Ein KI-Rechenzentrum und Milliardeninvestitionen für Wenzenbach?
Ein KI-Rechenzentrum für Wenzenbach? Das mögliche Aus für den mittelalterlichen Abbachhof mit seiner fast tausendjährigen Kapelle? Angeblich geplante Milliardeninvestitionen und viele offene Fragen. Eine Spurensuche.

Dieser Entwurf der spanischen Firma Ignis zeigt, wie das KI-Rechenzentrum aussehen könnte. Foto: Ignis Energy
Nordöstlich von Regensburg rumort es. Schon seit einigen Wochen. Obwohl es noch keine offiziellen Anträge gibt, obwohl weder Denkmalschutz noch die IHK mal angefragt wurden, geht ein Gespenst um auf dem Abbachhof, und das heißt „KI-Rechenzentrum“. Der mittelalterliche Bauernhof mit seiner fast tausendjährigen Kapelle im äußersten Westen von Wenzenbach soll womöglich einem KI-Rechenzentrum mit der Leistung eines kleinen Kernkraftwerkes (300 Megawatt) weichen.
Die Pächter des Abbachhof sind entsetzt, eine Bürgerinitiative gründete sich, eine Petition hat tausende Unterstützer, der Bund Naturschutz protestiert und manch Unternehmer oder Grundbesitzer reibt sich schon die Hände, sogar das bayerische Fernsehen berichtet. Der Grund wechselte für zweistellige Millionenbeträge den Besitzer, Milliardeninvestitionen sind angeblich geplant. Was ist da los?