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Zwei Fliegen mit einer Klappe will ein seit Monaten tätiges Planungskonsortium schlagen. Die CSU stimmt zu, will aber, dass die Bürger befragt werden.

Lösung für zwei Probleme und einen finanzkräftigen Partner im Boot: OB Maltz-Schwarzfischer überrascht wieder einmal alle Kritiker. Foto: Stadt Regensburg

„Auf den ersten Blick mag es sich nicht sofort schlüssig anhören“, sagt ein Mitglied des Stadtbahnausschusses zu einer Vorlage, die den Stadträtinnen und Stadträten letzten Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung präsentiert wurde. Doch der Vorschlag, den ein Planungskonsortium unter Leitung von Nikolai Reich (Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner – gmp) und Romain Molitor (komobile Büro für Verkehrsplanung) nach monatelanger Arbeit vorgelegt habe, sei ein „Game Changer“, der sowohl das designierte Staatstheater als auch die Verkehrsinfrastruktur in Regensburg „auf Jahrzehnte zukunftsfest“ machen werde.

Für den heutigen 1. April haben Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Theaterintendant Sebastian Ritschel unter der Überschrift „Velodrom erhalten, Stadtbahn stärken“ kurzfristig zu einer Pressekonferenz geladen, um für eine Idee zu werben, die offenbar schon seit geraumer Zeit im Hintergrund diskutiert wurde.

Diskussion

Das Velodrom: der Status Quo Vadis. Ein Gespräch

Das Velodrom liegt den Regensburgern erkennbar am Herzen; schon eine halbe Stunde vor Beginn der Informationsveranstaltung des Architekturkreises Regensburg zur Generalsanierung ist das Degginger gefüllt, als ob es etwas umsonst gäbe. Wobei eines klar ist: wie auch immer letztlich die Pläne für das Velodrom aussehen werden, es wird so ziemlich das Gegenteil von umsonst sein.

Heidenspaß statt Höllenqual

Auf den Küchentisch steigen, um die Sünde besser sehen zu können – Freigeistertanz in Regensburg

Am sogenannten Karfreitag findet ab 21 Uhr in fünf Regensburger Lokalen der sogenannte „Freigeistertanz“ unter dem Motto „Heidenspaß statt Höllenqual“ statt. Möglich macht das ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2016, für das der bfg München bis 2016 ein Jahrzehnt vor Gericht gestritten hatte.

Fragwürdiges Vorgehen

Kampf um Naturfriedhof Schlosswald: Will die Stadt Nittenau den Gründer in die Insolvenz treiben?

Seit drei Jahren wartet Schlosswald-Gründer Jürgen Kölbl auf seinen Prozess vor dem Verwaltungsgericht Regensburg. Es geht um einen Vertrag, den die Stadt Nittenau urplötzlich als nichtig ansieht, und um über 100.000 Euro an offenen Forderungen, die sie zuvor über Monate hat auflaufen lassen. Das Vorgehen der Kommune wirkt wie eine konzertierte Aktion.

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