SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Rechtsextreme’

Mit Xavier Naidoo ist bei den diesjährigen Schlossfestspielen ein prominenter Vertreter rechter Verschwörungstheorien geladen. Während Deutschland noch immer besetzt sein soll, stecke hinter dem Corona-Virus angeblich ein geheimer Plan, glaubt der Mannheimer. Odeon Concerte sieht keinen Grund, sich von dem Künstler zu distanzieren.

„Du darfst nicht vergessen, dass die Deutschen und das Land schon seit Jahren unter Massenhypnose stehen.“ Xavier Naidoo ist ein nachdenklicher Typ. Foto: Archiv/as

Noch wartet man bei Odeon Concerte ab, hofft ein wenig auf die Tugend der Geduld und dass die bayerische Staatsregierung in einem der kommenden Beschlüsse das Wort Großveranstaltungen genauer definiert. Denn davon hängt am Ende auch ab, ob die Schlossfestspiele diesen Juli vielleicht doch noch stattfinden können. „Ob die Schlossfestspiele als Großveranstaltung eingestuft werden, ist derzeit noch offen. Bis dahin wollen wir noch keine Stellungnahme abgeben, sondern warten auf die weitere Entwicklung“, lässt Reinhard Söll auf Nachfrage wissen.

Der Gründer des privaten Veranstalters Odeon Concerte könnte dabei durchaus auch auf Zeit spielen und hoffen, letztlich nicht selbst absagen zu müssen. Denn dann würden voraussichtlich Ansprüche der Künstler fällig werden. Sollte das Event wider Erwarten doch stattfinden, dann soll auch Xavier Naidoo auftreten. „Als Veranstalter steht es uns nicht zu, Äußerungen eines bei uns gastierenden Künstlers zu kommentieren“, teilt der Unternehmer auf Anfrage mit. Manch einer scherzt bereits, Corona sei bewusst herbeigeführt worden, um Naidoos Auftritt zu verhindern. Und so steckt auch etwas viel Größeres hinter alledem. Denn Xavier Naidoo macht gerade in jüngster Zeit wieder von sich reden, mit Videos, in denen er „die Wahrheit“ aufdeckt. Doch von Anfang an.

AfD bei der Kommunalwahl

„Der AfD das Wasser abgraben“ – Experte klärt über die Regensburger Kandidaten auf

Seit Anfang Februar sind die Wahllisten zur Kommunalwahl auf der Internetseite der Stadt Regensburg einsehbar. Seitdem ist auch offiziell klar, dass die AfD in Regensburg mit insgesamt 20 Personen antreten wird. Am Mittwochabend lieferte der Rechtsextremismusexperte Jan Nowak auf Einladung der Initiative gegen Rechts eine Einordnung der Liste und nahm dabei auch die „demokratischen Parteien“ in die Pflicht „keine Normalisierung der AfD“ zuzulassen.

Affäre um Rauswurf aus der Bundeswehr

JA-Funktionär mahnt Landtagsabgeordneten ab

Darf ein Abgeordneter bei einer Debatte im Landtag Verdachtsmomente gegen einen politischen Gegner zum Thema machen, über die in den Medien berichtet wurde? Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative Ostbayern“ fordert nach einer Wortmeldung von MdL Toni Schuberl (Grüne) eine Unterlassungserklärung.

Demo vor dem Alten Rathaus

Gegen rechte Netzwerke und den Verfassungsschutz

Angesichts der sich verhärtenden Beweislage bei der Ermordung des CDU Politikers Walter Lübcke am 2. Juni durch den Rechtsextremisten Stephan E. stellen viele Menschen derzeit die Frage, ob Politik und Sicherheitsbehörden wirklich Lehren gezogen haben. Am gestrigen Montag Abend demonstrierten 200 Menschen vor dem Alten Rathaus gegen rechtsextreme Netzwerke.

RIAS Bayern vorgestellt

Meldestelle für Antisemitismus startet mit Zustimmung und Kritik

Am Mittwoch wurde in München die neue Meldestelle für antisemitische Vorfälle in Bayern vorgestellt. Kritik daran kommt von dem Antisemitismus-Forscher Prof. Wolfgang Benz. Er sieht die alleinige Zuständigkeit bei der Polizei. Bei einem Vortrag in Regensburg bezeichnet Benz die Rede vom „christlich-jüdischen Abendland“ als Kampfbegriff für eine antimuslimische Politik.

Vorfall mit Schreckschusspistole nach AfD-Kundgebung

„Warnschuss“ – schoss ein AfD-Bundestagskandidat auf Gegendemonstranten?

Weil ein 28jähriger nach einer AfD-Kundgebung in Regensburg mit einer Schreckschusspistole schoss, ermittelt die Polizei wegen mehrerer Delikte gegen den Magdeburger. Recherchen unserer Redaktion legen nahe, dass es sich dabei um ein Mitglied des Bundesvorstands der „Jungen Alternative“ handelt, der wenig Berührungsängste zur extremen Rechten zeigt. Ab Frühjahr 2017 arbeitete Tim B. zudem für einen Abgeordneten im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Mit Kreuzen gegen DITIB-Moschee

Moschee: Rechtsextreme springen auf den AfD-CSU-Zug auf

Die „Identitäre Bewegung“ hat auf dem Bauplatz der geplanten DITIB-Moschee im Stadtosten 26 Holzkreuze mit den Namen von Terroropfern aufgestellt. Die als rechtsextrem eingestufte Gruppierung springt damit auf eine Debatte auf, die auch von der CSU mit unredlicher Argumentation befeuert wird. Denn Zeit zur Diskussion gab es genug.

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