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Um Minus zu drücken

Universitätsklinikum Regensburg streicht bis zu 64 Arztstellen – Minister Blume: „dringend erforderlich“

Das Universitätsklinikum Regensburg soll „dringend“ Personal abbauen, um das erwartete Minus für 2026 zu drücken. Das geht aus einer Antwort von Wissenschaftsminister Markus Blume hervor.

Noch im November reagierten das Bayerische Wissenschaftsministerium und das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) auf eine Anfrage unserer Redaktion zu möglichen Personalkürzungen empfindlich. Über eine Hamburger Anwaltskanzlei drohte man unserer Redaktion mit rechtlichen Schritten und beantworteten zentrale Fragen nicht.

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Nun bestätigt sich: Das UKR muss auf Druck von oben Dutzende Arztstellen streichen, um das erwartete hohe Defizit zu senken. So steht es in der Antwort von Wissenschaftsminister Markus Blume auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Waldmann.

„Reduzierung des Personals dringend erforderlich.“

Begründet wird der Personalabbau mit dem dicken Minus, das das UKR in diesem Jahr erwartet. Das UKR sei „angehalten, alle Maßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um dieses negative Ergebnis so weit wie möglich zu reduzieren und in Zukunft wieder ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erreichen“, so Wissenschaftsminister Blume. „Aus diesem Grund ist eine Reduzierung des Personals dringend erforderlich.“

Folgt man der Antwort des Ministers, könnten bis zu 64 Vollzeitstellen wegfallen. Fast zehn Prozent der rund 680 Ärztinnen und Ärzte am UKR.

Der Aufbau dieser Stellen sei seit 2019 erfolgt, könne „aufgrund von ausgebliebenen Leistungsausweitungen jedoch nicht refinanziert werden und trägt daher erheblich zu dem negativen Jahresergebnis des UKR bei“, so Blume. Der Personalabbau soll durch die Nichtverlängerung auslaufender befristeter Verträge erfolgen.

Personalabbau – Konsequenz aus „Horrorszenario“ 2023?

Der nun öffentlich eingeräumte Stellenabbau wurzelt nach Recherchen von regensburg-digital in einer internen Vorstands- und Direktorenklausur vom 12. November 2023. Damals präsentierte die Kaufmännische Direktorin Sabine Lange ein „Horrorszenario“. Demnach prognostizierte sie bereits für das Jahr 2024 ein Defizit für das UKR von 45,68 Millionen Euro (unser damaliger Bericht).

„Nach diesen Prognosen entgeht das UKR nur aufgrund der Gewährträgerschaft des Freistaats Bayern einer Anmeldung zur Insolvenz“, heißt es im Protokoll der gut dreistündigen Klausur, an der 37 Personen teilnahmen und das unserer Redaktion vorliegt.

Eine vom Aufsichtsrat des UKR unter Vorsitz von Wissenschaftsminister Blume eingesetzte Finanzarbeitsgruppe hatte zuvor „dringenden Handlungsbedarf“ angemahnt. Eine Konsequenz, die Direktorin Lange den Anwesenden damals präsentierte: eine Reduzierung der Vollzeitkräfte in der Krankenversorgung „auf das Niveau des Jahres 2019“. Bereits hier ist von den 64 Vollzeitstellen die Rede, die wegfallen sollen.

Kommunikation des UKR-Vorstands in der Kritik

Bemerkenswert: Noch letzten November hatte eine vom UKR beauftragte Anwaltskanzlei ausdrücklich betont, dass das UKR „nach mehreren Jahren positiver Jahresergebnisse auch in 2025 trotz der herausfordernden Lage der Rahmenbedingungen für alle Universitätsklinika wirtschaftlich gut aufgestellt“ sei. Doch offenbar nicht gut genug, um seinen Stamm an Ärzten zu halten.

Unsere Redaktion hatte letzten November über den geplanten Personalabbau berichtet und mit mehreren Personen aus der Ärzteschaft gesprochen. Ein Problem, das dabei mehrfach angesprochen wurde: die mangelhafte oder komplett ausbleibende Kommunikation des UKR-Vorstands mit den Betroffenen.

„Niemand weiß so recht, wo und was genau eingespart werden soll“, so eine Quelle damals. Offen kommuniziert werde nicht – weder bei Personalversammlungen noch durch Rundschreiben. Vieles erfahre man über den „Flurfunk“. „Und dann bekommt man wieder einmal mit, dass die Stelle eines jüngeren Kollegen nicht verlängert wurde. “ Das alles scheine „ohne Plan und Konzept“ zu geschehen.

Zwischenzeitlich führe dies zu Misstrauen untereinander. „Es geht die Angst um, dass einem die Abteilung kaputt gemacht wird, die man über Jahre aufgebaut hat. Da soll es dann lieber die anderen erwischen.“

Trotz Stellenabbau: Ministerium sieht keine Probleme bei der Patientenversorgung

Aus Details der Stellenstreichungen hält sich das Ministerium heraus. Zumindest, wenn man der Antwort von Markus Blume auf die Anfrage der SPD-Abgeordneten Waldmann folgt. Dort heißt es: Das Ministerium „hat keine Kenntnis davon, welche befristeten Verträge seitens des UKR nicht verlängert werden“.

Auch scheint Minister Blume davon auszugehen, dass der Personalabbau keinerlei Folgen hat: „Das UKR wird auch weiterhin seine Patientinnen und Patienten mit höchster medizinischer Qualität und ohne eine Verlängerung der Wartezeiten unter der Berücksichtigung der Belange seiner Beschäftigten behandeln.“

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Kommentare (37)

  • nixda

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    was fur ein geschwatz des ministers.
    ihm empfehle ich mal die leitstelle/ambulanz der augenheilkunde im ukr aufzusuchen. die drei wartebereiche uberfullt, die arzte im hamsterrad.

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  • Charlotte

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    Wenn wir ehrlich sind, ist das die Konsequenz vieler Faktoren: viel zu hohe Personalkosten- und- Steigerungen, zu viele Klinikbehandlungen und ein Medizinstandard, den wir alle aber leider nicht finanzieren und uns leisten können. Wenn das Budget nicht reicht, muss gespart werden und zwar auch am Personal.

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  • Zahlen bitte

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    680 ärztInnen, bei mehr als 5000 angestellten. man sollte sich eher fragen, wer leistungserbringer ist und wer an dem zipfel derer hängt. der gesamte verwaltungsapparat vielleicht, der ab 11 uhr in sandalen und hosenträger bei der einstündigen mittagspause sitzt. leider haben die keine befristeten verträge zum schnellen rauswerfen.

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  • volker

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    Wer kennt sie nicht: Die Ärzte die gelangweilt vor dem Krankenhaus abhängen?😉 Oder gab es da nicht so krasse Schichtdienste? Warum musste ich eigentlich das letzte Mal so lang auf die Ärztin warten, wenn sie doch nicht ausgelastet ist? Als Krebspatient weiss ich wie wichtig eine wirklich gute und vor allem Zeitnahe, ärztliche Versorgung ist, als Schnarcher warte ich geduldig auf meinen Termin im Oktober! Oktober 2027! Also in 18 Monaten….. Die ärzte und das ganze Personal tuen ihr bestes, Danke dafür!

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  • Nadine

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    Wir schaffen uns ab! Ich verstehe den Kostendruck. Ich bin der Meimimg der kommt von der Verwaltung und nicht von den Ärzten. Das Ministerium sollte sich mal zum Samstag in die Notaufnahme setzen-dauert schonmal 8! Stunden. Die Ärzte sind dermaßen durch, dass sie völlig unempathisch agieren. Derartige 24-h-Schichten sind einfach unzumutbar. Da fahren Menschen 100km zu Augenspezialisten, weil sie im Umfeld keine Versorgung haben. Bei so einer langen Wartezeit muss man sich schon fragen, ob sich das KH durch Parkgebühren sanieren will.

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  • Justmy2cent

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    Wer glaubt ernsthaft, es gibt nicht ausreichende Ressourcen für die gesundheitliche Daseinsvorsorge der Gesellschaft?

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  • Ramona

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    Die Kosten könnten anderweitig eingespart werden sicherlich. Ärzte sowie Pflegepersonal gibt es nicht genug. ich höre es von meinen Kollegen aus einem anderen KH. Wir sollten wirklich auch im KH mit dem höher, weiter, schneller aufhören. Sowie zahlen zahlen zahlen. Den Fokus auf das wirklich wahre setzen. richtige behandlung und nicht nur Symptombehandlung. nichts desto trotz, wenn jetzt viele junge gekündigt werden bzw nicht verlängert werden, wer soll ein ordentlicher Nachfolger werden bei den ein oder anderen oberärzten?

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  • Christian Pressler

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    hier sieht man mal wieder leider einmal mehr, die Verlogenheit der Politik. und die Inkompetenz der UKR Führungsebene. vor allem die des Vorstands. Es sind vor allem die Assistenz Fach u Oberärzte die oftmals Marathon Schichten leisten. oft nicht mal wirklich kurze Pause machen können. Politiker treffen Entscheidungen, ohne auch nur im Ansatz eine Ahnung von der Basis zu haben. ich bin selbst über 20j im Rettungsdienst tätig gewesen. und habe meine Ausbildung zum Rettungsassistenten an der damaligen BFS der Malteser Rgbg absolviert. war im Jahre 2001. da gab es den Beruf des Notfallsanitäter s noch nicht. Schon während meiner Ausbildung, habe ich im Rahmen meiner Pflichtpraktika in Kliniken. vor allem in Bereichen Notaufnahme Anaesthesie Allgemein Pflegestation. den Stress u Druck hautnah miterlebt. mein Vorschlag wäre, wieso spart man nicht mal b Politiker u Vorstands Gehältern?

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  • nixda

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    zum niedergelassenen augenarzt in rgb gehen, als kassenpatient? bei wartezeit von einem vierteljahr?
    116117 schickt einen z.b. nach siegenburg. in rgb geht da nix. und dann erst die IGeL…

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  • Thomas Juppe

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    Geld für Entwicklungshilfe, Ukraine und Bürgergeld ist in rauhen Mengen da. Mit meiner Prioritätsüberweisung für die Dermatologie, habe ich an der Universität keinen Termin bekommen, so viel zur Patientenversorgung

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  • Der sich den Wolf schreibt

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    @Nadine 9. Juni 2026 um 20:40 Ich kann mich ihren Einschätzungen nur anschließen.

    Universitätskliniken (höchste Versorgungsstufe) bieten nicht nur die Maximalversorgung an, sondern sind eng mit Forschung und Lehre verknüpft und treiben innovative Behandlungsmethoden voran.

    Wer Wissenschaftsminister Markus Blume informiert hat, dass das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) „dringend“ Personal abbauen muss, ausgerechnet bei den Ärzten an der „Front“, die ohnehin schon „am Rad drehen“, weiß ich nicht.
    Die Einschätzung: “Trotz Stellenabbau: Ministerium sieht keine Probleme bei der Patientenversorgung“ geht weit an der Realität vor Ort, in der Notaufnahme, Leitstellen, OP-Bereichen, Labors und auf den Pflegestationen, vorbei.

    Der Regelbetrieb ist jetzt schon „auf Kante genäht“, Personalmangel und Überforderung ist Realität. Klagen des Personals finden nur hinter vorgehaltener Hand (wenn überhaupt) statt, um sich nicht selbst zu schaden.
    Das Einsparpotential beim Reinigungspersonal durch Ausgliederung an private Betreiber war auch nicht sehr erfolgreich.
    Die Situation sollte durch Augenschein an der medizinischen Front eingeschätzt werden und nicht auf Verwaltungsrat Ebene. (Dies gilt allgemein, nicht nur am UKR)
    Wartezeiten und Wartelisten für Behandlungstermine sind erschreckend weit von tatsächlichen Notwendigkeiten entfernt und sind schon nahe an der Triage-Selektion.

    „Keine Probleme bei der Patientenversorgung“ – weit gefehlt.

    Die erlebte Realität für viele Patienten, ist ernüchternd und liegt aber ausdrücklich nicht am Personal vor Ort.

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  • Saddoc

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    Ganz vergessen…. Meine 50-60 Überstunden pro Monat… gleichzeitig aber meine (Dank Marburgerbund) verkürzte Arbeitszeit auf 40h. Es geht sich vorne und hinten nicht ansatzweise aus die Arbeit und die Belastung nur irgendwie zu stemmen….. es leiden die Patienten darunter… wir leiden darunter das gesamte Personal leidet und der Plan VOLLZEITSTELLEN kürzen 10%…. Also ich arbeite jetzt schon für 2-3 Ärzte… ich mach das künftig nicht mehr mit… und ich glaube vielen Kolleginnen und Kollegen geht es ähnlich….

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  • Stefan

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    Als erster würde ich Herrn Blume ohne kürzung rausschmeisen ,ja in der Verwaltung kann mann mit Sicherheit auch einsparen aber doch nicht bei Ärzten ,Pflegern Krankenschwestern.Dann stellt sich für mich die Frage muss braucht mann in Augsburg ein Universitäts-Krankenhaus

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  • PT

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    Also wie Beschäftigte es immer schaffen auf Beschäftigte zu schimpfen.

    “Wir können uns das nicht leisten” oder “Die sitzen nur faul rum”.

    Was soll denn ein Defizit in dem Kontext heißen? Der Staat finanziert solche Einrichtungen. Dann bezahlt er weniger und plötzlich steht da ein riesiges Defizit und schon sind alle Experten der Meinung, dass man da im UKR nicht wirtschaften könnte. Wirtschaften in einem solchen Kontext ist doch völlig absurd – das ist ja kein Supermarkt sondern da sind Abhängigkeiten von festen Krankenkassensätzen, sowie feste Aufgaben, die von Oben und in dem Fall von der Wissenschaft kommen.

    Ich denke wir müssen uns immer vor Augen halten, dass es die Beschäftigten und Armen (und da ist das egal Ärzte, Psychotherapeuten (sic!), Bürgergeldempänger, Kassierer oder Rentner) sind, die mit ihrem wenigen Geld den Bäcker, den Metzger, die Kneipe und den Baumarkt um die Ecke wirtschaftlich helten.

    Was wir uns unter den gegebenen Umständen tatsächlich nicht mehr leisten können können, ist, dass 166€ pro Wohneinheit an AKtionäre ausgezahlt werden. Das ist alles Geld, dass an obskure Konten geht. Und ja das bezahlt der Staat z.T. mit, wenn er Mietkosten übernimmt oder Wohngeld zahlt. Und das ist alles Geld, mit dem die Menschen nicht zum Bäcker gehen oder sich kein neues Auto kaufen.

    Aber klar, lasst uns weiter neidisch auf den Arzt sein, dem man bei seinem Krankenhausbesuch schon ansieht, dass der auch nicht bis 67 arbeiten kann, weil er das nicht durchhält…

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  • Manfred van Hove

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    Trotz vergleisweiser höchster Kosten des Gesundheitswesens in Europa ist die Volksgesundheit und Lebenserwartug nicht besser als in anderen Ländern. Es scheint also nich am Geld zu liegen sondern am System. Zu häufige Arztbesuche, zu viele unnötige Operationen, zu lange Krankenhausaufenthalte und zu hohe Kosten für Medikamente im internationalen Verglleich scheinen einige der Ursachen zu sein. Dazu kommt ein Mangel an Fachärzten. Das Gesundheitsystem bedarf einer grundlegenden Erneuerung

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  • Mark

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    Bereits vor einigen Jahren befand sich ein Familienmitglied in stationärer Behandlung im Uni-Klinikum in sehr schlechten gesundheitlichen Zustand. Der zuständige junge Assistenzarzt hatte Wochenenddienst, versuchte mich sehr sensibel und empathisch auf den neuesten Stand zu bringen. Er war merklich erschöpft und den Tränen nahe, als er mir schilderte unter welchem Druck er steht, da er für sehr viele Patienten zuständig sei und kaum Zeit hätte, sich mit mir zu unterhalten.

    Dies ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben und das medizinische Personal hat meinen vollsten Respekt. Ich bin der Meinung, hier spart man mal wieder am falschen Ende.

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  • Dr.Krause

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    Politiker, besonders solche,die weder akademisch noch anderweitig etwas geleistet haben,sollten sich nicht anmaßen den Klinikalltag zu beurteilen!

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  • tom lehner

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    An der Pharmaindustrie ging der Kelch vor kurzem erst vorbei. “Existenzbedrohend” nannte der Sprecher der Pharmaindustrie die Forderung nach Einsparungen. Eigentlich war man ja nach Asien abgewandert um “Günstiger” produzieren zu können. Das Gegenteil war der Fall.

    Auch bei Hilfsmittelherstellern, Medizingeräten etc. wäre noch viel Potential.
    Wenn ich an Zahnprothesen denke wird mir schlecht. Allein schon der Preis für einen einzelnen Titaneinsatz liegt irgendwo zwischen Formel 1 und NASA Marsmission Niveau.

    Rollatoren und Rollstühle, Badewannenlifte… Pflegebetten, Dekubitus Matratzen… und was weiß ich was. Achja, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge. Von Masken und Privatpatiententarifen will ich gar nicht sprechen. Das Thema ist zu ernst.

    Und natürlich die Krankenkassen. Wieviel dieser Glaspaläste und Filialen gibt es?
    Aber ja. Sparen wir bei den Ärzten. Das wird uns weiterbringen.
    Mein Vorschlag: Max. 10 h täglich, danach Triage. Frei nach Wolfgang Ambros: “Es lebe der Zentralfriedhof”.

    In NRW ist es mittlerweile usus Hausieren gehen zu müssen um einen Hausarzt für die “Normale” Versorgung zu bekommen.
    Flugzeugsprit wird subventioniert. Und wenn Ihr Euch das nicht leisten könnt dann legt doch Euer Geld in Aktien an! Wir stellen einstweilen ein paar Ärzte aus.

    Bääm

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  • Norbert

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    Ich bin seit ca. 20 Jahren als ehemaliger Krankenpfleger Patient im UKR. Leider kann ich eine negative Entwicklung nicht übersehen. Das Personal arbeitet am Limit. Der Umgang mit Patienten hat sich zum negativen entwickelt. Dies war früher nicht so.
    Ich bin LTX Patient auf Warteliste und frage mich langsam ob ich den übermüdetem Personal noch vertrauen kann. Schließlich lege ich mein Leben in die.Hände der
    Klinik. Sparen ja aber an den richtigen Stellen. Die Sicherheit der Patienten muss oberstes Gebot sein.

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  • I.

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    Nur durch das UKR Regensburg mit seinen tollen Mitarbeitern (ob Ärzte, Pfleger, allen, die damals und bestimmt heute noch unermüdlich ihren Dienst tun) hat mein Sohn einen unverschuldeten Unfall überlebt. Kein anderes KKH hätte ihn mehr retten können. Diejenigen, die für die Politik Verständnis aufbringen, um Stellen in diesem Bereich zu streichen, sollten nie in die Situation kommen müssen, daß dann die Ärzte fehlen, wenn die eigenen Liebsten davon betroffen sind.

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  • Stephan

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    Auch wenn sich die verbleibenden Ärztinnen und Ärzte noch mehr ins Zeug legen, um die fehlenden Kolleg*innen auszugleichen: Diese Entscheidung wird Menschenleben kosten, davon bin ich überzeugt.

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  • nixda

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    ja, der herr blume,
    früher eistänzer, dann physik studienabbrecher, doch noch poltikwissenschaft-diplom, abgebrochene promotion…
    auf seinem internetauftritt äussert er sich z.b. “Ich bin überzeugt, dass wir mit (…) exzellenten Hochschulen das nächste Wirtschaftswunder schaffen können.

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  • Roland Pertl

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    An den Leistungerbringern , ÄRZTE, Pflegepersonal zu sparen ist die einzige Idee der Politik. Das ist typisch und respektlos. Bei den Arbeitsbedingungen ist es kein Wunder, dass der Ärztenachwuchs fehlt. Unsere Politiker sollten sich schämen, sie urteilen ohne Kenntnis der Realität

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  • Manfred van Hove

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    Wir haben 97 Krankenkassen mit Vorständen, die bis zu 300.000 Euro p.a. kosten. Aber kein Politiker traut sich an diesen Wildwuchs heran. Dazu kommt eine Beamtenschaft, die sich aus unserem Solidarsystem in Teilen verabschiedet hat. Zu viele jammern auf hohem Niveau und zahlen dafür tun die, die auf der untersten Einkommensstufe stehen.
    Dieses Land mitsamt ihren versteinerten Strukturen scheint nicht reformfähig sondern die Beute einzelner Interessensgruppen und persönlicher Egoismen.

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  • Wolfgang Lauer

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    wie wäre es wenn man die Grünen und ein Paar Minister aus dem Landtag rauswerft das Spart mehr Geld ich Wünsche Ihnen Herr Minister das Sie einmal so Krank werden und Alle Kliniken verweigern sie zu Behandeln

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  • UKRdoc

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    Was hier nebenbei durch das Ministerium und den Vorstand entschieden wurde wird die medizinische Versorgung in der gesamten Oberpfalz und Bayern nachhaltig negativ beeinflussen.

    Jeder Assistenzarzt am UKR ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter meist auf 2 Jahre befristet, zu erwarten ist, dass nach der Rasenmäher Methode nun ohne Sinn und Verstand die nächsten auslaufenden Verträge nicht verlängert werden unabhängig vom tatsächlichen Bedarf oder der Qualität des Arztes. Hier werden motivierte junge Menschen rausgeworfen. Viele werden Bayern und auch Deutschland zurecht den Rücken kehren und dem Gesundheitssystem auf Dauer fehlen.

    Die Stimmung in der Klinik ist aktuell bodenlos. Keine Kommunikation durch den Vorstand. Kopflose Entscheidungen ohne Sinn und Verstand. Keinerlei Investitionen bei teilweise völlig veraltetem Inventar. Miese Stimmung und jetzt schon völlige Überlastung beim Personal.

    Ich habe in der Klinik auch keine 64 Ärzt*innen gesehen, die sich vor Langeweile die Beine in den Bauch stehen, Herr Blume kann gerne vorbei kommen und sie uns zeigen..

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  • Dorsch Thomas

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    ein Skandal ist das was der Minister da von sich gibt, mit der Aussage ER sieht da keinerlei Probleme und Versorgungsengpässe. Das heißt für mich der seit 35 Jahren im Gesundheitswesen tätig ist, dass Politiker immer noch nicht irgend eine Ahnung von Ihrem zuständigen Arbeitsbereich haben. Ich würde mir wünschen, dass der Herr Minister dann auch mal bis zu 6 Stunden in der Notaufnahme warten müsste. Ungeheuerlich solch eine Aussage und Forderung an der Stelle zu machen wo sowieso schon seit Jahren mit minimalster Besetzung gearbeitet wird.

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  • Für die Wissenschaft

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    Ich frage mich, warum sich die Staatsregierung selbst so herrichtet – wie der Blume das macht. Wie doof kann ich sein?! Unsere Unikliniken sind Wissenschaftsstandorte. Sie werden vom Staat finanziert. Und davon profitieren auch die Patienten dort, was ich grad sehr nah bei meinem Lebensgefährten erleben darf, mit neuen Therapien, die andere Kliniken noch gar nicht haben und finanzieren können. Wie wichtig ist das deshalb! Ich frage mich, warum Blume sich selbst und damit uns alle sabotiert?! Wie wenig Sinn macht das ?!! Ziemlich verrückt.
    Die Ärzte, die jetzt rausfliegen, sind vermutlich diejenigen, die da schon viel gelernt haben und wissenschaftlich gesehen die richtigen wären, unbedingt einen Langzeitvertrag zu bekommen. Weil das Wissen muss weiter gehen. Und die machen das wunderbar dort. Über das UKR lass ich nix kommen grad, Herr Blume sollte sich vielleicht Blumen im Englischen Garten zuwenden und hat jetzt dann eh bezahlte Sommerpause bis zum Herbst :-)) Während die Ärzte im UKR halt über den Sommer tagtäglich da sind. Schöne Pause, Herr Blume!

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  • Charlotte

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    Ich bin doch erstaunt, dass so gar keine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema hier stattfindet.

    Es ist doch Fakt, dass unser Gesundheitssystem zu teuer und trotzdem nicht wirklich effektiv und lebensverlängernd ist.

    Vielleicht einmal die wichtigsten Ergebnisse einer OECD Untersuchung aus dem Jahre 2025:

    „Zahlen der OECD-Studie “Health at a Glance 2025” zeigen, dass Deutschland mit 7,7 Krankenhaus- und Reha-Betten auf 1.000 Einwohner im europäischen Vergleich überversorgt ist. In Frankreich zum Beispiel liegt die Quote bei 5,4 Betten, in Italien und Spanien bei jeweils drei Betten. Die Niederländer und Dänen kommen sogar nur mit 2,3 Betten pro 1.000 Einwohner aus.“

    „ Eine weitere negative Folge der hohen Bettendichte in Deutschland ist, dass hier viel häufiger operiert wird als in anderen Ländern. Ein Beispiel sind Hüft-OPs: In Deutschland erfolgt diese 351 Mal pro 100.000 Einwohner, im internationalen Vergleich nur etwa 172 Mal. In Deutschland werden also im Verhältnis zur Bevölkerung doppelt so viele Hüftgelenke eingesetzt wie im Durchschnitt der OECD-Länder“

    „ Viel Geld im Gesundheitswesen führt nicht automatisch zu einer höheren Lebenserwartung. Das zeigen folgende Zahlen: Obwohl Deutschland teilweise doppelt so viel pro Kopf ausgibt, ist die Lebenserwartung mit etwa 81 Jahren geringer als in Frankreich, Italien und Spanien. Die Spanier werden sogar drei Jahre älter, obwohl sie im Vergleich zu Deutschland ungefähr die Hälfte für Gesundheit ausgeben, im Vergleich zu Deutschland.“

    Das alles können wir doch nicht ernsthaft ignorieren als Gesellschaft?!?

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  • Manfred Martin

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    Ich denke, daß es besser wäre, Minister Blume und andere Minister der CSU in München und vor allem auch in Berlin und auch einige der Freien Wähler zu Kündigen, denn die sind offensichtlich nicht qualifiziert
    solch wichtige Entscheidungen zu machen!

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  • tom lehner

    |

    @ Wolfgang Lauer:

    Sie sind auch einer von denen die, falls der Mond mal vom Himmel fallen würde, die Grünen dafür verantwortlich macht. Fällt Ihnen denn nichts besseres mehr ein?

    @ Charlotte:

    Sie haben so recht. Aber das funktioniert bei uns nicht. Aber daran sind bestimmt die Grünen schuld..

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  • Madame

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    Der blume ohne geld in. passion. schicken. Die mitarbeiter und patienten sind die dummen.

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  • Günther Herzig

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    Der Artikel sagt aus: Der Personalabbau soll durch die Nichtverlängerung auslaufender befristeter Verträge erfolgen, also zur Klarstellung nicht durch Kündigungen, die ohnehin bei Zeitverträgen nicht in Frage kommen, außer bei fristlosen Kündigungen, für die Ärzte eher selten einen Anlass bieten.
    Dann ist wohl nur nicht klar, ob freiwerdende Stellen nicht zwingend neu besetzt werden müssten. Meine Antwort dazu, wenn es nicht finanziert werden kann, nein!
    Gespräche mit Ärzten, nicht erst jetzt, haben ergeben, dass Mediziner häufig lieber angestellt sind, weil die persönliche Belastung eines freiberuflich tätigen Arztes, noch dazu vielleicht auf dem Lande, mit der Erwartung im Publikums auch Hausbesuche zu machen, erheblich höher ist, auch auf Grund des erforderlichen bürokratischen Aufwands, des persönlichen Einsatzes von Vermögen und der Haftung für alle möglichen Verträge, zum Beispiel Miete und Arbeitsverträge mit Angestellten. Ein freiberuflich tätiger Arzt weist anders als der angestellte Mediziner Merkmale auf, die denen eines „Unternehmers“ ähneln.
    Wenn auf dem freien Land durch niedergelassene Ärzte seit langem darüber geklagt wird, dass Praxen verwaisen, weil junge Ärzte sich für diese anstrengendere Art der Berufsausübung nicht interessieren, dann sagt das vieles.
    Wie Probleme der Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung zu lösen sind, ist Aufgabe der Politik und hat mit der Reaktion des Fachministers in der Landesregierung weniger zu tun.
    Ich hatte im Mai einen Unfall mit Verletzung des Kniegelenks. Ultraschall und Röntgenaufnahmen ließen auch ein Aneurysma vermuten. Ich war gezwungen Termine zu finden bei einem Orthopäden, einem Gefäßchirurgen und einem Nuklearmediziner für ein MRT. Das bedingt die Aufsuchung des Hausarztes, 50 km inkl. Rückfahrt, um Überweisungen zu erhalten. Jetzt hatte ich mich zu bemühen um Termine in Neumarkt, Neutraubling, Straubing und Cham, keiner unter einer Wartezeit von 3 Monaten. Das alles beruht auf einer Untersuchung direkt nach dem Unfall mit der vollmundigen Anweisung im Arztbericht des Krankenhauses in Cham, Abklärungen müssten „zeitnah“ erfolgen.
    Mir tun die Mediziner, deren Zeitverträge auslaufen nicht leid. Wenn ein auf diese Weise freiwerdender Arzt arbeiten will, statt zu klagen, wird er auch Arbeit finden. Vielleicht sollten die Betroffenen, die sich ja selbständig machen könnten mal überlegen, welche Vorteile sie trotzdem gegenüber anderen Selbständigen haben, z. B. Juristen, Architekten, Steuerberatern und vielen in anderen Berufen. Alle Selbständigen außer Ärzten haben sich selbst ihren Umsatz zu erarbeiten. Ein Arzt muss kaum unter Einsatz finanzieller Mittel seinem Kunden nachstellen, der die Rechnung nicht begleicht. Er bezieht sein Honorar von Versicherungen, gesetzlichen oder privaten.

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  • Mr. T.

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    “Wolfgang Lauer” hat hier den einzigen konstruktiven Vorschlag gemacht. Grüße nach Rahstorf!

    Das Problem ist im Gesundheitssystem dasselbe wie in allen anderen Bereichen. Die Politik versucht immer nur, das System so zu gestalten, dass ihre Klientel maximal davon profitiert. Ziel ist nicht die bestmögliche Versorgung der Patienten unter Berücksichtigung ökonomischer Gegebenheiten, sondern das Erfüllen der Forderungen der Lobbyisten. So wird auch die Zahl der Ärzte nicht daran bemessen, wie viele erforderlich sind, um die Patienten adäquat zu versorgen, sondern daran, wie viel von der Torte noch zu deren Bezahlung übrig geblieben ist. Arzneimittelpreise, KV-Systeme usw. gehören genauso in diesem Problemkomplex.

    Beim Vergleich der Lebenserwartung mit Mittelmeerländern sollte man übrigens nicht nur auf die Versorgungskosten schauen, sondern vor allem auch auf Ernährung und Lebensumstände.

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  • Evi

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    Das Statement von Herrn Blume zeigt, dass ER in nächster Zeit anscheinend keinen Termin am UKR braucht…..und wenn alle Stricke reißen, WIR sorgen ja gut für unsere Abgeordneten, alle privat versichert !!!

    Die Politik tut wirklich gut daran, die Sterbehilfe zu erleichtern!

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  • Edwin

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    Lieber 64 überflüssige Beamte im Denkmalschutz abbauen.

    Wir hatten vor kurzen eine liebe Verwandte, die leider auch verstorben ist, in der UNI-Klinik.
    Von der Neurologie- über die Krebs- bis zur Palliativstation.
    Top-Leute, die nicht gewirkt haben, als wären sie unterbeschäftigt.

    Mein Dank nochmal vor allem an die Mitarbeiter in der Palliativ, die es Menschen ermöglichen in größtmöglicher Würde die letzten Schritte zu gehen.

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