SOZIALES SCHAUFENSTER

„Filmreihe zur Oktoberrevolution“

Am Donnerstag, den 28. April 2016, zeigt der Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“ den zweiten Film seiner monatlichen „Filmreihe zur Oktoberrevolution“: 

DAS NEUE BABYLON
UdSSR 1929. Regie: Grigorij Kosinzew & Leonid Trauberg, Musik: Dimitri Schostakowitsch
Stummfilm mit deutschem Untertitel, 93 Minuten
28.04.16 18.30 Uhr im Andreasstadel

Paris 1871: Nach der Niederlage Frankreichs im deutsch-französischen Krieg gibt das Volk die Kanonen nicht her und errichtet die Commune, den ersten Versuch der Diktatur des Proletariats.

Louise, Verkäuferin im Kaufhaus „Das Neue Babylon” wird engagierte Kommunardin, während Jean, ein politisch unbedarfter junger Mann vom Land, als Soldat im Dienst der französischen Armee gezwungen ist, die Commune zu bekämpfen. Das wohlhabende Bürgertum verfolgt das Kampfgeschehen begeistert mit dem Opernglas von Versailles aus. Während der Klassenkampf tobt, verlieben sich Louise und Jean. Doch beide müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen und wofür sie kämpfen.

Während ihrer nur 72 Tage währenden Existenz trafen die Kommunarden viele soziale, wirtschaftliche und politische Maßnahmen wie Mieterlass, Enteignung von Betrieben und Trennung von Kirche und Staat. „Was auch kommen mag, merkt euch, es wird so lange Revolutionen in der Welt geben, solange nicht die Losung gilt: dem Bauern den Boden, dem Arbeiter das Werkzeug, allen aber Arbeit.“ (Die Arbeiter von Paris, 10. April 1871). Die Lehren der Pariser Commune konnten in der Oktoberrevolution in Russland gezogen werden.

So schrieb Lenin 1908: „Die Kommune hat das europäische Proletariat gelehrt, die Aufgaben der sozialistischen Revolution konkret zu stellen.“

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