Widerstand ist (k)eine Sache des kleinen Mannes

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Georg_Elser-Briefmarke Anlässlich des 71. Jahrestags des Anschlags auf Adolf Hitler im Bürgerbraukeller stellen wir einen Artikel von 2009 über den Hitler-Attentäter Georg Elser erneut auf unsere Startseite. Am kommenden Donnerstag, 20 Uhr, kommt das Odos-Theater Münster mit einem Gastspiel von „Der unbekannte Held – Georg Elser“ nach Regensburg in die Neupfarrkirche. Mehr Infos hier.

Vor siebzig Jahren, am 8. November 1939, explodierte im Münchner Bürgerbräukeller ein dort vom Schreiner Georg Elser platzierter Sprengsatz. Das Ziel des Anschlags, Adolf Hitler und die engste Führung des NS-Staats, hatten allerdings den Ort – ungewöhnlich früh – schon verlassen. So fielen der Bombe sieben „alte Kämpfer“ und eine Kellnerin zum Opfer. Viele weitere Anwesende wurden verletzt. Georg Elser wurde noch am Abend in Konstanz festgenommen. Beim Verhör durch die Gestapo gestand er später die Tat.

Elser wurde als „Sonderhäftling des Führers“ in mehreren KZs für einen Schauprozess nach dem „Endsieg“ gefangen gehalten und kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, ermordet. Als Motiv äußerte Elser im Verhör neben der Verschlechterung der Situation der Arbeiterschaft vor allem die Kriegspläne der NS-Regierung. Nach dem Münchner Abkommen 1938 war Elser überzeugt, dass Hitler Krieg wollte. Über ein Jahr lang plante er ohne Mitwisser akribisch sein Attentat. Den Krieg konnte er nicht mehr verhindern, denn wenige Wochen vorher wurden Elsers Befürchtungen durch den deutschen Überfall auf Polen Wirklichkeit. Die Erinnerung und das Gedenken an die verschiedenen Widerständler und Widerstandsgruppen war nach dem Krieg schwierig. Lange wurden sie als Verräter angesehen. Spätestens mit der Wiederbewaffnung brauchte man aber positive Bezugspunkte, gleich welcher Art, auch wenn sich die alten Vorurteile in der Bevölkerung teils noch bis heute halten.

„An Stauffenberg, dem Adligen, dem hohen Militär mit abendländischer Bildung, kann sich die deutsche Elite festhalten und sich der Illusion hingeben, dass man Verbrechen begangen oder hingenommen hatte, aber im Kern anständig blieb. Dass Stauffenberg Anti-Demokrat war und sich erst gegen Hitler stellte, als er den Krieg verloren sah, geht in der öffentlichen Helden-Verehrung meistens unter. […] Und bei jedem Gedenken im Bendlerblock fällt auch immer etwas Glanz des Widerstands auf deutsche Soldaten – ablenkend von den Verbrechen der Wehrmacht.“ (Hans-Hermann Kotte in der Frankfurter Rundschau)

Ähnliche Beweggründe ließen sich auch bei anderen Organisationen finden, beispielsweise den Kirchen, um die eigene Rolle zu verklären.

Ein Angriff auf das Selbstbild und die Ausflüchte der Nachkriegsgesellschaft

Für Einzeltäter wie Elser gab es solche interessierten Gruppen nicht. Auch in die Erinnerungskultur der DDR passte Elser trotz Sympathien für die KPD nicht so richtig, trat er doch deren Widerstandsgruppen nicht bei. So fand ein Gedenken seiner Tat erst in den 1990er Jahren statt – ins Licht gerückt vor allem durch das Engagement einzelner Personen in Elsers Heimatstadt Königsbronn und in München. Zu sehr ist Elser, der zu Hause auch öffentlich den Hitler-Gruß und die Teilnahme an den Großdemonstration des Regimes verweigerte, ein Angriff auf das Selbstbild und die zurechtgelegten Ausflüchte der deutschen Nachkriegsgesellschaft, die sich wie folgt zusammenfassen lassen könnten:

„Nazis hat es nur wenige gegeben, man selbst war von Hitler verführt und betrogen worden und von den Alliierten dafür ungerechtfertigter Weise mit Bombenkrieg überzogen worden. In dem kollektiven Zwangssystem gab es keinerlei Ausweg und keinerlei Möglichkeit zum Widerstand.“

Auch wenn der 8. November nicht an den zum „nationalen Gedenktag“ avancierten 20. Juli herankommt, scheint das Gedenken an Elser inzwischen einigermaßen etabliert. Er hat Aufnahme in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand gefunden. Bundesweit sind mehr als 20 Straßen und Plätze sowie drei Schulen nach Georg Elser benannt. Allerdings wird nach wie vor mit Rücksicht auf das deutsche Selbstbild als Opfer die konkrete Bedeutung von Elsers Handeln und Tun meist ausgeblendet.

Elser-Gedenken im Visier der Extremismusforscher

Und selbst dieses halbherzige Gedenken an Elser ist Angriffen ausgesetzt – nicht nur von Hitlerverehrern und Rechtsextremisten, die z.B. vor kurzem in München die Einweihung einer Gedenktafel störten. Der wohl schwerwiegendste Angriff erfolgte zum 60. Jahrestag des Attentats durch den Chemnitzer Wissenschaftler und Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Lothar Fritze, unterstützt durch seine wissenschaftlichen Mentoren, die beiden Extremismusforschern Backes und Jesse (Jahrbuch Demokratie und Extremismus). Fritze spricht Elser konkret das Recht zum Anschlag ab, auch wenn Hitler ansonsten hätte getötet werden dürfen. Dem Attentäter sei „moralisches Versagen” vorzuwerfen, weil seine Tat nicht „Resultat einer kenntnisreichen, sachorientierten und nüchternen politisch-moralischen Kalkulation [war], der dann eine mutige und von Fanatismus freie Tat gefolgt wäre”. Elser habe vielmehr „seine politische Beurteilungskompetenz überschritten”. Fritze bezieht sich hier vor allem auf eine Selbstaussage Elsers, sich wenig mit der nationalsozialistischen Ideologie beschäftigt zu haben und auch nie einschlägige Bücher und Zeitschriften gelesen zu haben. Sein Ergebnis: Ein Durchschnittsbürger habe 1938 nicht begründet die weitere Entwicklung vorhersehen können. Zusätzlich habe Elser mit der gewählten Anschlagsart bewusst unschuldige Opfer mit einkalkuliert, hätte am Ort des Geschehens verbleiben sollen und nach Hitlers vorzeitigem Aufbruch die Entschärfung der Bombe veranlassen müssen. Fritze rückt damit Elser bewusst in die Ecke von Terroristen von RAF und ETA.

Nicht Elser war der Extremist

Doch nicht Elser war der Extremist, sondern das NS-System. Wer anders argumentiert, blendet die konkreten Umstände aus. Und dieses System hatte – auch wenn Fritze es nicht wahrhaben will – bis 1938 schon mehrfach seinen verbrecherischen Charakter gezeigt. Auch die Kriegsvorbereitungen waren nicht mehr zu übersehen. Der Festakt im Bürgerbräukeller bot eine der wenigen, vielleicht die einzige Gelegenheit, Hitler und die engste NS-Führung zu treffen. Um sein Bild vom gewissenlosen Bombenleger aufrechtzuerhalten unterschlägt Fritze nicht nur die von Elser an den Tag gelegte Sorgfalt (Hätte Hitler noch geredet, wäre nicht serviert worden, wären nur Hitler und die in seinem Umkreis sitzende engste NS-Führung betroffen gewesen), sondern auch die in den Akten belegten Selbstvorwürfe und sein Mitgefühl für die Opfer seines Scheiterns. Gelingt es, Elser zu delegitimieren, vermeidet man unangenehme Fragen: Wenn schon ein Schreiner hätte wissen können und handeln dürfen, warum haben dann nicht viel „kompetentere“ Menschen, die sogenannten Eliten gehandelt? So vermeidet man auch die Antwort auf diese Frage, die dann lauten könnte: Weil sie die Ziele des Regimes, vor allem die Ausschaltung der Parteien und Gewerkschaften, die Aufrüstung und den Eroberungskrieg mittrugen und dafür die Verbrechen mit in Kauf nahmen.

Eliten und Mitläufertum entlasten

Aber nicht nur die Eliten werden entlastet, sondern auch das Mitläufertum des kleinen Mannes wird entschuldigt. Wer nichts wissen konnte, musste nicht handeln. Passivität ist nur die Einsicht in die eigene begrenzte „Beurteilungskompetenz“. Wenn der Anschlag wie jede andere politisch motivierte Gewaltanwendung gegen das Regime moralisch nicht zu rechtfertigen ist, hat man als Mitläufer und Befehlsempfänger die einzig richtige Reaktion an den Tag gelegt. Ende der 1970er Jahre beschlossen die Kultusminister, den Widerstand gegen das NS-Regime auch aus einer alltagsgeschichtlichen Perspektive in den Schulen zum Thema zu machen. Es ging darum die Notwendigkeit individueller Auflehnung gegen staatliches Unrecht zum Gegenstand im Unterricht zu machen.

Backes, Fritzes Mentor hat einmal gefordert, der Historiker dürfe nicht immer nur der historische Ankläger, sondern müsse auch der Verteidiger sein. Aber hier geht es nicht um ein gerechtes Urteil, sondern um einseitige, an den historischen Fakten vorbeigeführte Entlastung und Relativierung, eingebettet in den von reaktionärer Seite gestarteten Versuch, den Deutschen eine Versöhnung mit der Geschichte zu verordnen – einer Art Schlussstrich unter das dunkelste Kapitel der Geschichte. Diesen Schlussstrich darf es nicht geben.

Die Bundesrepublik baut auf die direkten Erfahrungen und Lehren der NS-Zeit auf. Auf der Notwendigkeit des selbst wertenden und aktiven Staatsbürgers und nicht des Untertans, den vor allem reaktionäre Kreise offenbar reaktivieren wollen. Auch für Elsers Attentat kann es nur eine Wertung geben: Sein Versuch ist besonders erinnernswert. Er hat sich alleine gegen das Regime gestellt – und das zu einem Zeitpunkt als es geradezu unbesiegbar erschien.

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Kommentare (9)

  • Peter Alexa

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    Das nicht ein Mensch wie Georg Elser zum Symbol für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus geworden ist, sondern eine reaktionäre Elite, die teilweise selber tief in die Verbrechen der braunen Mörderbande verstrickt war, wundert nicht, wenn man sich die Nachkriegsgeschichte anschaut.
    Mit Beginn des kalten Krieges und einige Jahre später des Wirtschaftswunders, brach sich in der BRD ein fröhlicher Antikommunismus in einer Gesellschaft seine Bahn, die den Sieg der Alliierten in ihrer Mehrheit nicht als Befreiung sondern als Niederlage begriff. Im kalten Krieg wieder gebraucht, krochen diejenigen aus ihren Löchern an die Schalthebel der Macht, in der Politik, der Justiz, den Geheimdiensten und der Bundeswehr, in der Wirtschaft ohnehin, die je nach Funktion im Nationalsozialismus eigentlich in ein sowjetisches Gefangenenlager oder unter den Galgen gehört hätten.
    Die deutsche Nachkriegsjustiz vollbrachte nicht nur die juristische „Glanzleistung“ einer vollständigen Selbstamnestie, mit der konsequenten Nichtverfolgung der Naziverbrechen wurde die BRD auch zum größten Asylantenheim für Kriegsverbrecher. Staatsanwälte, die einige Jahre vorher mit großem Eifer noch Kommunisten jagten, hielten es nicht einmal für nötig, bei der Fahndung nach Kriegsverbrechern in die Melderegister oder Telefonbücher zu schauen, was tatsächlich oft schon gereicht hätte, da sich diese Ratten so sicher fühlten, das sie nicht selten unter ihrem richtigen Namen lebten.
    In den 50er und 60er Jahren, zur Zeit des KPD Verbots, kam es vor, das Kommunisten von den gleichen Polizisten verhaftet und verhört, von den gleichen Staatsanwälten angeklagt und von den gleichen Richtern verurteilt wurden, vor denen sie in der Nazizeit schon einmal standen.
    Die Kriegsverbrecher, die aufgrund internationalen Drucks dennoch vor Gericht gestellt wurden, kamen entweder mit lächerlich geringen Strafen davon oder wurden nach einigen Jahren amnestiert, einige bekamen sogar Haftentschädigungen. Zeugen, vor allem jüdische Menschen, wurden bei den Vernehmungen drangsaliert, um ihre Glaubwürdigkeit zu untergraben, weil sie nach 20 oder 30 Jahren nicht mehr genau sagen konnten, an welcher Stelle der Erschießungsgrube der Täter genau stand.
    Erstaunlich, wenn man an die Kreativität der Justiz denkt, vor allem in den 70er und 80er Jahren, wenn es darum ging, RAF Mitglieder summarisch für alle Taten der RAF zu verurteilen, ohne den einzelnen die Taten konkret nachweisen zu können.
    Leider erledigt sich das Problem nicht biologisch mit dem Ableben der Naziverbrecher.
    Es scheint, das der totale Bruch mit dem Denken und der Mentalität, die Auschwitz möglich gemacht hat, größeres Grauen erzeugte, als eben dieses Denken und diese Mentalität. Die vermeintlichen „Sachzwänge“ nach 45, mit denen die Übernahme der alten nationalsozialistischen Eliten in die brd begründet wurde, nicht etwa als notwendiges Übel, sondern als willkommener Anlass gesehen wurde, dieses Denken und diese Mentalität auf eine „zivilisierte“ Art und Weise zu restaurieren. Es wurde nicht mehr totgeschlagen, es wurde totgeschwiegen, es wurde im „Stillen“ gearbeitet.
    Noch heute kann sich ein reaktionärer Depp vor die Öffentlichkeit stellen und einen ehemaligen Nazimarinehinrichter posthum zum Antifaschisten erklären und trotzdem weiter Ministerpräsident eines Bundeslandes bleiben.
    Noch heute gibt es in Stuttgart keine „Georg Elser Halle“, aber eine „Schleyer Halle“, benannt nach einem Mann, der einer Generation und Klasse angehörte, die sich ihren Antisemitismus, ihren Antikommunismus, ihre Verachtung für das Proletariat noch als äußeres Attribut ihrer elitären Stellung gegenseitig als Mensuren in die Fressen hackte.
    Noch heute faselt der „schlauste Politiker aller Zeiten“ (Schlaupaz), Helmut Schmidt, von der Ehrenhaftigkeit der Wehrmachtssoldaten und er meint damit nicht wie man denken könntedie Deserteure, die Befehlsverweigerer, die, die sich geweigert haben mitzumachen. Er meint die Wehrmacht, die nicht nur selber in unsägliche Verbrechen involviert war, sondern die mit ihren Raub und Eroberungsfeldzügen das Terrain vorbereitet und gesichert hat, auf dem dann die SS, die Einsatzgruppen und Polizeibataillone in aller Ruhe ihrem massenmörderischen Handwerk nachgehen konnten.
    Wir sollten uns also nicht wundern, wenn in dieser bewusst produzierten Geschichtslosigkeit, junge Menschen wieder nach einfachen Antworten suchen und auf Rattenfänger hereinfallen,
    die aus der Psychopathologie ihrer seelischen Trümmerlandschaften eine Ideologie basteln und eine kranke aber einfache Antwort geben.
    Die Neonazis mit ihren 136 Morden seit der sogenannten Wiedervereinigung sind nur die sichtbaren Eiterbeulen am Körper einer Gesellschaft, der insgesamt noch vergiftet ist.
    Menschen wie Georg Elser, von denen es viel zu wenige gab, aber doch einige und die Geschichte dieser Menschen, ihre Menschlichkeit und ihr Mut hätten in der Nachkriegsgesellschaft und auch heute noch so etwas wie ein heilsames Gegengift seien können, wären sie nicht ignoriert, denunziert und vergessen worden.

  • Roland Hornung

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    Ein ausgezeichneter und so wichtiger und richtiger Artikel von Herrn Witzgall. Danke !

    Euer Roland Hornung

  • Roland Hornung

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    @Peter Alexa

    Ja, deutliche Worte von Ihnen, denen man nur
    zustimmen kann.

    Euer Roland Hornung

  • ratisboner

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    naja man kann natürlich argumentieren dass staufenberg „zu spät“ handelte, etc.
    Aber Staufenberg plante eben auch für eine Zeit danach, sein Anschlag hatte ein wenig mehr System.
    Man kann eben nicht sagen was passiert wäre falls elser erfolg gehabt hätte.
    Vlt wäre der Verlauf der Geschichte auch nicht geändert worden, wer weiß.

    Ich finde man sollte allen Attentätern respekt zollen, es waren eben nur sehr wenig gegner gegen das System in unserem Land.
    Die breite masse hat mitgemacht und „heil hitler“ geschrien.
    Nach Kriegsende gibt es auf einmal eine so große Anzahl an „versteckten Systemgegnern“ auf Dachböden etc.
    Die unsere EInwohnerzahl schlicht und einfach verdoppelt hätte.
    Elser war noch ein Verbrecher in den Köpfen vieler Leute und Staufenberg eben noch ein hohes Tier.

  • Das Grauen

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    Eine sehr gute Stellungnahme, Herr Witzgall. Sie haben ganz recht, die Verzerrungen des Lothar Fritze darf man nicht einfach unwiedersprochen im Raum stehen lassen. Die Geschichte hat Georg Elser recht gegeben, das kann man nicht einfach ignorieren. Und im dritten Reich gab es nicht zu viel, sondern zu wenig Widerstand. Unter solchen Voraussetzungen dem einfachen Mann Elser vorzuwerfen, er habe „seine politische Beurteilungskompetenz überschritten” ist aberwitzig. Wie Sie richtig klarstellen, muß man ganz im Gegenteil fragen, warum es keine entsprechenden konkreten Maßnahmen der „kenntnisreichen, sachorientierten und nüchternen politisch-moralischen“ Elite gegeben hat! Die Schlußfolgerung kann doch nur sein, wenn die Elite versagt, kann man nur heilfroh sein, wenn stattdessen einfache Menschen die Courage haben, etwas zu unternehmen.
    Also, danke, daß Sie Georg Elser gegen diese unanständigen Vorwürfe so eloquent verteidigen. Er hat es verdient.

  • peter sturm

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    „Ein Durchschnittsbürger habe 1938 nicht begründet die weitere Entwicklung vorhersehen können.“
    über welche art von bildung muß man nach meinung von lothar fritze verfügen, um antifaschist und kriegsgegner sein zu dürfen?
    die militärisch nationalistische propapganda im jahr 1938 war sowohl von „einfachen“ menschen als auch von den eliten nicht schwer einzuschätzen.

    allerbesten dank an thomas witzgall für diesen starken beitrag.

  • Neuromancerro

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    Während Stauffenberg ein überzeugter Nazi, aber Kriegsgegner war hat Elser die Realitäten seiner Zeit durchschaut.
    Zum Glück wird sein Andenken nicht von Tom Cruise befleckt.

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