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Archiv für 22. Juni 2026

Das Wissenschaftsministerium legt offen: Der Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg erfolgt ohne durchdachten Plan. Offenbar arbeitet man mit der strikten Durchsetzung der Wiederbesetzungssperre. Diese Woche wird im Landtag debattiert.

Einsparen mit der Gießkanne? So wirkt das “Konzept” am UKR. Foto: UKR/Klaus Völcker

Am Universitätsklinikum Regensburg werden Stellen „ohne Plan und Konzept“ gestrichen. Das kritisierten Ärzte, die sich im November 2025 an unsere Redaktion wandten. Sie schilderten ein Klima der Angst und Verunsicherung unter dem ärztlichen Personal. Unsere Redaktion berichtete damals exklusiv über die geplanten Kürzungen, stieß jedoch bei Wissenschaftsministerium und Klinikvorstand auf Schweigen.

Nach einer Anfrage der SPD-Abgeordneten Ruth Waldmann steht inzwischen fest: Bis zu 64 Vollzeitstellen für Ärzte sollen am UKR wegfallen – fast zehn Prozent der 680 Ärztinnen und Ärzte dort. Eine aktuelle Stellungnahme des Wissenschaftsministeriums bestätigt die Befürchtungen der Ärzte: Der Stellenabbau erfolgt offenbar tatsächlich ohne durchdachtes Konzept.

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