Hans Rothammer:  „Vielen Dank, lieber Volker Tretzel. Das ist eine große Geste an den Jahn, die Stadt und die Region.“ Foto: Archiv/ Staudinger

Hans Rothammer:
„Vielen Dank, lieber Volker Tretzel. Das ist eine große Geste an den Jahn, die Stadt und die Region.“ Foto: Archiv/ Staudinger

Jahn-Präsident Hans Rothammer ist sich sicher, dass „Spekulant“ Philipp Schober im Streit um das Aktienpaket keine Chance hat. Bei der Mitgliederversammlung am Montag teilt er unter viel Beifall kräftig aus. Ein Antrag der Fans, externe Investoren generell auszuschließen, ging nicht durch.

„Wir sind keine Übungsfirma für anderweitig gescheiterte Existenzen“, sagt Hans Rothammer irgendwann unter Beifall. Und sollte Philipp Schober deswegen „wieder mal“ ein Verfahren anstrengen, dann freue er sich darauf. Bei der Mitgliederversammlung des SSV Jahn in der Conti-Arena sind am Montag 369 Mitglieder gekommen – Rekord. Und das bestimmende Thema ist natürlich die Global Sports Invest AG und ihr Vorstand Philipp Schober. Nicht nur wegen das Antrags aus der Fanszene, jedwede Zusammenarbeit mit Schober abzulehnen, sondern auch wegen der aktuellen Entwicklungen rund um die Anteil des Bauteam Tretzel.

Wieder alles in Butter beim SSV Jahn? Foto: Archiv/ Staudinger
Gericht erlässt Verfügung gegen SSV Jahn

Um die Jahn-Anteile tobt ein Rechtsstreit

Am Sonntag hat der SSV Jahn verkündet, dass er nun doch einen Großteil der Tretzel-Aktien erhalte. Doch so sicher wie vermeldet ist das nicht. Philipp Schober hat gerichtlich die lange verzögerte formale Übertragung der Anteile vom Bauteam Tretzel auf die Global Sports Invest AG und seine Eintragung ins Aktienregister durchgesetzt.

"Mit einer E-Mail das Lebenswerk zerstört." Norbert Hartl. Foto: Archiv/ Staudinger
SPD-Fraktion berät

Wie geht es weiter mit Norbert Hartl?

Nach Druck von Parteibasis und CSU beriet die SPD-Fraktion am Montag über den Verbleib des früheren Fraktionschefs auf den lukrativen Aufsichtsratsposten. Auch beim SSV Jahn wird diskutiert. Derweil dementiert Hartl Gerüchte über Pläne für eine erneute Kandidatur für den Bezirkstag.

"Mut zur Wahrheit", forderte ein Oberpfäler Funktionärin und meinte Antisemitismus.
"Den Holocaust? Den hat es nie gegeben..."

Wie die AfD Oberpfalz mit einer antisemitischen Funktionärin verfuhr

Eine AfD-Funktionärin im Bezirk Oberpfalz bekannte sich stolz dazu, Antisemitin zu sein, verbreitete entsprechende Verschwörungstheorien und verschickte Mails, die andere Mitglieder „teilweise dem politkriminellen Milieu“ um Holocaustleuner wie Horst Mahler und Ursula Haverbeck zuordneten. Intern drängte man sie schließlich zum Rücktritt, öffentlich äußerte man sich anerkennend über ihr großes Engagement für die Partei. Die Betroffene ist Mitglied im Kreisverband des stellvertretenden AfD-Landeschefs Werner Meier.

Glaubt an seine Kanzlerschaft: Martin Schulz. Bild: Staudinger
SPD-Wahlkampfauftritt in Regensburg

„Der Martin, einer von uns!“

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kam diesen Freitag für einen Wahlkampfauftritt nach Regensburg. Im voll besetzten Glöckl-Festzelt auf der Dult versuchte er die Unterschiede zwischen ihm und Bundeskanzlerin Merkel deutlich zu machen und forderte mehr Gerechtigkeit. Am Schluss bekam er für seinen Auftritt ein Trikot des SSV Jahn Regensburg.

Das Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz: "Rückbau ab Januar 2018". Foto: Herbert Baumgärtner
RKK: Befragung und Entmietung

Keplerhochhaus: Diakonie kündigt „Rückbau ab Januar 2018“ an, aber…

Ende Oktober sollen die Fragebögen für die Neugestaltung des Areals zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz verschickt werden. Ein zentrales Projekt: das Kultur- und Kongresszentrum. Im Vorfeld wird bereits mit der Entmietung des Luther- und Kepler-Wohnheims begonnen. Die Diakonie kündigt Bewohnern den Abbruch des Gebäudes ab Januar 2018 an. Doch so einfach geht das nicht.