SOZIALES SCHAUFENSTER

Beeindruckende Leistung von CampusAsyl

SPD-Ortsverein Kumpfmühl/Königswiesen/Ziegetsdorf informierte sich bei CampusAsyl

„Respekt! Ich wusste gar nicht, dass der Leistungsumfang so vielfältig ist! Eine tolle Leistung!“ So und so ähnlich lautete das Feedback, das Sophia Neidhardt von CampusAsyl beim SPD-Ortsverein Kumpfmühl/Königswiesen/Ziegetsdorf entgegenschlug. Sie war als Vertreterin der Initiative auf Einladung der Genossinnen und Genossen um den Vorsitzenden Dr. Thomas Burger gekommen.

„Das Thema Flüchtlinge hat natürlich auch uns als Ortsverein im vergangenen Jahr oft beschäftigt“, erklärt Stadtrat Dr. Burger. So habe man unter anderem in den Vorstandssitzungen regelmäßig darüber diskutiert. Daraus sei der Wunsch entstanden, sich bei denjenigen zu informieren, die durch ihre tägliche Arbeit gute Einblicke in die Situation der Flüchtlinge hätten. „Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Vertreter von CampusAsyl zu uns einzuladen“, so Dr. Burger.

Was Sophia Neidhardt zu berichten hatte, beeindruckte die Sozialdemokraten sehr. „Natürlich wussten wir, dass dort ehrenamtlich sehr viel geleistet wird. Aber wie groß die Bandbreite ist, das war den meisten von uns neu“, sagt der Vorsitzende. Die Arbeit in der Kleiderkammer sowie die Förderprogramme für studierende Flüchtlinge wären vielen noch unbekannt gewesen. Dass es darüber hinaus aber noch zahlreiche weitere Programme von Sprachkursen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse über Dolmetscherdienste bis hin zu Kinderbetreuung und Freizeitaktivitäten wie gemeinsam Kochen oder Musizieren sowie einem vielfältigen Sportangebot gibt, sei den wenigsten klar gewesen. Auch, dass CampusAsyl inzwischen mehrere hundert aktive Mitglieder habe, habe überrascht.

Ganz wichtig war Neidhardt zu betonen, dass es sich dabei nicht um eine einseitige Leistung handle: „Wir verstehen unsere Arbeit – neben der unmittelbaren praktischen Hilfeleistung – vor allem als partnerschaftliche Arbeit mit ihnen. Unsere Projekte sind so aufgebaut, dass in ihnen die Flüchtlinge und Asylbewerber selbst zu Wort kommen und eigenverantwortlich handeln können.“ Dabei begeisterte die Sozialdemokraten, dass CampusAsyl Flüchtlingen die Gelegenheit gibt, ihre Kenntnisse an inländische Studierende weiterzugeben und damit selbst Angebote zu machen. Neidhardt berichtete auch, was sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei ihrer Tätigkeit alles erlebt hätten. Zum Teil seien sehr bewegende Ereignisse dabei gewesen. Als eines der größten Probleme nannte sie den Mangel an genügend Unterbringungsmöglichkeiten. So müssten Flüchtlinge häufig viel länger als ein paar Tage in den Notunterkünften ausharren, bei manchen seien es Wochen statt wie ursprünglich geplant Tage.

Auch wenn CampusAsyl erfreulicherweise bereits viele Mitglieder habe, freue sich die Initiative nichtsdestotrotz weiterhin über jede zusätzliche helfende Hand, die sich einbringen möchte. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit auf der Homepage von CampusAsyl (campus-asyl.de) über die vielfältigen Projekte informieren und darf sich gerne an die dort angegebenen Ansprechpartner wenden oder direkt an info@campus-asyl.de schreiben.

„Wir sind wirklich sehr beeindruckt, was die Mitglieder von CampusAsyl ehrenamtlich und in ihrer Freizeit leisten. Das hat wirklich größten Respekt verdient“, so Dr. Burger abschließend

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