XXXLutz

Möbelkonzern darf uns nicht den Mund verbieten!

„Im Verkauf bei XXXL Hiendl Passau wurde die Quote der Vollzeitbeschäftigten auf unter 30 Prozent reduziert.” Eine Tatsache, über die regensburg-digital.de weiterhin berichten wird. Das Landgericht Regensburg hat dem Versuch des Möbelkonzerns XXXLutz, unsere kritische Berichterstattung über seine Personalpolitik zu verhindern, einen Riegel vorgeschoben.

Die Münchner Kanzlei Nörr Stiefenhofer Lutz hatte unsere Redaktion namens der „Hiendl Passau Möbelhandels GmbH” im November wegen eines Berichts über die fragwürdige Personalpolitik des Konzerns abgemahnt, uns aufgefordert eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und Kosten in Höhe von 1.085,04 Euro zu übernehmen.

Der Klage unserer Redaktion gegen diese Abmahnung gab das Gericht heute in allen strittigen Punkten recht. Die Widerklage des Konzerns wurde abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits müssen diverse Einzelgesellschaften der Passauer XXXLutz-Dependance tragen. Der Streitwert lag zuletzt bei 75.000 Euro.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier, sobald uns die schriftliche Begründung vorliegt.

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16 Kommentare

  1. Ich bin ein Mitarbeiter dieses Konzerns. Ich muss sagen, dass die Zustände seit Lutz da ist, katastrophal!!! Mitarbeiter werden unter Druck gesetzt etc. Das Haus in dem ich arbeite, Rhein-Main, besteht fast nur aus Azubis und Teilzeitkräften! Ich schäme mich für dieses Unternehmen zu arbeiten!! Sobald ich die Zusage vom Mitbewerber habe bin ich weg!!!

  2. Pingback: Ans Kreuz mit ihm! – “Schweigegeld” oder nicht? | Webevangelisten

  3. Über die Personalpolitik kann man streiten . Ich wurde nach meheren Jahren obwohl ich als einer der ersten das licht angemacht habe auch entlassen. Mir wurde eines tages ohne Vorwarnung auch die fast fristlose kündigung vorgehalten . Die ich unter Druck auch unterschrieben habe .

  4. Pingback: Mythos Objektivität | Michael Wenzl

  5. Ich habe Achtung vor der Standhaftigkeit von Regensburg-Digital. Weiter so!

  6. Juhu! Freude!

    Ich freue mich sehr, das Stefan Aigner mit seinem Blog/Onlinezeitung dieses “Unwetter” überstanden hat. Stefan ist für mich ein wahrer Held des Alltags.

  7. Pingback: Auf eine Zigarette mit Bayerns bloggendem Staatsfeind Nr. 1 | Webevangelisten

  8. Stefan, das freut mich wirklich für dich!

    …schade nur, dass zeitungen, die von XXXL werbung im blatt haben, darüber nicht berichten werden. und wenn, dann wie?

  9. Gratulation!
    Freiheit der Presse ist zum Glück noch geschützt. Möge es doch mehr Richter von dieser Sorte geben!

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