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Archiv für 25. August 2026

Anwohner der Nicolaus-Gallus-Straße begehren auf, weil ihre gepflasterte Straße asphaltiert werden soll. Sie pochen auf die klimatischen Auswirkungen durch Versickerung. Eine solche finde schon jetzt kaum statt, sagt die Stadt und verweist auf die hohen Kosten.

In der Nicolaus-Gallus-Straße regt sich Widerstand gegen die geplante Asphaltierung. Foto: as

Als die Münchner Planungsgesellschaft TOPOS 1980 den städtebaulichen Wettbewerb für das neue Stadtviertel Königswiesen Süd gewann, war sie ihrer Zeit voraus. Hier setzten Planer erste Prinzipien der Schwammstadt um – in einer Epoche, als der Klimawandel nur Fachleuten geläufig war und der Begriff „Schwammstadt“ noch keiner kannte.

Üppige Grünflächen und Wasser in vielen Formen prägen das über 40 Hektar große Quartier. Sie lassen Regen versickern, spenden Verdunstungskühle und dämpfen die Hitze. Eine weitere Besonderheit: Nur die Hauptverkehrsstraßen sind asphaltiert, die Nebenstraßen wurden gepflastert. Das ändert sich nun Schritt für Schritt – und dagegen regt sich in der Nicolaus-Gallus-Straße Widerstand.

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