Schwach besuchter „Bürgerdialog“ der AfD in Neutraubling – Mixl will „Umvolkung“ beenden
Vor 50 Leuten und mit Schlagworten aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik traf sich die bayerische Landesgruppe der AfD im Bundestag in Neutraubling zum „Bürgerdialog“.

Die AfD Oberpfalz schwamm am Dienstag im eigenen Saft. Foto: Witzgall
Fünf AfD-Bundestagsabgeordnete luden am Dienstag in Neutraubling zum Bürgerdialog. Dazu wurde von der Landesgruppe auf Kosten der Steuerzahler eine größere Bühne organisiert und ein Foodtruck aus dem fernen Landkreis Hof bestellt.
Mit nur knapp 50 Teilnehmenden blieb der Zuspruch an interessierten Bürgern gering, wenn man zu den Abgeordneten noch Funktionspersonal zählt – wie Mitarbeiter und lokale Funktionäre und Mandatsträger, zum Beispiel die Regensburger Stadträte Thomas Straub und Lukas Daiser. Der Eindruck: Die AfD tagt hier weitestgehend im eigenen Saft.
Lokale Zerwürfnisse sichtbar
Wer fehlte, waren zwei Protagonisten, die sonst bei AfD-Veranstaltungen im Landkreis Regensburg die Fäden in der Hand halten: der Landtagsabgeordnete Dieter Arnold und der oft als Versammlungsleiter auftretende Georg Bäuml, beide auch Kreisräte. Das könnte an lokalen Zerwürfnissen liegen.
Carina Schießl, ehemalige Mitarbeiterin von Arnold, Direktkandidatin in Regensburg und über die Landesliste in den Bundestag gewählt, spielte gleich zu Beginn ihrer Rede darauf an, dass sie sich freue, nun auch mal wieder „in ihrem Wahlkreis“ auftreten zu können oder dürfen. Heißt: Die lokale AfD schneidet die eigene Bundestagsabgeordnete.
Mixl: Wegen demokratiefeindlicher Thesen abgemahnt
Als letzter der vier Oberpfälzer AfD-Abgeordneten neben Schießl, Peter Boehringer (formal Wahlkreis Amberg) und Manfred Schiller (Weiden) durfte Reinhard Mixl auf die Bühne. Der Schwandorfer hatte kürzlich seinen Hut in den Ring geworfen, beim Parteitag Mitte Juni in Passau Landesvorsitzender werden zu wollen.
Mixl hat dabei keinerlei Vorerfahrung und leitete bisher nur einen Kreisvorstand. Sein wichtigster Bezug zum Landesvorstand dürfte das Parteiausschlussverfahren gewesen sein, das gegen ihn angestrebt wurde, weil ihm vom Gericht demokratiefeindliche Thesen bescheinigt wurden.

Reinhard Mixl konnte keine Begeisterung entfachen. Foto: Witzgall
Das Verfahren endete mit einer Abmahnung, sodass Mixl im Landesverband bleiben konnte, den er nun bald anführen mag.
Fabulieren über „Umvolkung“
Er verlor sich in seiner Rede über weite Strecken in drögen Zahlen und konnte kaum Begeisterung und Applaus hervorrufen. Als eine der ersten Maßnahmen, die eine AfD-Regierung übernehmen würde, würden Maßnahmen stehen, die aktuell laufende „Umvolkung“ zu beenden, die er offenbar den bisherigen Regierenden bescheinigte.
Auch sprach Mixl davon, die aktuelle Entwicklung würde in die eigene „Ausrottung“ führen.
„Umvolkung“ gilt als Begriff aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik. Für das Oberverwaltungsgericht für Nordrhein-Westfalen in Münster wird mit der Nutzung solcher Begrifflichkeiten die rechtlich noch zulässige Forderungen nach einer restriktiven Migrations- und Einbürgerungspolitik überschritten, wenn der Verlust der ethnisch-kulturellen Identität mit dem Ende des deutschen Volkes gleichgesetzt wird.
Blaue Milchmädchenrechnung
Mixl hatte vorher bereits „Ausländer“ und „Migrant“ synonym gebraucht und etwa die Rechnung aufgemacht, sollten zwei Millionen Menschen abgeschoben werden, gebe dies Raum für 500.000 deutsche Familien.
Neben den ethisch problematischen Aspekten ignoriert die Aussage etwa, dass nur ein Bruchteil der Leute, die Mixl hier vertreiben wollte, in Wohnungen lebt, die überhaupt für Familien geeignet wären.
Rechtsextremist als Gastredner
Mit Hannes Gnauck aus Brandenburg wurde ein externer Bundestagsabgeordneter eingeladen, der seine Rede allerdings mit Blick auf ein nahendes Gewitter stark verkürzen musste. Der Soldat wurde vom Militärischen Abschirmdienst früh als Rechtsextremist geführt. Dennoch wählte ihn die Junge Alternative zu ihrem letzten Bundessprecher.

Vom MAD als Rechtsextremist eingestuft: Hannes Gnauck. Foto: Witzgall
Er wiederholte zum Ende auch die Formulierung, anhand der ihm das Brandenburgische Innenministerium ein ethnisches Volksverständnis unterstellt und die ihn mehrfach in dem Vermerk zur Hochstufung des Landesverbandes in „gesichert rechtsextrem“ auftauchen lässt.
Für Gnauck verbindet alle Deutschen ein unsichtbares Band jenseits der Sprache, das man nicht erklären müsse. Früher hatte er laut Vermerk noch hinzugefügt, dass etwa zum Deutschen mehr gehöre als eine Staatsbürgerurkunde oder dass das Band zwischen diesen Deutschen automatisch stärker sei als zu jedem Syrer oder Afghanen.
Das war für Gnauck teilweise „Naturgesetz“.
40 Gegendemonstranten
Gegen die Veranstaltung protestierte in Sicht- und Hörweite das Bündnis für Toleranz und Menschenrechte im Landkreis Regensburg mit etwa 40 Teilnehmenden.
Die AfD-Bundestagsabgeordneten würden Nationalismus in seiner widerwärtigen Form praktizieren, sich über Grund- und Menschenrechte hinwegsetzen wollen, nicht nach den Regeln des Grundgesetzes regieren wollen und Menschenwürde nur selektiv vergeben.
Fotograf behindert
Gegenüber solchen Feinden des Grundgesetzes dürfe es keine Toleranz oder Neutralität geben. Der Bürgerdialog der AfD ziele auf Abwertung und Ausgrenzung. Gefordert wurde deshalb auch ein Verbot der Partei. Ein weiterer Redner ergänzte, Rassismus löse keine Probleme des Landes und Nationalismus baue keine neuen Schulen.
AfD-Ordner hielten eine Frau davon ab, das abgesperrte Gelände zu betreten. Eine Störung ging von ihr erkennbar nicht aus. Auf dem Gelände wurde ein Fotograf von einem Teilnehmer bewacht, der mit Hilfe eines Regenschirms aktiv Fotoaufnahmen auch in Richtung Bühne unterband.
Trackback von deiner Website.




Thilo B.
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Die AfD-Parteikasse sollte dem Hannes mal einen neuen Hosengürtel spendieren. Mit so einem abgenutzten Teil vor Fans auftreten 🙈🙈🙈😂😂😂
Burgweintinger
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Thilo B.,gut gesehen! Wahrscheinlich keine “teutsche Wertarbeit”, sondern Kunstlederware aus Türkei/China…
Kurz Maksim
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Kleine Korrektur:
Die Darstellung dass AfD Ordner eine Frau daran hinderten das Gelände zu betreten ist nicht ganz richtig. Sie wollte dort, dadurch dass es ja angeblich ein Bürgerdialog sein sollte, mit den AfD Anhängern in den Dialog treten. Meiner Meinung nach sehr mutig, aber gut. Sie befand sich soweit ich das richtig verstanden habe bereits auf dem Gelände. Wurde dort aber von den AfD Ordnern physisch bedrängt, beziehungsweise abgedrängt, sodass sie das Gelände verlassen hat.
Fairerweise muss ich aber dazusagen dass ich nur eine Seite der Geschichte mitbekommen habe.
Manfred van Hove
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Da die AfD in Umfragen noch vor der CDU liegt, scheint es viele Bürger zu geben, die die AfD wählen, ohne sich offfen dazu zu bekennen, Ihr Merkmal rechtsradikal scheint kaum noch jemand abzuschrecken und ist scheinbar zu einem positiven Gütesiegel geworden.
Konradsiedlungsanwohner
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ich sehe vorallem toitsche Sandalenträger mit Socken und a Presswurst mit Hosenträger und Sprengring. Wie der liebe Manfred richtig erkannt hat, wählen diese Chaoten weitaus mehr Wähler, diese haben aber zum Dialog scheints nicht die Uniform in der Wäschekammer gefunden.
tom lehner
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AfD-MdL tragen “Leder” – Gürtel mit Migrationshintergrund?
By the way, ist Frau Weidel eigentlich auch ein Teil der Umvolkung?
Manfred Martin
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Wie dumm sind eigentlich unsere unsere Mitbürger, die den Lügner der AfD zuhören, ihnen Glauben schenken und sogar die Mörder unserer Demokratie wählen und damit unsere Freiheit gefährden!
Dazu passt eigentlich nur das Zitat von Einstein:
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Manfred van Hove
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@ Manfred Martin
Viele wählen die AfD, weil sie den etablierten Parteien weniger glauben als der AfD.
Das hat Gründe. Die AfD ist nur so gut wie die eablieren Parteien schlecht sind.
Die AfD ist für viele die einzige Partei, die sich als Alternative grundsätzlich vom Einheitbrei
der Etablierten unterscheidet und damit die eizige echte Opposition ist. Das genügt vielen, um sie zu wählen nach dem Motto – Hauptsache dagegen.
Justmy2cent
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wünschte dies würden mehr als 10% auch bei der Linken erkennen
Konradsiedlungsanwohner
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lieber Manfred
das ist eine schöne Herleitung. Nur negiert dies unsere Geschichte.
kein Fussbreit.
schöne Grüße
Thomas Perzl
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@beide Manfreds:
Es stimmt, dass viele Menschen die AfD als Protestwahl sehen. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass die AfD in Regensburg und im Landtag zunehmend konkrete Missstände anspricht:
Im Stadtrat von Regensburg war sie die einzige Partei, die sich gegen die Wahl eines wegen Korruption vorbestraften Ex-Bürgermeisters zu einem Aufsichtsratssitz in der Baubranche stellte.
Im Landtag fordert die AfD als einzige Partei mindestens zweimal in den letzten 4 Jahren eine Beleuchtung der fragwürdigen Praktiken der Klinikberatungsfirma Oberender AG, während andere Abgeordnete und die Staatsregierung dies ignorieren.
Das zeigt, dass die AfD sich immer mehr konkret mit Problemen auseinandersetzt, auch wenn dies medial oder politisch oft übersehen wird. Für viele Wählerinnen und Wähler wird sichtbar, dass hier konkretes Handeln statt bloßer Rhetorik stattfindet.
Da die sogenannten etablierten Parteien nicht mit der AfD zusammenarbeiten wollen, sind sie gezwungen, diese Themen zu ignorieren, so mein Eindruck. Und diesen taktischen Vorteil für die AfD wird sie immer mehr nutzen.
Justmy2cent
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Und wieder frage ich mich, wo ist die Linkspartei?
V.a. im neuen Stadtrat mit 4 Mitgliedern und neben der Brücke als viertgrößte Fraktion bei 10 Parteien.
Oder Friedl. engagiert wie vier.
Im Kreistag mag die eine Person von den Linken nicht ausreichend Kapazitäten haben…
KW
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Dass die sog. “etablierten” Parteien Themen der AgD, und da gibt es faktisch nur eins, nämlich die angebliche Mutter aller Probleme, “Migration”, ignorieren würden, ist natürlich vollkommen falsch.
Das Gegenteil ist der Fall. Die regierenden Parteien, allen voran die CxU aber auch alle anderen ausser den Linken, haben das Hauptthema der AgD, völlig ohne Regierungsbeteiligung derselben, bereits maximal aufgegriffen, und das nicht zwingend im positiven Sinne.
Im Irrglauben die AgD dadurch weg-regieren zu können.
Manfred Martin
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Für alle, die die AfD als eine demokratische Partei sehen, hier mal ein wissenschaftliche Arbeit, die zeigt, dass diese verbrecherische Gruppe unsere Demokratie zerstören will ‼️
„ https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/Weitere_Publikationen/Warum_ist_die_AfD_gefaehrlich_ES.pdf“
Manfred Martin
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https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/Weitere_Publikationen/Warum_ist_die_AfD_gefaehrlich_ES.pdf
Manfred Martin
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Die Politikwissenschaftlerin und Autorin Katrin Himmler (Großnichte Heinrich Himmlers) engagiert sich aktiv gegen die AfD, indem sie in bundesweiten Vorträgen und Schulprojekten vor den als gesichert rechtsextrem eingestuften Strukturen der Partei und der “Neuen Rechten” warnt.
Ihre Haltung und Aktivitäten gegen die AfD umfassen im Detail:
Aufzeigen historischer Parallelen:
In ihren Vorträgen zieht Himmler direkte Verbindungen zwischen der Ideologie der AfD und der nationalsozialistischen Ideologie. Sie warnt davor, dass die Partei völkisch-nationalistische Ziele und einen autoritären Staat anstrebt, was im klaren Widerspruch zum Grundgesetz steht.Warnung vor Desinformation: Sie thematisiert, wie die AfD und andere rechte Akteure soziale Medien nutzen, um gezielt Desinformation zu verbreiten, Ängste zu schüren und die Gesellschaft zu spalten.Appell an die Zivilgesellschaft:
Als Mahnerin aus einer historisch belasteten Familie appelliert sie eindringlich an die Öffentlichkeit, gegen diese Entwicklungen aufzustehen. Sie sieht die Massenproteste gegen Rechtsextremismus als wichtiges Signal, um die demokratische Mehrheit sichtbar zu machen.
Bildungsarbeit: Himmler ist regelmäßig an Schulen, Universitäten und in Gemeinden zu Gast, um über Strategien der „Neuen Rechten“ aufzuklären. Ihr Ziel ist es, die Menschen dazu zu bewegen, politische Akteure kritisch zu hinterfragen und sich aktiv für die Demokratie zu engagieren.Weitere Informationen zu ihrer Arbeit und ihren historischen Analysen finden Sie unter anderem in ihrer Vorstellung bei der Stiftung KUPB oder in aktuellen Berichten ihrer Vortragsreisen wie im Westfalen-Blatt.
Thilo B.
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@Manfred Martin: Die wähler interessiert nicht, was vor 80 Jahren war. Wenn die Bundesregierung mit der SPD die gesetzliche Krankenkasse und die Pflegekasse so beschneidet das alles zu Lasten der Mitglieder und Beitragszahler geht, der darf sich nicht wundern, wenn die Wähler zur AfD ausweichen.
Wenn Bafög-Empfänger, und das sind nicht nur die Akademiker sondern auch die angehenden Handwerksmeister behandelt werden, wie das gemeine Volk von Frankreich vor der Revolution, dann darf sich keiner wundern, wenn die Wähler zur AfD gehen.
Wenn mit der SPD in der Regierung der Sozialstaat so dermaßen beschnitten wird, darf sich keiner beklagen, wenn die Betroffenen zu AfD Wählern werden.
Wohnungsbau stagniert, Mieten steigen permanent. Trotz SPD in der Regierung seit 1998. Wie kann man da den “Ruck” zur AfD beklagen?
Die “Linke”, was macht die? Nix! Dort wo sie Entscheidungsgewalt hat (im Osten) schafft sie keinen qm Wohnraum. Wen wunderts da, dass alle AfD wählen?
Manfred Martin
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Thilo B.
6. Juni 2026 um 20:13 |
Mit der AfD wird es noch wesentlich schlechter, das sagen sehr viele Institute und Wissenschaftler!
Die Sorge vor den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland ist weit verbreitet. Während viele Wähler die AfD als Ventil für ihren Unmut wählen, warnen Institute und politische Beobachter vor den potenziellen Folgen eines weiteren Erstarkens der Partei.Mögliche gesellschaftliche und demokratische KonsequenzenGefährdung der demokratischen Grundsätze: Laut einer Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte steht die AfD im Verdacht, die freiheitlich-rechtliche Grundordnung und den Sozialstaat abschaffen zu wollen.Einstufung durch den Verfassungsschutz: Das Bundesamt für Verfassungsschutz führt die Partei als gesichert rechtsextremistisch.Wirtschaftlicher Abstieg: Die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen der AfD, wie beispielsweise die Ablehnung europäischer Strukturen, könnten laut Gewerkschaften und Ökonomen zu massiven Einbußen für den Arbeitsmarkt und Wohlstand in der Region führen.
Ich würde mal genau die Programme der AfD, die in vielen Teilen ähnlich sind, wie Hitlers „Mein Krampf!
Lügen haben kurze Beine, sagt schon ein altes Sprichwort!
Burgweintinger
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Soso, Thilo B.,
dann erzählen Sie mir jetzt mal, was die AfD in Sachen Kranken- und Pflegekasse anders machen würde, oder was die AfD für die Bafögempfänger besser machen würde…, bitte mit Quellennachweis, ich konnte bisher in deren Programmen nichts finden…
Zum Sozialstaat: Ja natürlich muss dieser reformiert werden. Nur zur Erinnerung: Vor 50 Jahren hatten wir ungefähr das halbe BIP und ein Drittel des Sozialstaates im Vergleich zu heute. Die wöchentliche Stundenarbeitszeit lag zwischen 40 und 44 Stunden.
Also einfach gesagt, wenn wir uns den heutigen Sozialstaat leisten wollen, dann müssten wir unser BIP um ein Drittel steigern und sicherlich nicht über die 32 Stunden Woche reden. Wenn wir das BIP nicht steiger, ja dann muss der Sozialstaat dem BIP angepasst werden, sprich um ein Drittel gekürzt werden.
Und man sollte auch wieder (wie vor 50 Jahren) eine ähnliche Erbschafts- und Vermögenssteuer einführen, dann würde es in die richtige Richtung gehen.
Die AfD bietet hier Null Antworten, also warum mündige Bürger dann diese Idioten wählen ist mir ein Rätsel…
Wahrscheinlich gilt hier das Motto: ” Was, ich springe doch nicht hier von der Brücke, hier ist das Wasser viel zu seicht, da suche ich mir eine andere Brücke, oh ja die da, da ist es noch viel seichter…”
=> Blöd
Thilo B.
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Manfred Martin, Burgweintinger: man muß nicht das AfD-Parteiprogramm nach besseren Ideen durchsuchen. Es genügen die Parteiprogramme der etablierten Parteien zu lesen und mit der Politik, die sie tatsächlich machen, zu vergleichen.
@Burgweintinger: Sie selbst schreiben ja sehr schön, was zu tun ist. Nur warum machen das die etablierten Parteien nicht? Und warum sollte man sie dann noch wählen, wenn sie vorher nichts von ihren Versprechungen umsetzen? (Sozialstaat, Wohnungsbau, gesundheits- und Pflegewesen, etc.)
nixda
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nichts gibt so sehr das gefühl der unendlichkeit,
als wie die dummheit (ö.v.horvath, jugend ohne gott).
KW
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Hier sind schon wieder like/dislike Bots der “-A- lles -f- ür anti -D- emokratie” unterwegs,
Mr. T.
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Thilo B. will anscheinend das Verhalten beschreiben, das oft als “Aus Protest gegen zu warmes Bier aus der Pissrinne saufen” beschrieben wird. Und das beschreibt das Verhalten vieler AfD-Wähler ganz gut. Nur sehr wenige von ihnen würden davon profitieren. Das sind auch gleichzeitig diejenigen, die sie stark fördern, wie Frank Gotthardt (CompuGroup Medical) oder Theo Müller (Müller Milch), und auf die grenzenlose Dummheit derer setzen, die sich von der NSAfD so weit gegen die etablierten demokratischen Parteien und unsere FDGO aufhetzen lassen, dass sie komplett gegen ihre eigentlichen Interessen wieder Faschisten wählen. Zuletzt habe ich irgendwo gelesen, dass ein Drittel derer, die rechtsextrem wählen, arbeitslos wären. Viele andere wohl auch nicht finanziell gut gebettet. Das sind nur die, die sich im Kampf um Mandate erfolgreich an die staatliche Versorgung gekämpft haben. Die Selbstbedienung am Staat durch Mandatsträger und deren Scheinmitarbeiter wurde zuletzt ja vielfach dokumentiert. Die gemeinen Wähler gehen natürlich leer aus und würden erst richtig in ihr Unglück gestürzt, wenn die Faschisten erst einmal weitere ihrer Ideen durchsetzen könnten. Einige davon werden ja bereits von den regierenden Parteien übernommen in der dummen und komplett falschen Absicht, mit einem Entgegenkommen nach strammrechts abgekippte Wähler zurückzugewinnen. Das wird nie passieren. Man kann denen noch so weit entgegenkommen, es wird nie autoritär, rückschrittlich und nationalistisch genug sein.
Die einzige Möglichkeit ist, diese Bestrebungen zu bekämpfen, erfolgreicher als letztes Mal, sie “politisch zu stellen” oder durch “bessere Politik zu besiegen” ist schon einmal nicht gelungen.
Thilo B.
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Mr. T, Dümmer ist wohl, Pissrinnen zu bekämpfen, wenn das Bier schlecht ist.
Ich schätze ja eigentlich Ihre Intellektualität, aber ich glaub, dass war ein Eigentor
Roman Serlitzky
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@Mr T: Gilt man jetzt schon als “strammrechts”, wenn man von den Regierungsparteien einfordert, was sie vor der Wahl versprochen haben?
Burgweintinger
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Lieber trinke ich schlechtes Bier als aus der Pissrinne…
KW
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Thilo B. 8. Juni 2026 um 10:43 | #
“Mr. T, Dümmer ist wohl, Pissrinnen zu bekämpfen, wenn das Bier schlecht ist.”
Falsch, da durch das nicht Bekämpfen der Pissrinne oder schlimmer, durch das Wählen der Pissrinne, diese über kurz oder noch kürzer in Regierungsverantwortung kommen und dann erst richtig aus dem Vollen schöpfen können um unsere Demokratie zu zerstören.
Siehe eine der anderen, wohl größten aktuellen Pissrinnen, der MAGA-Bewegung.
Dass das Bier schlecht ist liegt halt daran, dass die aktuell größte Partei der Koalition auf Bundesebene, zusammen mit der damaligen kleinsten Regierungspartei FDP und einer beispiellosen Hetzkampange durch Springermedieen, Wurstinfluencer, einem damals noch Oppositions-Fritze und anderen, die Ampel-Regierung zerstört haben.
Einzig und allein aus Eigeninteresse und vollkommen gegen die Interessen Deutschlands und der hier lebenden Menschen.
Trotzdem kein Grund, die Pissrine zu wählen, gibt bessere Optionen.