Wann bekommt Regensburg den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“?

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ÖDP-Fraktion begrüßt VCD-Vorschläge zur Bahn-Zukunft in der Region und fordert Radverkehrs-Bericht

Astrid Lamby: „Der Beschluss des Stadtrats war mehrheitlich, bis Ende 2015 sollte es eigentlich soweit sein!“

Regensburg. In Anlehnung an die Schwerpunkt-Woche der MZ zum Thema Verkehr begrüßt die ÖDP-Fraktion den jüngst veröffentlichten Vorschlag des Verkehrs-Club-Deutschland (VCD) „Bahn-Zukunft Regensburg 2025“. Kombiniert mit der Forderung, die B15 nach Osten in Richtung Ostumgehung zu verlegen, zeigt der VCD ebenso wie die BI „Lebensqualität ohne Stadtautobahn“ nachhaltige Alternativen zu Autobahnausbau und Sallerner Regenbrücke auf. ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner: „Wir fordern deshalb die Stadt auf, sich die VCD-Vorschläge genau anzusehen und sie in die Planungen für ein höherwertiges ÖPNV-System einzuarbeiten. Eine nachhaltige Regensburger Verkehrswende muss die Feinstaub- und Lärmwerte senken, die CO2-Emissionen verringern und den Flächenverbrauch für neue Straßen eindämmen. Deshalb brauchen wir maximale Kreativität für neue weitreichende Schritte. Der Umstieg vom Auto auf alternative Verkehrsträger muss für jeden attraktiv werden.“

Die ÖDP-Fraktion betont erneut die Chancen einer optimalen Vernetzung des ÖPNV mit Park and Ride und Radverkehr. So findet sich der ÖDP-Antrag auf Ertüchtigung der Stadion-Parkplätze als Park-and-Ride-Anlage am kommenden Dienstag auf der Tagesordnung des Planungsausschusses. Zudem fordert die Fraktion mit einem gestern an den Oberbürgermeister verschickten Antrag einen Sachstandsbericht zum Stand der Bewerbung um den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“. Die Ökodemokraten begrüßen weiterhin den im Jahr 2014 mehrheitlich gefassten Stadtratsbeschluss, den Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ bis Ende 2015 zu erreichen. „Bis Ende 2015 sollte es eigentlich soweit sein! Es geht beispielsweise um eine konkrete Zielvorgabe, um wieviele Prozentpunkte sich der Anteil des Radverkehrs erhöhen soll. Bisher haben wir unseren Beschluss nicht umgesetzt. Wenn wir ‚Fahrradfreundliche Kommune‘ werden wollen, müssen wir schnell handeln. Konkrete Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs müssen Teil des Nahverkehrsplans werden, der gerade in Arbeit ist. Diese Chance haben wir jetzt – nun gilt es, sie zu nutzen“, so die stellvertretende ÖDP-Fraktionsvorsitzende Astrid Lamby.

 

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Kommentare (1)

  • Heidi Freigänger

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    Wie wärs den mal mit dem Titel „ffk“ (fussgängerfreundlichstekommune)

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