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Fakten und Emotionen tanzen Walzer

Steigende Temperaturen und hitzige Gemüter – Klimaaufruf in Regensburg vorgestellt

Die Gruppe „Scientists for Future“ stellte am 14. Januar ihren Klimaaufruf in der Regensburg vor. Es gibt zehn konkrete Forderungen an die Politik. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion, begleitet von einer hitzigen Fragerunde.

Das Podium: Moderatorin Christine Rüth, Wirtschaftsreferent Stephan Barfuß, Sophia Schäfer, Michael Stern und Klaus Richter. Foto: rr

Von Robert Riedl

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Der „Raum für Engagement“ in der D.-Martin-Luther-Straße ist bis zum letzten Platz gefüllt. Geschäftigkeit und Spannung liegen in der Luft. Man kann den ernsten Anlass spüren. Die Regensburger „Scientists for Future“ (SFF) haben eingeladen, um ihren Klimaaufruf vorzustellen.

Vier wissenschaftliche Gesellschaften – die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Deutsche Meteorologische Gesellschaft, sowie der Verband der Deutschen Chemiker und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland – appellieren an die Politik. Die globale Erwärmung werde immer drastischer. Und damit das Thema Klimaschutz dringlicher. Es sei Zeit zu handeln. Jetzt! Die Waffen der Wissenschaftler im Kampf um politisches Gehör: Fakten.

Bittere Bilanz und zehn Forderungen

Mit leichter Verspätung beginnt die Veranstaltung. Die Physikerin Dr. Christine Rüth führt durch den Abend. Sie wird ihre Aufgabe souverän meistern – trotz teils erhitzter Gemüter. Aber von vorn.

Nach einer kurzen Vorstellung der Gruppe SFF im Allgemeinen und dem Regensburger Ableger im Speziellen, beginnt Chemiker Dr. Norwin von Malm den Klimaaufruf in einem kurzen, flammenden Vortrag darzulegen (Näheres hier.).

Das Kurzreferat endet mit der Erkenntnis, dass die globale Erwärmung sich beschleunigt und die Drei-Grad-Grenze bereits 2050 überschritten sein könnte. Das heißt im Klartext, die mittlere Jahresdurchschnittstemperatur liegt um drei Grad höher als zu Beginn der Industriellen Revolution 1750. Mit verheerenden Folgen für die Weltgemeinschaft, wie dem Auftauen des Permafrostbodens oder dem Abschmelzen der Polkappen.

Bei diesem Fazit herrscht Einigkeit zwischen Publikum und Dozierendem. Die Fakten sind unbestritten.

Abschließend formuliert von Malm die Forderungen des Klimaaufrufs an die Politik – und appelliert an das Publikum, bei den Kommunalwahlen im März „klimagerecht“ zu wählen.


Die zehn Forderungen im Klimaaufruf:

  1. Sich der realen Gefährdungslage durch die fortschreitende menschengemachte globale Erwärmung und der Dringlichkeit des Handelns bewusst zu werden.
  2. Auf der Basis des bisher Erreichten, Entscheidungen für eine weitere und drastische Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen zu treffen, insbesondere bei der Energieerzeugung, der Mobilität, der industriellen Produktion, dem Bauen und der Landwirtschaft.
  3. In internationalen Verhandlungen konsequent für eine Begrenzung der Treibhausgasemissionen unter Einhaltung der Vorgaben des Pariser Klimaabkommens einzutreten.
  4. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass die Vermeidung von Treibhausgasemissionen deutlich attraktiver wird.
  5. Anreize so zu gestalten, dass emissionsarme Produkte und Dienstleistungen günstiger sind als emissionsstärkere.
  6. Voraussetzungen zu schaffen, um treibhausgasemissionsfreie Prozesse anzuwenden und die benötigten Verfahren und Anlagen für eine sparsame und effiziente Energienutzung weiterzuentwickeln.
  7. Im Naturschutz verstärkt Maßnahmen zu fördern, bei denen CO2-Speicherung durch Aufforstung, beim Schutz und der Wiederherstellung von Mooren sowie bei der langfristigen Nutzung von Holz als Baustoff stattfindet.
  8. Notwendige Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung so zu planen, dass sie nach Möglichkeit gleichzeitig auch dem Klimaschutz dienen.
  9. Den Rückzug aus tieferliegenden Küstenregionen an Nord- und Ostsee zu diskutieren.
  10. Die wissenschaftsbasierte Information der Gesellschaft sicherzustellen.

Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Podiumsdiskussion. Die Teilnehmerinnen sind Prof. Dr. Klaus Richter, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Mitautor des Aufrufs; Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß – Wirtschaftsreferent der Stadt Regensburg, Prof. Dr. Michael Sterner – unter anderen Professor für Energiespeicher, Wasserstoff und Energiesystemtechnik an der OTH Regensburg und Berater der Bundesregierung; Sophia Schäfer, – Mathematikerin, Wetter- und Klimamodelliererin.

Sie tragen Fakten wie Pfeile in einem Köcher und sind jederzeit bereit zu schießen.

Wirtschaftsreferent warnt vor „Ökodiktatur“ 

Warum der Klimaaufruf gerade 2025 kam?, lautet die erste Frage der Moderatorin. Die Politik habe sich durch andere Themen von der Dringlichkeit der Klimapolitik abbringen lassen, so Richter.

Es sei die Aufgabe der SFF, der Politik in die richtige Spur zurück zu helfen. Und das könnten die Wissenschaftler am Besten durch Fakten. Der Physiker ist dabei betont ruhig und nüchtern. Diese Art wird er den ganzen Abend über nicht ablegen. Die nächste Frage geht an Wirtschaftsreferent Barfuß. Rüth fragt, was die Stadt Regensburg für den Klimaschutz und die Klimaresilienz tue?

Barfuß verweist auf das Amt des Klimabürgermeisters und die Fachkraft für Klimaschutz. Beides Stellen, die man für den Klimaschutz geschaffen habe. Außerdem plane die Kommune mit dem neuen Quartier in der Prinz-Leopold-Kaserne ein klimaneutrales, nachhaltiges Bauprojekt.

Wichtig sei es, so Barfuß, ein positives Zukunftsbild zu zeichnen. „Angstmache bringt nix.“ Vielleicht habe man in der „Klimaszene zu oft den Zeigefinger erhoben“, anstatt konstruktive Lösungen anzubieten. Eine „Ökodiktatur“ sei jedenfalls keine Alternative. Eine Formulierung, die ein Raunen des Publikums provoziert und später für Redebedarf sorgen wird.

Kritik an der Stadt Regensburg

Michael Sterner reagiert auf die Einlassungen seines Vorredners. Die Stadt Regensburg sei längst nicht so gut, wie Barfuß es darstelle. Das Stadtwerk Regensburg produziere nicht einmal zehn Prozent erneuerbare Energie. Die Oberpfalz-Metropole habe noch sehr viel zu tun.

Die OTH, sein Arbeitgeber, mache vor wie es gehen könne. Dort wurde bereits im Herbst 2024 eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes K installiert, die in der Spitze 200 kW produzieren könne. Eine zweite Anlage produziere bis zu 75 kW.

Außerdem müsse jeder bei sich selbst anfangen. Den Menschen müsse die Zukunft ihrer Enkel wichtiger werden, als ihr persönliches Fortkommen. Sterner erhält großen Applaus für seine Aussagen.

Als er nach einem positiven Zukunftsbild gefragt wird, winkt er ab. Es gehe darum endlich ins Handeln zu kommen. Schließlich brandmarke die politische Rechte „Links-Grün-Versiffte als neue Juden“. Außerdem agiere mit der amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde ICE „eine neue Gestapo“. Applaus brandet auf.

Beim dem Regensburger Hochschullehrer beginnen die Grenzen zwischen nüchternem Wissenschaftler und politischem Aktivisten zu verschwimmen. Er nutzt starke Bilder, um die stumpfen Fakten-Pfeile in seinem Köcher mit Emotionen zu schärfen.

„Klimaschutz darf nicht links sein.“

„Was hören sie aus der Wirtschaft, Herr Barfuß?“, fragt die Moderatorin. Zum einen lechzten Einzelhandel und Gastronomie im Hochsommer, weil aufgrund der hohen Temperaturen die Kundschaft fernbleibe, so der Wirtschaftsreferent. Zum anderen sei die Industrie mehr an der Energiewende beteiligt, als große Teile der Gesellschaft glauben möchten.

Oft seien Partikularinteressen im Umweltschutz ein viel größeres Problem beim Bau neuer regenerativer Energiequellen als die Kommune, der Staat oder die Industrie. Wenn sich beispielsweise der Schutz seltener Tier- oder Pflanzenarten mit Baumaßnahmen überschneide, werde das häufig zu einem Bremsklotz der Energiewende.

Für diese Aussage erntet der Regensburger Kämmerer wieder negative Reaktionen des Publikums. Doch Barfuß bleibt unbeirrt.

Die Politik müsse mehr tun, aber: „Klimaschutz darf nicht links sein.“ Die Demokratie müsse alle mitnehmen, sie sei nicht die „Kunst der Maximalforderungen“, sondern hätte alle Partikularinteressen zu berücksichtigen.

Sterner antwortet dem Stadtvertreter und formuliert so unfreiwillig den großen Widerspruch des Abends, wahrscheinlich der demokratischen Klimapolitik im Allgemeinen: „Klimaphysik wird nicht im Parlament verhandelt.“

Zu diesem Zeitpunkt der Veranstaltung vermischen sich Fakten und Emotionen immer weiter. Aus den nüchternen Erkenntnissen der Wissenschaftlerinnen folgt längst Handlungsdruck, gespeist aus Angst, Verzweiflung und Ressentiments.

Großer Andrang bei Fragerunde

Es folgt die Fragerunde an die Experten. Der Andrang aus dem Publikum ist riesig. Eine Dame wirft Barfuß vor, er habe mit dem Begriff „Ökodiktatur“ einen Ausdruck von Rechts übernommen. Das sei hochproblematisch.

Der Stadtvertreter weist den Vorwurf entschieden von sich. Er habe damit sagen wollen, dass es in einer Demokratie schlicht nicht möglich sei, harte Klimaschutzmaßnahmen gegen den Willen der Mehrheit durchzudrücken. Er sei für Klimaschutz, aber die demokratischen Mechanismen müssten die Handlungsmaxime bleiben. Dr. Sophia Schäfer wirft ein, dass das CO2-Molekül nicht auf Mehrheiten schaue.

Mit lauter, bedeutungsschwerer Stimme konstatiert ein junger Mann, dass Klimaschutz längst „höchstrichterlich“ zu einem Muss erhoben wurde und die Politik zum Handeln zwänge. In seinem inbrünstigen Vortrag schwingt pure Verzweiflung mit. Auf die Gesellschaft. Auf die Politik. Und auf die Demokratie? Er fragt, warum es überhaupt positive Zukunftsszenarien brauche, wenn eh alles „den Bach runter geht.“

Professor Sterner antwortet verständnisvoll. Es brauche positive Zukunftserzählungen, um die Mehrheit der Menschheit für Klimaschutz zu begeistern. Deswegen seinen manche Aktionen zu radikal gewesen – am Ende sogar kontraproduktiv. Ohne eine breite Mehrheit sei die Klimakrise mit demokratischen Mitteln nicht zu bekämpfen, so der Hochschullehrer.

Stephan Barfuß ergänzt, jeder könne das passive Wahlrecht nutzen und für ein politisches Amt kandidieren. So sei Veränderung möglich.

Wissenschaft für Fakten, handeln müssen Politik und Gesellschaft

Die Moderatorin Christine Rüth fasst die Stimmung im Raum in einer Frage zusammen: „Was sollen die jungen Menschen gegen die Verzweiflung wegen des Klimawandels tun?“ Kritik am Primat der Ökonomie wird hineingerufen: Warum gehe es immer um die Wirtschaft, wenn sie doch die Wurzel des Problems sei.

Der nächste Redebeitrag kommt von einem Stadtratskandidaten der Partei Die Linke. Sichtlich aufgebracht fragt er, warum die Politik nicht endlich handle. Warum die Wissenschaftlerinnen nicht selbstständig handelten.

Professor Richter antwortet ruhig, dass SFF in ihrer Rolle als Wissenschaftlerinnen nur Fakten liefern könnten, von denen sie Handlungsvorschläge ableiteten. Das sei ihre Aufgabe. Fakten seien ihr Beitrag zum Kampf gegen die Erderwärmung.

Aushandlungsprozess mit oder ohne Kompromiss

Die mittlerweile eingetroffene Oberbürgermeisterin springt dem Regensburger Physiker bei. In der Demokratie herrsche das Mehrheitsprinzip. Man könne nicht einfach entscheiden wie man wolle. Im Zentrum stehe der Aushandlungsprozess, an dessen Ende es einen Handlungskompromiss gebe – oder eben nicht, so Maltz-Schwarzfischer.

Der Linken-Politiker fragt weiter. Warum die SPD-Politikerin ihr mächtiges Amt als Oberbürgermeisterin einer deutschen Großstadt nicht nutze? Sie könne zusammen mit anderen SPD-Bürgermeisterinnen Druck auf den SPD-Teil der Bundesregierung ausüben. Indem sie mit kollektivem Rücktritt drohten.

„Wie wird grün wieder attraktiv?“, ist die abschließende Frage eines sehr hitzigen Abends. Klimaschutz verhindern sei günstiger, als alles einfach laufen zu lassen. Man spare schätzungsweise rund 900 Milliarden Euro, so die Mathematikerin Schäfer. Danach endet der aufreibende Abend.

Die Veranstalterinnen überreichen kleine Präsente an die Diskutanten – regionalen Honig aus Tegernheim. Trotz verbaler Kämpfe mit harten Bandagen endet der Abend versöhnlich.

Diese Veranstaltung ist wichtig, wahrscheinlich sogar überlebenswichtig. Aber sie zeigt auch ein dringendes Problem unserer Zeit. Wie reagiert eine demokratische Gesellschaft auf steigenden Handlungsdruck? Wie kann Mehrheitsbeschaffung und Partikularismus im Auge des Sturms funktionieren? Und wie schafft man es, mit Emotionen geschärfte Faktenpfeile auf den Krisenherd zu richten? Und nicht auf das System – Demokratie – das die Krise lösen soll? Auch wenn ihre langsamen Prozeduren einen schier zur Verzweiflung treiben?

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Kommentare (7)

  • Mr. T.

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    “Die Demokratie … hätte alle Partikularinteressen zu berücksichtigen.”
    Auf diese Idee kann man auch nur kommen, wenn man intellektuell, politisch und argumentativ barfuß unterwegs ist. So ein Anspruch ist noch nicht einmal von Pippi Langstrumpf überliefert.
    Leider werden die Folgen des anthropogenen Klimawandels die wenigsten hart und schnell genug treffen, dass eine große Mehrheit sich endlich in Bewegung setzt, um die Erwärmung endlich einzudämmen. Man kann dabei auch nicht so vorgehen, dass man immer nur so weit geht, dass sich niemand dadurch negativ betroffen fühlt. Eigenverantwortung funktioniert nicht immer. Nicht umsonst wird auch festgelegt, wann jemand nicht mehr Auto fahren darf – obwohl es doch in jedermenschs ureigenstem Interesse sein müsste, sicher anzukommen. Aber nicht einmal da funktioniert es. Wie soll es dann funktionieren, wenn der Schaden noch so weit weg ist und kaum selber weh tun wird? Menschen werden von Drogen abgehalten (bis auf eine besonders gefährliche), obwohl sie sich damit vor allem selbst schaden würden, aber man soll sie nicht dazu drängen dürfen, sich etwas einzuschränken, um damit nicht zu sehr dem Klima, der Erde, der Biodiversität, der Umwelt, anderen Menschen und am Ende sogar auch sich selbst nicht zu schaden. Soll mal einer verstehen! Gut, dass es schon lange verboten wurde, sein Altöl in den Bach hinterm Haus zu schütten, heute wäre es nicht mehr möglich, würde es doch Partikularinteressen verletzen.

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  • Auch a Regensburger

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    Einer der wichtigsten Punkte die bei einigen Themen immer vergessen wird ist der wirtschaftliche Aspekt. Der wird ja regelrecht verzerrt.

    Günstige Energie: Das ist durch und sollte nicht mehr diskutiert werden. Wenn man dann die Perspektive sieht. Theoretisch: 100% erneuerbare. Invest abgeschrieben. Jährlicher Invest: Reperatur, Instandhaltung und Ausbau.
    Ökonomisch unschlagbar. Geopolitisch unschlagbar. Alles was bremst, bremst die Wirtschaft.

    Auto: E Auto ist weltweit durch. Weil es günstjger ist. auch hier wurde der Break Even durchschritten. Alles was bremst, macht das Leben teurer. Auch hier ist die Perspektive sehr gut. Kostensenkungspotential hoch. Geopolitisch top

    Ein wichtiger Trend der oft übersehen wird ist Kreislaufwirtschaft. So kann eine Batterie über Jahrzehnte genutzt werden und ein recyceln ist möglich und auch dauerhaft wirtschaftlich günstiger sein.

    Die Welt bewegt sich schnell und es gibt auch viele Erfolgsgeschichten. Wir müssen nur offener für Veränderungen werden und auch die Chancen erkennen.

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  • Thilo B

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    Kommentar gelöscht. Beziehen Sie sich bitte auf den Text.

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  • Thilo B

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    Professor Sterner hat es richtig erkannt: Es braucht einen positiven Blick in die Zukunft, keinen Ökoextremismus. Und wer radikale, undemokratische Maßnahmen fordert, sollte erstmal bei sich selbst so radikal sein.

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  • Manfred van Hove

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    Die Kunst ist, Klimaschutz und Wirtschaft so zusammen zu bringen, dass daraus ein messbarer kurzfristiger Vorteil fü jeden Bürger entsteht. Tatsächlich enstnad der Eindruck, Klimaschutz ist ein anderer Ausdruck für Verteuerung der Lebenshaltungskosten für die meisten Bürger und der Verbraucher wird an vielen Stellen nur abgezockt mit dem Hinweis auf Klimaschutz. Die meisten Bürger ist es eben wichtiger, was sie morgen auf dem Teller haben und nicht, welches Klima wir in hundert Jahren haben. Das hat die AfD gut erkannt und gewinnt damit Wähler und vielleicht sogar bald Wahlen.
    Politik hat es bisher nicht verstanden, den Bürger ausreichend seinen Vorteil beim Klimaschutz zu erklären. Stattdessen hört man die täglichen Kassandrarufe. und kaum einer hört noch hin. Klimaschutz wird damit eher als Drohung anstatt einer positiven Verheissung wahrgenommen, als Jobkiller und Preistreiber.

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  • Mr. T.

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    Manfred van Hove, Klimaschutz und Wirtschaft so zusammen zu bringen, dass daraus ein messbarer kurzfristiger Vorteil für jeden Bürger entsteht ist eigentlich keine Kunst, sondern Physik und Ökonomie. Die Kunst ist es, die Lügen zu stoppen, die den Menschen das Gegenteil weismachen. Das geht an bei den Lügnern, die aus politischem Kalkül das GEG vollkommen verkehrt und als finanziell nachteilig dargestellt haben (obwohl sie es selber verfasst haben), an und hört auf bei denen, die den Menschen einreden, dass es keinen anthropogenen Klimawandel gibt, man so weiter machen könnte, wie gewohnt und dies auch noch billiger und besser wäre.
    Die Politik hat leider nur begrenzte Möglichkeiten gegen Desinformation vorzugehen. Wenn dann einmal jemand wie Daniel Günther daran denkt, Desinformation regulieren (nicht verbieten) zu wollen, sieht man ja, was passiert. Da traut sich jetzt erst recht keiner mehr dran, schon gar niemand konservatives oder in der Regierung.

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  • Der sich den Wolf schreibt

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    Kommentar gelöscht. Keinen themenfremden Links. Zum letzten Mal. Ansonsten Sperrung.

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drin