Nach städtischer Kontrolle: Regensburgs Kulturzentrum Alte Mälzerei ist in Gefahr
Eine drastische Begrenzung der Besucherzahlen bringt das Kulturzentrum Alte Mälzerei in Gefahr. Die einen sprechen von neuen Bestimmungen. Die Stadt hält dagegen: Die Zahlen gelten seit fast 40 Jahren. Nur: Den Behörden fiel das zuvor offenbar jahrzehntelang nicht auf.
Hat das Unglück von Crans-Montana die Behörden aufgeschreckt? Oder war es tatsächlich nur eine Kontrolle nach Medienberichten über „Veranstaltungen (), die mehr Besucher erwarten lassen als bisher zulässig“, wie die Stadt Regensburg erklärt? Fest steht: Seit einer Kontrolle Mitte letzter Woche können im Kulturzentrum Alte Mälzerei zahlreiche Veranstaltungen nicht mehr so stattfinden, wie bislang geplant. Die Nachricht verbreitet sich in Regensburg wie ein Lauffeuer.
Die Stadt habe „als Reaktion auf die Brandkatastrophe in der Schweiz die Kapazitäten in der Alten Mälzerei stark beschränkt“, heißt es etwa in einem Instagram-Post des Organisators eines regelmäßigen DJ-Abends. Für ihn heiße das „konkret, dass ich mit der nächsten Veranstaltung ein garantiertes Minus von 2.500 € einfahren würde“. Er habe sich deshalb schweren Herzens entschlossen, ins Degginger umzuziehen.

