren Einkommen zu sichern. Für die MZ bezahlt man auch Abo-Gebühren, warum sollen diejenigen, die es sich leisten können, nicht auch für eine unabhängige Presse was bezahlen?
    Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Organisation, das ist wohl das Schwierigste.
    Im Kern sind zwei lösbare Probleme zu lösen, damit es weiter gehen kann. Wir sollten das angehen, ich werde dabei sein!

  • Boris Achberger

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    @Lischen Müller
    Sie schreiben: „Nur Lob von den Lesern, das sollte einen guten Journalisten misstrauisch machen.“ Die MZ z.B. hat es heutzutage nötig, sich selber zu loben, weil es die Leser gerade nicht (mehr) tun.
    Weiter führen Sie aus: „Mit deutlich weniger parteiischer Berichterstattung hätte das Wochenblatt-Digital sicher Bestand gehabt.“ Die MZ zum Exempel exerziert mustergültig vor, dass sie wegen massiver parteiischer Berichterstattung Bestand hat.
    Aber es gibt halt immer noch Menschen denen e i n e vorgekaute Meinung reicht, wie weiland einigen „Neues Deutschland“.

    mfg
    B.A.

  • Volke(r)s Stimme

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    @Lischen Müller

    Lischen,

    nimm die Hände auf die Bettdecke. Dein Schmarrn ist ölig glatt und deplatziert. Kauf Dir die BILD, Ausgabe Regensburg, oder wie die entsprechende Lokalzeitung heißen mag, sei glücklich damit und klugschwätz hier nicht rum. Was Du nicht kapierst ist, dass hier das einzig allgemeinverfügbare alternative Medium der Stadt verabschiedet wird.

    In der Hoffnung auf eine Zukunft des digitalen Wochenblatts gegen solche Dünnbierseicher!

  • Daniela Camin - Heckl

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    @L.Müller, so schlecht scheint ja dann mein Wahlergebnis doch nicht gewesen zu sein. Selbst Sie haben mitbekommen, dass es noch andere Darstellungen und Meinungen auser der, der Berichterstattung in anderen lokalen Medien gibt. Die Einschätzung des Gewinns ist immer abhängig von der Zielsetzung. Und Sie scheinen ja derzeit noch gereizt darüber zu sein, dass das Ergebnis der Kommunalwahl so ausfiel, wie es ausfiel. Ich nicht. Und das die hier veröffentlichten Meinungen, auch einen gewissen Anteil an den K- wahlergebnissen tragen, freut mich ungemein. Deshalb sollten wir die Vorschläge der verschiedensten Kommentatoren aufgreifen und versuchen, diese unabhängige Meinungsbildung auch weitehin zu fördern und zu erhalten. Ich persönlich würde es vorziehen 26,20 € monatlich fürs digitale Wochenblatt zu zahlen, als für die MZ. Begründung: Hier konnten die Bürger wirklich ihre (auch unterschiedlichen) Meinungen diskutieren. Und Herr Aigner bot dafür immer die passende Plattform. „(ent-) spannende“ Lektüre!

  • Roland Hornung

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    Ja, Frau Camin-Heckl,

    diese Plattform mit den ausgezeichneten Beiträgen
    von Herrn Aigner ( und einigen anderen sehr guten
    Redakteuren ) sollte erhalten bleiben !

    Ihr Roland Hornung

  • Lysiart

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    „Um Himmels Willen“ – den Service doch nicht einstellen!
    Wer soll denn sonst die Wahrheit ins ‚Tal der Ahnungslosen‘ tragen, wenn nicht ihr.
    Was schon erreicht wurde, zeigt die Drei-Gruppen-Situation (Schaidinger-CSU / Dräxlmaier-CSU / CSB) ausgehend von einer mal einheitlichen Regensburger-CSU.
    Sposoring auf welches Konto?
    Lysiart von Forest

  • sophie

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    sehr, sehr schade.
    freilich gab und gibt es einiges zu kritisieren an wochenblatt digital – manchmal schiens mir etwas unseriös zu sein. natürlich tut es jedem medium gut, wenn es nicht maßgeblich von einer einzelnen person gestaltet wird. trotzdem: ich habe wochenblatt digital der MZ vorgezogen.
    was sind die gründe für diese entscheidung?
    eine bitte: überlegen sie sichs noch mal!

  • Luise Gutmann

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    Sehr praktisch so eine digitale Zeitung;
    gut, dass Ihr wieder erscheint.

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