Wittenbrink-Stück zum Missbrauchsskandal abgesetzt

Das Prinzchen schlief zum letzten Mal…

„Schlafe mein Prinzchen“: Trotz guter Besuchszahlen wurde das Stück des ehemaligen Domspatzen Franz Wittenbrink vom Spielplan des Berliner Ensembles genommen. Am Dienstag fand die letzte Aufführung statt. Ein Eindruck aus Berlin.

Von Flamingo (Maximilian Schäffer)

„Naa, do host scho recht, des is nochher dennert…“ – man hört viel bayerisches Stimmengewirr auf den Gängen und vor den Garderoben an diesem Januarabend im Berliner Ensemble. Manche scheinen extra angereist, manche ehemaligen Domspatzen leben schon länger im „Exil“ in Berlin und trotz des bestimmt hohen Anteils an „nativem“ Hauptstadtpublikum herrscht die Stimmung eines seltsamen, morbiden Klassentreffens. Ein sich in breitem Oberpfälzer Dialekt unterhaltender Mann mit runden Brillengläsern tauscht sich lauthals mit einem Bekannten aus. Es ist Michael Sieber von der Betroffeneninitiative intern-at. Auf seinem T-Shirt steht: „Gegen das Verdrängen, Vergessen, Verleumden“.

david_morgen
Bürgertheater, W1, Livekultur

Der letzte Kericht (vor der Sommerpause)

Wenn die Regensburger CSU schon pressewirksam McDonalds-Filialen besucht und das Wochenblatt abstruse politische Sexartikel veröffentlicht, ist klar: In Regensburg sind nun auch die Letzten urlaubsreif. Darum nun noch einmal vor der Sommerpause: Ein bisschen Kulturelles aus der vergangenen Woche, übersichtlich gehäufelt für den schnellen Überblick.

david_morgen
con_Temporary, Friedl, Jazz

Kulturkericht im Sommerloch

Es ist schon da, das Sommerloch: Kultur kann einem gestohlen bleiben, wenn die Sonne brennt. Die eine Hälfte des potenziellen Kulturpublikums bleibt lieber zu Hause im kühlen Altbau, ein Viertel sitzt an der Donau und zerwirft Bierflaschen (das kehre ICH nicht weg!) und das letzte Viertel ist zumindest geistig bereits in Urlaub.

david_morgen
Bürgerfest, KARE, Friedl

Kulturkericht der Woche

Vergangenes Wochenende hielt das Bürgerfest Regensburg fest in seinem Würgegriff. Nach unzähligen Wolfgang-Petry-, Alpenrock- und AC/DC-Medleys, tonnenweise Fisch am Stiel und Hektolitern an Bier war in der Nacht von Sonntag auf Montag aufräumen angesagt. Auch Regensburg Digital beteiligt sich artig und kümmert sich um den kulturellen Kericht.