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Auf seine unnachahmliche Art hat Bischof Walter Mixa schon des öfteren die Welt erklärt. „Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig“, war der vorerst letzte Streich des Augsburger Klerikal-Rambos. Mathilde Vietze hat Walter Mixa ein Gedicht gewidmet.

Mixa, das Sprachrohr der Reaktionäre tönt sehr laut, damit endlich mal wieder die Presse auf ihn schaut. Das Thema ist für ihn Nebensache; die Hauptsache, es gibt Stimmungsmache. Und solange die Einfältigen glauben, ein geweihter Herr dürfe sich alles erlauben und nicht durchschau’n das miese Spiel, kann er sich aufführen, wie er will. Ein Christ, der den eigenen Verstand benutzt, wird als Kirchenfeind zurechtgestutzt. Denn nur der ist ein guter Christ, der in blindem Gehorsam alles frißt. Gottlob tut das die Mehrzahl nimmer und das ist fürwahr ein Hoffnungsschimmer.

Mathilde Vietze …
… ist praktizierende kritische Katholikin und Verfasserin zahlreicher Schwänke und Gedichte.
Foto: Pressestelle Bistum Augsburg

Mixa, das Sprachrohr der Reaktionäre tönt sehr laut, damit endlich mal wieder die Presse auf ihn schaut. Das Thema ist für ihn Nebensache; die Hauptsache, es gibt Stimmungsmache. Und solange die Einfältigen glauben, ein geweihter Herr dürfe sich alles erlauben und nicht durchschau’n das miese Spiel, kann er sich aufführen, wie er will. Ein Christ, der den eigenen Verstand benutzt, wird als Kirchenfeind zurechtgestutzt. Denn nur der ist ein guter Christ, der in blindem Gehorsam alles frißt. Gottlob tut das die Mehrzahl nimmer und das ist fürwahr ein Hoffnungsschimmer.

 
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