Der Rachefeldzug des Dr. Eckl

„Ein Tiefpunkt des Journalismus in Regensburg“

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Redaktionsleiter des Regensburger Wochenblatts: Dr. Christian Eckl. Foto: Archiv

Redaktionsleiter des Regensburger Wochenblatts: Dr. Christian Eckl. Foto: Archiv

Der Redaktionsleiter des Regensburger Wochenblatts nutzt sein Medium für einen privaten Rachefeldzug.

In einer Stadt, in der die Lehrerin Elly Maldaque 1930 denunziert wurde, weil sie sich für kommunistische Ideen interessierte, deshalb ihren Job verlor und schließlich unter ungeklärten Umständen in der „Nervenheilanstalt“ starb, betätigt sich ein Möchtegern-McCarthy namens Christian Eckl, Mitarbeiter eines Anzeigenblatts (Regensburger Wochenblatt), in genau derselben Traditionslinie und diffamiert aus offenkundig privaten Rachegelüsten mittels Gerüchten, Vermutungen und Falschbehauptungen eine wissenschaftliche Hilfskraft der Universität Regensburg namentlich und mit Foto als „Extremisten“, um diesen um seinen Job zu bringen.

Mit im Boot bei dieser offensichtlich abgesprochenen Schmutzkampagne sind auch die Führung der Mittelbayerischen Zeitung und der Veranstalter Peter Kittel. Der hat derzeit einen gewissen Heinz Karl, schon häufiger als Kittels Mann fürs Grobe unterwegs, beauftragt, um in einem Bericht für die „Stadtzeitung“ das Niveau noch weiter zu senken. Was das Gros der Leser vom Vorgehen von Christian Eckl hält, lässt sich auf der Facebookseite des Regensburger Wochenblatts nachlesen. 

Wir verzichten vorerst auf eine ausführliche Berichterstattung zu dem Thema und veröffentlichen an dieser Stelle ein Erklärung von Richard Spieß, Fraktionschef der Linken im Regensburger Stadtrat:

„Üble Privatfehde“

Stadtrat Richard Spieß:  "Martin Oswald ist mehr Demokrat, als es Journalisten, die eine solch üble Privatfehde öffentlich und unter Ausnutzung ihrer Medienpräsenz veranstalten, je sein können."

Stadtrat Richard Spieß: „Martin Oswald ist mehr Demokrat, als es Journalisten, die eine solch üble Privatfehde öffentlich und unter Ausnutzung ihrer Medienpräsenz veranstalten, je sein können.“

Als der Artikel „Koordiniert ein Extremist ein Vorzeige-Projekt an der Regensburger Uni?“ im Wochenblatt erschien, dachten wir noch, „Don’t feed the Troll“. Leider hat nun auch die Mittelbayerische Zeitung das völlig an den Haaren herbeigezogene Thema aufgegriffen und der Verdacht liegt nahe, dass ein junger Mensch mit dieser Schmutzkampagne um seine Arbeit gebracht werden soll. In dem Artikel den jungen Mann mit Namen und Foto öffentlich und ohne jeglichen Beweis an den Pranger zu stellen, ist ein Tiefpunkt des Journalismus in Regensburg.

Was wirft das Wochenblatt Marin Oswald konkret vor? Nichts. Alles was in dem Artikel zu lesen ist, sind Vermutungen und Unterstellungen. Der „Beweis“ der Schuld, ist die Tatsache, dass der Studierendenverband, in dem Martin Oswald hochschulpolitisch aktiv war, im Verfassungsschutzbericht Erwähnung findet. Es werden in diesem Bericht dem Studierendenverband keinerlei Straftaten oder konkrete verfassungsfeindliche Äußerungen vorgeworfen.

Es heißt da wörtlich: „Im Zusammenhang mit dem Aktionsfeld Antimilitarismus beteiligte sich DIE LINKE.SDS an den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz und an Aktivitäten gegen die Bundeswehr. So warb die LINKE.SDS zusammen mit der Linksjugend [`solid] für eine Kundgebung am 30. Januar 2014 in Bamberg, zum Thema „Militär raus aus der Schule! Zivilklausel jetzt!“.

Wie wir finden, lobenswerte Ziele, die dem Frieden in dieser Welt förderlich wären. Dass Martin Oswald sich die kommunistische Diktatur zurückwünscht, ist übelste Verleumdung. Martin Oswald hat bei den Kommunalwahlen auf der Liste der Partei DIE LINKE auf Platz 4 kandidiert und deshalb wagen wir zu behaupten, dass Martin Oswald mehr Demokrat ist, als Journalisten, die eine solch üble Privatfehde öffentlich und unter Ausnutzung ihrer Medienpräsenz veranstalten, je sein können.

Dass der Verfassungsschutz nicht die moralische Instanz ist, auf deren Meinung das Schicksal eines jungen Menschen entschieden werden sollte, ist spätestens seit Bekanntwerden der Verstrickungen mit der rechtsextremen Szene und NSU-Morden unzweifelhaft. Der Verfassungsschutzbericht ist eine politisch gefärbte Vermutungsansammlung, die das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben wird.

Da tauchen Namen wie Ernst Grube auf, ein Überlebender des Konzentrationslagers Theresienstadt oder a.i.d.a., die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V., woraus leicht ersichtlich ist, wie irrational die Erwähnung in diesem Bericht ist. Sich an den Thesen von Karl Marx zu orientieren – was noch lange nicht heißt, dass man alles kritiklos übernimmt -, ist wohl nur aus Sicht eines Unwissenden verwerflich und offensichtlich glaubt man nicht nur beim Wochenblatt, dass in unserer Verfassung der Kapitalismus geschützt wird.

Wenn die CDU in ihrem Ahlener Programm festhält, „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden“, dann ist das leider in Vergessenheit geraten, aber aktueller denn je, wie die zunehmende Konzernmacht, die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich und die immer schneller voranschreitende Zerstörung unserer Umwelt zeigen.

Wir, die Linksfraktion in Regensburg, verurteilen die unerträgliche Schmutzkampagne gegen Martin Oswald und appellieren an die beteiligten Medien zu einer fairen, sachlichen Berichterstattung zurückzukehren.

Für die Linksfraktion im Regensburger Stadtrat
Mit freundlichen Grüßen
Richard Spieß
Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE

Offenlegung: Martin Oswald ist ein gern gesehener und hochgeschätzter freier Mitarbeiter bei regensburg-digital und hat sich in der Vergangenheit mehrfach mit der Berichterstattung des Regensburger Wochenblatts beschäftigt.

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Kommentare (55)

  • Beobachter

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    Wäre es ein ehemaliger NPDler gewesen, wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeir durch RD eine ähnliche Kampagne gestartet worden.
    Im Übrigen muss sich Herr Oswald doch nicht wundern: wer andere hart anpacken kann, muss auch selbst einstecken können. Dass die Linken da allerdings sehr empfindlich sind, ist allgemein bekannt.
    Im Übrigen ist RD auch alles andere als zimperlich, wenn es darum geht, „kritisch“ über missliebige Personen zu berichten.

  • Stefan Aigner

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    @beobachter

    Mit wissenschaftlichen Hilfskräften auf Halbtagsstellen haben wir uns noch nicht beschäftigt. Es ging um politische Funktionsträger und Zusammenhänge zu deren Ämtern/ Positionen. Die Berichterstattung war an Fakten orientiert und nicht an Unterstellungen. Wer austeilt, muss einstecken können, das stimmt, allerdings auf der Sachebene. Die hat Martin Oswald nie verlassen, Dr. Eckl hat sie bei dieser Berichterstattung nicht betreten. Er will einfach die Existenz von jemandem ruinieren, der ihn in seiner Berichterstattung kritisiert hat.

    Im Übrigen ist die Gleichsetzung der NPD mit einem seit drei Jahren aufgelösten hochschulpolitischen Studi-Verband selbst nach den Maßstäben des Verfassungsschutzes blödsinnig. Da lohnt sich dann doch das Lesen des Berichts. Zur Extremismus-Theorie empfehle ich für den Anfang mal die Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/200097/debatte-extremismustheorie

  • Stephan

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    Die allwöchentlichen Wochenblatt’schen Auswüchse als „Journalismus“ zu bezeichnen, so wie dies Richard Spieß in seiner fundierten Stellungnahme hier tut, mag dem Redaktionsleiter des an schreiberischer „Qualität“ wohl kaum zu unterbietenden Anzeigenwurfblättchens noch schmeicheln….

    Wer mit wem und warum wird angesichts solcher Machenschaften im Regensburger Medien-Sumpf immer offensichtlicher…

    …traurig und beschämend, dass ein Herr Eckl nicht über den Dingen stehen kann und aufgrund persönlicher Eitelkeiten zu solchen Mitteln greifen muss.

    Hoffentlich lassen sich die Vertreter der Uni und der Stadt nicht von derart perfiden Kampagnen unter Druck setzen…

  • Dieter

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    Diese ‚Berichterstattung‘ mit unverpixeltem Foto und Namen ist wirklich eine Sauerei. Niemand würde behaupten, dass das Wochenblatt nur im Entferntesten etwas mit Journalismus zu tun hat, aber das hat schon eine neue, unterirdische Qualität.
    Wer heutzutage irgendetwas unreflektiert vom Verfassungsschutz übernimmt und dies noch drastischer als dessen Berichte darstellt, ist wohl der wahre Verfassungsfeind.

    Man kann nur wünschen, dass Oswald rechtliche Schritte einleitet.

    PS: Gab es nicht zusätzlich ein Fake-Profil von Oswald auf Facebook? Ich meine soetwas gesehen zu haben

  • Stefan Aigner

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    @Dieter

    Ja. Es gab ein Fakeprofil „Martin Ohswald“, über das beleidigende Aussagen (oder solche, die diese Person dafür hielt) über ihn, mich und einige Wochenblatt-Kritiker geäußert wurden. Die Person verfügte offensichtlich über Insider-Wissen. Nach einem Tag wurde das Profil wieder gelöscht.

  • Mr. T

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    Kommentar gelöscht. Bitte keine unbelegten Unterstellungen.

  • Mr. S

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    Schade, dass in der Doktorarbeit des Dr. Eckl keine Vita drin ist.
    Aber der Dank an 2 Mithelferinnen im Vorwort ist schon interessant. Ob das wissenschaftlich so korrekt ist ?

  • Akademiker

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    Schon lustig, hier wird nun alles bestätigt, was man dem Eckl vorwirft. Nur dass ihr diejenigen seid, die beleidigen und unterirdisch „berichten“. Man kann über ihn sagen, was man will, aber er hat sich doch das mit dem Oswald und der miesen Retourkutsche des Herrn Aigner lange genug angesehen. Man muss halt selbst sauber sein, wenn man so austeilt, wie das regensburg digital regelmäßig macht.

    Ihm jetzt in der Doktorarbeit was zu unterstellen, ist echt harter Tobak. Soweit ich weiß, hat er eine Handwerkslehre gemacht, hat Abi an der BOS nachgeholt, dann studiert und sich sogar einen Doktortitel am Ende erarbeitet. Im letzten Almanach war ein Aufsatz über seinen von Nazis ermordeten Verwandten. Schon krass, einen solchen Artikel hier mit Elly Maldaque anzufangen.

    Aber hier darf ja jeder alles behaupten. Da schreibt einer, vielleicht war er ja mal Mitglied in einer Burschenschaft. Ist das ok? Ihr Linken seid eben so: Den Splitter im Auge des andern prangert ihr an, aber den Balken in eurem eigenen Auge seht ihr nicht.

  • Holger Karsch

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    Hier noch mal ein Posting meiner Wenigkeit auf FB: Eigentlich ganz kommod für Herrn E.: „Anzeigenblätter und andere kostenlose Zeitungen und Zeitschriften können vom Presserat nicht geprüft werden.“ So lautet der Passus in der Beschwerdeanleitung des Presserats. Mit Blick auf die journalistisch und ethisch defizienten, absolut unqualifizierten Mutmaßungen und den ganz offensichtlich aus persönlicher Destruktion motivierten Einlassungen Herrn E.s vom 18.5.2016, S. 5, gegen Martin O. ist es wirklich sehr bedauerlich, dass man sich als BürgerIn nicht gegen diese zerstörerischen, moralisch desintegrierten Injurieren anders als per Anwalt wehren kann. Andererseits ist die Begründung des Presserats tatsächlich die normative Kraft des Faktischen, der sich auch ein Herr E. nicht entziehen kann. Er ist KEIN Journalist qua Definition und sein „Organ“ ist eben keine Zeitung: „Anzeigenblätter werden nach ihrer Konzeption grundsätzlich von privaten und geschäftlichen Interessen Dritter beeinflusst. Ihre Veröffentlichungen dienen überwiegend werblichen Zwecken. Ihre Auflage ist nicht an der Lesernachfrage orientiert. Aus diesem Grunde widersprechen Anzeigenblätter den „Publizistischen Grundsätzen“, die dem Deutschen Presserat als Richtschnur seines Handelns dienen. Anzeigenblätter sind mit der öffentlichen Funktion, die Zeitungen und Zeitschriften erfüllen, nicht zu vergleichen.“

  • Stefan Aigner

    |

    @Akademiker

    Ich hab es schon geschrieben: Wer austeilt (Kolumnen über das Wochenblatt), muss auch einstecken können. Es ist aber ein gehöriger Unterschied, ob man sich inhaltlich mit den Veröffentlichungen hier oder beim Wochenblatt beschäftigt oder mit an den Haaren herbei gezogenen Vorwürfen versucht, jemanden um seinen Job zu bringen. Dazu gehört schon eine Portion Vernichtungswille. Argumente oder inhaltliche Auseinandersetzung – Fehlanzeige. Stattdessen existentiell bedrohliche Diffamierung ohne Basis.

    Ich wüsste nicht, dass Herrn Eckl in der Berichterstattung hier irgendetwas in Bezug auf seine Doktorarbeit unterstellt worden wäre.

  • nordisk

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    Kommentar gelöscht. Keine unbelegten Unterstellungen.

  • Peter Willinger

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    @Stefan Aigner, @Mr S, @Akademiker

    Der Vorwurf bzgl. der Doktorarbeit bezog sich auf die Frage des Lesers Mr S. in seinem Kommentar, nicht auf den Artikel.
    Die Antwort lautet dabei: Ja, man darf sich bei einer Doktorarbeit auch helfen lassen. Die Frage ist nur wie. Das können beispielsweise statistische Erhebungen und deren Auswertung sein, Kontrolle von Versuchsreihen usw. usf. Und man sollte es besser nicht verheimlichen.

    Von dem mal ganz abgesehen: In wenigen Tagen ist es vergessen. Der Herr Oswald soll sich juristisch beraten lassen und prüfen, ob er dagegen vorgehen soll oder es ignorieren sollte.
    Eventuell hilft ihm ja ein Kollege aus dem Nachbarlehrstuhl?

  • Bastian B.

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    Journalismus zusammen mit dem Regensburger Wochenblatt und Peter K. aus R. in einem Atemzug zu nennen, geht nur in ganz wenigen Fällen gut aus.
    Einer wäre dieser hier:
    „Das Regensburger Wochenblatt und Peter K. aus R. haben nichts mit Journalismus zu tun.“
    Schlimm ist, dass sich die mittelbayerische Zeitung auch auf solch ein Niveau herunter lässt. Ich hoffe, dass Herr Oswald, den ich noch als Mitschüler von seiner Zeit am vMG in Regensburg kenne, sich gegen die Diffamierungen zu Wehr setzt und…
    …das die Schmierblätter zur Kasse gebeten werden, denn über ihr Geld ist leider der einzige Weg wie man dieser Klientel beikommt.

  • Lothgaßler

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    @Peter Willinger:
    Wenn es nur um die öffentliche Meinung ginge, dann würde ich das auch aussitzen, aber hier scheint der eigentliche Adressat der Unterstellungen der Arbeitgeber zu sein. Dieser soll Extremisten und Verfassungsfeinde aus seinen Lohn- und Gehaltslisten entfernen. Tatsächlich muss man über verfassungsfeindliche Mitgliedschaften bei Anstellungen in Land und Bund Auskunft geben. Wer den entsprechenden Fragebogen ohne Schummeln ausfüllt hat aber keine Probleme.

    Ich würde auch einen RA einschalten und dann die Substanz dieser Anwürfe von ihm prüfen lassen. Nachdem die Tragweite der Vorwürfe im Verhältnis zum Arbeitgeber geklärt wurde (ich gehe nicht davon aus, dass hier etwas anbrennt), folgt der Gegenschlag, und der darf weh tun: Wenn besagter Artikel kein journalistischer Beitrag war und auch keine gekaufte Kampagne, dann wurde der Angegriffene von Eckl im Namen des Wochenblattes öffentlich beleidigt, in seinem Ansehen beschädigt und zudem wurde er finanziell geschädigt. Auch hier wird sich dann der Arbeitgeber Wochenblatt die Frage gefallen lassen müssen, ob der Mitarbeiter Eckl noch tragbar ist.
    Grundsätzlich sollte man Eckl und Kittel nicht zu hoch einschätzen, diese Personen haben in Regensburg nichts zu melden, und was sie schreiben oder schreiben lassen geht trotz aller Aufregungen da rein und dort raus.
    Unschön ist es, wenn sich die MZ mit aufschwingt, dann allerdings muss journalistisch saubere Arbeit eingefordert werden.

  • joey

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    Die linke.sds hat sich am Geburtstag von Karl Marx gegründet, eine kritische Auseinandersetzung schaut anders aus.

    Natürlich sind das Extremisten, die gerne „die Arbeiter“ und den Rest der Welt zu ihrem sozialistischen Glück zwingen wollen, gewählt werden sie ja nicht. Das mit der Umweltzerstörung ist ein lustiger Hinweis, man erinnere sich an Leuna und Tschernobyl.

    Ist nun Martin Oswald im sds oder nicht? Wohl sowieso keine neue Nachricht. Ist er gefährlich? Nein, wohl nicht. Vielleicht wird er ja im neuen Geschichtsmuseum ausgestellt, als einer der letzten Gestrigen, die noch mit voller Stimme die Internationale singen…

  • Walter Koppe

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    Es ist in bestimmten Regionen Bayerns leider Usus, Linke zu kriminalisieren, wo es nur geht. Mitglieder unsres Kreisverbands erhielten innerhalb des letzten Jahres drei Bußgeldverfahren, weil sie Infostände falsch deklariert hätten, oder ähnliches. Irgendwann titelte selbst die hiesige Lokalredaktion der SZ „Erdinger Stadterwaltung versucht Linken-Politker mit Bußgeldern zu kujonieren – und unterliegt mit ihrer Rechtsauffassung vor dem Amtsgericht“, siehe https://www.facebook.com/DieLinkeKreisverbandErdingEbersberg/posts/999016270119496 – Ob Infostände gegen Drohnen, Privatisierungen und Pflegenotstand, die weitere Präkarisierung der Arbeit bei gleichzeitiger Luxussanierung ehem. Sozialwohnungen, des gegeneinander Ausspielens, der Amigozustände, … im Sinne von mehr Transparenz und Demokratie, der Menschlichkeit und Solidarität statt des Jeder gegen Jeden, bleibt mutig!

  • erik

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    bekommt Dr. Eckl was auf den Deckel, dann dauert’s nicht lange und er spuckt Galle und Dreckl.

  • Ewald

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    Haben wie da einen kleinen Zoff?

    Wieder ein exzellentes Beispiel für die „linke Wahrheit“.

    Wenn ein AfD Funktionär auf einer Demo, der in Bayern von Verfassungsschutz nicht erwähnten Identitäten Bewegung, teilnimmt; dann ist das ein „rechter Aufmarsch“, den man anprangert und Bilder und Namen des Betroffenen veröffentlicht und den Fall für politische Zwecke instrumentalisiert. Alles ist völlig legitim, so gehört sich das: „nieder mit Nazi-Schweinen“

    Wenn sich aber ein strammer Antifant von Staatsknete ernährt, und das jemand bei Namen nennet, dann ist es unerhört, reiner Denunziantentum und unmenschlich usw.
    Wenn die Antifa an einen Arbeitgeber schreibt und behauptet, daß z.B. ein Mitarbeiter ein Nazi ist, dann ist das „entlarven von Nazischweinen“ und damit völlig in Ordnung, schreibt jemand einen Artikel über einen bekennenden Kommunisten das ist das eine Sauerei.

    Veröffentlich man Namen, Adressen oder Bilder von AfD Mitgliedern dann ist das ein Schlag gegen das „rechte Pack“, wird ein Bild von einem Kommunisten veröffentlich, dann ist das sofort eine Beleidigung und absichtliche finanzielle Schädigung.

    Meine Herren, schon in der so von den Kommunisten verhassten Bibel steht: „denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen“.

    Viele Grüße
    Euer Ewald

  • Mr. T

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    Der Vorwurf der ehemaligen Mitgliedschaft im studentischen Arm einer Partei, die seit Jahren im Bundestag sitzt, ist lächerlich. Ist ja nicht so, dass er der vierten Generation der RAF angehört.
    In Dresden ist ein Richter bei der NSAfD aktiv und spricht Urteile gegen NPD-Gegner – und sogar das muss unsere Demokratie aushalten.

  • Stefan Aigner

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    @Ewald

    Es gibt einige entscheidende Unterschiede. Wir haben über einen AfD-Funktionär berichtet. Einen Vorstand, also eine Führungsperson.

    Der lief bei einer Demonstration mit, aus der wir Teilnehmer benannt und Parolen zitiert haben. Zusätzlich, aber nicht als Schwerpunkt gab es die Bewertung des Verfassungsschutzes. Die war, am Rande bemerkt, deutlich. Zusätzlich gab es eine Einordnung des AfD-Kreis- und Bezirksverbands, untermauert mit Belegen. Wenn Sie diese Belege nicht überzeugen: in Ordnung. Aber wir liefern wenigstens Belege. Ausführlichste. Auf die erwidern Sie nicht, sondern fabulieren sich irgendetwas zusammen.

    Herr Eckl diffamiert jemanden ohne politische Funktion, auf einer halben Stelle, bei seinem Arbeitgeber als Extremisten, ohne Belege, ausschließlich aufgrund von zwei Sätzen im VS-Bericht, die nichts Konkretes benennen und in denen entgegen der Behauptung von Herrn Eckl keine Verfassungsfeindlichkeit behauptet wird.

    Herr Eckl liefert keine Zitate oder Belege für Verfassungsfeindlichkeit der betroffenen Person. Der Artikel ist gespickt von sachlichen Fehlern. Mittlerweile sind es sogar drei Artikel, in denen die immerselbe Nullbeleglage wiederholt wird. Die behauptete Mitgliedschaft in einer Studi-Organisation, der keinerlei Aussagen oder Aktionen vorgehalten werden, Herrn Oswald sowieso nicht, liegt Jahre zurück.

  • altstadtkid

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    In einer Stadt in der Eckl, Kittel und deren Freund Peter Esser
    die Meinung machen wundern wir uns über nichts mehr.
    Früher gab es noch so etwas wie seriösen Journalismus, diesen Weg haben die 3 allerdings schon länger verlassen.
    Abbestellen und „keine Werbung“ Aufkleber anbringen.

  • Grips

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    Zum Kotzen , wie einige Leserbriefschreiber es ohne den Verbrauch auch nur eines Gramms Hirnschmalz schaffen, durch das Stecken von Menschen in die bekannten Schubladen „links(extrem)“ bzw. „rechts(extrem)“ selbige vorzuverurteilen. Damit wir uns nicht missverstehen: Das kotzt mich bei jedem an, ob der sich nun für „links“, „rechts“ oder was auch immer hält. Statt mit einer Schublade vor dem Kopf zu schreiben, schaue ich mir lieber die betroffenen Menschen , und was sie motiviert, im konkreten an:
    Von Oswaldt kenne ich nur wenige Kommentare, in denen er mit spitzer Feder, so dass es den Betroffenen sicher wehtat, aber eben sachlich fundiert, geschrieben hat.
    Eckl lese ich schon seit langem, und denke mir:
    Hier will einer unbedingt von unten nach oben, wozu ja auch die einem Leserbrief genannten Werdegang-Fakten passen. Dabei fand ich es morbide faszinierend, wie er sich an die kathol. Kirche immer wieder anschmiegt, XXXXXX. Schluss mit lustig war für mich, als seine Hetze gegen Flüchtlinge losging. Ich gehöre zu den Anhängern des Lebensmottos “ selber leben, und ebenso die anderen Menschen leben lassen“. Wer nach oben will, indem er gegen Menschen in Not schreibt und sich damit einem geglaubten mainstream anbiedert , der verspielt seine Menschlichkeit .Und er hat es sich selber verdient, eine „eigene“ facebook-Seite namens „Gans schöne Ecklhaft“ zu bekommen.

  • hutzelwutzel

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    Könnte es nicht einfach nur sein, dass hier irgendwem das Geld ausgeht. Allein über Werbung läßt sich auch nicht alles machen. Da brauchts schon jede Menge EU-Mittel und gute Connections zu Politikern.
    Dass man Linke nicht mag in Bayern, ist doch bekannt. Was aber, wenn man einfach nur dann in eine linke Ecke kommt, weil sich die einstmals Mittigen mittlerweile ganz am rechte Brammelrand befinden? ;-)

  • blauäugig

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    @hutzelwutzel
    Davon gehe ich auch aus, dass dem Anzeigenblatt die Einnahmen weggebrochen sind; die Werbeprospekte, welche über „Einkauf aktuell“ verteilt werden, wurden zumindest an meinem Wohnort früher entweder von Wochenblatt oder VIA mit der Rundschau verteilt. Daher ja DrEckls Feldzug gegen Einkauf aktuell unter anderem mit „Argumenten“ wie Umweltverschmutzung.
    Die Kelheimer Ausgabe gibt es seit ein paar Monaten nicht mehr, die Ausgabe von Stadt und Landkreis Regensburg sind neuerdings auch identisch bis auf die Reihenfolge der „Meldungen“ auf der ersten Seite.

  • Andi

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    @blauäugig: tatsächlich werden Werbeprospekte (und auch das Wochenblatt) mittlerweile von der ehemaligen „Konkurrenz“, der V.I.A.
    verteilt…

  • Ronald McDonald

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    @ Ewald 23.05.2016, 22:22h

    „Schon in der so von den Kommunisten verhaßten Bibel steht: ‚denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen‘.“
    Richtig.
    Aber 16 Kapitel weiter vorne schreibt der nämliche Evangelist (historisch-kritisch: die anonyme Redaktionsgemeinschaft) ein anderes Herrenwort (historisch-kritisch: Wanderpredigerwort): “ … Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert …“.
    Vermutlich hängt diese Devise goldgerahmt in den Agitprop-Redaktionstuben dieses Blogs, möglicherweise auch vors-Gehirn-genagelt an den Herren R. Spieß und S. Aigner.

    Das muß/sollte klar sein, wenn man ohne Rot-Grün-Sehfehler hier mitliest = Feindaufklärung (in der R. Spießschen Ex-Mauermörder-Nachfolge-Parteisprache Kundschafterdienst) betreibt: regensburg-digital.de = blogmedialer Schirm und Schild der ewiggestrigen Ideologieverlierer, Sprachrohr Mielkeschen Humanismus = wir lieben euch alle – sofern ihr Prot- und Deuteranopiker seid.
    Dies erklärt auch das, was Chefredakteur S. Aigner in seiner Antwort an Sie mit „es gibt einige entscheidende Unterschiede“ meint.

    Freuen wir uns in diesem Sinne auf eine in vielen Dinge durchaus interessante Blogpressearbeit abseits der hiesigen Printmedien und die mitunter putzigen obsoleten Ideologierülpserchen (wie in diesem Beitrag) und die hierzu eingehenden Kommentare (z. B. „Grips 24.05.2016, 12:30h XXXXX

  • Akademiker

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    Also um das mal vorweg zu nehmen: Ich mag den Eckl auch nicht sonderlich und schon gar nicht sein Blatt. Diese Mischung aus leicht bekleideten Damen und Pseudo-Bildzeitung finde ich eher abstoßend. Aber ihm eine sonderliche Flüchtlingshetze vorzuwerfen, ist schon arg weit hergeholt. Ich verfolge, was er in der Welt schreibt und da hat er beispielsweise über tausende verschwundener Flüchtlingskinder geschrieben, lange bevor das in anderen Medien Thema war:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article149815580/Die-verschwundenen-Kinder-des-Krieges.html

    Und auch diese Geschichte von ihm ist doch nicht Flüchtlingsfeindlich, sondern eher pro Flüchtlinge:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article155054610/Fluechtlinge-sollen-neben-Salafisten-Moschee-wohnen.html

    Wenn es wirklich stimmt, XXXXX sollte man ihn da nicht eher gegen die Kirche in Schutz nehmen? Ich kann mich gut erinnern, dass das Wochenblatt immer recht scharf gegen den Müller geschossen hat und sogar mal verklagt worden ist. XXXXX

    Also ich habe den Eindruck, dass hier ein paar Leute noch einige Rechnungen mit ihm offen haben. Auch das Bild ist schon nicht gerade schmeichelhaft. Ist es Neid oder eine Privatfehde, die hier ausgetragen wird – und wenn ja, wer hat eigentlich welche Rechnung offen?

  • Lothgaßler

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    Zur Debatte steht der offenkundig persönliche Angriff von Seiten Eckls durch Nutzung des Wochenblatts, ohne in der Sache tatsächlich verfassungsfeindliches Treiben des Angegriffenen journalistisch belegen zu können. Es gibt noch nicht mal einen aktuellen Anlass. Damit packt Eckl aber nicht nur ein „Schwert“ aus, sondern missbraucht die Pressefreiheit für eine unlautere Attacke. Der Doktor-Titel sollte doch eigentlich belegen, dass der Eckl gelernt hat wissenschaftlich sauber zu arbeiten. Gut, Journalismus ist keine Wissenschaft und ein Anzeigenblatt ist ohnehin für die Papiertonne. Das hat nichts mit links oder rechts zu tun.
    Im Gegenzug zu Wochenblatt und Eckl kann in Regensburg-Digital der Beitrag der Autoren und Kommentatoren mit eigenen Anmerkungen bereichert werden, sogar Kritik ist erlaubt. Die Autoren antworten sogar direkt, was ein Luxus. Selten werden Kommentare gelöscht bzw. nicht freigeschaltet, was auch noch sichtbar ist. Also jammert hier nicht über vermeintliches Unrecht gegen Eckl aus Seiten der vermeintlichen linken Verlierer.

  • blauäugig

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    @Akademiker: Beim zweiten Link geht es um etwas, was am 5.5.16 veröffentlicht wurde. Gehen Sie ruhigen Gewissens davon aus, dass dieser Artikel (vom 12.4.16) http://www.regensburg-digital.de/csu-staenkert-erneut-gegen-fluechtlingsunterkunft/12042016/
    Grund für die „neuen Sorgen“ der Frau Dechant war, und „zufällig“ schon in der nächsten Wochenblatt-Ausgabe vom 20.4.16 thematisiert wurde.
    @RonaldMcDonald: Arbeiten Sie mal an Ihrem Satzbau, auch wenn es Ihnen dann schwerer fällt, so viel Hass auf einmal loszuwerden.

  • Theo Glainod

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    Da stellt sich doch die Frage, gehts hier um journalistisches Catch as catch can oder nur spätpubertäres wichteln?

  • menschenskind

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    Oben hat jemand gemutmaßt, dass es dem Wochenbladl so schlecht geht, dass es zu allem Möglichen (Mitteln) greife…

    Seltsam ist, wie der angesehene Publizist, Journalist und Meinungsbildner in Bayern, Herr Dr. Eckl ein und die selbe Person einmal positiv, dann wieder negativ beschreibt. Wohl je nach dem , wie die Sympathien der Geldeliten aufgrund aktueller Haltung der Kirche gerade stehen, eben mal pro Kirche, dann contra.

    Das konservativ-katholische Christliche Forum wirft Dr. Eckl Hass gegenüber „unserem lieben Kardinal Müller“ vor.
    https://charismatismus.wordpress.com/2015/12/30/ein-kritiker-ueber-kardinal-mueller-und-aufgebauschte-skandale-im-vatikan/

    Ein andermal nennt Dr. Eckl Müller „einen der weltbesten Theologen“.
    https://charismatismus.wordpress.com/tag/dr-christian-eckl/

    Blanker Opportunismus.

    Noch gibt es keinen Dr. Christian Eckl Wikieintrag. Aber bald haben wir hier genug Material beisammen, dass es für eine Würdigung unseres Wochenblattlers in der virtuellen Enzyklopädie ausreicht.
    Vielleicht übernimmt ja ein RD-Leser dieses ehrenvolle Amt.
    Nein, i gwiss ned.

  • Erich Honecker

    |

    Eine Frage zu einem Statement, das immer wieder auftaucht: Ist die LINKE/PDS die Nachfolgepartei der SED?

  • dünnhäutig

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    Es ist in manchen Augen sicherlich schon ein bißchen kindisch wenn ein Kasbladl einer anderen Postille vorwirft ‚ich habs zu erst gebracht‘. Der Leser möchte vielleicht die eine und andere Meinung lesen oder er bleibt diesen fern, dann wird er halt zum Nichtleser.
    Ps.: Mit Journalismus tun sich alle Regensburger Medien schwer. Alles halt irgendwie ‚Bei Uns‘ oder ‚fluxx‘: Made in Regensburg ;-()

  • hf

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    @erich honecker: gute frage – genauso gut wie: war die Nachkriegs-CDU/CSU mit den ganzen Altnazis nicht auch irgendwie eine Nachfolgepartei… Und: Wem folgt die AfD nach? Wo hat der Höcke seine Rethorik abgeschaut? Wo hat die Storch das Geld her? Und wie kommt die Petry auf den Schießbefehl?
    Historisch unstrittig ist, dass Verwaltunghandeln ohne Kontinuität schlecht machbar ist und dass Opportunismus nach wie vor keine Straftat ist. In diesem Bewusstsein haben viele mehr oder weniger unbescholtene SED-Funktionäre und überzeugte Sozialisten als PDS weitergemacht, bis sich PDS und West-Sozialisten mit Ex-SPDlern wie Oskar Lafontaine zur gesamtdeutschen Linken vereinten. Die meisten Linken im Westen sind eigentlich SPD-ler, die der neoliberalen Linie Schröders nicht folgen konnten.
    So meines wissens auch M. Oswald; ex-Juso, dann parteiloser Kandidat auf der linken Liste. Er hat so intensiv wie kaum ein anderer Student für die freiheitlich-demokratische Grundordnung gekämpft, etwa im Zusammenhang mit der Abschaffung der Hochschuldemokratie in den nuller Jahren. Die meisten Vorwürfe, er sei ein Verfassungsfeind sind einfach blanke Verleumdung – gestreut von jenen, die ihrerseits mit der klar verfassungsfeindlichen AfD Sympathisieren.

  • tom

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    @hf

    Im Vergleich zu ihrer schwammig undifferenzierten Argumentation ist das Wochenblatt auf Spitzenjournalismusniveau!

    „…… auch irgendwie eine Nachfolgepartei…..“
    „…… viele mehr oder weniger unbescholtene SED-Funktionäre ….“

    Peinlich!

  • hf

    |

    @tom: sie können gut finden was sie wollen, auch diesen mario barth der regensburger journaille. :-)

  • joey

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    @hf
    den Schießbefehl hat Petry von einem Journalisten reingedrückt bekommen. Den Schießbefehl hat die Bundespolizei (ehem. Bundesgrenzschutz) seit sie mit MP5 (Großmagazin für breite Streusalve) ausgerüstet ist. Die mazedonische Polizei hat Merkel gezeigt, wie man ohne Schießbefehl eine Grenze sichert. Trotzdem hat Merkel nun viel Geld an Erdogan gezahlt, damit der die Medien am Flughafen abfängt und ganz ohne Zuschauer die Grenze zum freien Kurdistan hin mit Teddybären sichert.

    Die meisten AfDler im Westen sind Leute, die sich erinnern, was CDU CSU noch vor wenigen Jahren verkündet haben. Die AfD im Osten nährt sich gut vom bürgerlichen Teil der linke. Die alten Kader bleiben natürlich dem Sozialismus treu, die haben ihren Schießbefehl in der Brigade Feliks Dscherschinski praktisch umgesetzt – wenn auch nicht gegen Flüchtlinge, die i n s Land wollten…

  • Mathilde Vietze

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    Zu Grips: Ich möchte Ihren Ausführungen keinesfalls widersprechen,
    aber mir ist aus einer Reihe katholischer Internet-Foren bekannt,
    daß dort Herr Dr. Eckl geradezu als Kirchenfeind abgestempelt
    wird. Angeblich hat er es gewagt, deutliche Worte über GLM zu
    verwenden. Und ich habe den ganz persönlichen Eindruck, daß
    Eckl, ohne daß ich ihm dabei nahetreten will, mit der Institution
    katholische Kirche nichts am Hut hat.

  • Lothgaßler

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    @tom:
    So daneben liegt @hf mit seiner von ihnen kritisierten Ausführung nicht. Was genau ist denn daran so „peinlich“?
    Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (entstanden durch Zwangsvereinigung der damaligen Parteienlandschaft in der sowjetischen Besatzungszone) hat sich anlässlich der bevorstehenden Wiedervereinigung in diverse Grüppchen zurück zerlegt, die dann weitgehend schmerzfrei von ihren westdeutschen Schwesterparteien einverleibt werden konnten. Ging alles SED-Unrecht nur von der dann übrig gebliebenen PDS aus? Nein, sicher nicht! Die LINKE ist nicht mehr die PDS, und die PDS war nicht mehr die SED.
    Nach Ende WKII fanden unzählige und auch belastete Nazis eine neue Heimat in CDU und CSU. Dem damaligen Zeitgeist folgend hatte selbst Adenauer wenig Probleme mit nationalsozialistischen Apparatschiks, und selbst heute noch tönt die CSU: rechts von uns darf es nichts geben. Trat die CSU damit die Nachfolge der NSDAP an? Natürlich nicht!

  • menschenskind

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    „Trat die CSU damit die Nachfolge der NSDAP an? Natürlich nicht!“ fragt Lothgaßler rhetorisch (und antwortet gleich selber, etwas naiv drauf).

    So natürlich ist das gar nicht, schaue ich mir die Liste unten an, so finde ich genug NS-belastete CSUler. Wenn ich dann auch noch weiß, dass CSU-geführte Gemeinden, Dörfer und Städte ganz besonders ekelhaft bei der Rückerstattung von Hab und Gut von bayerischen Sinti und Juden, welches die Nazis enteignet hatten, verfuhren, so muss ich sagen, die schwarzen Schlawiner standen sehr wohl in der NSDAP-Nachfolge!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

  • menschenskind

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    Noch ein Gedanke zur angetretenen Nachfolge, zur Folge von Schwarz auf Braun.

    Wer waren denn die Nazis in einer Stadt wie, sagen wir, Regensburg?

    Leute von dort, Leute aus den Familien, die auch vor Hitler das Sagen hatten.
    Und nach Hitler? Die selben Familien hatten das Sagen, nur hängten sie sich jetzt ein schwarzes (CSU) Kittelchen um oder ein entsprechendes rotes (SPD). Vielleicht wurden einzelne Familienmitglieder ausgetauscht, aber die Familien an den Fleischtöpfen blieben die gleichen.
    Auf Braun folgte Schwarz (bzw. Rot), Schwarz trat die Nachfolge von Braun an.
    Die CSU ist die legitime Nachfolgerin der NSDAP, in jeder Hinsicht, mit ganz ähnlichen Rechten versehen.
    Und denke ich daran, wie vielen, die man kurzerhand zu „Kommunisten“ erklärt hatte, die Karriere durch CSU-Politiker vermasselt wurde, dann wage ich die Behauptung, dass die CSU auch eine Menge des undemokratischen NS-Erbes weiterverkörpert.

  • hf

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    @menschenskind: auf der liste stehen aber auch nicht wenige spd- und fdp-politiker. es gab im gleichgeschalteten dritten reich einfach keine andere möglichkeit, karriere in behörden zu machen, auch wenn man mit judenhass und völkermord wenig am hut hatte. das relativiert nicht die moralische schuld von opportunisten, aber es erklärt historisch, warum erfahrene verwaltungsleute nach dem krieg nicht sämtlich gehängt wurden. analoges gilt wohl für den übergang vom ostdeutschen einparteienstaat zum pluralismus.

    gewiss haben auch kriegsverbrecher in der union weitermachen können. und immerhin hätte sich die nsdap ohne die weimarer unions-vorläufer kaum so rasch etablieren können.
    allerdings gab und gibt es in der CDU/CSU immer eine breite, wenn auch in der transatlantisch gefärbten springerpresse nicht so prominente strömung von überzeugten christen und demokraten. (z.b. angela merkels „wir schaffen das“)
    der kalte krieg und der personenkult um strauß waren dann sicherlich besonders schädlich für eine intellektuelle weiterentwicklung der bayerischen union – andererseits, wer konnte ohne angst vor dem wahnsinn stalins und der berechtigten wut der tschechen leben? der wirtschaftliche aufschwung im freistaat und der damit verbundene karrierismus haben danach jedenfalls ihr übriges zur ethischen und personellen erosion beigetragen.

    aber karrierismus und opportunismus sind genau der grund warum junge und gar nicht mal dumm leute heute gerade nicht am demokratischen diskurs teilnehmen und für radikalisierende kurzschlussparolen immer empfänglicher werden – was wiederum neofaschisten in die hände spielt.

    also nein; etwas von der nsdap steckt sicherlich in der dna der csu, aber „nachfolgepartei“ sind wir bitteschön schon alle zusammen.

  • menschenskind

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    „etwas von der nsdap steckt sicherlich in der dna der csu, aber „nachfolgepartei“ sind wir bitteschön schon alle zusammen.“

    @hf. Da widerspreche ich nicht. Wir alle sind Nachfolgepartei, mit unseren Familien, mit unseren Erfahrungen, in unserer Anpassung an das „System“.

    Jedoch möchte ich zu bedenken geben, dass wir Bayern nahezu sieben Jahrzehnte lang von der CSU regiert werden, die die Strukturen der NSDAP übernahm und verfestigte, wie dies nirgendwo sonst in Deutschland geschah. Die CSU steht auf diese Weise bei uns in Bayern geradezu klassisch und unvergleichlich in der Nachfolge der NSDAP.

    Wie in einer billigen Drittwelt-Diktatur lassen wir uns, ohne uns dabei was zu denken, von einer Partei beherrschen, oder besser verschaukeln. Wie die Nordkoreaner merken wir nicht, wie undemokratisch unser scheindemokratisches System der schwarzen Schlawiner inzwischen geworden ist.
    Weils so wichtig ist, hier nochmals der Link:

    https://netzpolitik.org/2015/verfassungsschutz-gesetz-die-stellungnahme-der-datenschutzbeauftragten-die-der-union-zu-kritisch-war/

  • hf

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    @menschenskind:

    „Und denke ich daran, wie vielen, die man kurzerhand zu „Kommunisten“ erklärt hatte, die Karriere durch CSU-Politiker vermasselt wurde“

    Damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Der Kern des Problems ist, dass nach wie vor in der Logik des Eisernen Vorhand gedacht wird. Wer auch nur ein wenig eigenen Verstand offenbart, die Soziale Frage als ungelöst anerkennt, Kritik an den Verhältnissen äußert und sich mit der Theorie des Sozialismus befasst, wurde und wird wohl auch heute wieder abgestempelt. Und immer wieder von denen, die mangels sozialkundlicher und allgemeiner Geistesbildung auf solche wachen Geister am dringendsten angewiesen wären, namentlich die Verlierer des Kapitalismus; Niedriglöhner, Rentner, kostenlos-Leser, das ganze enttäuschte Wählerpotenzial der AfD.

    Womit wir wieder bei Martin O. wären. Das „faschistoide“, von traditionellen CSU-Strukturen getragene Denken, das in der Hetzkampagne gegen ihn zutage tritt, ist die eigentliche Bedrohung, gegen die alle Demokraten, die sich der Meinungsvielfalt verpflichtet fühlen, aufstehen müssen. Ich denke, da sind wir uns einig. Und ich bin froh, dass man gesittet darüber diskutieren kann.

  • menschenskind

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    „Wer auch nur ein wenig eigenen Verstand offenbart, die Soziale Frage als ungelöst anerkennt, Kritik an den Verhältnissen äußert und sich mit der Theorie des Sozialismus befasst, wurde und wird wohl auch heute wieder abgestempelt.“

    Abgestempelt als Kommunist, Linker, Sozialist, Spinner, Chaot, Terrorist, kurzum, als einer der die Ruhe und Ordnung erheblich stört oder bedroht.

    Und das (abgestempelt werden) nicht nur bei denen, die besitzen und kassieren, also bei den Kapitalisten, sondern ebenso bei den Sozialschwachen, die Sie, @hf, oben detailliert aufzählen.

    Der bayerische Proletarier ist ein phlegmatisches, denkfaules, bequemes, an sein beschissenes Los derart gewöhntes Rindviech, dass es einem übel werden könnte.

    Aber bleiben wir (auch wenn’s schwer fällt) sachlich.

    Wie ist sowas nur zu erklären?

    Ein Versuch: Fast alle Bayern haben bewegte Familiengeschichten auf dem Buckel, die sie nur in den wenigsten Fällen mit professioneller Hilfe bewältigt oder verarbeitet haben.
    Sie tragen somit zentnerweise Ängste mit sich rum.
    Eine ihrer Hauptängste ist die vor Änderung, vor irgendwie gearteter Änderung in ihrem persönlichen Umfeld, weil sie in ihrem Hinterkopf gespeichert haben – Änderung ist gleich Unsicherheit ist gleich Unberechenbarkeit ist gleich schlecht.
    Es könnte mir ja nach der Änderung, so denken sie, persönlich noch schlechter gehen als jetzt, also, lieber mein HartzVier als die Aussicht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1000 Euro im Monat oder eine andere vielversprechende Änderung. Lieber der Spatz in der Hand als der Truthahn auf dem Giebel vom Rathaus, usw.

    Bequem, denkfaul, dem Fressen, dem Alkohol und dem Nikotin, dem Selbstmitleid, der Wehleidigkeit wie kleine Kinder ergeben, ist mit ihrer (der ‚kleinen‘ Leute) Unterstützung bei einer Änderung unserer Gesellschaft nicht zu rechnen.

    Genau darauf baut der Staat der schwarzen Schlawiner und nix ändert sich.
    Mit etwas Glück und der üblichen Bayernblödheit gewinnt die CSU auch die nächsten Landtagswahlen wieder.

  • Lothgaßler

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    @menschenskind:
    Ich bin Mitglied keiner Partei und stehe der CSU sicherlich nicht nahe, dennoch muss ich die CSU gegen ihre Verallgemeinerung und Geschichtsklitterung in Schutz nehmen. Dass die CSU nicht die Nachfolge der NSDAP angetreten hat, das zeigt die Entwicklung zur heutigen stabilen Demokratie, auch wenn diese nicht perfekt ist. Auch die CSU mit ihren Parteiflügeln hat dazu ihren Beitrag geleistet, auch wenn etliche Entgleisungen dabei waren und immer wieder mal ein Rechtsausleger sich zu erkennen gibt. Die Überwindung nationalsozialistischer Gesinnung war nach dem Krieg ein zeitraubender Prozess und betraf nicht nur CSU und CDU. Zigeuner, oder was man dafür hält, müssen von jeher Benachteiligungen in Kauf nehmen. Juden, so wurde es mir im Religionsunterricht noch beigebracht, haben den Jesus umgebracht und können deshalb gar keine guten Menschen sein, Amen.

    Die Erreichung der im Grundgesetz formuierten Rechte und Ziele erfordert ständiges Ringen innerhalb unserer Gesellschaft. Das frühere und aktuelle politische Engagement des angegriffenen Oswald ist durch das GG geschützt, sofern er nicht gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung ankämpft. Das ist zu prüfen und dann das weitere Vorgehen zu entscheiden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Oswald als Staatsfeind eingruppiert wird, womit der Angriff von Eckl abgewehrt wäre. Danach sollte es dem Wochenblatt freiwillig unter Verzicht auf Werbung eine Doppelseite wert sein die Eckl-Oswald-Affäre aufzuarbeiten.

  • menschenskind

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    „Zigeuner, oder was man dafür hält, müssen von jeher Benachteiligungen in Kauf nehmen. Juden, so wurde es mir im Religionsunterricht noch beigebracht, haben den Jesus umgebracht und können deshalb gar keine guten Menschen sein, Amen.“

    Nach einem Statement wie diesem sehe ich mich außerstande mit Ihnen, @Lothgaßler, weiter zu diskutieren.

  • hf

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    hier möchte ich @lothgaßler beispringen; die entwicklung, dass man nun nicht mehr zigeuner sagt, sondern sinti und roma, oder dass man die (im übrigen lutherische) lesart des jüdischen mordes an jesu überkommen hat, das war und ist ein steter, notwendiger und mühseliger prozess, ein streit zwischen progressiven und konservativen kräften. das denke ich wollte er sagen und ihm das gegenteil zu unterstellen ist nicht ganz redlich.

    dass etwa ein gerhard polt heute im br offen sagen kann, was er will, ist auch die folge der dauernden peinlichkeiten, die sich die csu mit affären wie der um minister zimmermann eingehandelt hat. ich will nicht unterstellen, dass die CSU besonders lernfähig ist, es ihr aber auch nicht völlig absprechen. so ist etwa die frauen-union eine an bedeutung schnell wachsende gruppe in der CSU und das ist angesichts der personellen resterampe der männlich not-parteifunktionäre, die es wohl einfach nicht in der freien wirtschaft gepackt haben, echt positiv. söder, dobrindt, scheuer, das sind doch die leute, die sich hochgekrochen haben, indem sie rassismus als heimatliebe verkauften, neoliberale wirtschaftsineressen als soziale gerechtigkeit verklärten und die glaubwürdigkeit der politik insgesamt ihrem persönlichen fortkommen opferten.

    es gibt aber auch leute wie manfred weber oder marcel huber, die keineswegs unumstritten, aber eben auch nicht völlig gewissenlos ihren weg gehen. und in der basis, in vielen ortsvereinen, gibt es zum glück noch tausende, die eine lebendige gemeindepoltik, ein verienswesen und damit wichtige infrastrukturen hochhalten. die beweisen eine ähnliche leidensfähigkeit wie die spd und eigentlich alle, die man inzwischen ungestraft „altparteien“ nennt.

    deren pauschale verunglimpfung, die prinzipielle ablehnung von diskurs aufgrund divergeirender ansichten, ist eben der verfassungsfeindliche urimpuls, der echte linksextremisten und ihre rechten pendants von pegida, AfD oder identitären eint.

  • Mr. T

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    Lothgaßler und hf liegen in ihren Ausführungen hier durchaus richtig. Mehr möchte ich dazu gar nicht ausführen, da es hier eigentlich um etwas ganz anderes geht, nämlich der Hetze von DrEckl gegen Oswald.
    Aber das Problem mit ‚menschenskind‘ ist eben, dass sie/er so sehr in der Abneigung alles bayrischen so verfangen und auch nicht zu irgendeiner Differenzierung fähig ist, dass nur noch dermaßen pauschaliert wird, dass sie/er sich wohl niemals vorstellen kann, dass irgendein anständiger Mensch jemals in Bayern gelebt oder sich auch nur dort aufgehalten hat oder dies auch noch tut. Und das, obwohl sie/er teilweise ja auch recht hat, dass viele üble Entwicklungen hier ihren Ausgang genommen haben – bei vollständigem Ignorieren schlechter Entwicklungen in allen anderen Gegenden außerhalb Bayerns. Obwohl, im Satz „FAST alle Bayern haben bewegte Familiengeschichten auf dem Buckel, die sie nur in den wenigsten Fällen mit professioneller Hilfe bewältigt oder verarbeitet haben.“ keimt ja sogar das erste Anzeichen von Differenzierung auf.

    Und jetzt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema!

  • Hainer

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    Um welches Thema geht es hier eigentlich?
    Jahn Regensburg hat gestern verloren.
    Oder war es etwas anderes.

  • Lothgaßler

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    @menschenskind:
    Sie lassen mich zunehmend ratlos zurück. Die von Ihnen zitierten Sätze beschreiben nicht meine Gesinnung. Damit sollte für zwei von Ihnen in die Diskussion eingebrachte Zielgruppen von Angriffen Beispiele gegeben werden, die aufzeigen, dass die CSU nicht alleine der Sündenbock ist bzw. die NSDAP-Nachfolge angetreten hatte.
    Für die Juden-ermordeten-Jesus-Geschichte sind Sie womöglich zu jung, aber zu meiner Schulzeit gaben das noch Lehrer von sich.
    Die Formulierung „Zigeuner, oder was man dafür hält“ wählte ich, um auf die auch heute noch alltägliche Diskriminierung der Roma und Sinti und vieler osteuropäischer Arbeitnehmer hinzuweisen. Nicht selten wird Osteuropäern mit dunklerer Hautfarbe unterstellt sie wären Roma, bzw. politisch unkorrekt „Zigeuner“. „Zigeuner“ ist ein eindeutig negativ besetzter Begriff. Was genau ein „Zigeuner“ ist, das wird dann über althergebrachte Vorurteile beschrieben: Sie stehlen, betteln, arbeiten nicht und ziehen schnell das Messer. Es wird noch lange dauern, bis „Zigeuner“ aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwunden sein wird. Roma werden nicht nur in Deutschland angefeindet, sondern in ganz Europa. Leider ist die Benachteiligung von Roma bzw. Sinti für viele nach wie vor Realität.
    Letztendlich geht es mir darum zu verdeutlichen, dass gesellschaftliche Veränderungen Ergebnisse von politischen Prozessen sind, die nicht alleine in Parteien und auch nicht ausschließlich von Parteispitzen bestimmt werden. Damit einher geht auch ein Wandel innerhalb von Parteien. Damit sind wir wieder halbwegs beim Thema des Angriffs auf einen politisch Engagierten, dessen Engagement durch die Verfassung abgedeckt ist (dies sollte aber offiziell abgeklärt werden), auch wenn er am linken Rand des politischen Spektrums angesiedelt wird. Die politischen Ränder (und Flügeln in den Parteien) sind meiner Meinung nach also auch wichtig für die Demokratie, solange sie nicht die freiheitlich demokratische Grundordnung in Frage stellen.

  • Beobachter II

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    Zu Kittel und Eckl fällt mir nur ein Sprichwort ein: Pack schläbgt sich, Pack verträgt sich!
    Den Beobachtern dürfte noch erinnerlich wie sich die beiden bis vor noch nicht allzu langer Zeit gegenseitig auf üble Art ans Leder gingen. Weder das Regensburger Wochenblatt noch die Stadtzeitung würde ich jemanden als Lektüre empfehelen. Beschämdend ist, dass Spitzen der SPD und der Stadtverwaltung Informanten des Wochenblattes sind wie auch zusammen mit der CSU Informanten des Kittels.

  • Progl

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    Möglicherweise ist das ganze auch eine bewerbungsbegleitende Maßnahme für irgendeine Form von CSU-naher Medien-Tätigkeit. Die Anzeigenblätter geraten durch das Internet zunehmend unter Druck und ebenso steht es bei den täglich erscheinenden Printmedien, so das hier kaum noch Wechseloptionen bestehen.

  • Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Watchblog ein » Regensburg Digital

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    […] liefert sein Pamphlet nun zumindest eine Erklärung für die Hetzkampagne gegen Martin Oswald. Losgetreten wurde diese vor zwei Wochen von Dr. Christian Eckl im Wochenblatt. WochenSowohl die Mittelbayerische Zeitung wie nun auch Kittels Stadtzeitung sprangen sekundierend […]

  • hutzelwutzel

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    Jetzt hat es Dr. Eckl „erwischt“. Der BR meldet, dass nun sogar auch Dr. Christian Eckl im Visier der Regensburger Staatsanwaltschaft stehen soll.
    Er soll mit Wolbergs interessante Handy-Gespräche geführt haben.
    Also Ihr in Regensburg seit mir schon Leute. Muß man denn alles am Handy besprechen?
    Nutzt doch WhatsApp! ;-)

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