Barbara Krohn präsentierte bei der Buchhandlung Dombrowsky zwei Schriftstellerinnen aus dem Writers-in-Exile-Programm des PEN: Taciana Niadbaj aus Belarus und Stella Gaitano aus dem Südsudan.
Barbara Krohn zwischen Taciana Niadbaj (re.) und Stella Gaitano. Foto: PCM
PEN? Normalerweise hört man von der Schriftstellervereinigung POETS, ESSAYISTS, NOVELISTS nur, wenn es wieder mal Querelen und Abspaltungen zu vermelden gibt. Anders in Regensburg. Hier gibt es mittlerweile eine kleine, feine Tradition: die Veranstaltung „Leben im Exil – Schreiben im Exil“, ausgedacht, in die Tat umgesetzt und moderiert von der Regensburger Schriftstellerin Barbara Krohn.
Bereits zum sechsten Mal präsentierte Krohn zwei Kollegen, die vom PEN Deutschland für ein „Writers in Exile“-Stipendium auserkoren wurden. Diesmal: die Erzählerin Stella Gaitano aus dem Südsudan und die Dichterin Taciana Niadbaj aus Belarus. Beide mussten ihr Land verlassen, um der Verfolgung zu entgehen. Die Schriftstellerinnen lasen in der Buchhandlung Dombrowsky Passagen aus ihren Werken in ihrer Muttersprache (Arabisch bzw. Belarussisch). Barbara Krohn trug die deutsche Übersetzung vor und stellte den beiden Fragen.
Was ist da los, was wird da gespielt? Zum Beispiel in Berlin! Nachgeschaut in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo gerade Meo Wulfs „Warten auf Bardot“ uraufgeführt wurde.
Kasperl und die Wahl der Qual, oder: der Wahlspott vor der Wahlschlappe. Christoph Maltz packt alle zwölf OB-Kandidaten in einen Sack und haut ordentlich drauf.
Karl Friedrich Esser und Hans Kapfinger: Michael Hellstern referierte über die Anfänge von MZ und PNP beim Historischen Verein im Runtingersaal in Regensburg. Die Tageszeitung interessiert das nicht.
Die Regensburger Autorin Barbara Krohn präsentierte zwei Dichter im deutschen Exil: Behnaz Amani aus dem Iran und Ariel Maceo Tellez aus Kuba lasen im Akuso. Beide mussten ihr Heimatland verlassen, weil sie verfolgt und bedroht wurden.
Schriftstellerinnen im Exil: Şehbal Şenyurt Arınlı (Türkei) und Yirgalem Fisseha Mebrahtu (Eritrea) lasen und berichteten im Evangelischen Bildungswerk, moderiert von Barbara Krohn.
Seit dem 6. Mai 2013 tuckert er in München unbeirrt vor sich hin: der NSU-Prozeß. Nach vier Jahren sind nun die Plädoyers in Sichtweite. Doch vorher landete die Zschäpe-Verteidigung noch einen Coup: ein psychiatrischer Gutachter bescheinigt Beate Zschäpe, sie sei von ihrem Freund Uwe Böhnhardt systematisch mißhandelt worden. Diagnose: pathologisch dependente Persönlichkeitsstörung. Da liegt eine verminderte Schuldfähigkeit nahe. Außer die Sache liegt doch ein bißchen anders.
Bunzpräsident Gauck schwärmt am Evangelischen Kirchentag in Hamburg vor tausenden von Zuhörern von der „Inklusion“, und am Regensburger Hauptbahnhof gibt’s eine neues Bahnhofsklo. Hat nichts miteinander zu tun? Doch, doch.
Nachdem städtische Ehrenkränze auf Gräbern von Kriegsverbrechern und SS-Offizieren herumliegen, hier als kleiner Ausgleich – etwas verspätet zum ersten Todestag – ein Kranz für einen Punker, der sich um die Stadt Regensburg verdient gemacht hat.
Deutschland steht im Halbfinale, und die Altstadtfreunde laden zu einem Vortrag ein: Haben die eine Meise? Da kommt doch kein Mensch! – Irrtum: der Saal im Leeren Beutel war fast voll am Donnerstagabend. Doch der Name des Referenten erklärt alles: Dieter Wieland. Der Architekturkritiker sprach über „Die große Freiheit der Ellbogen“ im Städtebau im allgemeinen und in Regensburg im besonderen.
Sowohl die Redaktion als auch Paul Casimir Marcinkus waren und sind der Meinung, dass die Glosse, die sich mit Gabriele Mayers Kinokritik beschäftigt, nach dem dritten Satz als Polemik zu erkennen ist. Selbst in so einem altbackenen Lexikon wie Gero von Wilperts „Sachwörterbuch der Literatur“ ist die Polemik verewigt, und zwar mit der Definition: „Austrag […]