Arbeitszeitbetrug wirft das Universitätsklinikum Regensburg einer Leitenden Oberärztin vor. Es geht um 80 Minuten. Das Verfahren reiht sich ein in eine Reihe an Problemen im Umgang mit dem ärztlichen Personal – nicht nur in Regensburg. Verantwortlich dafür ist insbesondere auch der Freistaat Bayern.
Es ist ein Verfahren, das nicht nur für das Universitätsklinikum Regensburg, sondern auch für den Freistaat Bayern peinlich werden könnte. Am Dienstag wehrt sich eine Leitende Oberärztin vor dem Arbeitsgericht Regensburg gegen ihre Kündigung.
Folgt man den Ausführungen von Richter Felix Arnold, Vorsitzender der 6. Kammer, gab es dabei wohl mehrere formale Fehler. Auch der Grund der zunächst fristlosen und später nachgeschobenen ordentlichen Kündigung der Gefäßchirurgin wirkt zweifelhaft.
