Podcast vor der Stichwahl in Regensburg: Die Spitzenkandidaten Thomas Burger und Astrid Freudenstein im Live-Duett
Wer noch nicht gewählt hat, kann Astrid Freudenstein und Thomas Burger 90 Minuten lang in einem etwas anderem Gesprächsformat kennenlernen. Die Aufzeichnung unseres Live-Gesprächs als Podcast.
„Streiten die zwei jetzt?“ „Ganz schon cringe.“ „Grad wo’s a bissl hitzig wird.“ Kritik im Chat, Hörerrekord, ein kurzer Tonausfall und zwei Kandidaten, die sich gelegentlich angezickt haben, aber trotzdem verbindlich geblieben sind: Sechs Tage vor der Stichwahl am 22. März waren Astrid Freudenstein (CSU) und Thomas Burger (SPD) zum Live-Gespräch im Studio von Ghost Town Radio.
Wie könnten künftige Mehrheiten aussehen? Wie steht es mit der Nähe der CSU zu einem fragwürdigen Rechtsaußen-Blogger? Wie ehrlich sind manche Wahlkampfaussagen zur Margaretenau? Mit welcher Mehrheit will die SPD die Sallerner Regenbrücke umsetzen?
Wer ist eigentlich verantwortlich dafür, dass das Regierungsbündnis zwischen CSU und SPD geplatzt ist? Ist eine Koalition zwischen SPD und CSU überhaupt noch möglich? Haben Burger und Freudenstein drängende kulturpolitische Probleme auf dem Schirm?
Über diese und andere Fragen haben wir gute eineinhalb Stunden gesprochen. Wer überzeugender war, könnt ihr selbst entscheiden. Hier gibt es das politische Duett zum Nachhören. Damit endet unsere Reihe zur Kommunalwahl, bei der wir seit Ende November insgesamt 18 Gespräche mit allen Spitzenkandidatinnen und -kandidaten, Fraktionschefs und externen Beobachtern geführt haben.
Wir werden dieses gemeinsame Format von Ghost Town Radio und Regensburg Digital auch in der neuen Wahlperiode fortführen und dafür sorgen, dass ihr möglichst viele der 50 Vertreterinnen und Vertreter im Stadtrat kennenlernen könnt.
Hier gibt es alle unsere Podcasts zum Nachhören – aber live und mit Musik kann es schon mal spannender sein.


Markus Feilner
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Jetzt auch noch die Linke: Es wird eng für Frau AF. Bisher unterstützen nur die AFD und die Freien Wähler Frau Freudenstein. Verständlicherweise, denn das ist das Rechte Spektrum. Bin gespannt, wie viel Regensburger sich dem zugehörig fühlen. Ich denke nicht dass das reichen wird…?
https://www.regensburger-nachrichten.de/politik-und-wirtschaft/99235-die-linke-spricht-sich-zur-stichwahl-gegen-dr-astrid-freudenstein-csu-aus
Hindemit
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Ich finde AF windet sich sich ziemlich bei der Nachfrage, wie sie und die CSU zum Hetzblatt von Kittel stehen. Keine klare Haltung. Nur das übliche, reflexhafte Relativieren. “Aber was ist mit den Linken”. Keine Kooperation mit den “politischen Rändern”, aber wenn´s hilft wird dort gerne Werbung geschaltet.
Politische Mehrheiten herstellen und Brücken bauen traue ich ihr nicht zu. Fremd- und Eigenwahrnehmung liegen hier ein ganzes Stück auseinander.
Eva
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Schön, dass es nach der Stichwahl weitergehen wird mit den Gesprächen. Danke!
Bürgerblick
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Die SPD hat zum Thema „ Sallener Brücke“ jede Periode eine andere Aussage. Unter OBin Meier stand noch im Wahlprogramm: Keine Brücke dort! Fraktionsvorsitzender Hartl hat dann die Aussage verkauft für den Eisstadienstandort an die CSU. Und heute braucht sich die SPD nur daran erinnern wenn sie den Burger stellt , denn seine Unterstützer Grüne ÖDP Brücke ….etc. bauen keine Sallener Brücke. Darauf kann er wetten. Also hat sich für ihn das Thema schon von selbst erledigt. Er kann sich auch auf das SPD Wahlprogramm von 1990 berufen das damals schon den Weitblick für heute in sich trug keine Brücke dort zu bauen. Begründung damals wie heute : Ein Stau auf der A93 hätte den bequemen Bypass in die Stadt. In Österreich ist das Verlassen der Autobahn bei Stau verboten- in Regensburg scheinbar von CSU und ff. als Verkehr in die Stadt gewünscht und als Millionengrab auch noch zu Lasten des Haushalts groß gefeiert. Der Wahnsinn gegen die Verkehrspolitischen Beruhigungen in der Stadt was doch alle wollen. Sagen sie zwar aber handeln voll dagegen. Da weiß die Linke nicht was die Rechte macht bzw denkt.
Eva
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Puh, das war auch nicht “vergnügungssteuerpflichtig” und so viel Lavieren auf beiden Seiten. In Bezug auf die “großen” Themen Wohnbau und Mobiliät (v.a. Nordspange) ist man nach dem Interview nicht wirklich schlauer.
Ich hätte mir mehr Haltung von beiden gewünscht: Was sind meine Werte als Politiker:in? Was ist mir wichtig? Welche Gruppen priorisiere ich bei meinen politischen Entscheidungen? Stattdessen viel Ausweichen.
Von Burgers Seite keine klare Positionierung zur Nordspange – ich weiß als Wählerin nicht, was mich nach der Wahl mit ihm als OB erwarten wird. Ungefähr zehnmal die Aussage, dass er Menschen gut an einen Tisch bringen kann. Schon ne wichtige Kompetenz, aber inhaltlich hilft mir das als Wählerin nicht weiter.
Bei Freudenstein wurde genau das deutlich, was zu Beginn angesprochen wurde: Sobalds brenzlig wird, hat sie Dinge nur “am Rand mitbekommen” und war nicht beteiligt. Zum Beispiel die Werbung bei Peter Kittel. Keine klare Abgrenzung zu Rechts, stattdessen ständig Hufeisen, was grad hier im Stadtrat wirklich unsinnig ist.
Leider gings gar nicht um die Themen Soziales/Familienpolitik/Gleichstellung. Nur das Gekicher am Schluss, dass die CSU-Fraktion den höchsten Frauenanteil hat. Nix Konkretes dazu, wie diese Frauen endlich mehr Fokus auf Frauen und Familienpolitik lenken werden.
Nicht erst seit Meloni, Storch und Weidel wissen wir, dass Frauen nicht unbedingt feministische Politik machen.
Werd trotzdem Burger wählen und auf viel Einfluss der Koalition hinter ihm hoffen.
KW
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@Hindemit, im Prinzip ist Fr. Freudensteins Haltung zum Ekelblatt von PK schon ziemlich klar. Es ist nun mal eine Tatsache, dass für die Unionsparteien, auch auf Kommunalebene, die AFD (also auch ein Ekelblatt wie das von PK) deutlich näher ist als die Linke. Die Linke läuft bei denen unter “RAF” wogegen mit der rechtsextremen AFD auf Landes- und Bundesebene im Prinzip heute schon mögliche Koalitionen ausgelotet werden.
Fragt sich nur, wer da in Zukunft Juniorpartner sein wird. Ich tippe auf die CxU.
Studi
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Das erste was Frau Freudenstein zu sagen hat ist, sich zu beschweren, dass Herr Burger oft zu spät kommt. Das ist nicht gerade die feine Art und lässt meiner Meinung nach nicht auf die Kompetenz schließen. Im Gegenzug lobt Herr Burger Frau Freudensteins Kontakte nach München. Man sieht sofort wer eine faire Diskussion will und wer nur seinen Gegenüber diskreditieren will.
Burger: Verkehr muss auf die Schiene, nennt Hauptradroutennetz, Nordspange, Stammstrecke ÖPNV stärken. Will Verwaltung “den Rücken stärken”, also mehr Freiheiten lassen, was zu weniger restriktivem Handeln führen soll und Entbürokratisierung. Will Georg-Herbst-Straße testweise umwidmen, glaubt nicht an Probleme der Erschließung der Margaretenau. Will als OB mehr handeln als moderieren (im Vergleich zu aktueller OB). Burger will Sallerner Regenbrücke bauen aber mit Einschränkungen (Verkehrssteuerung, ÖPNV-Planung) um möglichst gegner ins Boot zu holen. Will mindestens 20% preisgedämpften Wohnungsbau (15euro deckel) wenn keine Förderung des Freistaates da ist und deswegen keine 40% Sozialwohnungen möglich sind.
Freudenstein: Will Kaufhof städtsch nutzen und Geld dafür in die Hand nehmen (persönliches Anliegen). Verkehrskonzept basiert auf ihrer subjektiven Wahrnehmung wo Ampelschaltungen ihrer Meinung nach nicht funktioniert oder Fahrradständer fehlen (Mikromanagement). Busse sind unsicher und müssen Videoüberwacht werden. Kein Wort zu ÖPNV oder Radrouten. Will Verwaltungsangestellte möglichst hoch eingruppieren, also kosten steigern um Zufriedenheit zu erhöhen (also Geld draufwerfen; entgegen ihrer Behauptungen ist meinen Informationen nach Frau Freudenstein in der Verwaltung allerdings höchst unbeliebt). Frau Freudenstein hält eine Einschränkung des Rettungsverkehrs bei einer Umwidmung der Georg-Herbst-Straße für plausibel, was faktisch falsch ist. Will Soccer Courts bauen. Will als OBin Entscheidungen treffen können die jetzt außerhalb ihrer Befugnisse liegt, also Projekte umsetzen die ihr jetzt verwährt wurden in ihrem Ressort. Will bestimmen in der Verwaltung statt deligieren (Wenn die Verwaltung sagt es geht nicht, dann muss man einen Weg finden wie es doch geht). Nennt keine spezifischen Handlungsspielräume bezüglich Nordspange ihrerseits. Kein Beitrag zum Problem mit dem Baulandmodell.
Insgesamt sind die Redeanteile von Herrn Burger subjektiv größer im Gespräch (hab ich nicht nachgerechnet), was meiner Meinung nach hauptsächlich daran liegt, dass Frau Freudenstein sachlich nichts zu sagen hatte in dem Gespräch. Ihre Einwürfe reagierten höchstens auf Aussagen von Herrn Burger. Die beiden Unterscheiden sich auch meiner Einschätzung nach signifikant in Satzlänge und Komplexität des Satzbaus.
Hindemit
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Teile die Einschätzung von Eva und Studi in weiten Teilen. Was mich wirklich nervt an der Selbstdarstellung von AF: Sie stellt sich hin und behauptet ich baue , ich eröffne etc. Als ob z.B. der Neubau des Jugendzentrum Königswiesen (MZ Podium gestern) auf ihre besondere Initiative und gegen den Widerstand im Jugendhilfeausschuss durchgeboxt wurde. Das ist schon dreist. Der Neubau steht bereits länger im Investitionsplan der Stadt, als sie BM ist. Angemeldet wird sowas vom zuständigen Fachamt. A propos. Auch ich kenne wie Kommentator Studi Fachkräfte aus dem Referat D2 der Stadt. Es ist mitnichten so, dass dort alle begeistert wären von der Expertise und der “Diplomatie” von AF. Eine anonymisierte Befragung von Mitarbeitern aus dem Direktorat 2 wäre mal interessant. Wer sich die Zeit nimmt und Aufzeichnungen aus dem Bildungsausschuss, Jugendhilfeausschuss und Sozialausschuss (zuletzt das Thema Satzung des Seniorenbeirats) anhört, stellt zudem eher fest wie isoliert die CSU dort inhaltlich oft dasteht. Das sage ich, obwohl ich selbstverständlich andere Standpunkte für legitim halte, wenn die Qualität der Argumente passt.
Realist
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Hab mir die Gesprächsrunde Burger – Freudenstein hier bei Regensburg digital angehört und heute die Podiumsdiskussion bei der MZ angesehen.
Der Niveauunterschied zwischen der Freudenstein und dem Burger wird in meinen Augen ja immer größer. Nicht nur, dass die Freudenstein versucht in einer unsouveränen Art und Weise den Burger zu beleidigen, fachlich wirkt die Frau in meinen Augen einfach nur inkompetent. Burger ist nach meinem Empfinden im Gegensatz zu ihr sachlich und fachlich brilliant und besitzt die charakterliche Grösse (im Gegensatz zur Freudenstein) nicht persönlich beleidigend zu werden. In meinen Augen ist hier der Profi auf der einen Seite und ein Schulmädchen auf der anderen Seite. Wenn beide Personen bei der CSU wären, würde die Freudenstein wahrscheinlich niemals OB-Kandidatin geworden sein.
Jede Gesprächsrunde wird für die Freudenstein eine neue Plamage. Ihre Selbstdarstellung ist bei dem was sie alles bewirkt haben will (ich habe…) nicht mehr nur peinlich sondern inzwischen ein Verkennen der Realität (das kann sie doch nicht alles ernst meinen, sonst wärs noch schlimmer). Ich bin heute auf die BR-Sendung gespannt.
… Also ich denke, dass die Wahl inzwischen entschieden ist, den keiner, der die Grünen, die Linken, die Brücke, die ÖDP oder Volt gewählt hat wird auf die Idee kommen die Freudenstein zu wählen. Und einige CSU Wähler, werden nach den, in meinen Augen, peinlichen Auftritten ihrer Kadidatin sich wohl auch umorientieren.
Ich denke man kann Burger gratulieren … und gottseidank hat ja die Freudenstein gestern bei der MZ schon angedeutet (so habe ich es jedenfalls aufgefasst) nicht für das Amt eines Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen. Es wäre auch eine Schande, wenn sie als Strohhalm dann zu diesem Amt greifen würde, nachdem sie zweimal gescheitert ist.
Und einige CSUler (es waren anscheinend sogar Stadträte mit dabei), haben laut der Gesprächsrunde von RD den Artikel vom Kittel geteilt. Da sieht man was einige dieser Leute in den Reihen der CSU (nicht die Partei sondern diese Leute) anscheinend für eine ausländerfeindliche Gesinnung haben. Dies hat der Freudenstein sicherlich zusätzlich geschadet.
Norbert Hartl
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Ich bin wirklich nicht verdächtig CSU Anhänger zu sein. Was sich aber die drei anonymen Schreiber Studi, Hindemit und vor allem Realist erlauben, ist nicht mehr zu tolerieren.
Dieser frauenfeindliche Art des Realisten, eine beruflich erfolgreiche Frau, wie Frau Freudenstein als Schulmädchen abzuwerten ist schon allerhand.
So und mit den Beiträgen von Studi und Hindemit kann man keine Stimmen für Herrn Burger herbeireden- Wem unsere Stadt am Herzen liegt, der muss sich fragen, wie kann der neue Stadtrat bei dem Wahlergebnis stabil aufgestellt werden. Ich will die vergangenen sechs Jahre nicht noch einmal erleben. Die SPD hat leider mit nur sechs Mandaten eine schlechte Ausgangsbasis, bei 13 Mandaten der CSU ist dies zumindest etwas einfacher. Sowohl Herr Burger als auch Frau Freudenstein wissen, dass sie sich mit Linken, Volt oder Ribisl nicht einlassen sollten.
Hindemit
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Lieber Herr Hartl, ich habe meine Sicht der Dinge dargestellt und versucht darzulegen, warum ich AF für eine ungeeignete OB halte. Sie schmückt sich gerne auch mal mit fremdem Lorbeer, dazu habe ich Punkte genannt. Find ich interessant wie sehr sie für die CSU Kandidatin in die Bresche springen. Stabilität an sich ist nicht das wichtigste, ich halte Aufrichtigkeit und Haltung für ebenso wichtig. Dass die letzten 6 Jahre gelaufen sind wie wir beobachten mussten, haben wir zum erheblichen Teil der Dafür-Dagegen-Strategie der CSU zu verdanken. Ich traue TB mehr Verlässlichkeit zu. Haben Sie das MZ Podium gesehen? Dass AF behauptet, Herr Burger wäre bisher bei keinen Koalitionsgesprächen dabei gewesen ist doch lächerlich.
Susi
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Für mich gibt es nur eine richtige Entscheidung, und das ist die CSU mit Astrid Freudenstein an der Spitze. Sie steht für Verlässlichkeit, Erfahrung und eine klare Haltung, die unserer Stadt wirklich guttut. Gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher wirkt, braucht es keine Experimente, sondern eine starke Führung mit gesundem Menschenverstand.
Astrid Freudenstein hat im Podcast gezeigt, dass sie die Themen versteht, die die Menschen bewegen, und dass sie konkrete Lösungen hat statt nur schöne Worte. Genau diese Bodenständigkeit und Kompetenz erwarte ich von einer Oberbürgermeisterin. 👍
Ich hoffe sehr, dass viele Hörerinnen und Hörer das genauso sehen und bei der Stichwahl ein klares Zeichen für Stabilität, Verantwortung und eine starke Zukunft mit der CSU setzen. Für mich steht fest: Meine Stimme geht an Astrid Freudenstein.
Realist
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Hallo Herr Hartl, ganz kurz ein paar Sätze zu Ihrer Kritik an meinen Beitrag:
Ich möcht hier klarstellen, dass ich alles andere als frauenfeindlich bin. Es geht mir nicht um das Geschlecht, wichtig ist für mich ob die Person, meiner Meinung nach, für die Position qualifiziert ist. Sie dürfen davon ausgehen, dass wenn ich die Freudenstein für geeigneter hielt ich dies auch so erklären würde.
Mit dem Vergleich Profi und Schulmädchen wollte ich den, in meinen Augen, gravierenden Unterschied der beiden Personen bei den beiden Veranstaltungen bezüglich des Fachwissens, der Verhaltensweise gegenüber dem anderen und der Gesprächsführung zum Ausdruck bringen. Wie gesagt, es ist meine Meinung, andere sind vielleicht der Meinung, dass die Freudenstein besser war. Anscheinend sind sie dieser Meinung, hat keiner was dagegen. Der Vergleich sollte aber auf keinen Fall die beruflichen außerpolitischen Karrieren der beiden bewerten. (Sollte das so rübergekommen sein, war dies nicht meine Absicht). Da kann und will ich mir kein Urteil erlauben. Über die politische Arbeit hingegen habe ich eine Meinung und werde diese auch vertreten.
In ihrer politischen Karriere haben Sie Herr Hartl, auch immer frei kommuniziert was Sie gedacht haben, oft auch in einem für mich sehr rustikalen Ton. Aber es war und ist gut, dass es Leute gibt die polarisieren und damit vielleicht andere zum Nachdenken bringen.
Was ihre Sichtweise bezüglich der Linken betrifft, möchte ich betonen, dass diese Partei für mich eine demokratische Partei ist und ganz sicher nicht mit der AfD unter einen Hut gestellt werden kann und damit für mich koalitionsfähig ist.
Hoffe dass unsere Diskussion hiermit beendet ist. Grüße.
alphaville
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Die Aussage von Frau Freudenstein, dass Dr. Burger als damaliger (und bis heute) Fraktionsvorsitzender der SPD im Jahr 2020 nicht an den Koalitonsverhandlugnen beteiligt gewesen sei ist so dreist, dass man diese Frau gar nicht mehr ernst nehmen sollte, so lächerlich sind solche Behauptungen.
Zu Norbert Hartl nur ein Satz:
Als jemand der Jahrzehnte durch die SPD in sehr gut dotierte “ehrenamtliche” Positionen gehoben wurde sollten sie sich für Ihre aktuellen Wortbeiträge in Grund und Boden schämen.
Im Fußball wird man fürs Nachtreten vom Platz gestellt, also Herr Hartl: ROTE Karte
Wie soll Frau Dr. Freudenstein mit 16 oder 17 Stimmen (CSU plus FW plus FDP) plus 5 tolerierende AFDler gegen 28 auf der anderen Seite stabile Politik machen?
Die 28 könnten ihr gegen ihren Willen ggf. zwei Stellvertreter (2. und 3. Bürgermeister/innen) ins Rathaus setzen, und ihr jede Vorlage abbügeln und das notfalls 6 Jahre lang.
Das wäre dann zwar bayernweit die erste Oppositionskoalition gegen einen Oberbürgermeister, aber vielleicht muss man ja mal Neues wagen.
Nochmal zu Herrn Hartl:
Die Stillstandsverursacher waren nicht bei der SPD sondern bei der CSU in den letzten 6 Jahren zu finden.
Andreas
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Frau Freudenstein hat bei den wichtigen Themen durchaus recht. Die Brücke ist sehr wichtig für Regensburg und neue Wohnungen entstehen auch nicht, wenn das aktuelle System eine Sozialquote verlangt, obwohl es keine Fördermittel gibt. Da ist Herr Burger unehrlich. Nach der Wahl wird die SPD entweder mit Links koalieren müssen und die Brücke sowie neue Wohnungen (und die Wahlversprechen) opfern oder mit der CSU koalieren, um die Brücke und Wohnungen bauen zu können.
alphaville
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@ Realist
Sie sollten sich bei allen Schulmädchen für diese Gleichsetzung mit Frau Dr. Freudenstein entschuldigen.
Schulmädchen haben diese mädchen-/frauenfeindliche Herabwürdigung nicht verdient.
Samson
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Das ist ein tolles Format.
Beide meinen, sie haben gewonnen!
Das spricht einfach für das Format.
Burgweintinger
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@Susi
Kannst du bitte den Podcast verlinken, indem das Schulmädchen “Verlässlichkeit, Erfahrung, klare Haltung” ausstrahlt?
AUnwohner
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Dass sich Frau Freudenstein gerne mal mit fremden Federn schmückt, erzählt man sich auch an ihrem ehemaligen Lehrstuhl an der Uni und beim BR, wo sie eine Zeit lang tätig war. Das Muster scheint sich zu wiederholen.
Herr Hartl konnte noch immer nicht beantworten, wie Frau Freudenstein und die CSU eine “stabile Mehrheit” zusammenbringen wollen, wenn das Vertrauen insbesondere der SPD ziemlich restlos zerstört sein dürfte. Haben wir dann nicht wieder die gleichen Verhältnisse wie die letzten 6 Jahre? Und die Grünen werden sicher auch jubeln, dass sie als “eingekaufte Wahlverlierer” abgekanzelt werden. Da freut man sich doch auf eine gute Zusammenarbeit!
Natürlich wird Herr Hartl darauf keine Antwort liefern. Er hat auch keine. Dafür anscheinend einen Grant auf die SPD.
Ehrlich gemeint: vielen Dank für Ihren langjährigen Einsatz für unsere Stadt, Herr Hartl. Das verdient in meinen Augen wirklich großen Respekt. Ihre Ausführungen zur OB-Wahl 2026 kann ich aber nicht nachvollziehen.
Norbert Hartl
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Sehr geehrter Herr Aunwohner,
ich denke, dass aus folgenden Parteien eine Koalition zustande kommt.
CSU 13 Sitze, Grüne 9 Sitze, SPD sechs Sitze, Brücke 4 Sitze, Freie Wähle 3 Sitze, FDP ein Sitz.
Mit den restlichen Gruppierungen wird es schwieriger sein. Auf die müsste eventuell die SPD bei einem Sieg zurückgreifen. Die CSU nicht, deshalb die Aussage stabilere Mehrheit mit der CSU. Lassen wir uns überraschen.
Danke für die netten Worte, es freut mich, wenn sie sich positiv an meine 42 Jahre im Stadtrat erinnern
Mr. B.
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Zu Norbert Hartl
18. März 2026 um 18:14 | #
Sehr gute Feststellung.
Studi
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@Norbert Hartl
18. März 2026 um 18:14
“eine beruflich erfolgreiche Frau” –> Wenn eine Kandidatin der Grünen den Lebenslauf von Frau Freudenstein hätte und der CSU Kandidat den von Herrn Burger… Ich halte ihren Lebenslauf für absolut valide, aber ihre Berufliche Karriere als Argument hervorzubringen dann doch etwas zu weit. Den Großteil ihrer Karriere hat Sie in der Politik gemacht.
“mit den Beiträgen von Studi und Hindemit kann man keine Stimmen für Herrn Burger herbeireden” –> Interessant, dass Sie meinen Beitrag interpretieren als würde ich Stimmung für Herrn Burger machen wollen, ist der Großteil meines Beitrags doch nur eine Zusammenfassung der Aussagen von Frau Freudenstein und Herr Burger.
@Susi
18. März 2026 um 19:30
“konkrete Lösungen” –> Können Sie diese benennen? Ich habe versucht in meinem Beitrag diese Aufzuzählen. Wenn Sie das nochmal durchlesen werden Sie nichts konkretes finden. Mein Problem mit der CSU ist aktuell einfach dass ich nicht weiß was ich da wähle, weil keine sachlichen Beiträge kommen.
“ein klares Zeichen für Stabilität, Verantwortung und eine starke Zukunft mit der CSU setzen. Für mich steht fest: Meine Stimme geht an Astrid Freudenstein.” –> Ich fürchte Sie wählen da gegen ihre eigenen Interessen. Das meine ich nicht polemisch, sondern ernst. Frau Freudenstein als Kopf der Verwaltung wird zunächst Unruhe und Chaos verursachen (z.B. wegen angedrohten Kündigungen), für die Zukunft wird mit oben genannten Projekten auch nichts passieren, im Gegenteil, sollen zukunftsfähige Projekte rückabgewickelt werden.
@Andreas
18. März 2026 um 20:08
“Die Brücke ist sehr wichtig für Regensburg” –> Herr Burger ist auch für die Brücke. Im Gegensatz zu Frau Freudenstein hat er aber noch etwas über die Nutzung und handlungsspielräume zu sagen gehabt. Nach diesem Gespräch würde ich das Projekt lieber in Herr Burgers Hände legen, wenn mir das wichtig ist.
“neue Wohnungen entstehen auch nicht, wenn das aktuelle System eine Sozialquote verlangt, obwohl es keine Fördermittel gibt. Da ist Herr Burger unehrlich.” –> Im Gespräch war zu dem Thema der einzige sachlich relevante Redebeitrag von Frau Freudenstein, dass 15euro pro qm als Deckel zu hoch sei. Also das einzige was man daraus ableiten könnte, waäre dass die Regelung mit 20% Preisgedämpft Frau Freudenstein nicht restriktiv genug ist. Hier widerspricht sich Frau Freudenstein selbst gegenüber der Forderung man müsse mehr bauen. Abgesehen davon ist es nicht Fehler des Baulandmodells dass die Investoren sich verkalkuliert haben und die Fördermittel nicht vorhanden sind. Würde man dem nachgeben wäre das gleichbedeutend Risikokapital von Investoren zu subventionieren.
“Nach der Wahl wird die SPD entweder mit Links koalieren müssen und die Brücke sowie neue Wohnungen (und die Wahlversprechen) opfern oder mit der CSU koalieren, um die Brücke und Wohnungen bauen zu können.” –> So funktionieren Koalitionsgespräche nicht (abgesehen von der Fehlannahme, dass mit bzw wegen Sozialem Wohnungsbau nicht neu gebaut werden würde). Sie stellen es dar als müsste die SPD in einer Koalition alle Forderungen der Gegenseite übernehmen, was offensichtlich nicht passiert in Koalitionsverhandlungen, zudem die SPD ja potentiell in der Lage wäre mit mehreren zu verhandeln.
Burgweintinger
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Kommentar gelöscht. Das ist so nicht richtig.
ein Wähler
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Also ich weiß ja nicht…
Auf der einen Seite wird Frau Dr. Freudenstein von einigen Kommentatoren verunglimpft (Schulmädchen, …) und auf der anderen Seite lassen dieselben Kommentatoren Aussagen von Dr. Burger völlig unkritisch im Raum stehen.
Doch als als ein Wähler muss ich mich fragen, was ist beispielsweise eine Aussage von Dr. Burger Wert, wenn er sagt “Nordspange, und Sallener Regenbrücke – ich stehe dahinter”?
Fakt ist, dass die SPD und damit auch Dr. Burger gegen die Sallener Regenbrücke im aktuellen Haushalt gestimmt haben, denn im Haushalt sind Sallener Regenbrücke und auch die Frankenbrücke mit 0,00 € eingestellt worden.
Der Haushalt manifestiert den politische Willen der Stadt und der politische Wille der SPD (und unter anderem der Grünen) ist gegen die Sallener Regenbrücke.
Ein andere geartet Aussage Dr. Burgers ist also, wenn man es genau nimmt, eigentlich nur der Versuch, Wählern in der Stichwahl mit einem “Lippenbekenntnis ohne Wert” für sich zu gewinnen.
In einem Nachtragshaushalt wird es auch kein Geld dafür geben, denn wo will er denn eine Mehrheit für die Bereitstellung der Finanzen für die Sallener Regenbrücke zusammenbekommen? Von den Grünen oder den anderen Parteien, die ihn jetzt unterstützen? – wohl kaum.
Das bringt mich zu einem Thema, dass hier auch schon angerissen wurde: mögliche Koalition von Dr. Freudenstein und deren Durchsetzungskraft:
Mit welchen Mehrheiten will denn der “von der Industrie geprägte” Dr. Burger seine Themen durchbekommen? mit den 6 Stimmen der SPD? mit den Grünen? mit den Linken? mit Volt? – wohl kaum.
Es werden wohl die Themen seiner Koalitionsparteien und des linken Flügels der SPD sein, die ein Dr. Burger dann mit umsetzen darf.
Bei solchen Aussichten gebe ich meine Stimme bei der Wahl zur Oberbürgermeister/in doch lieber Frau Dr. Freudenstein.
Realist
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War vorher auf der Facebook Seite der Freudenstein und habe mir ihr Video bezüglich des Kaufhofes angehört.
Ich habe mich dann im Internet schlau gemacht was ein limitiertes Vorkaufsrecht ist. So wie ich das verstanden haben räumt da der Verkäufer der Stadt ein
Vorkaufsrecht ein bei dem eine Summe festgelegt (z.B. 4 Mio Euro) wird. Sollte dann ein potentieller Käufer 5 Mio Euro bieten könnte die Stadt das limitierte Vorkaufsrecht ziehen und bräuchte nur 4 Mio Euro Euro bezahlen. Das gesetzliche Vorkaufsrecht dürfte weiterhin bestehen, d.h. wenn ein potentieller Käufer 3 Mio Euro bieten würde könnte die Stadt das gesetzliche Vorkaufsrecht ziehen und bräuchte nur 3 Mio Euro bezahlen. Das limitierte Vorkaufsrecht ist aber ein Vertrag zwischen jetztigen Eigentümer und der Stadt, d.h. der jetztige Eigentümer müsste natürlich unterschreiben. Die Stadt wäre aber nicht verpflichtet das Vorkaufsrecht (eben nur Recht nicht Pflicht) auszuüben. Meine Frage in die Runde: Ist meine Meinung hier richtig? Falls nicht bitte berichtigen.
Sollte die Interpretation richtig sein, stellt sich bei mir natürlich die Frage warum ein Verkäufer ein solches Recht vergeben soll? Er hat ja keinerlei Vorteil und es wäre nur negativ für ihn ist, da er keine Möglichkeit hat die Stadt zum Kauf zu zwingen und wenn er teuerer verkaufen könnte als im Vorkaufsrecht vereinbart, könnte die Stadt das Vorkaufsrecht ziehen. Also ich kann mir nicht vorstellen dass ein halbwegs wirtschaftlich denkender Eigentümer sowas unterschreiben würde.
Meine Frage auch hier in die Runde, lag hier ein entsprechendes Angebot des Eigentümers vor? Falls nicht wäre es interessant wie eine Freudenstein auf die, in meinen Augen, utopische Idee kommt einen Eigentümer zu so einer Unterschrift zu animieren.
Es kann natürlich auch sein, dass ein limitiertes Vorkaufsrecht anders als von mir recherchiert definiert ist. Falls dem so ist mich bitte berichtigen.
AUnwohner
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Lieber Herr Hartl,
vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Einschätzung.
Mathematisch haben Sie freilich recht, aber ich habe erhebliche Zweifel, dass die Zusammenarbeit auf persönlicher Ebene klappt. Es ist immer wieder von “vertrauensvoller Zusammenarbeit” die Rede. Eine solche kann ich mir in den von Ihnen aufgezeigten Konstellationen einfach nicht vorstellen.
Bei der SPD sind die Erinnerungen an diverse Heckenschützen-Aktionen der CSU noch recht frisch, die Brücke, insbes. Herr Wolbergs ist nicht gerade als CSU-freundlich bekannt, die Grünen erst recht nicht. Das wäre ein ähnliches Zweckbündnis wie 2020, wo unter den Tischen die Messer gewetzt werden.
Vielleicht kommt diese Konstellation zustande, aber dann hält sie keine 6 Jahre.
Klar hätte ein OB Burger das Problem mit mehreren kleinen Gruppen. Ich traue ihm aber zu, dass er ein konstruktives “Arbeitsklima” zustande bringt, was dazu führt, dass die einzelnen Gruppen kompromissbereit sind und man gemeinsam Lösungen findet. Frau Freudenstein in ihrer etwas arroganten Art traue ich das nicht zu.
Und zur Sallerner Regenbrücke: könnte evtl. ein Ratsbegehren die Lösung sein?
Martin
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Freut mich, wenn ihr weiter macht mit Audio-Interviews!
Wäre aber wirklich total cool, wenn ihr den RSS Feed von Soundcloud veröffentlicht. Dann kann man es einfach mit jedem Podcast-Client abonnieren. (Und Optional noch in die großen Podcast Verzeichnisse wie Apple Podcasts hinzufügen)
https://praxistipps.chip.de/soundcloud-rss-feed-fuer-den-podcast-einrichten-so-gehts_136353
Studi
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@ein Wähler
19. März 2026 um 11:17
Bei Minute 40 erklärt Herr Burger warum man keine Mittel für die Nordspange im Haushalt stehen hat und warum das kein Widerspruch ist. Frau Freudenstein hat zu diesem Thema übrigens gar nichts gesagt, außer dass es eine ominöse Mehrheit von 33 StadträtInnen gibt die die Brücke wollen. Warum diese Mehrheit die Mittel für die Regenbrücke dann nicht in den Haushalt verhandeln konnte kann Frau Freudenstein aber nicht erklären. Im Gegenteil bekräftigt das nur die Erklärungen von Herrn Burger warum man trotz politischem Willen für die Brücke, keine Mittel in den Haushalt verplanen musste und nicht wollte. Das wird alles im Gespräch erklärt. Auf der anderen Seite beschwert sich Frau Freudenstein dass in ihrem Ressort gekürzt wurde (kann ich nicht beurteilen inwiefern ihre Aussage stimmt). Also Sie will nicht kürzen und Mittel für die Regenbrücke bereitstellen, diese Rechnung bleibt Sie uns schuldig.
“Bei solchen Aussichten gebe ich meine Stimme bei der Wahl zur Oberbürgermeister/in doch lieber Frau Dr. Freudenstein.” –> Der Unterschied besteht allerdings auch darin dass Herr Burger mit allen Parteien (außer der AfD) kann. Bei Frau Freudenstein sind die potentiellen Koalitionspartner deutlich weiter weg thematisch.
Burgweintinger
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Dann versuche ich es so.
Freudenstein wirkt nicht kompetent in Sachfragen, am Ende wird sie nur die Marionette von Michael Lehner sein…, wollen wir das? Dieser Lehner mit dubioser Vergangenheit…
https://taz.de/CSU-Rechtsaussen-in-Regensburg-schmeisst-hin/!243340/
https://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburg-rechtsradikalismus-affaere-drei-mal-csu-1.800247
Mr. T.
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Burgweintinger, richtig lustig wird es erst, wenn man weiß, dass Astrid Freudenstein in der Riege der sieben jungen Ortsvorsitzenden dabei war, die ein Dossier erarbeitet haben, um den strammrechten Flügel in der JU/CSU, vulgo das Fürst-Lager, dem wiederum Lehner angehörte, abzuschießen. Ob es wirklich eine antifaschistische Motivation gab oder es doch nur ein innerparteilicher Konkurrenzkampf war, kann sich ein jedes selber ausmalen.
Jetzt geht nicht mal ein Blatt dieses Dossiers zwischen beide – so tun sie zumindest.
Herrn Hartls Argumentation ist sicher keiner Liebe zur CSU geschuldet, aber ein ganz leichter Groll gegenüber seiner SPD scheint schon zwischen den Zeilen durch.
Wer nach dem Interview ernsthaft noch meint, Frau Freudenstein wäre die bessere Kandidatin, meint wahrscheinlich auch, die CSU wäre christlich und sozial.
Wilfried Süß
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Ein Glück, dass dieser Beitrag erst seit Dienstag kommentiert wird. Sonst ließe das Dauerfeuer die Interpretation zu, die Kandidatin sei nur auf einer Woge des Mitleids ins Amt gespült worden.
alphaville
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Jetzt wirbt die Dr. Freudenstein doch glatt mit dem Faschingsschlachtruf der SPD vom Wahlkampf 2020 für die damalige SPD-OB-Kandidatin Maltz-Schwarzfischer für sich. (siehe MZ-Printausgabe 21.03.2026 Seite 25)
Das “EINE FÜR ALLE!”, das jetzt in der CDU-Werbung auftaucht war damals der Schlachtruf der SPD-Musketiere beim Faschingsumzug: “Alle für Eine, Eine für Alle”, “Eine für Alle, Alle für Eine” = Gertrud Maltz-Schwarzfischer.
Also, Frau Dr. Freudenstein wieder mal geschmückt mit fremden Federn.
Sogar beim Wahlslogen fehlt es ihr an eigenen Ideen und es wird bei der Konkurrenz abgekupfert.
Große Teile der Freudensteinschen Karriere leben von fremden Federn, dass sie das jetzt ganz zum Schluss des Wahlkampfs nochmal selbst beweist ist skuril oder unfreiwillig entlarfend offen. :-)
alphaville
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Im Begleittext der oben genannten Seite 25 MZ-Werbeschaltung klaut Dr. Freudenstein noch bei Norbert Hartls Kommentaren auf r-digital:
Stärkste Fraktion – Stabilität – verlässlich in die Zukunft ….
Außer Dauerlächeln und Copy-and-Paste hat diese Frau offenbar nichts zu bieten.
Giovanni
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Also wie die OB Wahl auch ausgeht – wisssen wird man’s am Montag.
Wie einig sich hier viele sind dass es um eine Verhinderungswahl geht und wie schnell man Menschen kleinredet ist schon etwas flach wird niemandem gerecht.
Würde der Stichwahlkampf sich klar für und nicht vielfach gegen jemanden wenden wäre das doch wohl ein besserer Start für das künftige Stadtoberhaupt, egal ob Sie oder Er.
Einfach wird es für keinen der beiden wenn man sich die Stimmenverteilung im Stadtrat ansieht. Da hätte man sich doch eher ein Duell zwischen den beiden Frauen gewünscht, beide haben deutlich mehr Gewicht als alle anderen und verfügen über die Stimmen die wohl in den kommenden Jahren irgendwie zusammenfinden müssen.
Ich wünsche den Beiden gute Nerven und dem oder der künftigen OB schon mal eine gute Hand und eine wohlwollende Begleitung der Arbeit.
Wolfgang Theine
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Die Debatte um das “Schulmädchen” wirkt inzwischen ebenso bizarr wie die um die “Rehaugen” des schwäbischen CDU Kandidaten.
Dass ein “Schulmädchen” wenig, bzw. keine Kompetenz für das Amt einer Oberbürgermeisterin aufweist, wird niemanden überraschen. Diese Platitüde beleidigt nicht ein einziges “Schulmädchen” und mit “Frauenfeindlichkeit” hat das nun wirklich nichts zu tun. Dass man Frau Freudenstein als “Schulmädchen” bezeichnete, ist natürlich eine Beleidigung aber nicht als Frau, sondern weil man ihr damit jegliche Kompetenz abspricht. Ob das nun im Wahlkampf, der ja an und für sich “fair” sein sollte, die “feine englische Art” ist, mag jeder für sich beurteilen. Aber die künstliche Erregung, die sich hier Bahn bricht: “Frauenfeindlichkeit!!” ist ebenso substanzlos wie lächerlich.
Der sich den Wolf schreibt
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HABEMUS OB
Der Rauch steigt heute Abend über dem Regensburger Rathaus auf. Nur die Farbe steht noch nicht fest. Schwarz oder Rot? Das Zünglein an der Waage dafür sind die Wahlempfehlungen zur Stichwahl durch die Vielzahl der kleineren Faktionen. Es bleibt spannend bis zum Schluss.
“Ehe der Hahn kräht“ ist eine biblische Prophezeiung Jesu an Petrus, dass dieser ihn in derselben Nacht dreimal verleugnen wird, bevor der Hahnenschrei ertönt.
Hindemit
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Ab jetzt kann Regensburg wieder mehr!
Überraschend klares und gutes Ergebnis heute Abend :)
Der sich den Wolf schreibt
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Glückwunsch an Dr. Thomas Burger zur OB-Wahl.
Leider ist es keine leichte Aufgabe, bei den unstabilen Mehrheitsverhältnissen (Vielzahl der Fraktionen), „Weimar lässt grüßen“, von Fall zu Fall mehrheitlich, belastbare und auf Zukunft ausgerichtete Stadtratsbeschlüsse, zu organisieren. Mehr realistischer Pragmatismus statt exotischer Parteiprogrammatik. Das Wohl der (Mehrheit) der Bürger und nicht die Ziele penetrant, lautstark auftretender Minderheiten und Lobbygruppen, darf aus den Augen verloren werden. Gerade jetzt bei zunehmend instabilen ökonomischen Rahmenbedingungen.
Der Stillstand, Blockade und Fundamentalopposition in der Stadt muss durch sachorientiere Aufgabenlösung, abgelöst werden.
Deshalb eine glückliche Hand und Good Luck, für diese herausfordernde „Sisyphus Aufgabe“.
Mr. T.
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Ich glaube nicht, das es die Wahlempfehlungen der kleinen Parteien (und Partien) rausgerissen haben. Für die meisten ist ohnehin festgestanden, dass AAF (alles außer Freudenstein) und nicht SPD gewählt wird. Auch wenn viele lieber Sigloch, Thurow, Wanner, Suttner oder Friedl gehabt hätten, war wohl klar, wer es auf jeden Fall nicht werden sollte – und das war auch gut so.
AUnwohner
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In den Wahlbezirken 83 und 89 (Margaretenau, Lindenstr., Lindenpl., Georg-Herbst-Str.) hat Herr Burger deutlich gewonnen – bei allerdings niedriger Wahlbeteiligung.
Es scheint, als habe die Art des Wahlkampfes der CSU vor allem der CSU selbst geschadet.
Vielleicht wurde aus “Rettet unser Bergerl!” auch ein “Wir lassen uns doch nicht für blöd verkaufen!”.