Hausverbot für „Pro Regensburg“: Soli-Stammtisch in Regenstauf

Am 31.Oktober diesen Jahres hatte die rassistische „Pro“-Bewegung vor, einen Ableger auch in Regensburg (Pro-Regensburg) zu gründen. Dazu war ursprünglich angedacht, im Lokal „Valentinsbad“ in Regenstauf eine Gründungssitzung abzuhalten. Unter der Vorspiegelung falscher Tatsachen (es wurde angegeben, es würde sich dort eine Versicherung treffen) wurde in der Gaststätte vorreserviert. Als die Inhaberin des Restaurants, Frau Rosmarie Lang, durch Nachfragen und Gespräche mit diversen Zeitungen und anderen Medien erfuhr, wer Ihre „Gäste“ wirklich sind, trat sie konsequent und entschieden gegen diese Gruppierung und den Ungeist, den sie vertritt, auf. Sie verweigerte den ungebetenen Gästen den Zutritt zu Ihren Räumlichkeiten, bis zu dem letzten ultimativen Mittel – nämlich die Gaststätte für diesen Tag komplett zu schliessen. Umsatzeinbussen inklusive. Die Piratenpartei Regensburg, zu deren Wirkungsbereich auch die Gemeinde Regenstauf zählt, möchte dieses engagierte Vorgehen gerne würdigen und am Donnerstag den 15.11.2012 ab 19.30 Uhr einen Stammtisch in eben dieser Gaststätte abhalten. Alle, inklusive der Regensburger, Regenstaufer und Schwandorfer Piraten, sind dazu herzlich eingeladen mit uns ein weiteres Statement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Dazu Erich Adam, Schatzmeister im Kreisverband Regensburg: „Ob im Stadtgebiet Regensburgs, den Gemeinden des Kreises und auch überall sonst – rassistisches und ausländerfeindliches Gedankengut ist immer abzulehnen. Gerade die Piraten wissen daher ein Engagement, wie es Frau Lang gezeigt hat, zu schätzen“.

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