SOZIALES SCHAUFENSTER

Schlägerei in der Altmühlstraße

Polizeiinspektion Regensburg Nord

PRESSEBERICHT vom 18.11.2015 

Schlägerei in der Altmühlstraße

Zum wiederholten Male kam es in der Asylunterkunft in der Altmühlstraße zu einer Schlägerei. Offenbar wächst in dem Heim eine immer aggressivere Grundstimmung unter den Bewohnern bzw. unter ihren Besuchern, bei denen es sich häufig um ehemalige Bewohner des Heimes handelt. So war es auch am Dienstag gegen 16.30 Uhr, als bei der Einsatzzentrale die Mitteilung einging, dass ca. 40 Bewohner aufeinander losgehen. Mit einem massiven Polizeiaufgebot trafen die Beamten am Einsatzort ein, zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Lage jedoch schon etwas beruhigt. Nach den ersten Ermittlungen waren letztendlich ca. 10-12 Personen an einer Schlägerei beteiligt, die Gründe hierzu liegen wie auch bei den vergangenen Fällen noch im Dunkeln. Festzustellen war nur, dass es diesmal zwei verletzte Jugendlich gab, die zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurden. Offensichtlich kamen auch Stuhlbeine und Besenstile zum Einsatz, die jedoch nur gegen Sachen eingesetzt wurden. Beim ersten Zugriff war gegen eine Person auch der Einsatz von unmittelbaren Zwang erforderlich. Umfangreiche Ermittlungen zur Klärung des Sachverhaltes sind noch erforderlich.

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Kommentare (2)

  • Hans-Christian Fuchs

    |

    Rein zeitlich gesehen könnte das Ganze die Folge der Grenzöffnung durch Frau Dr. Merkel sein. Solang nur registrierte jugendliche Asylbewerber nach Deutschland kamen, gabe es in dieser Einrichtung keine Probleme. Aber seit Oktober nimmt die Zahl der Polizeieinsätze in dieser Einrichtung dramatisch zu.

  • Mr. T

    |

    Unsere Kanzlerette hat die Grenzen nicht geöffnet, sie hat nur kurzzeitig das Dublin-Abkommen ausgesetzt, das nicht mehr funktioniert hat. Bei Einhaltung des Dublin-Abkommens hätten die Zuflucht Suchenden in die Eintrittsländer wie Griechenland zurückgebracht werden müssen, was einfach nicht möglich war, auch aus humanitären Gründen nicht. Außerdem waren die Menschen eh schon “vor der Tür gestanden”. Woran die Unruhe in solchen Lagern liegt, wird ja in andern Artikeln etwas beleuchtet. Die Jungs sind stark traumatisiert und leiden jetzt an Lagerkoller und Unterbeschäftigung. Da brennt schon mal eine Sicherung durch. So lange hier nicht mehr passiert wie bei einer zünftigen bayrischen Wirtshausrauferei sollte man es auch nicht höher hängen als eine solche.

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