SOZIALES SCHAUFENSTER

Während die “Liste Ribisl” noch um Unterschriften kämpft, um überhaupt zur Kommunalwahl zugelassen zu werden, nehmen städtische Ämter immer wieder Anstoß am “Malkampf” des Künstlers Jakob Friedl.

OB-Kandidat Jakob Friedl: „Wir wollen Kunst politischer und Politik künstlerischer machen. Jeder Bewohner soll sich an selbstgewählten Orten engagieren können.“

Es wird knapp für die „Ribisl-Partie“ mit ihrem Listenführer Jakob Friedl. 385 Unterstützerunterschriften von wahlberechtigten Bürgern braucht Ribisl-Partie e. V., um überhaupt zur Kommunalwahl am 15. März zugelassen zu werden. Das Gesetz privilegiert die „alten“ Parteien, neue wie Ribisl, CSB, Brücke und DIE PARTEI brauchen Unterstützer. Bis Donnerstag, 16. Januar, gaben 120 Männer und Frauen in den Bürgerbüros ihr Votum für die Ribisl-Liste ab. „Mindestens 18 müssen es jetzt täglich sein, damit wir es bis zum 3. Februar, 12 Uhr, noch packen“, legt Jakob Friedl die eigene Messlatte noch ein bisschen höher und wirbt um Unterstützung. Kritisch beäugt von den Herren im Anzug vom „Amt für Sondernutzung“. Bereits sechs Mal nahmen sie oder andere Ämter der Stadtverwaltung Anstoß an Ribisl-Partie.

Der Windkraftjammer

Die Windkraft stirbt an Heuchelei und Verleumdung

Am heutigen Freitag startet um 16 Uhr am Domplatz eine symbolische Beerdigung der Windkraft, zu der die Aktionsplattform Verkehrswende für den Raum Regensburg zusammen mit Fridays for Future aufrufen. Angeführt von einem Sarg wird der Trauerzug durch die Altstadt, vorbei an den Adventsmärkten ziehen, die Teilnehmer sind angehalten zu schweigen. Harald Klimenta, einer der Organisatoren der Veranstaltung hat einen kurzen Gastbeitrag geschrieben, den wir gern veröffentlichen.

Keine Räume für alternative Kultur

Ist das verwertbar oder kann das weg?

Regensburg versteht sich als lebendige Stadt, reich an Kultur. Doch blickt man einmal genauer auf das Treiben vor Ort, macht sich eine gewisse Nüchternheit breit. Denn für subkulturelles Leben wird es seit Jahren immer schwieriger, unter dem ökonomischen Druck zu bestehen. Wer nicht verwertbar ist, muss meist selbst schauen, wo noch Platz ist. Wie beispielsweise der Kunstverein Graz.

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