„Regensburg ist Vorbild bei der Beratung über technische Hilfsmittel im Alter“

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Beirat der Bayerischen LandesSeniorenVertretung (LSVB) kam auf Einladung des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Regensburg und Sprechers der Oberpfälzer Seniorenbeiräte, Josef Mös, nach Regensburg und interessierte sich für die neu eingerichtete Beratungsstelle „Technik im Alter“
 
„Regensburg ist Vorbild bei der Beratung über technische Hilfsmittel im Alter“, zu diesem Ergebnis kam der Beirat der Bayerischen LandesSeniorenVertretung (LSVB) bei seinem Besuch in Regensburg. Der Beirat der LSVB kam auf Einladung des Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Regensburg und Sprechers der Oberpfälzer Seniorenbeiräte, Josef Mös, in die Oberpfalz. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer begrüßte die Gäste und dankte ihnen für ihr Interesse an der neu im Seniorenamt in der Johann-Hösl-Straße eingerichteten Beratungsstelle „Technik im Alter“.

Im Mittelpunkt der Tagung stand eine ausführliche Information des Leiters des Seniorenamtes, Herbert Lerch, und der Mitarbeiter der Beratungsstelle, Silvia Berthold und Franz Seitz, über die Vielzahl von technischen Produkten und Systemen, die das Wohnen in den eigenen vier Wänden unterstützen können. „Die Beratung über technische Produkte, die das Wohnen in den eigenen vier Wänden unterstützen können, sowie über Wohnungsanpassung des Seniorenamtes der Stadt Regensburg ist vorbildlich. Kommunen, die eine solche Beratungsstelle noch nicht haben, sollten dem Beispiel Regensburgs folgen“, stellte Josef Niederleitner, stellvertretender Vorsitzender der LSVB und Beiratsvorsitzender, fest.

Die Beiräte nutzten die Gelegenheit, die verschiedenen Hilfsmittel in Augenschein zu nehmen und konkrete Informationen über deren Handhabung zu erfragen. Technische Assistenzsysteme, wie beispielsweise Hausnotrufsysteme, Automatische Herdabschaltung, Serviceroboter für Hausreinigung, Geräte zur Gegenstandsortung, elektronische Medikamentenbox usw. vermitteln Sicherheit, gewährleisten Selbständigkeit sowie Unabhängigkeit und erhöhen dadurch die Lebensqualität der älteren Menschen. „Der Umzug in ein Alten- und Pflegeheim kann für die meisten von uns Älteren nur ultima ratio sein. Technikgestütztes Wohnen trägt dazu bei, den Betreuungsgrundsatz ‚ambulant vor stationär‘ in der Praxis zu befördern und gleichzeitig dem Wunsch der Menschen nachzukommen, eine frühzeitige stationäre Betreuung und damit auch höhere Kosten für die Sozialkassen zu vermeiden“, ergänzte Franz Wölfl, stellvertretender Vorsitzender der LSVB und Sprecher der niederbayerischen Seniorenbeiräte.

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