Die Debatte um die Streichung von bis zu 64 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg verschärft sich weiter. Das Bündnis „Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern“ sieht darin erste Auswirkungen der geplanten Krankenhausreform.
Die Kritik am Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) reißt nicht ab. Nach dem Marburger Bund meldet sich nun auch die 2021 gegründete Aktionsgruppe „Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern“ zu Wort.
Über die Streichung von bis zu 64 Arztstellen am UKR zeigt sich die Initiative „zutiefst besorgt“. Sie sieht darin ein Symptom der wachsenden wirtschaftlichen Belastungen von Krankenhäusern. Zugleich erhebt die Aktionsgruppe Grundsatzvorwürfe gegen die Krankenhausreform und das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz.

