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	<title>Kommentare zu: Ironman (I): Abstruse Milchmädchenrechnungen</title>
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	<description>Andere Nachrichten aus Regensburg</description>
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		<title>Von: Barbara Junghans</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13164</link>
		<dc:creator>Barbara Junghans</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 14:43:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13164</guid>
		<description>Man hat dem Bürger - genauso wie im Falle des Baseballstadions - mal wieder Sand in die Augen streuen wollen. Und das parteiübergreifend. Was ist denn heute auf dem o.a. Stadion los? Man veranstaltet dort Freilichtkino für 250 Zuschauer. Eine tolle Auslastung!

Daß Herr Hartl sich nicht entblödet zu behaupten, für den Ironman seien ja &quot;nur Sachleistungen&quot;  von Seiten der Stadt (in Höhe der stolzen Summe von 250.000 €) geflossen, wirft ein weiteres Schlaglicht auf die Denkfähigkeit mancher Stadtratsmitglieder. Von wem kommt denn das Geld für diese Sachleistungen??? Das sind die Steuern der Bürger. Und ich bin entschieden dagegen, dass man diese mit vollen Händen zum Fenster hinausschmeißt zum Wohle einer Firma, die mit derartigen Events Geld verdient. Großmännleinsucht und Überheblichkeit wären ja noch verzeihlich, aber die Stadspitze sollte doch nicht versuchen uns einzureden, dass die ganze Welt von Regensburg spricht und unsere Stadt nur  deshalb besucht, weil bei uns ein IM stattgefunden hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man hat dem Bürger &#8211; genauso wie im Falle des Baseballstadions &#8211; mal wieder Sand in die Augen streuen wollen. Und das parteiübergreifend. Was ist denn heute auf dem o.a. Stadion los? Man veranstaltet dort Freilichtkino für 250 Zuschauer. Eine tolle Auslastung!</p>
<p>Daß Herr Hartl sich nicht entblödet zu behaupten, für den Ironman seien ja &#8220;nur Sachleistungen&#8221;  von Seiten der Stadt (in Höhe der stolzen Summe von 250.000 €) geflossen, wirft ein weiteres Schlaglicht auf die Denkfähigkeit mancher Stadtratsmitglieder. Von wem kommt denn das Geld für diese Sachleistungen??? Das sind die Steuern der Bürger. Und ich bin entschieden dagegen, dass man diese mit vollen Händen zum Fenster hinausschmeißt zum Wohle einer Firma, die mit derartigen Events Geld verdient. Großmännleinsucht und Überheblichkeit wären ja noch verzeihlich, aber die Stadspitze sollte doch nicht versuchen uns einzureden, dass die ganze Welt von Regensburg spricht und unsere Stadt nur  deshalb besucht, weil bei uns ein IM stattgefunden hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas S.</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13113</link>
		<dc:creator>Thomas S.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:06:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13113</guid>
		<description>Um etwas zur Versachlichung der Diskussion beizutragen, habe ich mir die Mühe gemacht, und die Ergebnisliste des Ironman (Herren: http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang091.pdf bzw Damen: http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang092.pdf) analysiert.
Die Ergebnisse meiner Nachforschung möchte ich als Grundlage dieses Kommentars verwenden.

Zitat:
&gt; „Bei diesem „internationalen Sportevent“, (...) würden zum Beispiel viele Amerikaner teilnehmen – und diese, so die Hoffnung von Stadtrat Hartl, würden danach in den Staaten kräftig die Werbetrommel für die Donaustadt und das Weltkulturerbe rühren.“

Wie der Autor schon festgestellt hat, waren es zwar keine Hunderte Amerikaner, dafür aber doch genug ausländische Teilnehmer: von den rund 1800 tatsächlich gewerteten Sportlerinnen und Sportlern kamen 940 (51%) aus Deutschland- allerdings auch 911 (49%) aus dem Ausland.
Auch wenn natürlich viele Starter aus dem Umland Regensburgs kommen, so finden sich genug Teilnehmer aus anderen Bundesländern bis hinauf zur Küste, so dass die bayerischen Starter insgesamt in der Unterzahl sind. Zusammen mit den ausländischen Teilnehmern ergibt sich eine deutliche Mehrheit an Auswärtigen- somit kann guten Gewissens von einem nationalen/internationalem Sportereignis gesprochen werden.

Zitat:
&gt; „Die ganze Angelegenheit würde ohnehin weit weniger als die genannten 250.000 Euro kosten, versichert Hartl, das sei die Maximalsumme. Woher er bereits Tage vor Beendigung der Veranstaltung wissen will, was diese letztlich kosten wird, sagt Hartl nicht.“

In diesem Fall spielt es keine Rolle, was die Veranstaltung gesamt kostet, da die Stadt „nur“ 250.000 in Sachleistungen zur Verfügung stellt. Die Übrigen Kosten trägt der Veranstalter in „Person“ von Xdream über die Startgelder.

Zitat:
&gt; „(...)Im Gegenzug darf die Stadt Regensburg mit der Marke „Ironman“ Werbung machen und erhofft sich einen touristischen Image- und Bekanntheitsgewinn. Da fragt man sich: Würde Heidelberg in den USA oder Japan noch bekannter werden, wenn dort ein Ironman stattfinden würde?“

Meiner Meinung ist die Aussenwirkung nicht unbedingt an ein bestimmtes Land gebunden. Ich wohne inzwischen in Würzburg- als ich dorthin gezogen bin, wussten erstaunlich wenige meiner Studienkollegen aus ganz Deutschland etwas über Regensburg. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert- aber das ist meine subjektive Empfindung ohne Relevanz für diese Diskussion.

Zitat:
&gt; „Dass, wie Ironman-Veranstalter Walter ferner behauptet, die Teilnehmer „in der Regel vier bis fünf Tage am Veranstaltungsort bleiben“, ist ebenfalls ins Reich der Legende zu verweisen. Das trifft höchstens auf wenige dutzend Teilnehmer zu. (...) Gibt jedes startende Ironman-Pärchen tatsächlich im Schnitt 900 Euro aus? Selbst im Viersternehotel und bei Kaviar und Sekt dürfte das wohl schwierig werden.“

Betrachtet man die oben von mir ermittelten Zahlen, ist die zitierte Behauptung Walters gar nicht so unrealistisch und die Behauptung von Hr. Köppelle („wenige Dutzend“) mit höchster Wahrscheinlichkeit falsch. Werfen wir einen Blick auf den offiziellen Zeitplan des Ironman:
http://www.ironman-regensburg.de/deutsch/zeitplan.htm
Danach ist die letzte Möglichkeit, an der (verpflichtenden) Wettkampfbesprechung teilzunehmen, bereits am Freitag vor dem Wettkampf. Möchte man sich in Ruhe die Strecken ansehen, hat man bereits am Donnerstag die einzige Möglichkeit, die Radstrecke mit Führung zu befahren.
Bei einem professionellerem Sportler, der ins Ausland reist um an einem Wettkampf teilzunehmen (somit einiges an Reisekosten zu zahlen bereit ist), darf man doch annehmen dass er entsprechend Zeit opfert, und nicht erst am Vorabend ohne jegliche Kenntnis der Örtlichkeiten anreist und tags darauf in den Wettkampf geht.
Denkt man allein an die 911 ausländischen Ironman-Teilnehmer (möglicherweise inklusive Begleitung), kommen doch einige potentielle „Dauergäste“ zusammen, die zumindest 3Nächte Do/Fr/Sa/So(/Mo) in Regensburg verbringen.
Walter behauptet auch nirgendwo, dass die Übernachtungskosten allein pro Paar 900€ betragen.

Zitat:
&gt; „Bleibt die Frage: Muss man – Sportförderung hin oder her – für ein Event wie den Ironman wirklich eine Viertelmillion der knappen Steuermittel verschwenden? Regensburg ist derzeit mit 270 Millionen Euro verschuldet – und von Schuldenabbau ist nicht die Rede.“

Es ist gar nicht so lange her, da wurde hier auf Regensburg-Digital geschimpft, weil sich die Stadt weigerte (!!!), zusätzliche 16Mio € für eine Art Luxuslärmschutz, der nur wenigen 100Bürgern nützen würde, auszugeben. Jetzt regt man sich über die Ausgabe von 1,25Mio (=5 x 250000) Euro auf- von Konsequenz in der Berichterstattung seitens der Autoren möchte ich diesem Fall wirklich nicht sprechen.
Betrachtet man die 1,25Mio als fixe Ausgabe ohne jeglichen Ertrag, bedeutet es eine zusätzliche pro-Kopf Verschuldung von 12,50 (auf etwa 100000 Erwerbstätige verteilt). Im Falle der hier von R-Digital so genüsslich und leidenschaftlich unterstützten BI während der Diskussion um die Ostumgehung (http://www.regensburg-digital.de/burgerentscheid-argumente-statt-schaidinger-malus/13012010/) wären das 160€ zusätzliche Schulden pro Erwerbstätigem gewesen, also mehr als das 10-Fache.

Abschließend eine Anmerkung zu Hr. Köppelles Kommentar vom 4.August, 21:15.
Zitat:
&gt; „Etwa 1300 Teilnehmer blieben unter 13 Stunden. Die Leistung der restlichen mehr als 500 Starter mag zwar anerkennenswert sein, doch kann die Radzeit eines gesunden 30jährigen von beispielsweise 6:33 h oder eine Marathonzeit von über 5:30 h beim besten Willen nicht als hochklassig bezeichnet werden, ebensowenig wie Endzeiten von 14, 15 oder gar 16 Stunden. Das nur am Rande, weil von Politikerseite ja immer zwischen „Weltklassesport“ (Ironman) und „Breitensport“ (Arber) differenziert wird.“
Ein schöner Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Sicherlich wären die angeführten Zeiten als Einzelleistung nicht als „hochgradig“ bzw „weltklasse“ zu bewerten. Bei Ihrer Argumentation blenden Sie aber völlig aus, dass diese Leistungen unmittelbar hintereinander ohne jegliche Regeneration (10min in der Wechselzone reichen z.B. nicht aus, sich von einem 180km Radrennen vollständig zu erholen) erbracht wurden.
Herr Köppelle, bevor Sie sich derartige- fast schon herablassende- Urteile erlauben, erbringen Sie doch bitte den Nachweis, dass Sie selbst bei bei einer Ironman-Distanz bessere Ergebnisse erzielt haben.
Auch der Vergleich Ironman vs. Arberradmarathon hinkt gewaltig: der Ironman ist ein Wettkampf, der Radmarathon dagegen eine Radtouristische Veranstaltung ohne Zeitnahme (http://www.arberradmarathon.de/ausschreibung/). Während beim Ironman alle Teilnehmer die komplette Distanz innerhalb einer Maximalzeit bewältigen müssen, gibt es beim Radmarathon vier verschiedene Radtouren von 55-250km und zwei weiter Mountainbike-Strecken, auf die sich die 7000 Starter verteilen (http://www.arberradmarathon.de/touren/). Am Radmarathon nehmen daher auch Familien mit Kindern teil- 55km ist an einem Tag durchaus mit Pausen zu schaffen. (siehe auch die Videos auf https://www.arberradmarathon.de/galerie/).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um etwas zur Versachlichung der Diskussion beizutragen, habe ich mir die Mühe gemacht, und die Ergebnisliste des Ironman (Herren: <a href="http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang091.pdf" rel="nofollow">http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang091.pdf</a> bzw Damen: <a href="http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang092.pdf" rel="nofollow">http://services.datasport.com/2010/tri/ironman%5Fregensburg/Rang092.pdf</a>) analysiert.<br />
Die Ergebnisse meiner Nachforschung möchte ich als Grundlage dieses Kommentars verwenden.</p>
<p>Zitat:<br />
&gt; „Bei diesem „internationalen Sportevent“, (&#8230;) würden zum Beispiel viele Amerikaner teilnehmen – und diese, so die Hoffnung von Stadtrat Hartl, würden danach in den Staaten kräftig die Werbetrommel für die Donaustadt und das Weltkulturerbe rühren.“</p>
<p>Wie der Autor schon festgestellt hat, waren es zwar keine Hunderte Amerikaner, dafür aber doch genug ausländische Teilnehmer: von den rund 1800 tatsächlich gewerteten Sportlerinnen und Sportlern kamen 940 (51%) aus Deutschland- allerdings auch 911 (49%) aus dem Ausland.<br />
Auch wenn natürlich viele Starter aus dem Umland Regensburgs kommen, so finden sich genug Teilnehmer aus anderen Bundesländern bis hinauf zur Küste, so dass die bayerischen Starter insgesamt in der Unterzahl sind. Zusammen mit den ausländischen Teilnehmern ergibt sich eine deutliche Mehrheit an Auswärtigen- somit kann guten Gewissens von einem nationalen/internationalem Sportereignis gesprochen werden.</p>
<p>Zitat:<br />
&gt; „Die ganze Angelegenheit würde ohnehin weit weniger als die genannten 250.000 Euro kosten, versichert Hartl, das sei die Maximalsumme. Woher er bereits Tage vor Beendigung der Veranstaltung wissen will, was diese letztlich kosten wird, sagt Hartl nicht.“</p>
<p>In diesem Fall spielt es keine Rolle, was die Veranstaltung gesamt kostet, da die Stadt „nur“ 250.000 in Sachleistungen zur Verfügung stellt. Die Übrigen Kosten trägt der Veranstalter in „Person“ von Xdream über die Startgelder.</p>
<p>Zitat:<br />
&gt; „(&#8230;)Im Gegenzug darf die Stadt Regensburg mit der Marke „Ironman“ Werbung machen und erhofft sich einen touristischen Image- und Bekanntheitsgewinn. Da fragt man sich: Würde Heidelberg in den USA oder Japan noch bekannter werden, wenn dort ein Ironman stattfinden würde?“</p>
<p>Meiner Meinung ist die Aussenwirkung nicht unbedingt an ein bestimmtes Land gebunden. Ich wohne inzwischen in Würzburg- als ich dorthin gezogen bin, wussten erstaunlich wenige meiner Studienkollegen aus ganz Deutschland etwas über Regensburg. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert- aber das ist meine subjektive Empfindung ohne Relevanz für diese Diskussion.</p>
<p>Zitat:<br />
&gt; „Dass, wie Ironman-Veranstalter Walter ferner behauptet, die Teilnehmer „in der Regel vier bis fünf Tage am Veranstaltungsort bleiben“, ist ebenfalls ins Reich der Legende zu verweisen. Das trifft höchstens auf wenige dutzend Teilnehmer zu. (&#8230;) Gibt jedes startende Ironman-Pärchen tatsächlich im Schnitt 900 Euro aus? Selbst im Viersternehotel und bei Kaviar und Sekt dürfte das wohl schwierig werden.“</p>
<p>Betrachtet man die oben von mir ermittelten Zahlen, ist die zitierte Behauptung Walters gar nicht so unrealistisch und die Behauptung von Hr. Köppelle („wenige Dutzend“) mit höchster Wahrscheinlichkeit falsch. Werfen wir einen Blick auf den offiziellen Zeitplan des Ironman:<br />
<a href="http://www.ironman-regensburg.de/deutsch/zeitplan.htm" rel="nofollow">http://www.ironman-regensburg.de/deutsch/zeitplan.htm</a><br />
Danach ist die letzte Möglichkeit, an der (verpflichtenden) Wettkampfbesprechung teilzunehmen, bereits am Freitag vor dem Wettkampf. Möchte man sich in Ruhe die Strecken ansehen, hat man bereits am Donnerstag die einzige Möglichkeit, die Radstrecke mit Führung zu befahren.<br />
Bei einem professionellerem Sportler, der ins Ausland reist um an einem Wettkampf teilzunehmen (somit einiges an Reisekosten zu zahlen bereit ist), darf man doch annehmen dass er entsprechend Zeit opfert, und nicht erst am Vorabend ohne jegliche Kenntnis der Örtlichkeiten anreist und tags darauf in den Wettkampf geht.<br />
Denkt man allein an die 911 ausländischen Ironman-Teilnehmer (möglicherweise inklusive Begleitung), kommen doch einige potentielle „Dauergäste“ zusammen, die zumindest 3Nächte Do/Fr/Sa/So(/Mo) in Regensburg verbringen.<br />
Walter behauptet auch nirgendwo, dass die Übernachtungskosten allein pro Paar 900€ betragen.</p>
<p>Zitat:<br />
&gt; „Bleibt die Frage: Muss man – Sportförderung hin oder her – für ein Event wie den Ironman wirklich eine Viertelmillion der knappen Steuermittel verschwenden? Regensburg ist derzeit mit 270 Millionen Euro verschuldet – und von Schuldenabbau ist nicht die Rede.“</p>
<p>Es ist gar nicht so lange her, da wurde hier auf Regensburg-Digital geschimpft, weil sich die Stadt weigerte (!!!), zusätzliche 16Mio € für eine Art Luxuslärmschutz, der nur wenigen 100Bürgern nützen würde, auszugeben. Jetzt regt man sich über die Ausgabe von 1,25Mio (=5 x 250000) Euro auf- von Konsequenz in der Berichterstattung seitens der Autoren möchte ich diesem Fall wirklich nicht sprechen.<br />
Betrachtet man die 1,25Mio als fixe Ausgabe ohne jeglichen Ertrag, bedeutet es eine zusätzliche pro-Kopf Verschuldung von 12,50 (auf etwa 100000 Erwerbstätige verteilt). Im Falle der hier von R-Digital so genüsslich und leidenschaftlich unterstützten BI während der Diskussion um die Ostumgehung (<a href="http://www.regensburg-digital.de/burgerentscheid-argumente-statt-schaidinger-malus/13012010/" rel="nofollow">http://www.regensburg-digital.de/burgerentscheid-argumente-statt-schaidinger-malus/13012010/</a>) wären das 160€ zusätzliche Schulden pro Erwerbstätigem gewesen, also mehr als das 10-Fache.</p>
<p>Abschließend eine Anmerkung zu Hr. Köppelles Kommentar vom 4.August, 21:15.<br />
Zitat:<br />
&gt; „Etwa 1300 Teilnehmer blieben unter 13 Stunden. Die Leistung der restlichen mehr als 500 Starter mag zwar anerkennenswert sein, doch kann die Radzeit eines gesunden 30jährigen von beispielsweise 6:33 h oder eine Marathonzeit von über 5:30 h beim besten Willen nicht als hochklassig bezeichnet werden, ebensowenig wie Endzeiten von 14, 15 oder gar 16 Stunden. Das nur am Rande, weil von Politikerseite ja immer zwischen „Weltklassesport“ (Ironman) und „Breitensport“ (Arber) differenziert wird.“<br />
Ein schöner Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Sicherlich wären die angeführten Zeiten als Einzelleistung nicht als „hochgradig“ bzw „weltklasse“ zu bewerten. Bei Ihrer Argumentation blenden Sie aber völlig aus, dass diese Leistungen unmittelbar hintereinander ohne jegliche Regeneration (10min in der Wechselzone reichen z.B. nicht aus, sich von einem 180km Radrennen vollständig zu erholen) erbracht wurden.<br />
Herr Köppelle, bevor Sie sich derartige- fast schon herablassende- Urteile erlauben, erbringen Sie doch bitte den Nachweis, dass Sie selbst bei bei einer Ironman-Distanz bessere Ergebnisse erzielt haben.<br />
Auch der Vergleich Ironman vs. Arberradmarathon hinkt gewaltig: der Ironman ist ein Wettkampf, der Radmarathon dagegen eine Radtouristische Veranstaltung ohne Zeitnahme (<a href="http://www.arberradmarathon.de/ausschreibung/" rel="nofollow">http://www.arberradmarathon.de/ausschreibung/</a>). Während beim Ironman alle Teilnehmer die komplette Distanz innerhalb einer Maximalzeit bewältigen müssen, gibt es beim Radmarathon vier verschiedene Radtouren von 55-250km und zwei weiter Mountainbike-Strecken, auf die sich die 7000 Starter verteilen (<a href="http://www.arberradmarathon.de/touren/" rel="nofollow">http://www.arberradmarathon.de/touren/</a>). Am Radmarathon nehmen daher auch Familien mit Kindern teil- 55km ist an einem Tag durchaus mit Pausen zu schaffen. (siehe auch die Videos auf <a href="https://www.arberradmarathon.de/galerie/" rel="nofollow">https://www.arberradmarathon.de/galerie/</a>).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wahon</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13105</link>
		<dc:creator>wahon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:42:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13105</guid>
		<description>@Andreas

Ich halte es für äußerst sachgerecht, den &quot;Ironman&quot; als Extremsport zu bezeichnen, als das Gegenteil von gesundheitsförderndem Breitensport. Die Teilnehmer eines &quot;Ironman&quot; malträtieren ihren eigenen Körper neun Stunden  und länger ohne Ruhepause und empfinden den körperlichen Schmerz, die Erschöpfung, das &quot;über die körperlichen Grenzen Hinausgehen&quot; als lustvoll. Das entspricht aus medizinisch-psychologischer Sicht einem Suchtverhalten. Sucht ist eine Krankheit und bedarf der ärztlichen Behandlung.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Sie haben selbstverständlich das Recht, Ihrer Sucht nachzugehen, die Teilnahme an einem &quot;Ironman&quot; als Ihren größten Wunsch zu empfinden und dafür ihre ganze Freizeit zu opfern (als Arbeitgeber würde ich Ihnen allerdings die extremsportliche Betätigung untersagen, denn Sie beeinträchtigen damit Ihre Arbeitsleistung). Sie sollten es aber unterlassen, ihr süchtiges Verhalten als sinnvollen Zeitvertreib und vorbildliches Engagement darzustellen. 
Wenn die Stadt die Durchführung des &quot;Ironman&quot; unterstützt, verhält sie sich wie ein Dealer, der dem Süchtigen den Suchtstoff verschafft und ihn in seiner Sucht bestärkt. Ich halte das für sittenwidrig und einen schweren Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und werde entsprechend dagegen vorgehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas</p>
<p>Ich halte es für äußerst sachgerecht, den &#8220;Ironman&#8221; als Extremsport zu bezeichnen, als das Gegenteil von gesundheitsförderndem Breitensport. Die Teilnehmer eines &#8220;Ironman&#8221; malträtieren ihren eigenen Körper neun Stunden  und länger ohne Ruhepause und empfinden den körperlichen Schmerz, die Erschöpfung, das &#8220;über die körperlichen Grenzen Hinausgehen&#8221; als lustvoll. Das entspricht aus medizinisch-psychologischer Sicht einem Suchtverhalten. Sucht ist eine Krankheit und bedarf der ärztlichen Behandlung.<br />
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Sie haben selbstverständlich das Recht, Ihrer Sucht nachzugehen, die Teilnahme an einem &#8220;Ironman&#8221; als Ihren größten Wunsch zu empfinden und dafür ihre ganze Freizeit zu opfern (als Arbeitgeber würde ich Ihnen allerdings die extremsportliche Betätigung untersagen, denn Sie beeinträchtigen damit Ihre Arbeitsleistung). Sie sollten es aber unterlassen, ihr süchtiges Verhalten als sinnvollen Zeitvertreib und vorbildliches Engagement darzustellen.<br />
Wenn die Stadt die Durchführung des &#8220;Ironman&#8221; unterstützt, verhält sie sich wie ein Dealer, der dem Süchtigen den Suchtstoff verschafft und ihn in seiner Sucht bestärkt. Ich halte das für sittenwidrig und einen schweren Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und werde entsprechend dagegen vorgehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Winfried Köppelle</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13101</link>
		<dc:creator>Winfried Köppelle</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 14:09:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13101</guid>
		<description>Lieber &quot;Fürleger&quot;,
sorry, aber ohne Fakten argumentieren bisher eher Sie. 

&quot;Schon allein mit der Tatsache, ein Zitat in einem falschen Zusammenhang zu verwenden&quot;

Ohgott, bitte nicht schon wieder. Dieser eine, zugegeben unangenehme, Fehler wurde von mir doch bereits vor einer Woche korrigiert. Warum reiten Sie trotzdem dauernd darauf herum? Finden Sie nichts anderes Angreifbares im Artikel?

&quot;dass der Autor nur seine Meinung rüber bringen wollte, dann findet er irgendwo ein Zitat eines Politikers und dass kommt dann natürlich sehr passend&quot;

Dass Regensburg mit 270 Mio. Euro (inzwischen bereits etwas höher, wir haben ja schon August) verschuldet ist, ist nicht &quot;Meinung&quot;, lieber &quot;Fürleger&quot;, sondern bittere Tatsache. Das steht so u.a. im Haushaltsplan für 2010. Schauen Sie doch einfach mal rein. Dass ich in dem Zusammenhang leider ein Zitat falsch wiedergegeben (nochmal: längst korrgiert!!) habe, ändert rein gar nichts an der Tatsache, dass Regensburg auf einem Schuldenberg sitzt. Lieber &quot;Fürleger&quot;: Das Argument ist doch nicht irgendein Politikerzitat, sondern der Schuldenberg und die daraus resultierende Verpflichtung, sorgsam mit den knappen Steuergeldern umzugehen. - Kam das jetzt endlich an, oder muss ich&#039;s nochmal wiederholen?

Ansonsten habe ich nur Vorwürfe, Vermutungen und Fragen in Ihrem Beitrag gefunden, aber nichts Fundiertes.

Gefunden habe ich hier im Forum hingegen eine ganze Menge Reaktionen von Bürgern, denen es teils gewaltig stinkt, dass die Stadt für einen Ironman viel Geld übrig hat, nicht jedoch für drängende Projekte vor Ort, die womöglich wichtiger sind als ein kommerzielles Sportevent einer Privatfirma. Und die finden, dass es allmählich genug &quot;Events&quot; sind und man nicht noch ein Auswärtiges einkaufen muss.

Sowie Unverständnis darüber, dass alljährlich 6800 Arberradler oder 7500 Marathonläufer seltsamerweise weniger &quot;wirtschaftliche Wertschöpfung&quot; darstellen (zumindest scheint der Stadtrat das so zu sehen) als 1876 Triathlonfreunde - und der Stadtrat daher freudig 250.000 Euro in 1876 Triathleten investiert, aber nur 3000 Euro in 6800 Arberradler und weitere 3000 Euro in 7500 Marathonteilnehmer (kein Schreibfehler!).

Lieber Fürleger: Selbst wenn die &quot;Studie&quot; der Xdream-GmbH stimmen sollte: Ja super, toll, fantastisch! Aber dann stecken wir doch lieber die Viertelmillion in den Arbermarathon und eine weitere in den Stadtmarathon!! Dann kommt die Kohle wenigstens ortsansässigen Vereinen zugute, falls die Kalkulation schiefgeht. Na?

Und, sorry, das &quot;Argument&quot;, dass irgendeine afrikanische Stadt doch auch ein Ironman-Event bezuschussen würde (mit der unausgesprochenen Konsequenz, dass Regensburg dies also auch unbedingt machen sollte), ist einfach nur lächerlich. Regensburg soll also Steuergelder in irgendwelche Sportevents mit ungewissem Ausgang investieren, bloß deswegen, weil man&#039;s irgendwo anders auch macht? Also bitte...

Jetzt ist&#039;s aber wirklich gut. Ich muß auch mal wieder Zeit in meine eigene &quot;wirschaftliche Wertschöpfung&quot; investieren, sprich: mal was arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber &#8220;Fürleger&#8221;,<br />
sorry, aber ohne Fakten argumentieren bisher eher Sie. </p>
<p>&#8220;Schon allein mit der Tatsache, ein Zitat in einem falschen Zusammenhang zu verwenden&#8221;</p>
<p>Ohgott, bitte nicht schon wieder. Dieser eine, zugegeben unangenehme, Fehler wurde von mir doch bereits vor einer Woche korrigiert. Warum reiten Sie trotzdem dauernd darauf herum? Finden Sie nichts anderes Angreifbares im Artikel?</p>
<p>&#8220;dass der Autor nur seine Meinung rüber bringen wollte, dann findet er irgendwo ein Zitat eines Politikers und dass kommt dann natürlich sehr passend&#8221;</p>
<p>Dass Regensburg mit 270 Mio. Euro (inzwischen bereits etwas höher, wir haben ja schon August) verschuldet ist, ist nicht &#8220;Meinung&#8221;, lieber &#8220;Fürleger&#8221;, sondern bittere Tatsache. Das steht so u.a. im Haushaltsplan für 2010. Schauen Sie doch einfach mal rein. Dass ich in dem Zusammenhang leider ein Zitat falsch wiedergegeben (nochmal: längst korrgiert!!) habe, ändert rein gar nichts an der Tatsache, dass Regensburg auf einem Schuldenberg sitzt. Lieber &#8220;Fürleger&#8221;: Das Argument ist doch nicht irgendein Politikerzitat, sondern der Schuldenberg und die daraus resultierende Verpflichtung, sorgsam mit den knappen Steuergeldern umzugehen. &#8211; Kam das jetzt endlich an, oder muss ich&#8217;s nochmal wiederholen?</p>
<p>Ansonsten habe ich nur Vorwürfe, Vermutungen und Fragen in Ihrem Beitrag gefunden, aber nichts Fundiertes.</p>
<p>Gefunden habe ich hier im Forum hingegen eine ganze Menge Reaktionen von Bürgern, denen es teils gewaltig stinkt, dass die Stadt für einen Ironman viel Geld übrig hat, nicht jedoch für drängende Projekte vor Ort, die womöglich wichtiger sind als ein kommerzielles Sportevent einer Privatfirma. Und die finden, dass es allmählich genug &#8220;Events&#8221; sind und man nicht noch ein Auswärtiges einkaufen muss.</p>
<p>Sowie Unverständnis darüber, dass alljährlich 6800 Arberradler oder 7500 Marathonläufer seltsamerweise weniger &#8220;wirtschaftliche Wertschöpfung&#8221; darstellen (zumindest scheint der Stadtrat das so zu sehen) als 1876 Triathlonfreunde &#8211; und der Stadtrat daher freudig 250.000 Euro in 1876 Triathleten investiert, aber nur 3000 Euro in 6800 Arberradler und weitere 3000 Euro in 7500 Marathonteilnehmer (kein Schreibfehler!).</p>
<p>Lieber Fürleger: Selbst wenn die &#8220;Studie&#8221; der Xdream-GmbH stimmen sollte: Ja super, toll, fantastisch! Aber dann stecken wir doch lieber die Viertelmillion in den Arbermarathon und eine weitere in den Stadtmarathon!! Dann kommt die Kohle wenigstens ortsansässigen Vereinen zugute, falls die Kalkulation schiefgeht. Na?</p>
<p>Und, sorry, das &#8220;Argument&#8221;, dass irgendeine afrikanische Stadt doch auch ein Ironman-Event bezuschussen würde (mit der unausgesprochenen Konsequenz, dass Regensburg dies also auch unbedingt machen sollte), ist einfach nur lächerlich. Regensburg soll also Steuergelder in irgendwelche Sportevents mit ungewissem Ausgang investieren, bloß deswegen, weil man&#8217;s irgendwo anders auch macht? Also bitte&#8230;</p>
<p>Jetzt ist&#8217;s aber wirklich gut. Ich muß auch mal wieder Zeit in meine eigene &#8220;wirschaftliche Wertschöpfung&#8221; investieren, sprich: mal was arbeiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Erich Tolli</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13097</link>
		<dc:creator>Erich Tolli</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:58:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13097</guid>
		<description>Dopingkontrollen ? Meiner Einschätzung nach gab es keine! 
Es gibt aber Studien, die ergaben dass ca. 60% von Marathon-Läufern SCHMERZMITTEL während des Lauf einnehmen. Dies mag verdeutlichen welcher Geist und Leistungswahn hier mitläuft.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&amp;itemid=10066&amp;detailid=728207</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dopingkontrollen ? Meiner Einschätzung nach gab es keine!<br />
Es gibt aber Studien, die ergaben dass ca. 60% von Marathon-Läufern SCHMERZMITTEL während des Lauf einnehmen. Dies mag verdeutlichen welcher Geist und Leistungswahn hier mitläuft.<br />
<a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&#038;itemid=10066&#038;detailid=728207" rel="nofollow">http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&#038;itemid=10066&#038;detailid=728207</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fürleger</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13096</link>
		<dc:creator>Fürleger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 10:19:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13096</guid>
		<description>Ich finde an dieser Diskussion kann man sehr gut ein sehr gesellschaftliches Problem sehen.

Die Diskussion von Köppelle wird rein emotional geführt ohne auch nur in einem gewissen Grad auf sachliche Argumente des Pro und Contras einzugehen. Gerade hochwertiger Journalismus sollte sich dadurch auszeichnen, sich auf Fakten zu berufen und die Komplexität des Themas aufzuarbeiten. Dazu trägt Herr Köppelle leider absolut nichts bei. Schon allein mit der Tatsache, ein Zitat in einem falschen Zusammenhang zu verwenden zeigt, wie oberflächlich der Inhalt zusammengetragen wurde. Doch vielleicht nicht mal oberflächlich. Ich bin eher der Meinung, dass der Autor nur seine Meinung rüber bringen wollte, dann findet er irgendwo ein Zitat eines Politikers und dass kommt dann natürlich sehr passend. Allerdings sollte man dann auch erwarten, dass man die Aussagen vor und nach dem Zitat nicht aus den Augen lässt.

Zum Thema Steuergelder. Dem &quot;Staat&quot; wird ja bekanntlich vorgeworfen, dass er sehr oft sehr verschwenderisch mit Steuergeldern umgeht. Dieser Aussage kann man (leider) in vielen Fällen nur zustimmen. Allerdings sollte man sich dennoch hüten, solche Themen auf jede Situation anzuwenden. Dies ist dann nämlich nur dumm und unreflektiert!

Die Stadt unternimmt hier eine Investition durch Sachspenden. Wie hoch der Geldwert tatsächlich ist, bleibt auch dahin gestellt. Was an dieser Tatsache schon verwerflich ist, ist mir verschlossen. Jedes Unternehmen tut dies??!!!! Wieso bewerben sich hunderte Städte weltweit, um eine Ausrichtung eines Ironmans weltweit? Alle nur zur Verschwendung von Steuergeldern?

@ Herr Köppelle: Mir liegt fern sie hier anzugreifen. Ich bin allerdings der Meinung, dass sie ihre Argumentation überdenken sollten. Sie bringen an keiner Stelle der Diskussion eigene Argumente vor, sondern versuchen NUR die Argumente der zu zerstören. Bsp.: Die Studie von XDream wurde sicherlich nicht unter wissenschaftlichen Bedingungen erzeugt und die AUssagekraft bleibt zu bezweifeln. Wissen sie allerdings, ob sich die Entscheidung der Stadt Regensburg allein auf diese Aussagen bezogen hat.

Faris hat ihnen ein schönes Beispiel mit Afrika gemacht. Sie versuchen dann schon wieder, dass Argument zu zerstreuen, indem sie pauschal die Verwendung von Steuergeldern in Akfrika kritisieren. Soetwas sind Aussagen ohne Hintergrund und ich für meinen Teil verstehe unter hochwertigem Journalismus etwas anderes!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde an dieser Diskussion kann man sehr gut ein sehr gesellschaftliches Problem sehen.</p>
<p>Die Diskussion von Köppelle wird rein emotional geführt ohne auch nur in einem gewissen Grad auf sachliche Argumente des Pro und Contras einzugehen. Gerade hochwertiger Journalismus sollte sich dadurch auszeichnen, sich auf Fakten zu berufen und die Komplexität des Themas aufzuarbeiten. Dazu trägt Herr Köppelle leider absolut nichts bei. Schon allein mit der Tatsache, ein Zitat in einem falschen Zusammenhang zu verwenden zeigt, wie oberflächlich der Inhalt zusammengetragen wurde. Doch vielleicht nicht mal oberflächlich. Ich bin eher der Meinung, dass der Autor nur seine Meinung rüber bringen wollte, dann findet er irgendwo ein Zitat eines Politikers und dass kommt dann natürlich sehr passend. Allerdings sollte man dann auch erwarten, dass man die Aussagen vor und nach dem Zitat nicht aus den Augen lässt.</p>
<p>Zum Thema Steuergelder. Dem &#8220;Staat&#8221; wird ja bekanntlich vorgeworfen, dass er sehr oft sehr verschwenderisch mit Steuergeldern umgeht. Dieser Aussage kann man (leider) in vielen Fällen nur zustimmen. Allerdings sollte man sich dennoch hüten, solche Themen auf jede Situation anzuwenden. Dies ist dann nämlich nur dumm und unreflektiert!</p>
<p>Die Stadt unternimmt hier eine Investition durch Sachspenden. Wie hoch der Geldwert tatsächlich ist, bleibt auch dahin gestellt. Was an dieser Tatsache schon verwerflich ist, ist mir verschlossen. Jedes Unternehmen tut dies??!!!! Wieso bewerben sich hunderte Städte weltweit, um eine Ausrichtung eines Ironmans weltweit? Alle nur zur Verschwendung von Steuergeldern?</p>
<p>@ Herr Köppelle: Mir liegt fern sie hier anzugreifen. Ich bin allerdings der Meinung, dass sie ihre Argumentation überdenken sollten. Sie bringen an keiner Stelle der Diskussion eigene Argumente vor, sondern versuchen NUR die Argumente der zu zerstören. Bsp.: Die Studie von XDream wurde sicherlich nicht unter wissenschaftlichen Bedingungen erzeugt und die AUssagekraft bleibt zu bezweifeln. Wissen sie allerdings, ob sich die Entscheidung der Stadt Regensburg allein auf diese Aussagen bezogen hat.</p>
<p>Faris hat ihnen ein schönes Beispiel mit Afrika gemacht. Sie versuchen dann schon wieder, dass Argument zu zerstreuen, indem sie pauschal die Verwendung von Steuergeldern in Akfrika kritisieren. Soetwas sind Aussagen ohne Hintergrund und ich für meinen Teil verstehe unter hochwertigem Journalismus etwas anderes!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: grace</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13095</link>
		<dc:creator>grace</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 09:49:00 +0000</pubDate>
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		<description>Was mich interessieren würde:

Wurden Dopingkontrollen durchgeführt?

Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Wenn nein, wieso nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich interessieren würde:</p>
<p>Wurden Dopingkontrollen durchgeführt?</p>
<p>Wenn ja, mit welchem Ergebnis?<br />
Wenn nein, wieso nicht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: peter sturm</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13092</link>
		<dc:creator>peter sturm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 09:07:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich bewundere jede 66-jährige Regensburgerin oder auch Apoldaer Oma weitaus mehr, die sich tagtäglich um ihre Enkel kümmert, gemeinnützige Arbeit verrichtet oder schlicht nebenher arbeitet, um ihre schmale Rente aufzubessern. DAS ist Weltklasse!&quot;

vielen dank für diese worte herr köppelle.
es tut gut so etwas zu lesen.

wenn ich bedenke, dass die(pro veranstaltung) anfallenden kosten des eisenmannes mit denen des öpnv-sozialtickets für ein jahr(!) vergleichbar  sind, dann befindet sich regensburg in der politischen kreisliga.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich bewundere jede 66-jährige Regensburgerin oder auch Apoldaer Oma weitaus mehr, die sich tagtäglich um ihre Enkel kümmert, gemeinnützige Arbeit verrichtet oder schlicht nebenher arbeitet, um ihre schmale Rente aufzubessern. DAS ist Weltklasse!&#8221;</p>
<p>vielen dank für diese worte herr köppelle.<br />
es tut gut so etwas zu lesen.</p>
<p>wenn ich bedenke, dass die(pro veranstaltung) anfallenden kosten des eisenmannes mit denen des öpnv-sozialtickets für ein jahr(!) vergleichbar  sind, dann befindet sich regensburg in der politischen kreisliga.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13088</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 19:39:43 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr wahon,

ich zitiere Sie mal kurz: &quot;sind nur von Menschen zu absolvieren, die von krankhaftem Ehrgeiz getrieben, Raubbau am eigenen Körper betreiben&quot;

Eine solche Aussage ist eine Beleidigung für jeden Hobbytriathleten (zu denen ich mich übrigens auch zähle) die neben einem 40-Stunden-Job ihre Freizeit investieren um sich den Traum von einem Ironman-Finish erfüllen zu können.

Die (anscheinend mehr als notwendige) Diskussion sollte bitte sachlich geführt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr wahon,</p>
<p>ich zitiere Sie mal kurz: &#8220;sind nur von Menschen zu absolvieren, die von krankhaftem Ehrgeiz getrieben, Raubbau am eigenen Körper betreiben&#8221;</p>
<p>Eine solche Aussage ist eine Beleidigung für jeden Hobbytriathleten (zu denen ich mich übrigens auch zähle) die neben einem 40-Stunden-Job ihre Freizeit investieren um sich den Traum von einem Ironman-Finish erfüllen zu können.</p>
<p>Die (anscheinend mehr als notwendige) Diskussion sollte bitte sachlich geführt werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JK</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13085</link>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 18:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13085</guid>
		<description>Es gibt Studien über die ökonomische Auswirkung einer Ironman Veranstaltung. Wer die Zahlen mal vergleichen will, wird z.B. unter diesem Link fündig:
http://www.lakeplacid.com/shared/living/pdf/2005EconomicImpactofIronman.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Studien über die ökonomische Auswirkung einer Ironman Veranstaltung. Wer die Zahlen mal vergleichen will, wird z.B. unter diesem Link fündig:<br />
<a href="http://www.lakeplacid.com/shared/living/pdf/2005EconomicImpactofIronman.pdf" rel="nofollow">http://www.lakeplacid.com/shared/living/pdf/2005EconomicImpactofIronman.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tommy</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13060</link>
		<dc:creator>Tommy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 00:53:14 +0000</pubDate>
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		<description>@norman
Es spricht doch wirklich nichts dagegen zu schwimmen, zu laufen und Rad zu fahren. Toll! (Wirklich!). Tun Sie das.

Warum machen Sie das aber mitten im Lebensbereich von Menschen (Ja: Kleinkindern, Jugendlichen, sog. Erwachsenen, älteren Menschen, sog. Greisen, etc.).
Wozu ist denn bitteschön eine rießige Organizing-Firma nötig, die gemeinsam mit der regionalen politischen Führerschaft, eine ganze Stadt lahmlegt, in der nunmal Menschen wohnen?
Ihr Extremsport sei Ihnen unbenommen, ich habe da Respekt. Sie wissen natürlich auch, dass Sie einer, vergleichbar kleinen Gruppe, von Menschen angehören, die Lust darauf hat, Ihrem Lieblingssport zu fröhnen.
Das ist ja auch ok, oder? Machen Sie halt Ihren Sport und fühlen Sie sich hoffentlich wohl dabei.
Ich z.B. spiele gerne Frisbee, nicht extrem, aber ich spiele. Niemals käme ich, trotz meiner Lust am Frisbee spielen, auch nur im Traum auf die Idee, eine ganze Stadt, und damit ihre Bewohner!!!, lahm zu legen, nur weil ich spielen will.

Ich weis wirklich nicht, wie ich dass noch anders erklären soll. (Ja, ich weis: Ihre Sportart braucht Platz, Raum etc....).
Sie sollten nur wissen, dass in der Stadt, durch die Sie extrem laufen, schwimmen und radfahren, auch Menschen leben wollen. Und diese Menschen haben natürlich das gleiche Recht zu existieren, wie Ihre Sportart auch.

@köppelle und aigner
Danke für die einzig kritische Berichterstattung im Regensburger Blätterwald.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@norman<br />
Es spricht doch wirklich nichts dagegen zu schwimmen, zu laufen und Rad zu fahren. Toll! (Wirklich!). Tun Sie das.</p>
<p>Warum machen Sie das aber mitten im Lebensbereich von Menschen (Ja: Kleinkindern, Jugendlichen, sog. Erwachsenen, älteren Menschen, sog. Greisen, etc.).<br />
Wozu ist denn bitteschön eine rießige Organizing-Firma nötig, die gemeinsam mit der regionalen politischen Führerschaft, eine ganze Stadt lahmlegt, in der nunmal Menschen wohnen?<br />
Ihr Extremsport sei Ihnen unbenommen, ich habe da Respekt. Sie wissen natürlich auch, dass Sie einer, vergleichbar kleinen Gruppe, von Menschen angehören, die Lust darauf hat, Ihrem Lieblingssport zu fröhnen.<br />
Das ist ja auch ok, oder? Machen Sie halt Ihren Sport und fühlen Sie sich hoffentlich wohl dabei.<br />
Ich z.B. spiele gerne Frisbee, nicht extrem, aber ich spiele. Niemals käme ich, trotz meiner Lust am Frisbee spielen, auch nur im Traum auf die Idee, eine ganze Stadt, und damit ihre Bewohner!!!, lahm zu legen, nur weil ich spielen will.</p>
<p>Ich weis wirklich nicht, wie ich dass noch anders erklären soll. (Ja, ich weis: Ihre Sportart braucht Platz, Raum etc&#8230;.).<br />
Sie sollten nur wissen, dass in der Stadt, durch die Sie extrem laufen, schwimmen und radfahren, auch Menschen leben wollen. Und diese Menschen haben natürlich das gleiche Recht zu existieren, wie Ihre Sportart auch.</p>
<p>@köppelle und aigner<br />
Danke für die einzig kritische Berichterstattung im Regensburger Blätterwald.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wahon</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13053</link>
		<dc:creator>wahon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 19:30:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13053</guid>
		<description>Der Ironman ist keine Breitensportveranstaltung, sondern ein Wettkampf für Extremsportler. Die Stadtverwaltung hat den gesetzlichen Auftrag, &quot;Daseinsvorsorge&quot; für die Bürger zu betreiben, d.h. dafür zu sorgen, dass den Bürgern alles Notwendige zum Leben (Wohnung, Nahrung, Wasser, Mobilität, Sicherheit, Kinder-, Alten- und Krankenfürsorge, Bildung) zur Verfügung steht. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zählt auch der Breitensport zur &quot;Daseinsvorsorge&quot;. Nicht zur &quot;Daseinsvorsorge&quot; gehören jedoch der Extremsport und die Unterhaltungswünsche der Bevölkerung. Im Gegenteil, mit der Unterstützung des Ironman fördert die Stadt nicht nur einen Doping-verseuchten Sport, sondern untergräbt auch die Bemühungen der Gesundheitspolitik, den Bürgern eine natürliche, gesunde Lebensweise nahe zu bringen. Der Ironman besteht bekanntlich aus 3 Disziplinen, die jede für sich schon  Extremsport sind: 3,8 km Schwimmen + 180 km Radfahren + 42,3 km Laufen sind nur von Menschen zu absolvieren, die von krankhaftem Ehrgeiz getrieben,  Raubbau am eigenen Körper betreiben. Einen solchen gesundheitsgefährdenden Extremsport darf die Stadt nicht fördern und/oder zur Nachahmung empfehlen.  
Insofern ist die finanzielle Unterstützung des Ironman Regensburg durch die Stadt eine klare Zweckentfremdung von Steuergeldern. Der 5-Jahresvertrag der Stadt mit dem IM-Veranstalter hat keine gesetzliche Grundlage. Der Ironman im kommenden Jahr wird aufgrund einer einstweiligen Verfügung abgesagt werden müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ironman ist keine Breitensportveranstaltung, sondern ein Wettkampf für Extremsportler. Die Stadtverwaltung hat den gesetzlichen Auftrag, &#8220;Daseinsvorsorge&#8221; für die Bürger zu betreiben, d.h. dafür zu sorgen, dass den Bürgern alles Notwendige zum Leben (Wohnung, Nahrung, Wasser, Mobilität, Sicherheit, Kinder-, Alten- und Krankenfürsorge, Bildung) zur Verfügung steht. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge zählt auch der Breitensport zur &#8220;Daseinsvorsorge&#8221;. Nicht zur &#8220;Daseinsvorsorge&#8221; gehören jedoch der Extremsport und die Unterhaltungswünsche der Bevölkerung. Im Gegenteil, mit der Unterstützung des Ironman fördert die Stadt nicht nur einen Doping-verseuchten Sport, sondern untergräbt auch die Bemühungen der Gesundheitspolitik, den Bürgern eine natürliche, gesunde Lebensweise nahe zu bringen. Der Ironman besteht bekanntlich aus 3 Disziplinen, die jede für sich schon  Extremsport sind: 3,8 km Schwimmen + 180 km Radfahren + 42,3 km Laufen sind nur von Menschen zu absolvieren, die von krankhaftem Ehrgeiz getrieben,  Raubbau am eigenen Körper betreiben. Einen solchen gesundheitsgefährdenden Extremsport darf die Stadt nicht fördern und/oder zur Nachahmung empfehlen.<br />
Insofern ist die finanzielle Unterstützung des Ironman Regensburg durch die Stadt eine klare Zweckentfremdung von Steuergeldern. Der 5-Jahresvertrag der Stadt mit dem IM-Veranstalter hat keine gesetzliche Grundlage. Der Ironman im kommenden Jahr wird aufgrund einer einstweiligen Verfügung abgesagt werden müssen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ironman &#8211; Regensburg im Ausnahmezustand &#171; Yvannus&#39;s Blog</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13036</link>
		<dc:creator>Ironman &#8211; Regensburg im Ausnahmezustand &#171; Yvannus&#39;s Blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:04:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13036</guid>
		<description>[...] http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/" rel="nofollow">http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Winfried Köppelle</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13024</link>
		<dc:creator>Winfried Köppelle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:34:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13024</guid>
		<description>Lieber Triathlon-Profi Norman(n) (Stadler?) oder wer auch immer,
ich denke, von meiner Seite her ist alles gesagt. Daher möchte ich für meinen Teil die Diskussion nun beenden.

Ich weise abschließend lediglich darauf hin, dass sämtliche Regensburger Bürger, die sich hier bisher zu Wort meldeten (und das waren eine ganze Menge!), eine ganz bestimmte Sicht der Dinge lieferten (und zwar gestützt durch vielfältige weitere Kritikpunkte, die größtenteils nicht mal von mir stammen) - und die hier sich zu Wort meldenden Ironman-Teilnehmer ihre Veranstaltung natürlich toll finden und sie verteidigen.

Und nun frage ich mich:
Wessen sauer verdientes Geld geben die Regensburger Lokalpolitiker im vorliegenden Fall denn eigentlich aus - das der Regensburger Bürger oder das der auswärtigen Athleten, die beim Ironman lediglich ihrem Hobby nachgehen? 

Viel Spaß beim Trainieren wünscht
Winfried Köppelle

P.S.: Dass nicht viele 66-jährige Damen einen Ironman unter 14 Stunden schaffen, mag sein, lieber Norman. &quot;Weltklasse&quot; ist&#039;s allerdings nur, weil ausreichend wenige 66-jährige überhaupt Ironmans bestreiten. Und: Ich bewundere jede 66-jährige Regensburger oder auch Apoldaer Oma weitaus mehr, die sich tagtäglich um ihre Enkel kümmert, gemeinnützige Arbeit verrichtet oder schlicht nebenher arbeitet, um ihre schmale Rente aufzubessern. DAS ist Weltklasse!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Triathlon-Profi Norman(n) (Stadler?) oder wer auch immer,<br />
ich denke, von meiner Seite her ist alles gesagt. Daher möchte ich für meinen Teil die Diskussion nun beenden.</p>
<p>Ich weise abschließend lediglich darauf hin, dass sämtliche Regensburger Bürger, die sich hier bisher zu Wort meldeten (und das waren eine ganze Menge!), eine ganz bestimmte Sicht der Dinge lieferten (und zwar gestützt durch vielfältige weitere Kritikpunkte, die größtenteils nicht mal von mir stammen) &#8211; und die hier sich zu Wort meldenden Ironman-Teilnehmer ihre Veranstaltung natürlich toll finden und sie verteidigen.</p>
<p>Und nun frage ich mich:<br />
Wessen sauer verdientes Geld geben die Regensburger Lokalpolitiker im vorliegenden Fall denn eigentlich aus &#8211; das der Regensburger Bürger oder das der auswärtigen Athleten, die beim Ironman lediglich ihrem Hobby nachgehen? </p>
<p>Viel Spaß beim Trainieren wünscht<br />
Winfried Köppelle</p>
<p>P.S.: Dass nicht viele 66-jährige Damen einen Ironman unter 14 Stunden schaffen, mag sein, lieber Norman. &#8220;Weltklasse&#8221; ist&#8217;s allerdings nur, weil ausreichend wenige 66-jährige überhaupt Ironmans bestreiten. Und: Ich bewundere jede 66-jährige Regensburger oder auch Apoldaer Oma weitaus mehr, die sich tagtäglich um ihre Enkel kümmert, gemeinnützige Arbeit verrichtet oder schlicht nebenher arbeitet, um ihre schmale Rente aufzubessern. DAS ist Weltklasse!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Norman</title>
		<link>http://www.regensburg-digital.de/ironman-i-abstruse-milchmadchenrechnungen/30072010/#comment-13018</link>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 22:45:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.regensburg-digital.de/?p=9607#comment-13018</guid>
		<description>Lieber Herr Köppele,

gerade weil Sie sich nicht für &quot;blöd verkaufen&quot; lassen wollen und sich über die angeblich unrealistischen Angaben des IM Regensburg Organisators beschweren, sollten Sie bei Ihrer Argumentation beweiskräftiger vorgehen, als Sie es hier tun. 
Ihre ins Feld geführten Argumente sind leider nur Ihre persönlich gefühlte Sicht der Dinge, aber es gelingt Ihnen an keiner Stelle, den Nachweis für die Richtigkeit Ihrer Thesen anzutreten. Dies ist aus journalistischer Sicht recht traurig und trägt dieser berechtigten Diskussion nicht Rechnung. 
Denn sicherlich soll und muß eine Stadt wie Regensburg die Frage der Rentabilität einer solchen Veranstaltung beantworten. Und dies ist sicher nicht einfach, gilt es doch u.a. die Werbewirksamkeit einzuschätzen und diese auch mit anderen Werbemaßnahmen zu vergleichen. An dieser Stelle halte ich es für durchaus sinnvoll und legitim, sich die Erfahrungen und konkret existierende Zahlen von FFM, Kärnten, Zürich etc. anzuschauen und für unsinnig, die Zahlen der Premierenveranstaltung als Grundlage für eine Potentialabschätzung Regensburgs heranzuziehen, wie Sie es hier tun. Ihre sportliche Kompetenz in allen Ehren, aber eine derartige Argumentation zeigt, dass die Ironman Organismen nicht verstanden sind. 
Das Feedback auf den ersten Ironman in Regensburg in der Triathlonszene sind sehr positiv und man kann davon ausgehen, dass dieses sicher nicht negativ für die Stadt ist, wird man in den nächsten Jahren sehen. 
Hier jetzt mal ein paar reale Zahlen aus FFM 2010, die für die Illustration valider sind, als Ihre &quot;gefühlten&quot; Realitäten und Beispiele aus Ihrer Bekanntschaft:  
In Frankfurt traten 840 Teilnehmer aus dem Ausland an den Start, also circa ein Drittel der Starter. Es ist sicher nicht realistisch anzunehmen, dass diese Starter aus 55 Ländern hauptsächlich auf dem Rebstockgelände gezeltet haben, alleine angereist sind und nur zwei Tage geblieben sind. Wer ein halbes Jahr oder noch deutlich länger für ein derartiges Ereignis trainiert und teilweise um die halbe Welt reist nimmt sich üblicherweise etwas mehr Zeit, um sich zu aklimatisieren und die tage auch zu genießen. Dies gilt übrigens auch für die meisten deutschen Starter, die nur in der Minderheit aus Hessen kommen. 
Diese Fakten sprechen jedenfalls mehr für die Validität der Zahlen von Xdreams, als dass sie Ihre Vermutungen stützen.
Damit bringen Sie sich leider in die Nähe populistischer Meinungsmache und befördern nicht eine objektive Diskussion, die hier angebracht ist.

Mit besten Grüßen,
Norman

PS: Die Faszination des Langdistanz Triathlons (Ironman) ergibt sich nicht zuletzt aus dem gemeinsamen Wettkampf von Weltklassesportlern wie Faris und Altersklassenathleten. So verdient die 66-jährige Siegerin der AK 65 Elisabeth Onißeit aus Apolda, nicht nur großen Respekt angesichts ihrer Siegerzeit von unter 14 Stunden, sondern hat sicher auch eine Weltklasseleistung erzielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Köppele,</p>
<p>gerade weil Sie sich nicht für &#8220;blöd verkaufen&#8221; lassen wollen und sich über die angeblich unrealistischen Angaben des IM Regensburg Organisators beschweren, sollten Sie bei Ihrer Argumentation beweiskräftiger vorgehen, als Sie es hier tun.<br />
Ihre ins Feld geführten Argumente sind leider nur Ihre persönlich gefühlte Sicht der Dinge, aber es gelingt Ihnen an keiner Stelle, den Nachweis für die Richtigkeit Ihrer Thesen anzutreten. Dies ist aus journalistischer Sicht recht traurig und trägt dieser berechtigten Diskussion nicht Rechnung.<br />
Denn sicherlich soll und muß eine Stadt wie Regensburg die Frage der Rentabilität einer solchen Veranstaltung beantworten. Und dies ist sicher nicht einfach, gilt es doch u.a. die Werbewirksamkeit einzuschätzen und diese auch mit anderen Werbemaßnahmen zu vergleichen. An dieser Stelle halte ich es für durchaus sinnvoll und legitim, sich die Erfahrungen und konkret existierende Zahlen von FFM, Kärnten, Zürich etc. anzuschauen und für unsinnig, die Zahlen der Premierenveranstaltung als Grundlage für eine Potentialabschätzung Regensburgs heranzuziehen, wie Sie es hier tun. Ihre sportliche Kompetenz in allen Ehren, aber eine derartige Argumentation zeigt, dass die Ironman Organismen nicht verstanden sind.<br />
Das Feedback auf den ersten Ironman in Regensburg in der Triathlonszene sind sehr positiv und man kann davon ausgehen, dass dieses sicher nicht negativ für die Stadt ist, wird man in den nächsten Jahren sehen.<br />
Hier jetzt mal ein paar reale Zahlen aus FFM 2010, die für die Illustration valider sind, als Ihre &#8220;gefühlten&#8221; Realitäten und Beispiele aus Ihrer Bekanntschaft:<br />
In Frankfurt traten 840 Teilnehmer aus dem Ausland an den Start, also circa ein Drittel der Starter. Es ist sicher nicht realistisch anzunehmen, dass diese Starter aus 55 Ländern hauptsächlich auf dem Rebstockgelände gezeltet haben, alleine angereist sind und nur zwei Tage geblieben sind. Wer ein halbes Jahr oder noch deutlich länger für ein derartiges Ereignis trainiert und teilweise um die halbe Welt reist nimmt sich üblicherweise etwas mehr Zeit, um sich zu aklimatisieren und die tage auch zu genießen. Dies gilt übrigens auch für die meisten deutschen Starter, die nur in der Minderheit aus Hessen kommen.<br />
Diese Fakten sprechen jedenfalls mehr für die Validität der Zahlen von Xdreams, als dass sie Ihre Vermutungen stützen.<br />
Damit bringen Sie sich leider in die Nähe populistischer Meinungsmache und befördern nicht eine objektive Diskussion, die hier angebracht ist.</p>
<p>Mit besten Grüßen,<br />
Norman</p>
<p>PS: Die Faszination des Langdistanz Triathlons (Ironman) ergibt sich nicht zuletzt aus dem gemeinsamen Wettkampf von Weltklassesportlern wie Faris und Altersklassenathleten. So verdient die 66-jährige Siegerin der AK 65 Elisabeth Onißeit aus Apolda, nicht nur großen Respekt angesichts ihrer Siegerzeit von unter 14 Stunden, sondern hat sicher auch eine Weltklasseleistung erzielt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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