Beiträge mit Tag ‘Theater Regensburg’

Eva Mattes liest Astrid Lindgren

Unbehelligt, nicht unbeschwert

Am Samstag gab Eva Mattes mit einer Lesung aus Astrid-Lindgren-Tagebüchern den Auftakt zur Reihe „Große Namen – große Texte“ des Stadttheaters.

Boten dem Publikum einen rundum gelungenen Abend: Jakob Neubauer, Irmgard Schleier und Eva Mattes. Foto: Alba Falchi / Theater Regensburg.

Boten dem Publikum einen rundum gelungenen Abend: Jakob Neubauer, Irmgard Schleier und Eva Mattes. Foto: Alba Falchi / Theater Regensburg.

Als Tommy und Annika Pippi davon erzählen, dass es ganz toll in der Schule sei und dass sie schon bald Ferien haben werden, da ist die sonst so lustige Pippi ernsthaft empört. Denn schließlich sei es nicht fair, dass sie, die sie gar nicht zur Schule gehe, keine Ferien habe, die anderen Kinder aber schon. Nur deshalb beschließt sie, ab sofort auch in die Schule zu gehen. Doch früh um acht Uhr, da habe sie keine Zeit. Sie komme dann später nach.

Es sind diese unbeschwerten, eine kindlich-anarchische Weltsicht feiernden Episoden, die wohl jeder kennt und sofort mit dem Namen Astrid Lindgren konnotiert. Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und die Kinder aus Bullerbü sind nur die bekanntesten ihrer zahlreichen Protagonistinnen und Protagonisten, die noch heute in fast jedem Bücherregal ein Zuhause haben.

Das Podium im Theater am Haidplatz. Von links nach rechts: Christian Kucznierz, Esther Slevogt, Ruth Zapf, Christian Schiffer und Moritz Tschermak. Foto: om
Diskussion um mediale Verantwortung

„Bisschen cooler, bisschen weniger 1984“

Die zweite Ausgabe der „Regensburger Gespräche“ drehte sich am Dienstag um das Thema „Alles für den Klick? Berichterstattung in Zeiten sozialer Netzwerke“. Das Theater Regensburg hatte in sein Haus am Haidplatz geladen, um über die Verantwortung des Journalismus in Recherche, Aufbereitung und Präsentation von Inhalten zu diskutieren. Dabei standen besonders im Fokus: Print vs. online, Clickbait und der richtige Umgang mit Hasskommentaren.