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Diskussion zum Museum der bayerischen Geschichte

Konzept Wirtshaus

Eine Perspektive, die der Durchschnitts-Regensburger eher selten zu sehen bekommt: das Museum der Bayerischen Geschichte von oben. Foto: Staatliches Bauamt Regensburg

Eine Perspektive, die der Durchschnitts-Regensburger eher selten zu sehen bekommt: das Museum der Bayerischen Geschichte von oben. Foto: Staatliches Bauamt Regensburg

Am Donaumarkt wird derzeit Geschichte gebaut, bayerische Geschichte, um genau zu sein. Unter dem Motto „So wird`s!“ wurde am Dienstagabend in den Brücksaal des Salzstadels geladen. Stefan Traxler, einer der Architekten vom planenden Frankfurter Architekturbüro, Peter Thumann, der Projektleiter des Staatlichen Bauamts, und Dr. Richard Loibl, der zukünftige Leiter des Museums der Bayerischen Geschichte, stellten sich der Öffentlichkeit.

Von Emil Mosebach

Beim Betreten des Brücksaals erhält jeder Bürger eine Handvoll Flyer zum Museum der Bayerischen Geschichte in die Hand gedrückt. Bereits hier zeigt sich kritische Distanz der Bürgerschaft zum Museum. Ein älterer Herr kann nur schwer davon überzeugt werden, die Flyer anzunehmen. Dabei schimpft er über die Optik des Museums. Damit liegt er ganz im Regensburger Trend. Medial wird derzeit vor allem das Thema Optik der Außenfassade thematisiert und auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger lag bislang eindeutig auf dem, was sie derzeit sehen und zu erkennen glauben.

Das Podium im Theater am Haidplatz. Von links nach rechts: Christian Kucznierz, Esther Slevogt, Ruth Zapf, Christian Schiffer und Moritz Tschermak. Foto: om
Diskussion um mediale Verantwortung

„Bisschen cooler, bisschen weniger 1984“

Die zweite Ausgabe der „Regensburger Gespräche“ drehte sich am Dienstag um das Thema „Alles für den Klick? Berichterstattung in Zeiten sozialer Netzwerke“. Das Theater Regensburg hatte in sein Haus am Haidplatz geladen, um über die Verantwortung des Journalismus in Recherche, Aufbereitung und Präsentation von Inhalten zu diskutieren. Dabei standen besonders im Fokus: Print vs. online, Clickbait und der richtige Umgang mit Hasskommentaren.