Archiv für 23. März 2010

Pro Sozialticket: JU-Kreisvorsitzender Michael Lehner. Foto: Staudinger
Unterstützung von unerwarteter Seite erhält heute die Forderung nach einem Sozialticket. Die Junge Union fordert „alle CSU-Mitglieder im Sozialausschuss auf, sich ihrer christlichen und sozialen Werte zu besinnen und für das Sozialticket zu stimmen”. Kritik wird an Sozialbürgermeister Joachim Wolbergs laut, der bereits angekündigt hat, den Stadträten die Ablehnung eines solchen Tickets zu empfehlen. Die Argumentation des sozialbürgermeisters, dass er ein solches Ticket zwar gerne einführen würde, aber die Kosten für nicht verantwortbar hält, bezeichnet die JU als „misslungenen Wahlkampfslogan”. „Aus Kostengründen müsste man dann ja eigentlich jedes soziale Projekt stoppen“, schimpft der JU-Kreisvorsitzende Michael Lehner. Mit einem Sozialticket könne man gerade Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. „Nur wenn sich diese Jugendlichen so schnell wie möglich in ihren Beruf ohne zusätzliche Schwierigkeiten einleben und einarbeiten können, werden sie zukünftig solche Leistungen selbst bezahlen und die Gemeinschaft beim Schultern weiterer sozialer Projekte unterstützen können“, so der stellvertretende JU-Vorsitzende Markus Jobst. Neben der CSU fordert die JU auch alle anderen Stadträte im Sozialausschuss auf, „das Wohl bedürftiger Mitbürger nicht nach Kosten und Nutzen zu bewerten und parteiübergreifend diese Stadt nicht nur zu einem wirtschaftlichen sondern auch zu einem sozialen Vorbild für andere zu machen”.

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