Beiträge mit Tag ‘Bürgerbeteiligung’

"Gefälligkeitsgutachten"

Erster Gegenwind für RKK-Pläne

Nach der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Areals zwischen Hauptbahnhof und Ernst-Reuter-Platz kritisiert der Arbeitskreis Kultur die von der Stadt in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse für ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) als „Gefälligkeitsgutachten“. „Noch ein Kongresszentrum für Regensburg ist mehr als überflüssig“, schreibt der Verein in einer aktuellen Stellungnahme.

Noch ist das Bahnhofsareal eine Spielwiese. Foto: om

Noch ist das Bahnhofsareal eine Spielwiese. Foto: om

Als „brutal ambitioniert“ bezeichnete Joachim Wolbergs, damals noch in Amt und Würden, im November bei einer Bürgerversammlung die Pläne zur Neugestaltung des Areals zwischen Hauptbahnhof und Ernst-Reuter-Platz. Übertrieben ist das keineswegs: Dort sollen nicht nur ein zentraler Omnibusbahnhof, eine Zusatztrasse für eine eventuelle Stadtbahn und der ewige Dauerbrenner Kultur- und Kongresszentrum, landläufig RKK genannt, entstehen. Das ganze sollte auch noch über eine Bürgerbefragung – möglichst im Konsens mit der Stadtgesellschaft – abgesegnet werden.

Bürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer (Mitte) nimmt Stellung zum Beteiligungsprozess. Foto: om
Bürgerbeteiligung zum RKK

Gelingt der Stadt die Grablegung eines Mythos?

Die Stadt Regensburg hat einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Neugestaltung des Bahnhofsareals und zu einem möglichen Neubau eines Kultur- und Kongresszentrums initiiert. Im Zuge dessen fanden flankiert von einer großen Kommunikationskampagne im März und Mai zwei dreitägige Ideenwerkstätten statt. Letzte Woche wurden erste Entwürfe und mögliche Lösungsvorschläge eines Regensburger Dauerbrenners präsentiert. Gelingt der Stadt damit endlich der große Durchbruch?