Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Autor Archiv

Hinterbliebene von Opfern des NS-Regimes erzählen ihre Geschichten. Vereine, Gewerkschaften und Bürger fordern zusammen mit ihnen einen zentralen Erinnerungsort am Dachauplatz. Der Oberbürgermeister reagiert verhalten, die Stadtratsfraktionen sind gespalten und die katholische Kirche antwortet nicht.

Der Dachauplatz soll zentraler Gedenkort in Regensburg werden – so die Forderung. Foto: as

Es riecht nach Fett und gebratenem Fleisch. Auf einer Bank schläft ein Obdachloser. Seine Bierdose ist umgekippt, das Bier tropft auf den Boden. Im Hintergrund plätschert leise ein Brunnen, über allem dröhnt der Verkehrslärm.

Der Dachauplatz lädt nicht zum Verweilen ein. Hier bestellt man Burger, kauft ein oder wartet auf den Bus. Nur Obdachlose, die sonst nirgends erwünscht sind, trinken Wein aus dem Tetrapak. Wenige wissen, dass der Dachauplatz einst das Zentrum des NS-Viertels von Regensburg war.

Widerstand gegen Hochwasserschutz

Eine Regensburger Insel begehrt auf

Info-Abend des Aktionsbündnis „Erhalt der Donauinseln e.V.“. Mitglieder fordern Schutz von Mensch und Natur statt technischer Maximallösung. Anschließende Diskussion verläuft friedlich – viele Gegner, wenig Befürworter. Perspektive von Stadt und Freistaat fehlt völlig. Ein Anwohner befürwortet den Hochwasserschutz.

Kommentar

Regensburgs heimelige Koalition – von menschlicher Wärme und politischen Spaltungslinien

Regensburg hat eine neue Rathaus-Koalition. Der neue Oberbürgermeister Thomas Burger und die SPD lenken zusammen mit den Grünen, der Brücke, den Freien Wählern, der ÖDP und Volt die Geschicke der Stadt. Das verkündete Burger am 5. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz im Altstadthotel Arch. Doch während dieser Pressekonferenz offenbaren sich bereits zwei Spaltungslinien, an denen die Koalition scheitern könnte.

Interview

USA-Experte Volker Depkat: „Amerika zeigt: Demokratie ist nicht immer moralisch gut.“

Volker Depkat ist Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg und Experte im Deutschlandfunk-Podcast „Amerika verstehen“. Anlässlich des 251. Jahrestages der ersten Schüsse des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs am 19. April und dem bevorstehenden Jubiläum zu 250 Jahren Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli hat sich Robert Riedl mit ihm über Donald Trump, Demokratie und amerikanische Geschichte unterhalten.

Von der Straße in den Stadtrat

Die extreme Rechte in der Regensburger Kommunalpolitik

Jan Nowak von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus informierte letzte Woche im Gewerkschaftshaus über rechtsextreme Umtriebe in der Regensburger Kommunalpolitik. Dabei standen vor allem die Akteure der AfD im Fokus. Welche Ideologie treibt sie an, wie agieren sie und vor allem: Wie hoch sind ihre Chancen in den Stadtrat einzuziehen?

drin