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Die Gülle-Attacke eines Landwirts auf drei syrische Beschäftigte bilde einen „starken Kontrast“ zu dem Miteinander, das man ansonsten in der Region erlebe, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Der Güllespritzer aus Neukirchen vorm Heiligenblut erhielt einen Strafbefehl über 90 Tagessätze. Foto: Wikimedia Commons

Die Befürchtungen, dass ein Thüringer Glasfaserunternehmen, dessen Beschäftigte rassistisch attackiert wurden, sie aus dem Landkreis Cham abziehen würde, sind vom Tisch. In einer aktuell verbreiteten Stellungnahme hebt der Geschäftsführer neben den vielen positiven Rückmeldungen die ansonsten gute „Zusammenarbeit (…) und Hilfsbereitschaft, besonders von Seiten der Bauern“ in der Region hervor.

Wie am 12. März berichtet, wurden drei Mitarbeiter, sie stammen aus Syrien, nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Regensburg vergangenen August von einem Landwirt, der an ihrer Baustelle vorbei rangieren musste, zunächst rassistisch beschimpft und schließlich mit Gülle bespritzt. Im Vorfeld fielen zunächst Begriffe wie „Scheiß Ausländer“ und „Dreckskanaken“.

Debatte um einen NS-Karrieristen

Regensburger Herbstsymposion und die Causa Boll: Kontroverse ohne Inhalt

Eine eigene Sektion und mehrere Vorträge widmete das Regensburger Herbstsymposion der „Ära Boll“. Vor einer offensiven Auseinandersetzung mit der Rolle Bolls scheut die renommierte Veranstaltung zurück. Befremdlich wirkt der Versuch, Bolls Rolle im Nationalsozialismus als Kontroverse abzuhandeln, ohne den Nationalsozialismus und die Rolle des NS-Multifunktionärs zu thematisieren. 

Antisemitismus in der Nachkriegszeit

„Todesursache: Mord: Tod durch Erwürgen“

Im Rahmen eine Gedenkstunde anlässlich des Jahrestags der Reichspogromnacht stellte die Journalistin und Autorin Waltraud Bierwirth neue Recherchen zu Morden an Mitgliedern der Jewish Community im Regensburg der Nachkriegszeit vor. Stammten der oder die Täter aus dem Umfeld der Polizei?

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