Zahl der Übernachtungen in Regensburg steigt um 3,8 Prozent

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Regensburg-Besuche stehen bei Gästen aus dem In- und Ausland weiter hoch im Kurs: 2015 stieg die Zahl der Übernachtungen um 3,8 Prozent zum Vorjahr.
Regensburg. In den Regensburger Beherbergungsbetrieben wurden im vergangenen Jahr insgesamt 976.295 Übernachtungen gezählt. Damit erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen gegenüber dem Jahr 2014 um rund 30 Tausend bzw. 3,8 Prozent. Die Zahl der Gästeankünfte stieg nach Mitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik im gleichen Zeitraum auf 554.328 (+4,6 Prozent). Damit konnte für Regensburg 2015 bereits das achte Jahr in Folge ein Anstieg der Gästeübernachtungen ausgewiesen werden. Die Verweildauer pro Gast blieb mit durchschnittlich 1,8 Tagen auf einem konstant hohem Niveau. Alle Aussagen beziehen sich auf die meldepflichtigen Betriebe mit mindestens zehn Betten.

Hierzu sagt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH: „Die erneute Steigerung im Jahr 2015 bestätigt den Erfolg der kontinuierlichen strategischen Marktbearbeitung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus. Die guten Zahlen für 2015 sind deswegen bemerkenswert, da die Sondereffekte aus 2014 durch die Bayerische Landesausstellung und 99. Deutschen Katholikentags, wegfielen.“

Aus dem Ausland kamen im Jahr 2015 knapp 122 Tausend Besucher in die Domstadt (+4,9 Prozent). Das entspricht 23 Prozent aller Übernachtungsgäste. Mit Abstand am stärksten vertreten waren dabei Gäste aus dem Nachbarland Österreich mit über 26 Tausend, knapp zwölf Prozent aller ausländischen Reisenden. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stieg im Vergleich zum Jahr 2014 um 6,7 Prozent auf 224 Tausend. Die ausländischen Übernachtungsgäste verweilten in Regensburg mit durchschnittlich 1,8 Tagen sogar länger als inländische Gäste (1,7 Tage).

Die 5.899 Gästebetten, die im Jahr 2015 in den 65 Regensburger Beherbergungsbetrieben mit zehn und mehr Betten angeboten wurden, waren im Durchschnitt zu 44,5 Prozent ausgelastet. Zum ersten Mal gab es sechs Monate mit mehr als 90.000 Übernachtungen pro Monat.

Den größten Anteil mit 77 Prozent und 752.163 Übernachtungen stellen die Besucher aus dem Inland. „Die Domstadt liegt bei Städtereisenden weiterhin im Trend und konnte ihre Stellung als drittstärkste Stadt im bayerischen Übernachtungstourismus halten. Der Erfolg bestärkt alle Anstrengungen aus Tourismuswirtschaft, Politik und Gastgewerbe, die gemeinsam Gäste für die Stadt gewinnen wollen“, so Thiele weiter. Im Vergleich der 100 TOP-Sehenswürdigkeiten in Deutschland liegt Regensburg auf dem 24. Platz vor Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Sanssouci in Potsdam, dem Marienplatz in München, der Semperoper in Dresden oder dem Berliner Dom. Dies geht aus dem letzten Bericht der Deutschen Zentrale für Tourismus hervor.

Zusatzinfo Deutsche Zentrale für Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 30 Ländervertretungen.

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Kommentare (1)

  • Günther

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    Tolle Nachrichten für Regensburg und seine Bürger. So pauschal leider nicht ! Natürlich wunderbar für die Hotelbetreiber (siehe oben!) sehr erfreulich für die Wirte (siehe deren Speise-und Getränkekarten! Beispiel Hofbräuhaus: Bierpreis ca. 30% binnen weniger als 4 Jahre, 5,– Euro für 0,2(!) Weißwein), die ganz offensichtlich immer weniger Wert auf die einheimischen Stammgäste zählen, denn die Tagestouristen zahlen wohl jeden Preis. Die Altstadtkaufleute singen da ein ganz anderes Lied, wie die MZ regelmäßig berichtet.
    Die total lackierten sind aber wohl die Bewohner der Altstadt, denen nicht nur die Lebenshaltungskosten (Bierpreis etc.), sondern auch die Mietpreise davon laufen. Aber macht alles nichts, die
    touristenzahlen steigen, Regensburg wird immer bekannter, wir sind wer in der Welt!
    (Sch……….) Weltkulturerbe!

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