Beiträge mit Tag ‘RKK’

Endspurt bei Bürgerbefragung

„Der Satirewettstreit ist völlig offen“

Satirische Erhöhung des Bürgerentscheids für ein RKK am Donaumarkt aus dem Jahr 1999. Auch aktuell gibt es einen Satirewettstreit um die Bürgerbefragung.

Satirische Erhöhung des Bürgerentscheids für ein RKK am Donaumarkt aus dem Jahr 1999. Auch aktuell gibt es einen Satirewettstreit um die Bürgerbefragung.

Hohn und Spott erntet die Bürgerbefragung zum Bahnhofsareal im Bayerischen Fernsehen, Kritik von Verbänden, ÖDP, CSU und Linken. Ungeachtet dessen haben sich bereits über 30.000 Regensburger an der Befragung beteiligt.

Die Stadt hat beachtlich vorgelegt: Anzeigen-Schaltungen in diversen Medien, großflächige Plakate an Bushaltestellen und ein eigens gedrehtes Werbevideo – es gibt jede Menge Öffentlichkeitsarbeit für die derzeit laufende, 350.000 Euro teure Bürgerbefragung zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds, wo die bereits beschlossenen Großprojekte – Kultur- und Kongresszentrum (RKK), Zentraler Omnibusbahnhof und eine zusätzliche Trasse für die Stadtbahn – umgesetzt werden sollen.

Das Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz: "Rückbau ab Januar 2018". Foto: Herbert Baumgärtner
RKK: Befragung und Entmietung

Keplerhochhaus: Diakonie kündigt „Rückbau ab Januar 2018“ an, aber…

Ende Oktober sollen die Fragebögen für die Neugestaltung des Areals zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz verschickt werden. Ein zentrales Projekt: das Kultur- und Kongresszentrum. Im Vorfeld wird bereits mit der Entmietung des Luther- und Kepler-Wohnheims begonnen. Die Diakonie kündigt Bewohnern den Abbruch des Gebäudes ab Januar 2018 an. Doch so einfach geht das nicht.

Denkmalwächter, der kein Blatt vor den Mund nimmt: Professor Achim Hubel.
"Gefälligkeitsgutachten"

Erster Gegenwind für RKK-Pläne

Nach der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Areals zwischen Hauptbahnhof und Ernst-Reuter-Platz kritisiert der Arbeitskreis Kultur die von der Stadt in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse für ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) als „Gefälligkeitsgutachten“. „Noch ein Kongresszentrum für Regensburg ist mehr als überflüssig“, schreibt der Verein in einer aktuellen Stellungnahme.

Bürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer (Mitte) nimmt Stellung zum Beteiligungsprozess. Foto: om
Bürgerbeteiligung zum RKK

Gelingt der Stadt die Grablegung eines Mythos?

Die Stadt Regensburg hat einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Neugestaltung des Bahnhofsareals und zu einem möglichen Neubau eines Kultur- und Kongresszentrums initiiert. Im Zuge dessen fanden flankiert von einer großen Kommunikationskampagne im März und Mai zwei dreitägige Ideenwerkstätten statt. Letzte Woche wurden erste Entwürfe und mögliche Lösungsvorschläge eines Regensburger Dauerbrenners präsentiert. Gelingt der Stadt damit endlich der große Durchbruch?