SOZIALES SCHAUFENSTER

Schriftstellerinnen im Exil: Şehbal Şenyurt Arınlı (Türkei) und Yirgalem Fisseha Mebrahtu (Eritrea) lasen und berichteten im Evangelischen Bildungswerk, moderiert von Barbara Krohn.

Barbara Krohn sprach mit Şehbal Şenyurt Arınlı und Yirgalem Fisseha Mebrahtu über das Leben im deutschen Exil. Foto: Marcinkus

Wie sagte der windige Auftragskiller, der vor zwei Jahren den slowakischen Journalisten Ján Kuciak und dessen Verlobte Martina Kušnírová erschoss, neulich vor Gericht aus? Er habe über sein Opfer „nichts gewusst, nur dass er etwas schreibt, das er nicht schreiben sollte“. Bei Şehbal Şenyurt Arınlı dürfte es ganz ähnlich gewesen sein, als man auf sie schoss. Der entscheidende Unterschied: die Kugeln trafen die türkische Journalistin, Filmemacherin und Schriftstellerin gottseidank nicht. Weshalb sie am vergangenen Donnerstag im Alumneum sitzen und vor einem vollen Saal zwei Stunden lang Auskunft geben konnte über das Leben im deutschen Exil.

Wahlkampf der CSU

Mit Herz und Merz

Einen „spannenden Abend“ verspricht OB-Kandidatin Astrid Freudenstein zwei Tage vor der Wahl – und hat Friedrich Merz nach Regensburg eingeladen. Damit positioniert sich die Kennerin vieler Durchwahlen in München und Berlin deutlich.

Der Windkraftjammer

Die Windkraft stirbt an Heuchelei und Verleumdung

Am heutigen Freitag startet um 16 Uhr am Domplatz eine symbolische Beerdigung der Windkraft, zu der die Aktionsplattform Verkehrswende für den Raum Regensburg zusammen mit Fridays for Future aufrufen. Angeführt von einem Sarg wird der Trauerzug durch die Altstadt, vorbei an den Adventsmärkten ziehen, die Teilnehmer sind angehalten zu schweigen. Harald Klimenta, einer der Organisatoren der Veranstaltung hat einen kurzen Gastbeitrag geschrieben, den wir gern veröffentlichen.

Keine Räume für alternative Kultur

Ist das verwertbar oder kann das weg?

Regensburg versteht sich als lebendige Stadt, reich an Kultur. Doch blickt man einmal genauer auf das Treiben vor Ort, macht sich eine gewisse Nüchternheit breit. Denn für subkulturelles Leben wird es seit Jahren immer schwieriger, unter dem ökonomischen Druck zu bestehen. Wer nicht verwertbar ist, muss meist selbst schauen, wo noch Platz ist. Wie beispielsweise der Kunstverein Graz.

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