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Fragwürdige Referenten und ein Preis

Rechter Schatten auf dem Kultur-Gut: Ken Jebsen und Co zu Gast am Horsch-Hof bei Regensburg

Das Kultur-Gut Horsch in Schwetzendorf steht für Konzerte, Theater und Ausstellungen. Doch am Samstag hat man Ken Jebsen zu Gast, bekannt für Verschwörungsgeraune und antisemitische Aussagen. Kein Einzelfall.

Die Grünen Pettendorf warnen vor den Veranstaltungen links und rechts von ihrem Plakat. Foto: as

Eine Einladung zu den sogenannten Waldgesprächen, eine Ticket-Werbung für eine Veranstaltung mit Kayvan Soufi-Siavash, besser bekannt als Ken Jebsen, und dazwischen ein Aufruf der Grünen gegen „rechte Hetze und Verschwörungstheorien in den Höfen und Wäldern unserer Gemeinde“.

WERBUNG

Drei kleine Plakate auf einer unscheinbaren Anschlagtafel am Ortseingang von Pettendorf dokumentieren den Kulturkampf, der aktuell in der Gemeinde am westlichen Rand von Regensburg schwelt.

Der Horsch-Hof: Kultur und  „zumindest in Teilen kontroverse Thesen“

Es geht um den Horsch-Hof in Schwetzendorf – das Kulturgut Horsch. Seit 2019 ist er Bühne für Ausstellungen, Konzerte, Theater. Vor allem während der Corona-Pandemie war der überdachte Vierseithof von Doris Pilhofer-Horsch und Thomas Horsch ein begehrter Ausweichort für die arg gebeutelte Kulturszene.

Das Turmtheater Regensburg gab hier schon ein Gastspiel, die Kulturoptimisten veranstalten hier ihre vielbeachteten Hofkonzerte. Es gibt Hoffeste und Gottesdienste. Ein Teil der Erlöse kommt der Kinderaidshilfe Südafrika zugute, bei der sich Doris Pilhofer-Horsch engagiert.

Doch aktuell ist eine andere Seite des Horsch-Hofs in den Fokus gerückt. Private Veranstaltungen, die federführend von Thomas Horsch organisiert werden. Hier werden Referenten eingeladen, die – so schrieb es kürzlich die Mittelbayerische Zeitung – „zumindest in Teilen kontroverse Thesen vertreten“.

Ken Jebsen: der Holocaust als PR

Aktueller Auslöser der Debatte ist die Einladung von Kayvan Soufi-Siavash, der am kommenden Samstag mit seinem Format „Setz dich. Kayvan hört zu.“ auf dem Horsch-Hof gastiert, um über „Mainstream-Märchen“ zu sprechen.

Besser bekannt ist Kayvan Soufi-Siavash unter seinem früheren Künstlernamen Ken Jebsen. Er war zehn Jahre lang erfolgreicher Radiomoderator beim RBB. 2011 wurde er entlassen, nachdem eine E-Mail von ihm an einen Hörer geleakt wurde, in der es unter anderem heißt:

„sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat.“ (sic!)

KenFM: Verschwörungsgeraune und Falschinformationen

Auf seinem Youtube-Kanal KenFM verbreitete Jebsen Geraune, Verschwörungsideologien und Falschinformationen. Unter anderem:

Die Mächtigen der USA würden von Menschen mit jüdischen Wurzeln gesteuert, um ein israelisches Großreich zu schaffen. US-Präsidenten müssten Reden vorab von Juden genehmigen lassen.

George Soros habe den Women’s March on Washington gesponsert. Er habe sich davon mehr Abtreibungen erhofft, um vom Verkauf toter Embryonen an die Pharmaindustrie zu profitieren.

2020 sperrte Youtube den Kanal.

2024 rief Jebsen erstmals zur Wahl der AfD auf. In seiner 2025 gestarteten Vortragstournee, die nun auch im Kulturgut Horsch Halt macht, rief er unter anderem dazu auf, den „Brandmauer-Wahnsinn“ zu beenden.

„Das Ding“ von Thomas Horsch: „kritische Denker“

Dass es sich bei der Einladung von Jebsen um einen Ausrutscher handelt, ist kaum anzunehmen. Das zeigt ein Blick auf weitere Referenten am Horsch-Hof, deren Einladung Thomas Horsch gegenüber der MZ als „mein Ding“ bezeichnete.

Nur ein Beispiel (mehr dazu hier):

Vom 3. bis 5. September fanden am vergangenen Wochenende die „Waldgespräche“ am Kulturgut Horsch statt. Moderator: der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen, der wegen seiner Nähe zu Verschwörungserzählungen häufiger in die Kritik geriet.

Vierseithof mit zwei Gesichtern: das Kultur-Gut Horsch. Foto: as

Mehrfach trat er beim extrem rechten Sender „AUF1“ auf und war Experte beim „1. Demokratiekongress der AfD-Fraktion“ im Bundestag. Im März 2026 versetzte die LMU den 60-Jährigen in den Ruhestand.

„Das sind kritische Denker“, die man zu Wort kommen lasse, so Thomas Horsch gegenüber der MZ zu den Einladungen für Leute wie Jebsen und Meyen. Doch auch abseits dessen ist ihm die Unterstützung solcher „kritischen Denker“ ein Anliegen.

„Brave Reporter Preis“: Von Rechtspopulismus bis Putin-Propaganda

2021 rief der Unternehmer den mit 2.000 Euro dotierten „Brave Reporter Preis“ ins Leben. Zu den Preisträgern gehören:

2021 Boris Reitschuster, Betreiber des gleichnamigen rechtspopulistischen Portals, das in der Vergangenheit auch Falschinformationen zur Covid-19-Pandemie verbreitete. 2022 der Arzt und Blogger Paul Brandenburg, der auf seiner Seite rechtspopulistische bis rechtsextreme Inhalte verbreitet und unter anderem vor „Umvolkung“ warnt.

2024 erhielt Ferdinand Wegscheider den Preis, Programmchef des österreichischen Fernsehsenders ServusTV.

2025 ging er an Florian Warweg, bis 2022 Online-Chef des russischen Propagandasenders RT deutsch.

2026 reiste Thomas Horsch eigens ins russische Sankt Petersburg, um Thomas Röper mit dem „Brave Reporter Preis“ zu ehren. Röper betreibt von dort aus den Blog Anti-Spiegel, der nachweislich gezielte Falschinformationen und russische Regierungspropaganda verbreitet. Seit Mai 2025 steht Röper auf der Sanktionsliste der EU gegen Russland.

Keine Reaktion auf Anfrage

Wir haben Thomas Horsch und Doris Pilhofer-Horsch am Montag per E-Mail um Stellungnahme zur Einladung von Ken Jebsen und dessen Aussagen gebeten.

Ebenso haben wir nachgefragt, nach welchen Kriterien der „Brave Reporter Preis“ verliehen wird und wie man sich zu dem Vorwurf positioniert, dass durch solche Veranstaltungen auf dem Horsch-Hof Verschwörungstheorien und rechter Propaganda Vorschub geleistet wird.

Eine Antwort hat unsere Redaktion bis heute nicht erhalten.

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Kommentare (19)

  • Robert Paul

    |

    zum Artikel „Rechter Schatten auf dem Kultur-Gut: Ken Jebsen und
    Co zu Gast am Horsch-Hof bei Regensburg“

    Sehr geehrte Redaktion von regensburg-digital,
    sehr geehrter Herr Aigner,

    vielen Dank für die fundierte Recherche und die längst überfällige Offenlegung der Zustände auf dem
    Horsch-Hof in Schwetzendorf. Ihr Artikel macht ein tief sitzendes Problem unserer regionalen
    Kulturszene sichtbar: die schleichende Normalisierung von Demokratiefeindlichkeit unter dem
    Deckmantel des vermeintlich „freien, kritischen Geistes“.
    Es ist erschreckend zu sehen, wie ein Ort, der sich mit Benefizkonzerten und etablierten Gastspielen
    einen seriösen Ruf erarbeitet hat, zeitgleich als Bühne für Akteure wie Ken Jebsen genutzt wird. Wer
    wie Herr Horsch solche Figuren als bloße „kritische Denker“ verharmlost, verkennt (oder ignoriert
    bewusst), dass hier keine legitime Kritik geäußert, sondern knallharte Desinformation und
    antisemitische Ressentiments bedient werden.
    Spätestens der Blick auf die Historie des „Brave Reporter Preises“ zieht den Vorhang der Naivität
    endgültig weg. Wenn der Hofbetreiber im Jahr 2026 nach St. Petersburg reist, um einen Blogger
    auszuzeichnen, der auf der EU-Sanktionsliste steht und Kreml-Propaganda verbreitet, hat das nichts
    mehr mit „Querdenken“ oder Meinungsvielfalt zu tun. Das ist die gezielte Unterstützung von
    Akteuren, die unsere demokratischen Werte gezielt untergraben wollen.
    Für die Kulturszene im Raum Regensburg muss dieser Zustand eine Warnung sein. Lokale
    Institutionen und Künstler dürfen sich für dieses Doppelspiel nicht mehr als demokratisches
    Feigenblatt hergeben. Wer in Schwetzendorf auftritt oder dort Veranstaltungen bucht, liefert die
    Kulisse für eine Bühne, auf der im nächsten Moment Hetze und Propaganda betrieben werden. Hier
    braucht es vonseiten der Kulturschaffenden und auch der Besucher eine klare, unmissverständliche
    Abgrenzung.
    Mit freundlichen Grüßen,

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  • Robert Paul

    |

    PS „Die vorstehenden Ausführungen und der dargelegte Sachverhalt beruhen auf meiner objektiven Auswertung

    “Ich stelle hiermit ausdrücklich keine Tatsachenbehauptung auf.”

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  • Der sich den Wolf schreibt

    |

    Keine Angst, der Erhalt der Demokratie mit seinen Freiheiten, aber auch seinen Regeln (GG-Artikel 21), gegen Systemveränderung, sind den Einsatz wert.

    Der rechtspopulistische, politische Aktivist und Verschwörungstheoretiker Kayvan Soufi-Siavash (Künstlername Ken Jebsen) hat am12. 09.2026 im Horsch-Hof in Schwetzendorf einen Auftritt.
    Grenzwertige Provokation (in einer Demokratie als Meinungsfreiheit toleriert) ist sein Prinzip. Man darf gespannt sein welches „Publikum“ und wie zahlreich er es diesmal anspricht, das auch noch bereit ist dafür 32€ abzudrücken.

    Vielen Dank an Stefan Aigner von RD, vermutlich von rechtspopulistischen Kreisen als „linksgrün versiffte Lügenpresse“ eingestuft, für den erhellenden Bericht, der sich durch Recherche in seriösen Quellen im Internet, weiter vertiefen lässt.

    Es wäre ein Traum, wenn sich die zu erwartenden Teilnehmer bei der Kundgebung am 12.09.2026 „Initiative gegen Rechts“ auf dem Domplatz in Regensburg anschließend auf den Weg nach Schwetzendorf machen, um ihre Meinung, vor Ort, öffentlich demonstrativ zu zeigen.

    „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte“ (Max Liebermann 1933)

    https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/domplatz-demo-startet-um-14-uhr-21953663

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  • Name

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    Habe nur ich überlesen, was denn nun wirklich auf dem Hof gesagt wurde?
    Lauter “Dort steht über ihn! bis zu “Man hat gehört” und “von dem weiß man doch”
    Genau so produziert man AfD Wähler!
    Ich bleibe dabei: Die Linksliberalen haben uns durch Politikunterlassung gegenüber der eigenen Klientel, Kommunikationsverweigerung mit rechtsgeframten und solche Artikel die AfD eingebrockt!
    Danke, wieder ein paar AfD Wähler mehr.
    Die AfD legt nicht zu, weil sie so gute Politik machen würde. Sie legt zu, weil Linksliberale die eigene Klientel verraten haben und weil sie so schlechte Politik machen. RD wird mehr und mehr Teil davon. Wer sich jetzt einbildet, ich würde Ken Jebsen toll finden, darf sich getäuscht fühlen.

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  • Michael Reintke

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    lieber “Name”

    Du hast nicht überlesen, was auf dem Hof gesagt wurde. Allerdings hast du überlesen, dass die Veranstaltung erst morgen stattfindet.
    Die ganze Aufregung war also umsonst gespielt.

    Danke an Stefan Aigner für den Artikel!

    beste Grüße!

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  • Thomas G.

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    Lieber Herr Reintke,

    mir scheint, Sie haben ueberlesen, dass im Titel von xxx & Co die Rede war, zudem ist dem obigen Plakat zu entnehmen, dass bereits drei Termine Anfang September stattgefunden haben. Insofern ist die Frage schon berechtigt, was RD von den Veranstaltungen konkret zu berichten weiss. Freundliche Gruesse

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  • Der sich den Wolf schreibt

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    @Name 11. September 2026 um 08:05

    Das ist Beweis: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wie die neueste PISA-Studie beweist, Lesen, Schreiben und Rechnen gehört nun mal zu den Grundkompetenzen.
    Vermutlich ist das das Defizit der Jugendlichen, die ausschließlich im Internet ihre irrgeleiteten Informationen, Fake-News und Geschichtsklitterungen aus den Internetblasen ihrer rechtsradikalen „Gurus“ beziehen.
    Die vergiften dadurch die Meinungsbildung der Jugend durch Verhinderung selbst erarbeiteter Erkenntnisse. Der angekündigte Umbau des Schulsystems, Lehrpläne und Schulpflicht der AfD in Sachsen-Anhalt wird dadurch nur noch schlimmer und sind eine Gefahr für die Aushöhlung der Demokratie.
    Deshalb ist der verfassungsfeindlichen rechtsextremen AfD und ihren „Führungseliten“ (nicht der leichtgläubigen Wähler) mit der Prüfung eines Parteiverbotsverfahren (GG-Artikel 21) durch das Verfassungsgerichts zu begegnen.
    Offensichtlich sind sie nicht bereit parteiintern „mit eisernen Besen“ zu kehren und sich von den destruktiven, verfassungsfeindlichen Kräften zu trennen.
    Im Gegenteil, mit volkstümlichen, heiterem Retrokurs, lullen sie die Wähler mit unfinanzierbaren Versprechungen ein.
    Die Ernüchterung is „coming soon“, deshalb runter von der „blauen Simson“ sonst droht die Havarie für die Demokratie durch Unregierbarkeit.

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  • Robert Paul

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    Servus
    @Name

    11. September 2026 um 08:05 | 

    Diese Betrachtung ist leider nicht von der Hand zuweisen.

    @ Der sich den Wolf schreibt
    10. September 2026 um 20:37 | #

    In Bezug des Zitat 1933 Liebermann

    Damals…klar und deutlich.

    aber noch sind keine nationalsozialistischen Fackelzüge in Sicht .

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  • Name

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    @mehrere
    Man hat offensichtlich nicht begriffen, was gemeint ist.
    Es spielt keine Rolle, ob die bewußte Veranstaltung schon war. Der ganze Veranstaltungsort wird als “rechts” geframed und genau da zeigt sich das Problem der Linksliberalen. Anstatt sich um Rentner, Behinderte und Arbeiter mit Armutslohn zu kümmern, sieht man das Problem bei den “Rechten” (die wie aus dem Nichts und natürlich völlig ohne Grund zu über 30% überall auftauchen) und kümmert sich lieber um die vielen Geschlechter, die es inzwischen gibt und um sexuelle Orientierungen, deren Träger aber alle im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Kräfte sind.
    Die Menschen sind schlau genug, um diese Scheinheiligkeit zu erkennen, aber leider sind sie nicht schlau genug, um zu erkennen, daß AfD und Konsorten im “rechts” geframten Hof auch nur weiter für dieses System stehen.
    Wenn die Linksliberalen langsam erkennen würden, daß ihre Politik falsch war und sie deshalb nun ganze Bevölkerungsgruppen ausgrenzen müssen, dann wäre schon was gewonnen.

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  • Alex H.

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    Kommentar gelöscht. Bitte zum Thema.

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  • Burgweintinger

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    @Name…

    Natürlich gehe ich nicht mehr zu einer veranstaltung auf dem Horsch-Hof, das hat sich jetzt erledigt.

    Name, was sind Sie eigentlich? Sie sind ja anscheinend weder linksliberal noch rechtskonservativ…

    Welches Problem haben Sie mit vielen Geschlechtern? Können Sie Ihre Partner nicht mehr zuordnen oder wie tangiert Sie das persönlich?

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  • Thomas G.

    |

    @ Der sich nen Wolf scheibt

    … Eil Spontandemo bei zust. Landkreis Rgbg. einreichen u. Bekanntgabe persönl. oder telef. bei Polizei. … wird halt nicht auf Privatgrund des Hofs stattfinden dürfen …

    Freundliche Gruesse

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  • Name

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    @Burgweintinger
    “was sind Sie eigentlich? Sie sind ja anscheinend weder linksliberal noch rechtskonservativ…”

    Belastet es sie, keine Schublade zu haben?

    Mir ist es völlig egal, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen. Das ist auch gar nicht das Problem. Es ist aber ein Paradebeispiel dafür, wie Pseudoprobleme aufgebaut werden, die an der Lebenswirklichkeit der allermeisten Menschen vorbei gehen. Dreimal dürfen sie raten, was diese Menschen dann wählen, wenn sie spüren, daß es den SchickiMicki woken Linksliberalen um diese Lebenswirklichkeit gar nicht geht. Von den Schwarzen hat man das immer erwartet, aber von selbsternannten Linken fühlt man sich betrogen. Das wurde offenbar noch nicht verstanden. Linkssein wurde deshalb von diesen Leuten auf Jahre hinaus unglaubwürdig gemacht. Um doch noch eine ihrer Schubladen zu bedienen: Als echter Linker verzeihe ich diesen spezialdemokratischen Beliebigkeitsmoralisten das nie!

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  • Burgweintinger

    |

    Über Schubladen reden, sich selbst aber über den Dingen sehen…, das sind mir die liebsten…, aber auch nicht überraschend.

    Die richtige Selbsteinschätzung ist nicht leicht und hat auch einfach was mit Intelligenz zu tun.

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  • Günther Herzig

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    @Name
    11. September 2026 um 16:58 | #
    Name ist kein Name, auch nicht originell. Das ist noch nicht einmal nichts.
    Der Kollege Burgweintinger formuliert Ansichten, Gedanken. Und er ist offenbar ideologisch nicht eindeutig zu entschlüsseln. Da geht es ihm, wie mir, hier gibt es freundliche User, denen es nichts ausmacht mich als Rassisten, Antisemiten und auch als Rechtsradikalen zu diffamieren, Hauptsache es ist belastend und alle andern wissen dann, wer ich bin oder nicht. Ist das jetzt auch schon wieder verdächtig mit dem eigenen Wort keine Schublade zu liefern, in die man verbannt werden kann?

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  • Mr. T.

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    Wenn schon jemand zusammenhanglos das Gendern ins Spiel bringt, ist eigentlich alles klar. Gendern ist vollkommen freiwillig und kostet nichts. Ist ja nicht so, als würde das Gendern sämtliche Mittel aus dem Sozialhaushalt binden. Am Gendern liegt es nicht, wenn für den ärmeren Teil der Gesellschaft nichts mehr übrig bleibt. Das liegt eher an der Umverteilung von unten nach oben. Übrigens etwas, das die AfD noch viel mehr im Programm stehen hat, als die Union. Ihren Wählern reicht es aber wohl schon, wenn Fremden noch weniger bleibt als ihnen. Besser gehen muss es ihn gar nicht mehr. Soweit haben sie sich schon aufgegeben. Jetzt will man nur noch die Scheiße fliegen sehen.

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  • Samson

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    KenFM wurde nie verboten, sondern bei YouTube gesperrt, weil er absolute Gruselgeschichten über Corona bereitet hatte.
    „Die Weltverschwörung benutze uns als Laborratten. Die Impfung würde uns zu willigen Sklaven machen.“
    KenFM hat jetzt eine neue Plattform gegründet mit Bankverbindung in Litauen und in Zypern, Postkastenfirma in Berlin. Impressum Zypern.
    Also das volle Schwurbelprogramm.
    Waldgespräche:
    Meyen und seine Frau sind das Freie Institut für Medien und Journalismus.
    Meyen war früher Professor in München an der LMU für Medien und wurde zum 1. April 2026 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
    Irgendwann ist er in die Schwurbelei abgestürzt und wurde entlassen.
    Wenn man erstklassige Verschwörungstheoretiker auf einem Haufen sehen will, ist das dort eine Veranstaltung, die man besuchen kann.
    Man kann aber auch zum Bezirkskrankenhaus in Regensburg hochfahren, so tun als ob man einen Patienten besuchen will und sich dann irgendwo zu jemand auf die Parkbank setzen und anhören, was der zu sagen hat. Das ist dann im Zweifel wahrscheinlich sogar noch vernünftiger.
    Ruhegeld bekommt Meyen trotzdem bis ans Lebensende, ganz normal als verbeamteter Professor. Nur wurde es gekürzt: 10% für 15 Monate wegen seiner Mitherausgeberschaft beim “Demokratischen Widerstand” und ursprünglich 10% für 36 Monate (vom Gericht auf 24 Monate reduziert) wegen öffentlicher Auftritte trotz Krankschreibung. Seine Klagen dagegen hat das VG München im Juni 2026 größtenteils abgewiesen.
    Ein hartes Schicksal der Staat füttert den Schwurbler bis zu seinem Lebensende durch.
    Ihm bleibt seine Pension und die 60-prozentige Beihilfeberechtigung. Oh, was für ein grausamer Staat.
    Max Lieberman hatte schon recht.

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  • ohne Titel

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    Ich möchte ja nicht wissen, wie viel Unsinn diejenigen oft erzählen, die andere als “Schwurbler” beschimpfen. Alleine diese Aburteilung, diese Abwertung, diese Verachtung, die aus den Sätzen der vorgeblichen Nicht-Schwurbler kommen, machen mir diese unsympathisch.

    Kürzlich sagte mal einer: Demokratie muss man auch aushalten.
    Ohne Aigners Einsatz und der Vielen Nachrede hätte ich von den Veranstaltungen am Horsch-Hof nie etwas erfahren. Lustig.

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