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Unter dem Motto „Krankenhäuser finanzieren – Arbeitsbedingungen sichern – Versorgung gewährleisten“ trafen sich am 12. Mai Beschäftigte von Uniklinikum und medbo zur aktiven Mittagspause. Sie protestierten gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung.

Etwas mehr als 50 Menschen beteiligten sich am Protest gegen die geplanten Änderungen im Gesundheitswesen. Foto: rr

Es ist windig und kalt an diesem Dienstagmittag. Der Wonnemonat Mai meint es nicht gut mit den Gewerkschaftern. Sie haben vor dem Haupteingang der Uniklinik ein kleines Buffet aufgebaut. Es gibt Brezen, Schokoriegel und Spezi. „Wenigstens regnet es nicht“, sagt eine Pflegekraft und nimmt sich eine Brotzeit.

Gut fünfzig Beschäftigte sind hier, um gemeinsam Druck auf die Bundesregierung zu machen. Diese plant mit dem Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)-Beitragsstabilisierungsgesetz weitreichende Reformen im Gesundheitswesen. Unter anderem höhere Zuzahlungen für Medikamente, Einschnitte bei der Familienversicherung und Teilkrankschreibungen von 25 bis 75 Prozent.

Kommentar

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Interview

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