Beiträge mit Tag ‘Wolbergs’

Das Geschäftsmodell "Challenge Family"

Regensburg, die Challenge und der Prinz von Zamunda

Bei der Debatte um den Challenge-Triathlon in Regensburg lohnt es sich, einen Blick auf die „Challenge Family GmbH“ zu werfen. Mit dem nach außen propagierten Image einer großen Familie hat das Franchise-Unternehmen kaum etwas zu tun. Und sollte die Veranstaltung in Regensburg scheitern, wäre das nur eine von vielen.

"Wenn wir nicht 250.000 Zuschauer bekommen, dann bin ich der Prinz von Zamunda", Zibi Szlufcik bei der Pressekonferenz zur Challenge Regensburg im März 2015 (re. neben dem kurz darauf ausgeschiedenem Geschäftsführer Felix Walchshöfer

„Wenn wir nicht 250.000 Zuschauer bekommen, dann bin ich der Prinz von Zamunda“ – Zibi Szlufcik (re.) bei der Pressekonferenz zur Challenge Regensburg im März 2015. Felix Walchshöfer (li.) versprach ein „langfristiges Engagement“ in Regensburg und zog sich wenige Monate später als Geschäftsführer der Challenge Family GmbH zurück. Foto: Archiv

Von Stefan Aigner und Martin Oswald

Endgültig gescheitert ist der Challenge-Triathlon in Regensburg noch nicht, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Einen CSU-Antrag, den Vertrag mit den örtlichen Organisatoren fristlos zu kündigen, lehnten die Stadträte im Bildungs- und Sportausschuss bei ihrer Sitzung am Donnerstag zwar ab, klar wurde dabei aber auch: Sollten sich die Eheleute Tajsich, deren Purendure GmbH das Rennen vor Ort federführend verantwortet, nicht mit dem Lizenzgeber „Challenge Family GmbH“ einigen können, wird die Stadt den eigentlich noch bis 2020 laufenden Vertrag für das Rennen vorzeitig auflösen. Damit würden Geld- und Sachleistungen zur Anschubfinazierung in Höhe von 275.000 Euro jährlich wegfallen. Das Rennen stünde vor dem Aus.

Es sind immer mehr Spatenstiche, die die Staatsanwaltschaft beschäftigen. Verteidiger Witting attestiert den Ermittlern,
Korruptionsaffäre

Wolbergs-Verteidiger „fassungslos“ angesichts der aktuellen Verhaftung

Nach der Festnahme des Bauträgers Thomas D. (Immobilien Zentrum Regensburg) erneuert Wolberg‘ Strafverteidiger Peter Witting seine Kritik an der Regensburger Staatsanwaltschaft. Gleichzeitig wird die Verteidigungsstrategie weiter deutlich. Wie schon in einer früheren Mitteilung Wittings und auch der Verteidiger des beschuldigten Bauträgers Volker Tretzel wird auch dieses Mal betont, dass die inkriminierten Entscheidungen von Wolbergs „im wohlverstandenen Interesse der Stadt Regensburg“ getroffen worden seien. Wir dokumentieren auch diese Mitteilung im kompletten Wortlaut.

Weitere Verhaftung in der Regensbuger Baubranche. Foto: Immobilien Zentrum
Parteispendenaffäre

Weiterer Haftbefehl gegen Bauunternehmer

Die Staatsanwaltschaft Regensburg gibt die Verhaftung einer weiteren Person im Zusammenhang mit der Regensburger Korruptionsaffäre bekannt. So sei diesen Montag ein „Unternehmer aus der Immobilienbranche“ verhaftet worden und befinde sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Bestechung des Oberbürgermeisters der Stadt in zwei Fällen und Vorteilsgewährung in einem Fall. Als Haftgrund habe man Verdunklungsgefahr angenommen. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft im Wortlaut.

Zeigt endlich Aufklärungswillen: Der Regensburger Stadtrat. Foto: om
Korruptionsaffäre Thema im Stadtrat

Post-Wolbergsche Harmonie: Stadtrat zeigt endlich Aufklärungswillen

Nachdem Ende Februar der erste Anlauf einer Kontaktaufnahme zu Transparency International eher unglücklich verlief, strebt die Stadt Regensburg nun eine Mitgliedschaft bei der Nichtregierungsorganisation an und erhofft sich dadurch einen ersten wirksamen Schritt zur Korruptionsbekämpfung und -prävention. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat am Mittwoch nach langer Debatte. Außerdem möchte er die Grundstücksvergaben der zurückliegenden neun Jahre überprüfen lassen.

Partei- und Fraktionsspitzen beim PresseClub. Foto: om
Diskussion der Partei- und Fraktionsspitzen im PresseClub

Regensburg im Vorwahlkampf

Der Andrang war erwartungsgemäß groß als am Donnerstagabend im PresseClub als die Fraktions- bzw. Parteispitzen der Regensburger Parteien zusammenkamen, um sich der Diskussion zu den Korruptionsvorwürfen zu stellen, die seit Wochen das politische Leben in Regensburg dominieren. Dabei wurden altbekannte und tiefe Gräben weiter aufgerissen. Faktisch kam nichts Neues auf den Tisch, doch die eine oder andere Beobachtung und Anregung war doch erkenntnisreich.

Bei der ersten Theater-Diskussion: Ein genervter OB. Foto: om
Regensburger Gespräche

So ein Theater!

Der Titel „Wo der Rubel hinrollt: (Irr)wege der finanziellen Förderung von Kunst und Kultur“ versprach eine ertragreiche Debatte über Möglichkeiten, Chancen und Fehler der Finanzierung von Kunst und Kultur, die Podiumsdiskussion am Dienstagabend handelte jedoch vom Theater. Ausschließlich vom Theater.