Befragung zum Kulturentwicklungsplan

Wie zufrieden sind die Regensburgerinnen und Regensburger? Befragung der Bürgerinnen und Bürger für den Kulturentwicklungsplan Die Regensburger Kultur wird in Augenschein genommen: In Zusammenarbeit mit der Hochschule Regensburg führt das Kulturreferat in diesen Tagen eine repräsentative Befragung von 5000 Bürgerinnen und Bürgern der Stadt durch. Ziel ist es, die Zufriedenheit, aber auch die Wünsche der Regensburger Bevölkerung im Hinblick auf das kulturelle Leben der Stadt zu ermitteln. Die Befragung der Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses zur Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans der Stadt Regensburg. Unter Einbeziehung von Kulturverwaltung, freien Kulturschaffenden und Kulturorganisationen aller Art sowie unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger soll dieses Konzept bis Ende 2012 erstellt und von den politischen Gremien der Stadt verabschiedet sein. Was wünschen die Regensburgerinnen und Regensburger? Das Gesamtkonzept wird jedoch erst nach einer umfassenden Beteiligung der Regensburger Bürgerinnen und Bürger vollständig formuliert, diskutiert, abschließend bewertet und in den politischen Gremien beschlossen. In einer repräsentativen Befragung ermittelt das Kulturreferat daher derzeit die Meinung der Bevölkerung zur aktuellen kulturellen Situation und zum aktuellen kulturellen Angebot der Stadt. „Uns ist es wichtig, mehr über die Sichtweise und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren“, bekräftigt Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Vorsitzender der Lenkungsgruppe Kulturentwicklungsplan. Ziel ist es, den kulturellen Ist-Zustand der Stadt Regensburg zu analysieren und Entwicklungspotenzial aufzuspüren. Spannende Kooperation zwischen Hochschule und Stadt Die Stadt Regensburg hat sich für dieses Projekt wissenschaftliche Unterstützung geholt: Als Kooperationspartner für die Befragungsaktion konnte sie die Hochschule Regensburg gewinnen. Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule Regensburg und Mitglied der Lenkungsgruppe, konnte sich sofort für das Projekt begeistern. Die Lenkungsgruppe Kulturentwicklungsplan entwickelte in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sonja Haug von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften einen empirischen Fragebogen. „Der Fragebogen enthält vorgegebene Antwort-Optionen, bietet jedoch auch die Möglichkeit, eigene Aspekte einzubringen“, erklärt Haug. Die 5000 Regensburgerinnen und Regensburger, die den Fragebogen in den nächsten Tagen per Post erhalten, hat die Fachabteilung Einwohnerwesen nach einem Zufallsverfahren ausgewählt. Die Hochschule Regensburg wird die zurückgesandten Fragebögen wissenschaftlich auswerten und in anonymisierter Form darstellen. Die vollständigen Ergebnisse liegen im Sommer vor und fließen in die weitere Formulierung und Diskussion des Kulturentwicklungsplans ein. Die Teilnahme an der Befragung ist natürlich freiwillig. Die Stadt Regensburg hofft jedoch auf eine rege Teilnahme der ausgewählten Regensburgerinnen und Regensburger. Hintergrund zum Kulturentwicklungsplan Die Vorgehensweise im Prozess zur Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans richtet sich nach einem Vier-Phasen-Modell. Dieses hat der Kulturausschuss im Dezember 2009 beschlossen. Nach der Bestimmung der Arbeitsorgane und des Arbeitsrahmens in der ersten Phase befindet sich der Prozess gegenwärtig in der zweiten Phase: Die beteiligten Kulturschaffenden haben in acht thematischen Arbeitsgruppen ihre jeweiligen Ziele erarbeitet. Das daraus entstehende Konzept wird den Bürgerinnen und Bürgern in der dritten Phase zur Diskussion vorgestellt. Die Befragung der Regensburger Bevölkerung ist Teil dieser dritten Phase, der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Mehr Informationen zum Kulturentwicklungsplan unter: www.regensburg.de

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