Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus!

Wenn einem Journalisten nichts etwas bedeutet, bedeutet der Journalismus nichts. (…) Haltung heißt: für etwas einstehen, Haltung heißt: sich nicht verbiegen lassen, nicht von kurzfristigen Moden, nicht von unrealistischen Renditeerwartungen. Haltung heißt, sich von der Nähe zur politischen Macht nicht korrumpieren zu lassen.

Heribert Prantl

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 11. April 2008 gibt es regensburg-digital.de. Seit fast fünf Jahren stehen wir – das sind ein hauptamtlicher Redakteur und mehrere freie Journalistinnen, Journalisten und Fotografen – für eine unabhängige, mutige und kritische Berichterstattung zu Themen, die in anderen (vor allem lokalen) Medien gar nicht (Beispiel: Wie Krankenhäuser Verhütung verhüten), kaum oder immer etwas anders vorkommen. Wir stehen für selbst recherchierte Geschichten abseits des drögen Termin-, Gefälligkeits- und Heipsdideipsdi-Journalismus.

Mehrfach haben wir Missstände bei Grundstücksgeschäften (Beispiel Donauauen), in größeren Unternehmen (Beispiel BMW) und Organisationen (Beispiel: Demütigung in Serie) aufgedeckt. Regelmäßig beschäftigen wir uns mit dem Verhalten der Regensburger Justiz (Beispiel: Kurzer Prozess mit psychisch Krankem), der rechten Szene in der Region, der Situation von Flüchtlingen und geben intensive Einblicke in die Kommunalpolitik (Beispiel).

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Bundesweite Resonanz, teure Prozesse

Mehrfach wurde unsere Berichte bundesweit aufgegriffen (hier eine Auswahl) und mehrfach wurde deshalb in der Vergangenheit schon versucht, uns mit teuren Gerichtsprozessen mundtot zu machen.

Ein Rechtsstreit mit dem Rüstungskonzern Diehl um die korrekte Bezeichnung einer hauseigenen Bombe endete 2009 mit einem Vergleich (Hier unsere Presseerklärung).

2010 durften wir uns mit dem Möbelkonzern XXXLutz vor Gericht treffen, weil wir dessen beschämenden Umgang mit Angestellten aufgedeckt haben. Das Verfahren haben wir auf ganzer Line gewonnen. Zitat aus dem Urteil: „Wahrheit ist grundsätzlich nicht rechtswidrig.“

Vergangenes Jahr mussten wir uns über zwei Instanzen mit der Diözese Regensburg auseinandersetzen, weil wir über Geldzahlungen an Missbrauchsopfer berichteten. Am 18. Oktober 2011 hat uns das Oberlandesgericht Hamburg in vollem Umfang recht gegeben. Die Diözese zog bis vor das Bundesverfassungsgericht. Im Dezember 2012 wurde die Beschwerde gegen das Urteil des OLG Hamburg endgültig abgewiesen.

Zuletzt versuchte die rassistische Partei Die Freiheit uns mit hanebüchenen Abmahnungen das Leben schwer zu machen.

Wir bauen auf Sie!

„Diese Zeitschrift ist ganz ohne Kapital gegründet worden, nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil kein Kapital da war.“

Erich Mühsam, 1911 im Vorwort seiner Zeitschrift „Kain“

Um solche Verfahren durchzustehen, unsere Unabhängigkeit zu bewahren und weiter kritisch berichten zu können, stützen wir uns nur zu einem geringen Teil auf Werbeanzeigen. In erster Linie – zu 70 Prozent – setzen wir auf die freiwillige Unterstützung durch unsere Leserinnen und Leser – Sie.

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Ab 5 Euro im Monat sind Sie dabei.

Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Stefan Aigner

Und um es gleich vorweg zu nehmen: Sie haben dadurch keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung. Sie haben auch nicht die Möglichkeit, ihren Beitrag steuerlich abzusetzen (In den Augen des Finanzamts ist unsere Arbeit nicht gemeinnützig. Egal. Das macht uns umso unabhängiger.).

Sind Sie auch an einem Medium interessiert, dass unabhängigen Journalismus betreibt, vernachlässigte Themen und Informationen aufgreift und das dabei keinen Hehl daraus macht, zu politischen und gesellschaftlichen Zuständen eine Haltung zu haben?

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Unsereiner ist nichts Besonderes, hält seinen Beruf aber für den schönsten.

Horst Czerny, “Kommissar aus der Hölle”, Redaktionsleiter der Straubinger Woche

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7 Kommentare

  1. Der Kommissar aus der Hölle ist Mitglied der Chefredation. Nur deshalb bin ich Mitglied dieses Vereins: Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.

  2. Pingback: Presse- und Meinungsfreiheit in Gefahr: Für heute vorgesehene Urteilverkündung im Fall Stefan Aigner versus Diöszese Regensburg auf den 11.03.11 vertagt | basche-info blog

  3. Klar, ich habe schon gespendet; aber es geht mir um:
    Weltonline, 09.02.2011 16:22:

    Kardinal Marx vertuschte Missbrauch monatelang.

    MfG

    PS: Ich finde den Zugang für neue Leserbriefe nicht mehr???

  4. Pingback: taz muss sein | Webevangelisten

  5. Pingback: Nach der Abmahnung kam die Verfügung | Freischwebende Aufmerksamkeit

  6. Pingback: Katholische Kirche erwirkt einstweilige Verfügung gegen kritischen Blogger | Diözese Regensburg,regensburg-digital.de,einstweilige Verfügung,Kirche,Romatka und Collegen,Stefan Aigner,Meinungsfreiheit,katholische Kirche | www.tutsi.de

  7. Pingback: Auf eine Zigarette mit Bayerns Asterix-Blogger Nr. 1 | Webevangelisten

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