Kripo warnt vor Automardern

Automarder in Regensburg unterwegs – 20 Fälle am Wochenende Appell: Lassen Sie keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen! REGENSBURG. Am vergangenen Wochenende, vom 27.01. bis 29.01.2012, wurden im Stadtgebiet Regensburg reihenweise geparkte Fahrzeuge aufgebrochen. Schwerpunktmäßig wurden die Taten im Stadtwesten verübt, aber auch der Stadtnorden war betroffen. Je ein Fall ereignete sich im Stadtosten und in der Altstadt. In nahezu allen Fällen schlugen die bisher unbekannten Täter die Seitenscheibe des jeweiligen Fahrzeuges ein und entwendeten sichtbar im Fahrzeug abgelegte Gegenstände. Handtaschen, Geldbörsen, Navigationsgeräte und Kleidungsstücke gehörten zur üblichen Tatbeute. Der Gesamtwert der Tatbeute dieser 20 Fälle beläuft sich auf ca. 5000 Euro Insgesamt entstand darüber hinaus ein Sachschaden in Höhe von ca. 13.000 Euro. Die Serie begann bereits am Freitag, wo vier Fahrzeuge, die im Gewerbepark Sektor D (Zentralteil) abgestellt waren, Ziel der Autoaufbrecher waren. Hier liegt die Tatzeit zwischen 17.00 Uhr und 21.00 Uhr. In der Folge wurde auch ein Fall in der Greflinger Straße registriert. Als Schwerpunkt kristallisierte sich von Freitag auf Samstag der Stadtwesten mit 11 Fällen heraus. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg dürfte hier die Tatzeit zwischen 22.00 Uhr und 01.00 Uhr liegen. Die Tatorte im Stadtwesten waren im Einzelnen: Steyrerweg, Dalberg- und Prebrunnstraße, Gerlichstraße, Hans-Sachs-Straße, Hermann-Köhl-Straße und Dr.-Leo-Ritter-Straße. Am Samstag, den 28.01.2012 ereigneten sich zwischen 11.00 Uhr und 20.00 Uhr insgesamt drei Pkw-Aufbrüche in der Altstadt (Silberne-Kranz-Gasse) sowie im Stadtnorden (Innstraße, Am Judenfeld). Am 29.01.2012 schließlich wurde ein letzter Fall registriert, der sich in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.45 Uhr in der Landshuter Straße ereignete. So musste die Regensburger Polizei über das Wochenende insgesamt 20 Pkw-Aufbrüche aufnehmen. Die Ermittlungen hierzu hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Bei dem angezeigten Fall in der Hermann-Köhl-Straße wurde ein Zeuge auf die Tat aufmerksam, als er das Einschlagen einer Scheibe gehört hatte. Der Zeuge hatte zwei junge Männer beobachtet, die sich an einem Fahrzeug zu schaffen machten und sich dann in Richtung Westbad entfernten. Die beiden männlichen Personen dürften der Schilderung zufolge ca. 20 Jahre alt gewesen sein. Des weiteren waren sie schlank und ca. 175 cm groß. Einer der Beiden war mit einer hüftlangen dunklen Jacke bekleidet. Der Zweite war ebenso mit einer dunklen Jacke bekleidet und hatte eine dunkle Wollmütze mit hellen Zick-Zack-Streifen im oberen Bereich auf. Die ermittelnde Kripo Regensburg bittet die Bevölkerung, insbesondere in den genannten Straßenzügen, um Hinweise. Wer hat Verdächtiges beobachtet? Hinweise werden an die Kripo Regensburg unter der Telefonnummer 0941 / 506-2888 erbeten. Werden verdächtige Personen oder gar ein Fahrzeugaufbruch beobachtet, so sollte sofort der Notruf 110 gewählt werden. Die Polizei ist für jeden Hinweis dankbar! Tipps der Polizei: Fast ausnahmslos haben die unbekannten Täter jeweils die Scheibe eines Fahrzeuges eingeschlagen. In fast allen Fällen hatten die Fahrzeugbesitzer u. a. Taschen, Geldbörsen oder Navigationsgeräte sichtbar im Fahrzeuginneren abgelegt. Auf diese Weise haben Autoaufbrecher leichtes Spiel. In Sekundenschnelle schlagen sie eine Scheibe des Fahrzeuges ein, nehmen den zuvor erspähten Gegenstand an sich und entfernen sich vom Tatort. Seit Jahresbeginn ereigneten sich bis zum heutigen Tag im Stadtgebiet Regensburg 43 Fahrzeugaufbrüche. In fast allen Fällen waren Gegenstände, die auf Sitzen oder im Fußraum sichtbar abgelegt waren, die Tatbeute. Daher weist die Polizei eindringlich darauf hin, keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug zu deponieren.

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