Der AMC Deuerling richtet Ende Juni die 13. Regensburg Classic aus

DIE MILLE MIGLIA DURCH DIE OBERPFALZ

Fahrzeugpräsentation

Regensburg – Nur noch rund zwei Monate, dann ist es wieder soweit: Am 26. Juni 2016 startet die 13. Regensburger Classic Rallye. Die Motor-Klassik-Veranstaltung gilt seit Jahren als Mille Miglia unter den deutschen Tagesveranstaltungen, für die diesjährige Tour haben die Organisatoren vom Automobilclub (AMC) Deuerling um Rallyeleiter Max Schneider wieder eine vollkommen neue Streckenführung ausgetüftelt: Heuer wird es ausschließlich durch die Oberpfalz gehen. 155 Piloten haben gemeldet, besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass 18 Vorkriegsfahrzeuge (ab Baujahr 1928) die acht Gleichmäßigkeitsprüfungen absolvieren werden. Neben dem bekannt umfangreichen Rahmenprogramm wird es auch 2016 viele „neue“ Autos geben, die bei der Classic noch nicht zu sehen waren. Die Fahrzeuge können bereits am Vorabend bei der Rallyeparty bewundert werden.Neupfarrplatz

Die Startplätze für die Rallye am letzten Juni-Wochenende waren traditionsgemäß in Windeseile ausgebucht: Um Mitternacht startete die Online-Nennung, binnen sieben Minuten war das Teilnehmerfeld voll. Prominentester Starter wird Walter Röhrl (69) sein, zweifacher Rallye-Weltmeister (1980 und 1982) und vierfacher Sieger bei der Rallye Monte Carlo (1980 auf Fiat, 1982 auf Opel, 1983 auf Lancia und 1984 auf Audi). Formel-1-Legende Niki Lauda nannte Röhrl „ein Genie auf Rädern, der Beste, den es je gegeben hat.“ Der „Lange“ ist mit Startnummer 2 unterwegs, die 1 ist für den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs reserviert.

Zugelassen zur Regensburg Classic sind nur echte Oldtimer, also Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind; heuer alle Automobile vor Baujahr 1985. Bei den Vorkriegsfahrzeugen werden sieben Austin Healey aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien an den Start gehen. Der Wert dieser britischen Wagen dürfte kaum zu beziffern sein.

Ford Taunus

Auf herrlichen Straßen quer durch den Bayerischen Jura

Die Fahrer erwartet eine gänzlich überarbeitete Streckenführung über rund 200 Kilometer. Vom Neupfarrplatz im Herzen der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg geht in den westlichen Landkreis Regensburg und hinein in den Bayerischen Jura und ins Altmühltal. Über Deuerling, Laaber, Beratzhausen und Breitenbrunn führt die Route in die Pfalzgrafenstadt Neumarkt, wo im beliebten Maybach-Museum (dort sind 18 historische Automobile ausgestellt) die Mittagspause eingelegt wird.

Von dort aus steuern die Fahrer Hohenburg und Schmidmühlen an, durch den Landkreis Amberg führt die Route das Feld über einen kurzen Abstecher in den Landkreis Schwandorf (bei Dietldorf) nach Wolfsegg und Kallmünz. Entlang des herrlichen Verlaufs der Naab geht es wieder zurück nach Regensburg. In der Oberpfalzmetropole ist der Continental-Prüfkurs zu umrunden, ehe der Zieleinlauf auf dem Neupfarrplatz wartet.

Viele Feste an der Strecke und die Rallyeparty

In vielen Städten und Gemeinden entlang der Route werden regelrechte Rallyefeste ausgerichtet. Laaber, Beratzhausen, Breitenbrunn, Neumarkt, Hohenburg, Schmidmühlen und Kallmünz haben bereits Veranstaltungen zugesagt, an den Details wird noch gearbeitet.

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Schon am Vorabend der eigentlichen Rallye gibt es die beliebte Fahrzeugpräsentation. Ab 15 Uhr treffen die Fahrzeuge zur technischen Abnahme am Dom ein, wo sie sich ab 17 Uhr bei der großen Fahrzeugausstellung präsentieren. Einen guten Ausblick auf die Oldtimer ermöglichen die Freisitze vor dem Haus Heuport.

Ab 18 Uhr steigt dann vor der stilvollen Kulisse des Domplatzes die Rallyeparty. Traditionell nutzen Tausende von Besuchern die Gelegenheit, die chromblitzenden Karossen im einzigartigen Ambiente bei den Klängen einer Live-Band zu bewundern.

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