Beiträge mit Tag ‘RKK’

Stadthallen-Debatte reloaded

Marktanalyse: Ein RKK ist einfach geil!

Früher war der Freie Wähler-Stadtrat Günther Riepl ein einsamer Rufer in der Wüste: Jetzt ist die Mehrheit im Stadtrat für den Standort.

Früher war der Freie Wähler-Stadtrat Günther Riepl ein einsamer Rufer in der Wüste: Jetzt ist die Mehrheit im Stadtrat für den Standort.

Am Dienstag wurde die neue Marktanalyse für ein Kultur- und Kongresszentrum den Stadträten zweier Ausschüsse präsentiert. Die zweistündige Debatte erinnerte an die großen Auseinandersetzungen um eine Stadthalle am Donaumarkt.

Das Audimax als Veranstaltungsort – im Abstieg begriffen, das neu gebaute Marina-Forum – keine echte Konkurrenz, der 1.000-Leute-Festsaal im Museum für bayerische Geschichte – keine echte Veranstaltungsstätte und ja, das Kolpinghaus, das „derzeit größte Kultur- und Kongresszentrum Regensburgs“, würde zwar erheblich darunter leiden, aber ansonsten wäre ein neues RKK auf dem Ernst-Reuter-Platz, um es etwas flapsig auszudrücken, einfach nur geil. Das ist das Resultat der Machbarkeitsstudie, die von der Stadt bei der Unternehmensberatung ghh consult in Auftrag gegeben wurde. Böse Zungen behaupten gar, dass nicht nur die Studie, sondern das durchweg positive Resultat bereits mitbestellt wurde.

Das Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz: "Rückbau ab Januar 2018". Foto: Herbert Baumgärtner
RKK: Befragung und Entmietung

Keplerhochhaus: Diakonie kündigt „Rückbau ab Januar 2018“ an, aber…

Ende Oktober sollen die Fragebögen für die Neugestaltung des Areals zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz verschickt werden. Ein zentrales Projekt: das Kultur- und Kongresszentrum. Im Vorfeld wird bereits mit der Entmietung des Luther- und Kepler-Wohnheims begonnen. Die Diakonie kündigt Bewohnern den Abbruch des Gebäudes ab Januar 2018 an. Doch so einfach geht das nicht.

Denkmalwächter, der kein Blatt vor den Mund nimmt: Professor Achim Hubel.
"Gefälligkeitsgutachten"

Erster Gegenwind für RKK-Pläne

Nach der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Areals zwischen Hauptbahnhof und Ernst-Reuter-Platz kritisiert der Arbeitskreis Kultur die von der Stadt in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse für ein Kultur- und Kongresszentrum (RKK) als „Gefälligkeitsgutachten“. „Noch ein Kongresszentrum für Regensburg ist mehr als überflüssig“, schreibt der Verein in einer aktuellen Stellungnahme.

Bürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer (Mitte) nimmt Stellung zum Beteiligungsprozess. Foto: om
Bürgerbeteiligung zum RKK

Gelingt der Stadt die Grablegung eines Mythos?

Die Stadt Regensburg hat einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Neugestaltung des Bahnhofsareals und zu einem möglichen Neubau eines Kultur- und Kongresszentrums initiiert. Im Zuge dessen fanden flankiert von einer großen Kommunikationskampagne im März und Mai zwei dreitägige Ideenwerkstätten statt. Letzte Woche wurden erste Entwürfe und mögliche Lösungsvorschläge eines Regensburger Dauerbrenners präsentiert. Gelingt der Stadt damit endlich der große Durchbruch?